AMD will wachsen: 30-Milliarden-Dollar-Übernahme von Xilinx wird spekuliert

Für eine "feindliche" Übernahme sehe ich AMD nicht wirklich gerüstet. Eine freiwillige Fusion wäre was Anderes.
Edit: Der Laden macht mehr Gewinn als AMD bei weniger als dem halben Umsatz
Also die Marge stimmt :nicken:
 
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Deep Learning und K.I. braucht Amd um auch was gegen Nvidias DLSS (basiert ja auf Deep Learning + Tensor Cores) und Intels AI GPGPU

zu haben.

Aktuell hat da Amd nix, deshalb wenn nicht jetzt wann dann?
Einfach neue Aktien Ausgeben und damit die Aktionäre von Xilinix bezahlen, kostet Amd dann fast nix, nur die Aktionäre verlieren da dann. Da jede Aktie weniger wert wird, da Die Neuen Aktien den Wert Verwässern. Eigentlich Genial Geld aus dem nichts für Amd zu lasten ihrer Aktionäre . https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalerhöhung
 
Ich frag mich woher dieser Unsinn mit dem Schulden abgebaut immer herkommt? [...]

Tja, dann müssen sich die Finanzseiten, die AMD erst für das Jahr 2019 keine Nettoverschuldung mehr zuschreiben, offensichtlich alle irren. ;-)

Und nicht minder interessant, wie AMD Schulden hätte vermeiden sollen, denn die haben seit Ende 2011 quasi durchgehend Verluste eingefahren und da sind sie bestenfalls erst ab 3Q17 rausgekommen, aber auch nur in kleinen Schritten.
Net Income 4Q11 - 2Q17 : ~ -3,1 Mrd. US$
Net Income 3Q17 - 2Q20 : ~ +1,0 Mrd. US$

Und davor sah es nicht besser aus. Sie haben haben ab Ende 2006 fast 8 Mrd. US$ Verluste eingefahren, dann hatten sie sich endlich entschlossen die Fabs abzustoßen und einen Teil ihrer Schulden zu überschreiben, haben dann in 4Q09 einmalig 1,18 Mrd. US$ Gewinn verbuchen können und daraufhin fiel das Net Income wieder schrittweise Richtung Nulllinie, bevor es dann ab 4Q11 nahezu durchgehend unter Null fiel, wie bereits oben zusammengerechnet. Insgesamt ist das über die letzten 15 Jahre gerechnet bei AMD immer noch eine deutlich negative Bilanz in den Büchern. (Konkret, von 4Q06 bis 2Q20, also heute, wurden hier insgesamt 7,69 Mrd. US$ Verlust verbucht, also Net Loss und nicht etwa Net Income.)
 
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Tja, dann müssen sich die Finanzseiten, die AMD erst für das Jahr 2019 keine Nettoverschuldung mehr zuschreiben, offensichtlich alle irren. ;-)

Und nicht minder interessant, wie AMD Schulden hätte vermeiden sollen, denn die haben seit Ende 2011 quasi durchgehend Verluste eingefahren und da sind sie bestenfalls erst ab 3Q17 rausgekommen, aber auch nur in kleinen Schritten.
Net Income 4Q11 - 2Q17 : ~ -3,1 Mrd. US$
Net Income 3Q17 - 2Q20 : ~ +1,0 Mrd. US$

Und davor sah es nicht besser aus. Sie haben haben ab Ende 2006 fast 8 Mrd. US$ Verluste eingefahren, dann hatten sie sich endlich entschlossen die Fabs abzustoßen und einen Teil ihrer Schulden zu überschreiben, haben dann in 4Q09 einmalig 1,18 Mrd. US$ Gewinn verbuchen können und daraufhin fiel das Net Income wieder schrittweise Richtung Nulllinie, bevor es dann ab 4Q11 nahezu durchgehend unter Null fiel, wie bereits oben zusammengerechnet. Insgesamt ist das über die letzten 15 Jahre gerechnet bei AMD immer noch eine deutlich negative Bilanz in den Büchern. (Konkret, von 4Q06 bis 2Q20, also heute, wurden hier insgesamt 7,69 Mrd. US$ Verlust verbucht, also Net Loss und nicht etwa Net Income.)

