AMD- und Intel-CPUs: Test-Übersicht und aktuelle Kauf-Tipps

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Bist du sicher dass du nicht H2 mit Q2 verwechselst? Oder hast du gar die kurzen Spekulationen um Zen2+ im Kopf?

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He, meine 4790k ist schon 5000 Jahre alt und landet denoch im Mittelfeld. :D

Da sieht man mal wie Intel jahrelang die Entwicklung gebremst hat und wie sehr sie AMD unterschätzt haben und wie leicht sie es dadurch AMD gemacht haben nicht nur aufzuholen sondern sogar zum Teil sogar zu überholen.
 
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Die Warnung:" Grundsätzlich sollten sie keine Desktop-CPU mit weniger als vier Kernen kaufen," hätte eigentlich heißen müssen: keine CPU mit weniger als 6 Kerne zu kaufen bei Desktops und nicht weniger als 4 bei Laptops.
6 Kern Ryzen 2600 kostet nur noch 116€ und das sollte bei Desktops die absolute Untergrenze sein, sonst ist der Rest des PC'nur Geldverschwendung.
 
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Sonny, du würdest lachen, doch ein Ryzen 2600 ist für meisten meiner Bekannten und Freunde noch zu modern ;)
Die haben gar keine Lust das ganze Ökosystem aufzurüsten, sondern wollen meist einfach nur etwas mehr Leistung im Alltag und bei einfachen Games. Für die ist ein Quadcore schon High-End. Meinen Vater beispielsweise überrasche ich mit einem altbackenen Core i7-Haswell an Weihnachten. Wenn so eine alte CPU schon spürbar mehr Leistung erbingt, dann willst du nicht wissen, womit er derzeit noch unterwegs, und trotzdem (!), zufrieden ist.

Für Neukäufer würde ich je nach Budget derzeit aber durchaus zu einem Hexacore raten, zumal sie, wie du richtig erkannt hast, inzwischen so günstig sind, dass kein Argument mehr gegen einen Kauf spricht.
 
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Sonny, du würdest lachen, doch ein Ryzen 2600 ist für meisten meiner Bekannten und Freunde noch zu modern ;)
Die haben gar keine Lust das ganze Ökosystem aufzurüsten, sondern wollen meist einfach nur etwas mehr Leistung im Alltag und bei einfachen Games. Für die ist ein Quadcore schon High-End. Meinen Vater beispielsweise überrasche ich mit einem altbackenen Core i7-Haswell an Weihnachten. Wenn so eine alte CPU schon spürbar mehr Leistung erbingt, dann willst du nicht wissen, womit er derzeit noch unterwegs, und trotzdem (!), zufrieden ist.

Für Neukäufer würde ich je nach Budget derzeit aber durchaus zu einem Hexacore raten, zumal sie, wie du richtig erkannt hast, inzwischen so günstig sind, dass kein Argument mehr gegen einen Kauf spricht.

Das stimmt, verstehe auch die ganzen Leute nicht die bei eBay 100€ für 5 jahre alte quads-core-cpu ausgeben anstatt gleich für 16€ mehr nen neuen hexa core. Und bei derb ram +board(b450) preisen ist nur ein komplett Upgrade sinnvoll. Nutze auch noch ein uralt intel I7 870. So lang der läuft fass ich dort auch nix mehr an, und reicht auch aktuell dank 16gb ram und ssd & gtx1070. Irgendwann wird der wenn dann aber nur einem ryzen 3600/3700x/4600 weichen.
 
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Eine Aufrüstung mit alter CPU für die alte Plattform kostet nur die 100 Euro für die CPU. Will man stattdessen einen neuen Sechskerner einbauen, braucht man zusätzlich ein neues Mainboard, neuen RAM und einen neuen Kühler, also 400 bis 500 Euro. Selbst 200 Euro für einen Broadwell können daher, ausgehend von einem kleinen Sockel-1150-i3 oder gar -Pentium, attraktiver als ein neues System sein. So erhält man +100 bis +150 Prozent Mehrleistung für 200 Euro und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als mit einem einem mehr als doppelt so teuren Wechsel auf Ryzen 5, auch wenn letzterer +150 bis +200 Prozent Mehrleistung in Spielen und +250 bis +300 Prozent in Anwendungen bringen dürfte. (Zahlen geschätzt, wir haben keine aktuellen Messungen von so lahmen CPUs. :-))
 
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Ich denke, die Aufteilung in 100/200/300/300+€ ist nicht mehr ganz Zeitgemäß. Ich würde 2 neue Kategorien beantragen:

1. Bis 150€: Die Lücke, die zwischen 100 und 200€ klafft, ist einfach zu groß ist. Eine 150€ Kategorie würde mMn gut dazwischen passen, ohne eine der anderen zu entwerten.

