Angriff aus der Gaming-Cloud verpufft - Notebook-Markt wird wachsen

Was wohl nicht berücksichtigt wurde, dass ein großer Anteil der 30-40 Jährigen ihre Kisten schon seit Jahren selber zusammen bauen. Und das werden definitiv keine Laptops sein. Wer heute ein fertig Desktop PC kauft ist meist von der jüngeren Generation. Ich bin mit nem Pentium 166Mhz gestartet, ab da wurde ausprobiert und selbst konfiguriert und optimiert.
 
Cloud Gaming wird wohl irgendwann versiegen, denn die Spiele Industrie schläft auch nicht. Die Daten werden immer mehr die zu übertragen sind und das muss Google Stadia erst mal in den Griff bekommen. Wer will schon mit inputlags zocken? Das leichte Ruckeln bei Konsolen ist ja auch noch nicht vom Tisch oder? Ich besitze keine möchte auch nix falsches sagen. Aber wenn das nicht alles behoben wird sehe ich da keine Zukunft für Stadia, oder die Qualität wird drastisch reduziert damit das alles wie bei Konsolen auch irgendwie läuft.

Frohes neues Jahr allen.
 
Wobei man in der Rechnung die ganzen selbst gebauten Gaming-PCs außer acht gelassen hat.
Dann sollte es sicher mehr Gaming-PCs als Gaming-Notebooks geben.

Edit:
Das Problem ist bei Stadia auch, dass man alle Spiele noch mal kaufen muss. Sonst wäre es schon sehr praktisch, wenn man mal ein paar Wochen nur mit Notebook unterwegs ist und im Hotel ein schnelles WLAN hat.
Bisher ist da die Streaming-Funktion von Steam noch im Vorteil.
Der Nachteil ist halt, dass das ein Sicherheitsproblem darstellt, da ich festgestellt habe, dass man auch andere Anwendungen auf dem Desktop sehen kann, wenn das Spiel beendet wird.
 
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Was mich dabei interessieren würde: Welche Grafikchips waren denn dem IDC zufolge geeignet, einen PC oder ein Notebook zum Gaming-Gerät zu adeln?
Ich kann mir vorstellen, dass bereits darin die Vorstellungen von Gamern und Marktforschern dezent voneinander abweichen ...
 
Ich glaube halt auch, dass diese ganze Abo Geschichte irgendwann zu weit geht.
Alle zahlen sie die Rundfunkgebühren, (ok nicht alle ;)) dann wird für HD-TV Programm (Sky,Netflix usw.) auch noch zur Kasse gebeten und dann, sollen wir fürs Spielen auch noch eine Abo-Gebühr zahlen?
Was kommt als nächstes... ??? Ich weiß, dass sich heute immer noch so viele aufregen, wenn es um Spiele- Plattformbindung a lá Steam, oder Origin geht, dass man zig Account´s haben muss um nur mal was spielen zu können und dann mischt sich ein Google Stadia auch noch dazu.
Also, ich denke und hoffe, die Leute wachen irgend wann mal auf und denken erst mal nach bevor sie sich so etwas holen. Es ist auch normal, dass es immer Leute gibt die diese Dienste testen, weil sie neugierig sind, aber diese ganze Sache ist nur wieder eine Art Datensammelei für Google um dir auch dementsprechende tolle Werbung zurecht zu schneiden die mit Spielen zu tun hat. So sehe ich das Ganze, oder warum mischt Google da jetzt wieder mit?? Um unseren Spaß beim spielen geht es da sicher nicht.
 
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:huh: Nvidia und AMD updaten ihre GPUs seit Jahren alles andere als schnell.

HP hat in der Regel einen 24 Monate Zyklus für ein Produkt. Nvidia macht alle 12 Monate einen Refresh, egal wie sinnlos er ist, z.B. Super Versionen. Da würde sich HP wohl wünschen, dass Nvidia von vornherein nicht ganz so streng selektiert, dann muss man später auch nicht in so viele Unterversionen segmentieren. Sony ist noch ein extremeres Beispiel im Umgang mit der Playstation. Das Produktdesign muss bei denen 10 Jahre Haltbarkeit haben. Die 4 bekommt ein fps Update nach 3 Jahren, einen Nachfolger nach 7 und in Rente geht sie wohl nach 10 oder 12. In dem Zeitraum will dir Nvidia einreden, es würden 10 Generationen-Sprünge passieren. Und es funktioniert.
 
Die Super Versionen sind nicht sinnlos, sondern bei Preis/Leistung etwas gewesen, was Nvidia gleich hätte bringen sollen.
 
Fortgeschrittene Gamer die 700€ in die Hand nehmen, werden feststellen, dass Marke Eigenbau sehr viel rentabler wird als von der Stange zu kaufen ab dem Segment.

Dass Eigenbau das deutlich bessere P/L bietet, ist unbestritten. Es ändert aber nichts daran, dass es Leute gibt, die weder die Lust, noch die Zeit oder das Wissen haben, sich einen PC zu bauen, und sich das auch nicht aneignen wollen. Und genau die greifen eben zu vorgefertigten Gaming PCs. Für den PC Gaming Markt ist das eh vollkommen egal - Hauptsache es wird auf dem PC gespielt.

HP hat in der Regel einen 24 Monate Zyklus für ein Produkt. Nvidia macht alle 12 Monate einen Refresh, egal wie sinnlos er ist, z.B. Super Versionen. Da würde sich HP wohl wünschen, dass Nvidia von vornherein nicht ganz so streng selektiert, dann muss man später auch nicht in so viele Unterversionen segmentieren.

Ich sehe da das Problem nicht. Die derzeit erhältlichen HP Gaming Rechner setzen auf GPUs der Turing Generation z.B. 2080 oder 2080 Ti. Komplett PC Käufer erhalten somit GPUs, die auf Nvidias aktuellster Architektur basieren und alle NV Features wie RTX unterstützen (womit ich nicht sagen möchte, dass HP Gaming PCs empfehlenswert sind...)
 
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Was mich dabei interessieren würde: Welche Grafikchips waren denn dem IDC zufolge geeignet, einen PC oder ein Notebook zum Gaming-Gerät zu adeln?
Ich kann mir vorstellen, dass bereits darin die Vorstellungen von Gamern und Marktforschern dezent voneinander abweichen ...

Vermutlich etwas ab der GTX 1050, mit der man jedes Spiel zum laufen bekommt. Der Ansatz ist richtig, man kann damit alles zocken und das zählt. Für die "Always Ultra" Fraktion geht man mit einer RTX 2080 teilweise gerade so als Casual Gamer durch, "echte" Zocker haben mindestens eine RTX 2080Ti. Es gibt aber genug Leute, die nicht soviel ausgeben können oder wollen: deshalb sei auch hier nochmal gesagt: mit einer GTX 670 und einem i5 2500K bekommt man jedes Spiel zum laufen (man muß die Regler nur nach links schieben).
 
Genau so ist es. Und wenn man sich anschaut, wie HP, Acer oder MSI mit Fertig-Gaming-PCs auf den Markt drängen, dann scheint da definitiv eine nicht unerhebliche Nachfrage nach diesen Fertig-Rechnern zu bestehen.
DIY-PC-Gamer dürften am gesamten PC-Gaming-Markt letztlich eine eher kleine Gruppe sein. Einfach, weil es eben bei weitem nicht Jedermanns Sache ist, sich einen PC selber zu bauen.

Ich habe vor kurzem einen Freund davon überzeugt, dass er sich einen selber bauen sollte weil er dann etwas lernt und zugleich genau weiß wie das Zeug eingebaut ist. Uns trennen 700km also habe ich ihn über Teamspeak angeleitet. Jetzt ist er total happy und baut nur noch selber :D
 
Ich habe vor kurzem einen Freund davon überzeugt, dass er sich einen selber bauen sollte weil er dann etwas lernt und zugleich genau weiß wie das Zeug eingebaut ist. Uns trennen 700km also habe ich ihn über Teamspeak angeleitet. Jetzt ist er total happy und baut nur noch selber

Ja, es gibt solche und solche ;) Ich kann es jedenfalls gut verstehen, wenn jemand keine Lust hat, sich einen Rechner zu bauen. Andere mögen es. So muss halt jeder schauen, was das Richtige für einen selber ist.
 
Hab gestern Uncharted 4 auf PS Now gezockt. Grafik hatte nicht mal PS3 Qualität. Meine ganze Angst vor Cloudgaming ist schlagartig komplett verflogen. Musste vorzeitig wegen "Augenkrebs" abbrechen.

Persönlich halte ich vom zocken am Laptop nicht viel. Die Hardware ist viel teuerer, Grafikkarte und Prozessor können nicht aufgerüstet werden, Lüfter und Erhitzung vom Gerät sind oft grenzwertig und vor allem fehlt mir die Immersion auf den kleinen Bildschirmen. Ich kann mir aber gut vorstellen auf einem Notebook sowas wie CS Go zu zocken.

Auf dem Notebook von meinem Dad habe ich letzte Woche erfolgreich neuen Arbeitsspeicher eingebaut, bessere M.2 und eine weitere normale SSD. Prozessor und Grafikkarte kann man leider nicht tauschen. Aber ernsthaft: Wie viele bauen sich auf einem herkömmlichen PC mit 4 Jahre alter Hardware eine brandneue RTX 2080 ein? Fazit: Leben und leben lassen.
 
Sehr ich das richtig dass da auch keine einzige Aufrüstung mit eingeflossen ist?
Ich rüste seit Jahren immer nur mit benötigten Teilen nach und da werde ich wohl nicht der einzige sein.
Warum auch etwas komplett ersetzen wenn es, je nach Bedarf, mit ein paar Teilen günstiger geht als eine komplette Neuanschaffung (die ich mir im Normalfall nicht leisten kann) für ziemlich die gleiche Leistung.
 
Sehr ich das richtig dass da auch keine einzige Aufrüstung mit eingeflossen ist?
Ich rüste seit Jahren immer nur mit benötigten Teilen nach und da werde ich wohl nicht der einzige sein.
Warum auch etwas komplett ersetzen wenn es, je nach Bedarf, mit ein paar Teilen günstiger geht als eine komplette Neuanschaffung (die ich mir im Normalfall nicht leisten kann) für ziemlich die gleiche Leistung.

Ich glaube nie einer Marktforschung, da das alles nur erstunken und erlogen ist, und sich bisher noch nie mit irgendeiner Sache gedeckt hat.
Man muss es so sehen: da arbeiten auch nur normale Menschen, die oft keinen blassen Schimmer von ihrer Arbeit haben, und die um ihren Job bangen müssen, wenn es nichts bahnbrechendes zu entdecken gibt.
Bei uns in der Firma passieren die unglaublichsten Dinge von den wichtigsten Personen, ebenso in der Firma meines Bruders.
Ungelernt, weltfremd, aber Vetternwirtschaft und Theoretiker mit Diplom florieren. Dazu der Fachkräftemangel. Usw. usw...
Du siehst es schon richtig, dass bei den letzten hier veröffentlichten Marktforschung gar keine verlässliche Nutzerbasis befragt wurde, es aber um arbeitsplatzsichernde wichtige Forschungsergüsse ging.
 
Glaub keiner Statistik, die du nicht selbst...

Was für ein schlechter und vor allem wenig aussagekräftiger Artikel...
Es werden mehr Gaming-NB verkauft als Desktops?
Logisch, ein G-NB ist schlecht aufrüstbar, und nach wenigen Jahren im Gaming-Bereich bereits veraltet...bei den Dekstops, wird oft einfach die GPU getauscht, und es läuft wieder...was in der Auswertung natürlich nicht erfasst werden kann..
Vor allem, nicht jedes NB mit dedizierter Grafik, ist automatisch ein Gaming-NB, und ich schätze dies wurde bei NB als "Kriterium" festgelegt...

mfg
 
Notebooks sind extrem beliebt und ich verstehe es nicht. Oftmals stehen die Dinger immer auf dem selben Tisch und werden nie oder vielleicht 2x im Jahr bewegt. Die Leute haben einfach Angst vor einem "sperrigen" Gerät. Ich habe das schon mehrfach erlebt.
Es wird lieber ein Laptop angeschafft und nach ein paar Jahren wird über das Ding geschimpft, geflucht und gemeckert. Wenn nicht jemand über das Kabel gestolpert ist und die Strombuchse ruiniert hat oder ein Getränk über die Tastatur gekippt hat, ist der Akku ausgelutscht, Windows vollgemüllt und die Kühlung mit Staub blockiert. Ganz abgesehen von den ganzen USB-Adaptern, die sich mit der Zeit ansammeln.

Viele dieser Probleme hat man mit einem Desktop nicht und preiswerter sind sie noch dazu.

Notebooks sind toll, wenn man tatsächlich einen tragbaren PC braucht. Zum Arbeiten in der Uni, im Zug für Präsentationen oder wenn zu Besuch bei Familie etc. pp. Ich bin aber fast sicher, dass ein Großteil der Laptops so nicht genutzt wird und effektiv als klappbarer Desktop in den Wohnzimmern steht.
 
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