Damals hatten wir auch noch nen Kaiser. Guck auf die verlinkte Seite.

2013 Gesamtverbindlichkeiten ~3,8Mrd $ -> 2019 ~3,2 Mrd$
2013 Eigenkapital ~544Mio$ -> 2019 2,8Mrd$ Eigenkapital massiv erhöht, Verbindlichkeiten geringfügig vermindert. Da steht in der Bilanz nix von "AMD ist schuldenfrei". Kein Unternehmen ist schuldenfrei. Selbst Apple hat Schulden trotz riesigen Barreserven.
Die Schulden pro Aktie sind zurück gegangen von 3:1 auf 0,72:1 . Liegt aber auch am stetig steigenden Kurswert.


Alles vor 2011 ist doch kalter Kaffee.
 
nVidia mag beim Thema Compute ML Marktführer sein [...]

Wenn das Gerücht zutrifft, dann geht es AMD hier bei Xilinx primär nicht um FPGAs, sondern um AI/ML, denn Xilinx hat schon vor einiger Zeit begonnen sein Geschäftsfeld in diesen Bereich auszudehnen. Hier verheiratete man mit der noch recht neuen Versal-Serie beide Produktfelder und bspw. die AI Core Series ist ein Kombiprodukt, das spezifisch auf AI ausgelegt ist.

Damals hatten wir auch noch nen Kaiser. [...]

Na das war dann wohl eine glatte 6 in Geschichte.
Darüber hinaus ... und? Ändert nichts an den Fakten und bspw. den von mir zuvor zitierten Zahlen. Ich weiß dass Fans gerne die Geschichte umschreiben, richtiger wirds dadurch aber dennoch nicht. Aktuell:
AMD
Eigenkapital ~ 2,8 Mrd. US$
Anteil an 30 Mrd. US$ (Xilinx): 9,3 %
nVidia
Eigenkapital ~ 12,2 Mrd. US$
Anteil an 40 Mrd. US$ (ARM): 30,5 %

Zurück zum Ausgangspunkt der Diskussion eines möglichen "Verhebens" ... wer von den beiden wird da wohl potentiell eher in Schwierigkeiten kommen? ;-) Insbesondere auch, wenn man die zukünftige Entwicklung in die Betrachtung miteinbezieht. AMD wird dieses Jahr mit um die 1,1 Mrd. US$ Net Income abschließen (für sie zweifellos ein großer Erfolg), nVidia dagegen mit um die 3,6 Mrd. US$ Net Income.

Und wenn du schon cherry-picken und "Alles vor 2011 ist doch kalter Kaffee" annehmen willst, bleibt die Bilanz dennoch immer noch deutlich negativ mit 1,4 Mrd. US$ Net Loss bis heute.

(Nur zum Vergleich Intel: Eigenkapital ~ 77,5 Mrd. US$)
 
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Wenn man hingegen nur massig rechnen will, aber keine Echtzeitanforderung hat, lohnen sich FPGAs in der Regel nicht. Es ist fast immer effizienter und billiger einen Algorithmus auf einer CPU oder GPU in Software abzubilden, als dafür einen FPGA einzuspannen - für die ganze Flexibilität verliert man eben doch ein oder zwei Größenordnungen an Performance verglichen mit einem ASIC vergleichbarer Größe und Strukturbreite. Und beim bloßen Numbercrunching in riesigen Rechenzentren lohnt sich die Customchipfertigung eh...

Google und Amazon haben mittlerweile recht ansehnliche FPGA-Kontingente in ihren Rechenzentren am laufen. Vielleicht lautet der Gedankengang bei AMD also:
"Kunden, die unsere Prozessoren kauften auch A. Wir haben aber keinerlei Ahnung von A. Also sollten wir den zweitgrößten, entsprechen teuren Anbieter für A aufkaufen, auch wenn daraus keinerlei Synergien resultieren, damit wir künftig beides aus einer Hand anbieten können."
Totsicherer Plan. So etwas ist noch nie schief gegangen, erst recht nicht bei AMD.
 