2. HEDT: Die bisherigen Preisklassen richten sich allesamt auf die Mainstream Desktop Plattformen. Eine Kategorie jenseits davon für diejenigen, die mit ihrer Hardware hauptsächlich arbeiten, aber gerne mal auch zwischendurch damit zocken, wäre in meinen Augen nun seit dem Threadripper echt nötig.
 
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Ich frage mich ob AMD wirklich viel weniger Storm verbraucht als Intel unter volllast
 
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Ich frage mich ob AMD wirklich viel weniger Storm verbraucht als Intel unter volllast

Es kommt darauf an, was du mit dem PC. machen möchtest und nartürlich wieviel Geld man investieren möchte.
Allgemein genügen 8 Kerne mit oder ohne Ht. für den Alltag gleich zu setzen und zu vergleichen.
Eine gute Mitte zwischen hin und wieder streamen und Spielen. Ist etwas schwierig zu beantworten da man die Kernanzahl, die Leistungsklasse und Preisklasse usw. vergleichen kann.
Es wird ja gerne der i9-9900k mit den Ryzen 3900 mit 12 und 16 Kerner 3950X verglichen.
 
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Der Text wurde fast komplett überarbeitet und viele neue Modelle haben es in die Kaufberatung geschafft. Viel Spaß beim Lesen :daumen:
 
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Wer häts gedacht, noch vor ein paar Jahren konnte man ausschließlich nur Intel empfehlen. Aktuell nur ausschließlich AMD, wenn man Preis und Features berücksichtigt. Wahnsinn, bin echt mal gespannt wie es in 4 Jahren aussieht-> 64 Kerner im Mainstream und galaktisches Battle zwischen Intel und AMD...
 
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Wer häts gedacht, noch vor ein paar Jahren konnte man ausschließlich nur Intel empfehlen. Aktuell nur ausschließlich AMD, wenn man Preis und Features berücksichtigt. Wahnsinn, bin echt mal gespannt wie es in 4 Jahren aussieht-> 64 Kerner im Mainstream und galaktisches Battle zwischen Intel und AMD...

Ich wage mal zu behaupten, auch in 4 Jahren wissen 99% der User nichts mit einem 64 Kerner anzufangen^^
Ein 64 Kerner auf AM6 mit DDR6 wäre natürlich wirklich Klasse :)
 
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Ryzen 4000 für den Desktop wird derweil für den Sommer 2020 erwartet. Genauere Informationen, um den Launch einzugrenzen, gibt es bisher nicht. Wir erwarten, ähnlich beim Wechsel von Zen zu Zen+, einen Ryzen-3000-Refresh mit leicht höheren Taktraten und/oder besserer Effizienz.

Nach allem was bisher durchgesickert ist wird das schon ein deutlich mehr als nur ein einfacher Refresh, sonst würde es ja auch Zen2+ und nicht Zen3 heißen ;)

Es findet der wohl größte Umbau der Architektur statt sein es Zen gibt. Das Prinzip mit Vierkern CCX, wo die Kerne innerhalb sehr niedriege Latenzen untereinander und dem CCX-internen L3-Cache haben und mit den anderen CCX und I/O via IF verbunden sind, mit schlechteren Latenzen, wird aufgegeben. Stattdessen werden jetzt acht Kerne in einem CCD direkt untereinander und dem L3-Cache verbunden. Das wird große Auswirkungen auf die Latenzen und damit Spieleleistung haben. Daneben werden die Kerne nochmal aufgebohrt und mehr IPC bekommen. Auch der L3-Cache dürfte nochmal vergrößert werden, auf der entsprechenden Folie ist 32+MB zu lesen. Das alles ist eigentlich ein größerer Schritt als Zen zu Zen2.

Dementsprechend sollte man auch mit einem Launch im Sommer vorsichtig sein. Zen2 kam ja schon im Sommer und es hat immer etwas länger als ein Jahr gedauert. