Anonymous verhöhnt seine Opfer: Wer sich öffentlich äußert, wird erneut belangt

AW: Anonymous verhöhnt seine Opfer: Wer sich öffentlich äußert, wird erneut belangt

Ich find die Aktion nicht schecht aber auch nicht gut - ich schwanke hin und her.

Einerseits dient die Sache (hoffentlich) einem guten Zweck, wobei noch lange nicht gesagt ist, das die Gelder auch die Bedürftigen wirklich erreichen und nicht vorher abgezwackt und in Waffen, Militärapparat und Paläste gesteckt werden ;)

Andererseits würde ich auch ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn auf einmal ein 3-stelliger Betrag abgebucht wurde. ABER: das wäre mir egal, wenn ich eh genug Kohle hätte. Dann würde ich nämlich sagen: "läuft" :D
 
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Anonymous erinnert mich immer mehr an die RAF in den 1970er in Deutschland:
Die erste Generation der damaligen RAF wollte auch zum Wohle der Allgemeinheit nur den Staat angreifen. Schäden am Volk waren absolut Tabu!
Die Folgenden Generationen waren weitauß radikaler und nahmen auch nicht Halt vor der Allgemeinbevölkerung.
Man darf gespannt sein, wie weit die Entwicklung geht.
Die Cyber - RAF nimmt ihren Lauf...
 
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Könnt ihr bitte die Überschrift ändern? "Wer sich öffentlich äußert, wird erneut belangt" Meiner Meinung nach ist "belangt" (das ich eher mit Justiz in Verbindung bringe) nicht gerade passend, wohl eher "bestohlen".

Und diese ganze Aktion ist sowieso Quatsch, wohltätig ist dar gar nichts weil wohl jeder Bestohlene sein Geld zurückbuchen lässt. Die haben das doch nur aus Schadenfreude und Aufmerksamkeitsgeilheit (:ugly: das wird mir nicht mal als Schreibfehler unterstrichen) gemacht und es klingt halt so besser, als wenn sie es behalten hätten. Und ein paar Robin-Hood-Fans auch hier haben sie ja anscheinend überzeugt...
 
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@HanZ4000

Ja das wird noch dazu führen das das Internet stärker reguliert wird. Da kann jeder den Namen Anonymous gebrauchen und seine eigenen Ziele umsetzen und Schuld sind wieder die "Computerfreaks":ugly:
 
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@HanZ4000

Ja das wird noch dazu führen das das Internet stärker reguliert wird. Da kann jeder den Namen Anonymous gebrauchen und seine eigenen Ziele umsetzen und Schuld sind wieder die "Computerfreaks":ugly:
Treu nach dem Motto "Auch Du bist Anonymous"..
Völlig richtig.
So ist das eben leider mit den Verboten. Wenn das Volk nach Regulierungen, Überwachungen und Verboten schreit durch entsprechendes Verhalten, dann werden sie dies auch bekommen.
Jeder ist irgendwie für seine Unmündigkeit selber Verantwortlich.
 
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Das Geld wurde gestohlen und nicht vom Besitzer an die Organisation gespendet also MUSS es durch die Bank zurückgebucht werden.

Vermutlich würdes du es auch begrüßen wenn jemand in dein Haus einbricht und einfach ein paar Gegenstände (PC, Fernseher, wasweisichnoch) und das Auto mitnimmt und es irgendwelchen Leuten auf der Straße schenkt oder in ein anderes Land schafft.

Okay, das "gespendet" hätte ich in Anführungszeichen setzen sollen. Das hole ich mit diesem Post nun nach.

Ansonsten, und das geht auch @Nailgun, ist es ein kleiner Unterschied, ob ich in jemandes Haus einbreche und seinen physischen Besitz auf Nimmerwiedersehen verschwinden lasse. Oder - und das ist hier der Fall - eine Firma für ihre mehr als laxe Handhabung der Sicherheit bestrafe. Der Unterschied ist doch: Ganz gleich, wieviel Geld von den Konten der Kunden abgezogen wird, ist es leicht nachvollziehbar, wo es hingeht. Und somit leicht rückbuchbar.

Zweitens: StratFor wird für dieses Fehler haften müssen. Wenn das stimmt, was sich bereits jetzt abzeichnet, dann hätte es diesen Einbruch und das anschließende Entwenden der Kreditkartendaten NIEMALS geben dürfen. Unternehmen, die in den USA Kreditkartendaten verarbeiten, unterliegen dem PCI*DSS (Datenschutzstandard für Kreditkartenunternehmen). Diese Bestimmungen wurden auf das GRÖBSTE verletzt!!! StratFor wird richtig böse bluten müssen. Ich weiß nicht, ob das Unternehmen es "verdient" hat. Einige sagen, sie müssten eher zu den "Guten" gezählt werden. Ich kann's nicht beurteilen. Was ich aber sicher weiß, ist, dass Internetkriminelle (so sie denn von diesen himmelschreienden Unzulänglichkeiten gewusst hätten) sich nicht damit begnügt hätten, das Geld an Hilfsorganisationen zu überweisen.
 
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Ich meinte, dass jemand das Geld von deinem Konto abbucht.
 
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Ich meinte, dass jemand das Geld von deinem Konto abbucht.

Du liebe Güte, dann lasse ich es zurückbuchen. Um es nochmal deutlich zu machen: Internetkriminelle nutzen Möglichkeiten, die genau das verhindern. Das ist hier nicht der Fall. Wäre ich also tatsächlich Kunde dieser Firma (und selbst betroffen) gewesen, dann würde ich das Geld zurückbuchen. Und ich würde es tun *können*, denn diese Möglichkeit hat Anonymous eingeräumt.
 
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Dir wäre es dann aber auch lieber gewesen, wenn jemand die Sicherheitslücken der Firma per Mail gemeldet hätte, oder?
 
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@Nailgun
Nein, wieso? Wer im Bezug auf sowas ******** baut solls auch ausbaden und nicht nur ne Email ala "böse böse, wegmachen" kriegen. Wie bereits erwähnt haben die gegen ihre Auflagen verstoßen - wissentlich -, es ist rausgekommen, sie kriegen den Arsch voll. Genau wie es in so einem Fall sein sollte.
 
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Also wäre es dir lieber, wenn du es selber fest stellst, dass jemand Geld von deinem Konto geklaut hat?
 
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Also wäre es dir lieber, wenn du es selber fest stellst, dass jemand Geld von deinem Konto geklaut hat?

...und mir die Möglichkeit lässt, das Geld zurückzubuchen, anstatt mit meinen Daten Identitätsdiebstahl zu betreiben. Oder in mein Haus einzusteigen und es leerzuräumen? Hmm, mal überlegen...
 
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Ja, man freut sich dann natürlich darüber, dass es nicht noch blöder gelaufen ist. Wäre da auch mein erster Gedanke. ;)
 
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Ja, man freut sich dann natürlich darüber, dass es nicht noch blöder gelaufen ist. Wäre da auch mein erster Gedanke. ;)

Tja, ich glaube, genau das ist der springende Punkt: Worüber ärgert man sich mehr? Über die Firma, die mit den ihr anvertrauten Daten in sträflichster Weise umgegangen ist, geltende Gesetze mit Füßen getreten hat und selbst allergrundlegendeste Vorsichtsmaßnahmen missachtet hat? Oder über die Aktivisten, die ihren Schabernack mit den Kreditkartendaten getrieben haben? Denn es ist ja letztendlich, das muss man auch mit aller Klarheit sagen, einigermaßen glimpflich abgelaufen. Im Falle von Sony, als Internetkriminelle (nicht Anonymous) sich der Kreditkartendaten bemächtigt haben, wurde mit den Betroffenen ein ärgeres Spiel gespielt. Und wenn Du mal nach "Operation Avalanche" suchst, wirst Du feststellen, dass man mit Kreditkartendaten noch viel üblere Dinge anstellen kann.
 
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Mir wäre es lieber, wenn ich erfahre, was bei meiner Bank schief läuft, denn dann werde ich wechseln.
Wenn ich zuerst merke, dass ich beklaut wurde, würde ich mich darüber aufregen und dann die Bank wechseln.
 
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Mir wäre es lieber, wenn ich erfahre, was bei meiner Bank schief läuft, denn dann werde ich wechseln.
Wenn ich zuerst merke, dass ich beklaut wurde, würde ich mich darüber aufregen und dann die Bank wechseln.

So wird es aber immer laufen. Es gibt genug Berichte darüber, dass Firmen Computer-Zwischenfälle lieber vertuschen, als sie zu beheben oder sie gar öffentlich zu machen. DigiNotar, anyone?
 
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Soweit ich es mitbekommen habe, wurden ja auch die Email Adressen der Kunden gestohlen, also wäre es ein leichtes gewesen, sie über die Lage legal zu informieren.
 
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@ 7upMan:

Wenn ich deine Posts hier so lese, bekomm ich immer mehr den Eindruck, dass du noch keine Stunde für Geld gearbeitet hast geschweige denn sowas wie eine Kreditkarte besitzt.
Ganz besonders, wenn ich hör, "Ja man kann's ja wieder zurückbuchen" sowas ist immer mit einem Haufen Stress und Zeit verbunden, die ein arbeitender Familienvater vielleicht nicht hat.
Wer garantiert dir, dass das Geld sofort wieder zurück gebucht wird? Das ist durchaus bei einigen Banken so, dass Kreditkartenbuchungen, erst einmal getätigt, erst einmal gebucht bleiben, auch wenn sie zurückgerufen werden und dir so das Geld im nächsten Monat abgezogen wird bis sich die Sache geklärt hat. Dann darf sich besagter Familienvater noch verschulden und womöglich noch einen Kredit aufnehmen, weil so ein paar kleine gelangweilte, nichtsnutzige Bälger einen "Spass" erlaubt haben? Weil sie in seinem Namen 1000€ oder mehr gespendet haben, die Bank das Geld bis zur endgültigen Klärung einfriert, aber vom Konto zur Sicherheit abbucht und eben diese 1000€ der Familie vorne und hinten fehlen?!

Löffel deine Suppe auf und schau über den Tellerrand. Die ganzen Aktionen von Anon, Wikileaks oder wie sie heißen mögen treffen IMMER Unschuldige, denen eventuell das Leben durch so einen Weltverbesserungsspinnerbande ruiniert wird.
 
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Nicht nur dass das Geld von den Organisationen wieder zurückverlangt wird, die Organisationen müssen das auch verbuchen (höhere Buchhaltungskosten) und auch die Kosten für die Rücküberweisung geht (meistens) zu lasten der Organisation (Rücklastschriftgebühr).

Somit ist das noch nicht einmal ein 0 € = 0 € sondern eine totale Verlustrechnung für die Organisation.

heise.de schrieb:
Der IT-Sicherheitsexperte Mikko Hypponen wies darauf hin, dass die Spenden den Wohltätigkeitsorganisationen am Ende eher schaden denn nützen dürften. Die Kontoinhaber und Banken würden die Überweisungen umgehend zurückfordern, und dadurch entstünden den unrechtmäßig Beschenkten auch noch Kosten, bemerkte Hypponen im Blog des Sicherheitssoftware-Spezialisten F-Secure.
http://www.heise.de/newsticker/meld...griff-auf-US-Sicherheitsberatung-1401535.html
 
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@ 7upMan:

Wenn ich deine Posts hier so lese, bekomm ich immer mehr den Eindruck, dass du noch keine Stunde für Geld gearbeitet hast geschweige denn sowas wie eine Kreditkarte besitzt.
Ganz besonders, wenn ich hör, "Ja man kann's ja wieder zurückbuchen" sowas ist immer mit einem Haufen Stress und Zeit verbunden, die ein arbeitender Familienvater vielleicht nicht hat.
Wer garantiert dir, dass das Geld sofort wieder zurück gebucht wird? Das ist durchaus bei einigen Banken so, dass Kreditkartenbuchungen, erst einmal getätigt, erst einmal gebucht bleiben, auch wenn sie zurückgerufen werden und dir so das Geld im nächsten Monat abgezogen wird bis sich die Sache geklärt hat. Dann darf sich besagter Familienvater noch verschulden und womöglich noch einen Kredit aufnehmen, weil so ein paar kleine gelangweilte, nichtsnutzige Bälger einen "Spass" erlaubt haben? Weil sie in seinem Namen 1000€ oder mehr gespendet haben, die Bank das Geld bis zur endgültigen Klärung einfriert, aber vom Konto zur Sicherheit abbucht und eben diese 1000€ der Familie vorne und hinten fehlen?!

Löffel deine Suppe auf und schau über den Tellerrand. Die ganzen Aktionen von Anon, Wikileaks oder wie sie heißen mögen treffen IMMER Unschuldige, denen eventuell das Leben durch so einen Weltverbesserungsspinnerbande ruiniert wird.

du musst es aber auch mal so sehen das wenn ANO das nicht aufdeckt andere damit vielleicht richtigen schaden bei Privaten Leuten anrichten,
so ist die Firma dazu gezwungen ihre Sicherheit zu überprüfen und auf jedenfall das Loch zu stopfen!

die letzten Aktionen haben uns gezeigt wie schlampig viele Firmen mit unseren Daten umgehen, ich finde es zwar nicht optimal aber ein guter weg der alles vorantreibt.
Der Privat man ist bei sowas eh versichert da es ja eine Panne der bank ist!

hab es erst in der Familie gehabt und die Sparkasse hat top reagiert ! :daumen:
 
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