Google und Amazon haben mittlerweile recht ansehnliche FPGA-Kontingente in ihren Rechenzentren am laufen. Vielleicht lautet der Gedankengang bei AMD also:
"Kunden, die unsere Prozessoren kauften auch A. Wir haben aber keinerlei Ahnung von A. Also sollten wir den zweitgrößten, entsprechen teuren Anbieter für A aufkaufen, auch wenn daraus keinerlei Synergien resultieren, damit wir künftig beides aus einer Hand anbieten können."
Totsicherer Plan. So etwas ist noch nie schief gegangen, erst recht nicht bei AMD.
Naja, potentielle Synergien gäbs da schon. FPGAs kommen ja meist nicht allein daher, sondern mit diversen Mikrocontrollern und meist eben auch einer CPU für die eher sequentielle Datenverarbeitung.

Ein FPGA, der per Infinity Fabric direkt an den IO Die eines Zen Prozessors angebunden ist wäre sicher ein Renner, und vor allem etwas was Intel mangels vergleichbarer Schnittstelle nicht anbieten könnte. So könnte man "Beschleunigerkarten" ohne die nervige Latenz von PCIe realisieren, da sähe ich schon Marktpotential.

Trotzdem halte ich den Kauf für zu ambitioniert. Es ist ja noch nicht wirklich lange her, da war Xilinx noch mehr wert als AMD :ugly:
 
Naja ein ambitionierter Kauf kann ja auch recht gut sein. TESLA hat ja auch Grohmann Automation übernommen, als sie kurz vor der Insolvenz waren und heute ist Tesla das Automobilunternehmen mit dem höchsten Marktwert. Aber diese Technik könnte ja auch was für E. Musk sein und wir lesen bald die Überschrift "TESLA übernimmt AMD und Xilinx"...
 
Tesla hat mit externen Risikokapital eine im Verhältnis zur eigenen Marktkapitalisierung kleine Firma gekauft um seinen eigenen Produkten direkt zuzuarbeiten. Das wäre für AMD z.B die Akquisition von AsMedia um die Chipsätze endlich ganz in eigener Hand zu haben.
 
Na das war dann wohl eine glatte 6 in Geschichte.
Hatten wir keinen Kaiser, damals?

Darüber hinaus ... und? Ändert nichts an den Fakten und bspw. den von mir zuvor zitierten Zahlen. Ich weiß dass Fans gerne die Geschichte umschreiben, richtiger wirds dadurch aber dennoch nicht. Aktuell:
AMD
Eigenkapital ~ 2,8 Mrd. US$
Anteil an 30 Mrd. US$ (Xilinx): 9,3 %
nVidia
Eigenkapital ~ 12,2 Mrd. US$
Anteil an 40 Mrd. US$ (ARM): 30,5 %

Zurück zum Ausgangspunkt der Diskussion eines möglichen "Verhebens" ... wer von den beiden wird da wohl potentiell eher in Schwierigkeiten kommen? ;-) Insbesondere auch, wenn man die zukünftige Entwicklung in die Betrachtung miteinbezieht. AMD wird dieses Jahr mit um die 1,1 Mrd. US$ Net Income abschließen (für sie zweifellos ein großer Erfolg), nVidia dagegen mit um die 3,6 Mrd. US$ Net Income.

Und wenn du schon cherry-picken und "Alles vor 2011 ist doch kalter Kaffee" annehmen willst, bleibt die Bilanz dennoch immer noch deutlich negativ mit 1,4 Mrd. US$ Net Loss bis heute.

(Nur zum Vergleich Intel: Eigenkapital ~ 77,5 Mrd. US$)

Wer schrieb was von Geschichte umschreiben, es ging um Schuldenabbau, was ja definitiv nicht geschehen ist laut dem Beitrag von @Bärenmarke. Weil es keinen Sinn macht, vermutlich steuerbegünstigend (ich weiß es nicht).

Du weißt ja anscheinend auch nicht, wie solch eine Übernahme refinanziert werden könnte. Zumal das Thema auch nur rein spekulativ ist.
Zudem schrieb ich ebenfalls nichts zur Übernahme und das es unkritisch wäre so ein riesen Unternehmen zu kaufen.
Wie gesagt, es ging nur um den sogenannten Schuldenabbau.

