Anonymous verhöhnt seine Opfer: Wer sich öffentlich äußert, wird erneut belangt

AW: Anonymous verhöhnt seine Opfer: Wer sich öffentlich äußert, wird erneut belangt

Abgesehen davon, dass es anscheinend Lulzsec war, wäre es auch legal möglich gewesen, auf die Sicherheitslücken hinzuweisen.
 
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@ 7upMan:

Wenn ich deine Posts hier so lese, bekomm ich immer mehr den Eindruck, dass du noch keine Stunde für Geld gearbeitet hast geschweige denn sowas wie eine Kreditkarte besitzt.

Löffel deine Suppe auf und schau über den Tellerrand. Die ganzen Aktionen von Anon, Wikileaks oder wie sie heißen mögen treffen IMMER Unschuldige, denen eventuell das Leben durch so einen Weltverbesserungsspinnerbande ruiniert wird.

Sorry, aber dieser Kommentar war in jeder Hinsicht ein Fail. Ich besitze eine Kreditkarte (deren Daten ich nach Möglichkeit nie speichern lasse), und ich arbeite hart, um meine Familie zu ernähren. Umso mehr kotzt es mich an, wenn Unternehmen, denen ich meine Daten anvertraue, damit so übelstes Schindluder betreiben. Zudem: Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass jemand, der finanziell auf dem letzten Loch pfeift, zahlender Abonnent eines Newsletters ist, der sich an Experten und Unternehmen richtet?

Aber selbst wenn dem so wäre: Der Schuldige ist hier ganz klar StratFor, daher zieht das Argument des Experten von F-Secure nur bedingt. Wer auch immer hier Geld verliert, wird sich an StratFor halten, und eine Hilfsorganisation wird auch immer juristischen Beistand haben.

Ich glaube, wir sollten uns hier alle mal ein bisschen abregen und tief durchatmen. Stress und Ärger ist NICHTS im Vergleich zu Komplett-Fails wie "Operation Avalanche". Schlagt das nach, Leute, dann seht Ihr, wie schlimm Kreditkartenbetrug ausgehen kann. Im Vergleich dazu (zerstörte Existenzen, zerrissene Familien, Selbstmorde) ist das hier ein laues Lüftchen.

Abgesehen davon, dass es anscheinend Lulzsec war, wäre es auch legal möglich gewesen, auf die Sicherheitslücken hinzuweisen.

Das tun Sicherheitsexperten oft genug, und bekommen MONATELANG keinerlei Reaktion der betroffenen Firmen. Aber wenn sie die Schwachstelle dann erstmal publik machen, wird auf einmal von jetzt auf gleich ein Fix bereitgestellt. Lies mal ein bisschen die Heise-Nachrichten, die berichten regelmäßig davon.
 
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Ich glaube, wir sollten uns hier alle mal ein bisschen abregen und tief durchatmen. Stress und Ärger ist NICHTS im Vergleich zu Komplett-Fails wie "Operation Avalanche". Schlagt das nach, Leute, dann seht Ihr, wie schlimm Kreditkartenbetrug ausgehen kann. Im Vergleich dazu (zerstörte Existenzen, zerrissene Familien, Selbstmorde) ist das hier ein laues Lüftchen.

Dem ersten Satz pflichte ich bei. Weiterhin muss ich dann allerdings sagen, dass man erst einmal schauen muss, welche Folgen diese Ano-Aktion noch hat.

Mich persönlich stört (erneut), dass hier im Grund "Kiddies" unterwegs sind und reine Selbstjustiz üben. Klar, Geld auf Spendenkonten zu überweisen klingt toll und hat so was von Robin Hood. Aber von was für Leuten wird hier das Geld genommen? Anscheinend ja irgendwelche, von denen man halt jetzt die Daten hat. Und wenn einer den Mund aufmacht wird nachgetreten und erneut "gespendet". Nebenher lacht man dann noch über die Sicherheitsmaßnahmen und alles, worauf man gerade Lust hat. Man ist halt anonym. Verantwortung tragen oder Rechenschaft ablegen muss man vermutlich eh nie dafür, also kann man auch etwas auf dicke Hose machen. Im RL ist es ja recht ähnlich. Sobald manche mit entsprechenden Absichten oder, sagen wir mal, Veranlagungen maskiert und/oder in der Masse unterwegs sind, wird eher mal über die Stränge geschlagen.

So interessant und handwerklich beachtlich manche Aktionen da auch sein mögen bleibt es doch Selbstjustiz, die sich an den Maßstäben der Ausführenden misst. Und was das für welche sind ist auch immer wieder die Frage.
 