Schönen Sonntag dann
 
Naja ein ambitionierter Kauf kann ja auch recht gut sein. TESLA hat ja auch Grohmann Automation übernommen, als sie kurz vor der Insolvenz waren und heute ist Tesla das Automobilunternehmen mit dem höchsten Marktwert. Aber diese Technik könnte ja auch was für E. Musk sein und wir lesen bald die Überschrift "TESLA übernimmt AMD und Xilinx"...
Grohmann hat als Maschinenbauer und Automobilzulieferer für Tesla einen unmittelbaren Nutzen.
AMD als x86 Chip Hersteller eher weniger. Oder bin ich falsch informiert und es stecken in einem Tesla x86 Chips?
 
@beastyboy79

Danke für deinen Post, ist immer wieder schön zu lesen, wenn es doch Leute hier gibt, die sich auskennen. :)

Tja, dann müssen sich die Finanzseiten, die AMD erst für das Jahr 2019 keine Nettoverschuldung mehr zuschreiben, offensichtlich alle irren. ;-)

Hast du dir die Finanzseite überhaupt angeschaut? Aber offensichtlich stellst du dich gerne öffentlich bloß, mir wäre das doch zu peinlich...

Und nicht minder interessant, wie AMD Schulden hätte vermeiden sollen, denn die haben seit Ende 2011 quasi durchgehend Verluste eingefahren und da sind sie bestenfalls erst ab 3Q17 rausgekommen, aber auch nur in kleinen Schritten.
Net Income 4Q11 - 2Q17 : ~ -3,1 Mrd. US$
Net Income 3Q17 - 2Q20 : ~ +1,0 Mrd. US$

Was du hier schreibst trägt zum einen zur aktuellen Situation nichts bei, zumal mein Beitrag klar darstellt, dass du in deinem ersten Beitrag unfug erzählt hast.
Zum einen zählt die aktuelle Bilanz und nicht die Bilanz von vor 10 Jahren, weil da eventuell noch Konzernbereiche bilanziert werden, die mittlerweile gar nicht mehr existieren, da veräußert. Z.B. Glofo
Des Weiteren scheinst du auch keine Ahnung zu haben, wie sich ein Verlust auswirkt... Verluste verbrauchen nämlich das Eigenkapital in der Bilanz und dies war bei AMD fast aufgebraucht bzw. bilanziell sogar schon leicht negativ. Ist das Eigenkapital aufgebraucht, dann ist in der Regel Schicht im Schacht.
Deswegen hat AMD auch keine Schulden abgebaut - was totaler Quatsch wäre - sondern Eigenkapital aufgebaut, um dadurch wieder ein gesundes Verhältnis von EK und FK zu haben und nichts anderes ist passiert.
 
@beastyboy79

Danke für deinen Post, ist immer wieder schön zu lesen, wenn es doch Leute hier gibt, die sich auskennen. :)



Deswegen hat AMD auch keine Schulden abgebaut - was totaler Quatsch wäre - sondern Eigenkapital aufgebaut, um dadurch wieder ein gesundes Verhältnis von EK und FK zu haben und nichts anderes ist passiert.

Der einzig richtige Schritt in meinen Augen. Falls die Zinsen für Fremdkapital steigen, gibt es im S&P500 genug "Wackelkandidaten", die dann ne heftige Bauchlandung machen. siehe hier: klick.
 
Naja, potentielle Synergien gäbs da schon. FPGAs kommen ja meist nicht allein daher, sondern mit diversen Mikrocontrollern und meist eben auch einer CPU für die eher sequentielle Datenverarbeitung.

Ein FPGA, der per Infinity Fabric direkt an den IO Die eines Zen Prozessors angebunden ist wäre sicher ein Renner, und vor allem etwas was Intel mangels vergleichbarer Schnittstelle nicht anbieten könnte. So könnte man "Beschleunigerkarten" ohne die nervige Latenz von PCIe realisieren, da sähe ich schon Marktpotential.

Trotzdem halte ich den Kauf für zu ambitioniert. Es ist ja noch nicht wirklich lange her, da war Xilinx noch mehr wert als AMD :ugly:

Intel hat seit mindestens zwei Jahren x86-FPGA-Hybrid-Designs im (OEM-)Angebot. (Xeon SP Gold "-P") So groß ist der Unterschied zwischen der ersten IF-Generation und UPI auch nicht, dass das nicht möglich wäre und Altera hat meiner Erinnerung nach schon vorher QPI unterstützt (Xilinx auch). Ich glaube auch mal gehört zu haben, dass die interne Kommunikation der aktuellen Stratix mit dem Fabric von Skylake X verwandt ist, was noch eine noch engere Integration erlauben würde – wenn sich jemand findet, der dafür zahlt. Bislang scheint die Nachfrage aber nicht rekordverdächtig zu sein. Warum sollte sich auch ein FPGA-Nutzer für x86-Kompatibilität interessieren? Für schnellen Durchsatz und grundlegende Funktionen sind die angebotenen ARM-Lösungen meist die bessere Wahl und für komplexe Sachen möchte man eben in der Regel eine selbst definierte Schaltung nutzen, sonst bräuchte man kein FPGA. Die Überlappung aus "braucht x86", "braucht FPGA", "kommt mit der Leistung der aktuellen Xeon-FPGAs nicht aus" und "hat einen höheren Datendurchsatz als PCI-E 4.0 befriedigen kann", dürfte keine Aufträge zweistelliger Milliardenhöhe übrig lassen.
 
Wäre eine FPGA-Recheneinheit in einer GPU nicht ideal für Videocodecs?
So könnte man doch neue Codecs per Treiber/Software/Microcode nachrüsten?

Wie würde das zb. bei AV1 da mit der Effizienz aussehen?
 
Cool für den User, viel zu teuer für den Hersteller. Die Video-Einheiten nehmen aktuell kaum Platz weg weil sie als sehr spezialisiertes Asic ausgeführt sind. Wenn man stattdessen einen FPGA Teil verbaut ist die Video-Einheit plötzlich mit das Größte am Chip.
Dagegen ist die Umsetzung als Shader-Code noch lohnenswerter (würde früher auch öfter gemacht).
 
Nicht zu vergessen, dass "Hält ewig" aus Herstellersicht eher ein Nachteil ist und niemand GPUs gezielt nach ihren Videofähigkeiten kauft. Auch keine Multimedia-Nuzter, für die das wichtig wäre. Mit einem Decode-FPGA könnte man also nicht erfolgreich werben, würde die Produktion verteuern und am Ende auch noch den künftigen Absatz schmälern. Aber ja, helfen könnte es.
 
Google und Amazon haben mittlerweile recht ansehnliche FPGA-Kontingente in ihren Rechenzentren am laufen. Vielleicht lautet der Gedankengang bei AMD also:
"Kunden, die unsere Prozessoren kauften auch A. Wir haben aber keinerlei Ahnung von A. Also sollten wir den zweitgrößten, entsprechen teuren Anbieter für A aufkaufen, auch wenn daraus keinerlei Synergien resultieren, damit wir künftig beides aus einer Hand anbieten können."
Totsicherer Plan. So etwas ist noch nie schief gegangen, erst recht nicht bei AMD.

Wieso immer ausschließlich bei AMD so negativ? Verwandt mit Volker von CB?
Was du da von dir gibst ist ziemlicher Quatsch, zum einen ist Xilinx kein Unternehmen was miese macht, sondern gute Gewinne und ich sehe nicht wieso sich das ändern sollte? Ansonsten darfst du hier gerne die Punkte anführen.
Durch die höheren Gewinne hat AMD auch wieder mehr Geld für F/E zur Verfügung und kann konkurenzfähiger bleiben und da intel ja auch FPGAs mit ihren CPUs verschmelzt kann dies je nach Anwendungsfeld nicht schlecht sein. Vor allem im Bereich Security kann ich mir das gut vorstellen, dass sie dort vermehrt zum Einsatz kommen.
Von daher jenachdem wie die Finanzierung ausfällt ist das per se kein schlechter Deal.
 
Ich wüsste nicht dass ATI vor der Übernahme Verluste eingefahren hat. Ganz im Gegenteil, mit den X1900ern war man gerade wieder oben auf.
Dann kam die HD2900XT bzw. die 8800GTX und alles ward anders.
 
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