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Hinzufügen möchte ich aber, dass man ganz genau schauen sollte, gegen wen sich diese Aktionen richten. Ohne Anonymous hätten wir nie von HBGary erfahren. Erinnerst Du Dich, mit welcher Vehemenz alle beteiligten Unternehmen plötzlich zurückgerudert waren und sich als Vorkämpfer für die Demokratie geriert haben? Mit den Amokläufern von LulzSec habe ich übrigens nichts am Hut und verurteile auch die meisten ihrer Aktionen.
 
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Da müsste ich mich noch einmal einlesen, habe da keine Details mehr im Kopf.

Eine Schwierigkeit bei Anonymous bleibt ja immer. Es ist halt ein loser Bund von Leuten. Zu lose wohl, als dass man die zusammenfassen oder gar wie eine Organisation behandeln könnte. Daher halte ich es auch stets für schwierig, wenn davon berichtet wird, dass "Anonymous etwas getan" hat. Andererseits sind andere, "korrektere" Formulierungen wohl auch zu schwer zu vermitteln.
 
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Mit den Amokläufern von LulzSec habe ich übrigens nichts am Hut und verurteile auch die meisten ihrer Aktionen.
Angeblich war es aber Lulzsec und jetzt stellt sich die Frage, ob die die Aktion immer noch für gut heißt, denn von denen hast du dich grad distanziert.
 
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Tja, also ich kann mich einem der Poster bei chip.de anschließen: Bei Heise.de, die ich persönlich mit saubererer Recherche verbinde, steht, dass es Anonymous war. Und bei jeder anderen Quelle auch. Schaun mer mal, was die Tage über noch alles raukommt. Sorry, aber ich traue der Chip weniger weit, als ich sie werfen kann.
 
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Meine Frage bleibt aber dennoch. :D
 
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Sie wird beantwortet, wenn die Sachlage geklärt ist. Immerhin werden ja auch Geheimdienste und Regierungen verdächtigt. Am Ende war's die CIA? Oder das BKA? Werden wir alle sterben? :what:
 
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Ja, wir werden alle sterben, nur nicht unbedingt jetzt. :D

Mich würde nur interessieren, ob du die Aktion verurteilen würdest, wenn es LulzSec war, denn von denen hast du dich vorhin distanziert. Bei der Frage ist es auch egal, wer es wirklich war.
 
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Auch wahr. Okay, wenn es wirklich LulzSec gewesen wäre, dann sicher nicht der gleiche Sauhaufen, der in die Datenbank eines Pornoanbieters eingebrochen ist und alle Accountdaten samt Klarnamen gepostet hat. Das war shice. Sagen wir also, mit den bisher bekannten Aktionen, zu denen sich LulzSec (immerhin seit Monaten selbstaufgelöst) bekannt hat, bin ich nicht einverstanden und verurteile sie. Bei Anonymous sieht die Sache anders aus, das sind nunmal Aktivisten, deren Ziele deutlich eher meine Zustimmung finden.
 
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Also verurteilst du ein und die selbe Aktion, wenn es jemand gemacht hat, der dir nicht liegt?
 
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Das habe ich genau wo geschrieben? Ich glaube, Du versuchst gerade, den Winkeladvokaten zu spielen. Egal, morgen an dieser Stelle mehr. Kann kaum noch geradeaus tippen...

Nachtrag: Eben das gefunden:

"Hinter dem Angriff auf Stratfor steckt eine Gruppe um "Sabu", dem ehemaligen Anführer von Lulzsec, die zahlreiche Angriffe verübt und private Daten von Kunden veröffentlicht hat. In der angeblich von Anonymous stammenden Pressemitteilung werden Sabu und seine Mitstreiter als opportunistische Wichtigtuer bezeichnet, die möglicherweise als "Agent Provocateur" auftreten, um Anonymous zu schaden.

Diese Darstellung kommentieren Sabu und seine Mitstreiter mit den Worten: "Wir haben so sehr darüber gelacht". Es sei unklar, ob die Pressemitteilung eine Abwehrmaßnahme sei, von kranken Pazifisten oder von Stratfor-Mitarbeitern stamme, heißt es in ihrer, ebenfalls auf Pastebin veröffentlichten Stellungnahme. Es gebe auch keinen Streit um den Angriff auf Stratfor im inneren Zirkel von Anonymous, den einige Medien den gegenteiligen Darstellungen entnehmen."

http://www.golem.de/1112/88666.html
 
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Scheinbar ist aus dem Internet der wilde Westen geworden,wenn jeder jeden beklaut unter dem Deckmantel des anderen.
Fand solche Aktionen in Robin Hood-Manier eigentlich sympatisch,solange es die richtigen getroffen hat wie z.B. die NPD oder Kinderpornoserver:lol:,aber
langsam scheinen die sich wirklich in gewöhnliche Kriminelle ohne den Hauch von Anstand zu verwandeln.Schade :(
 
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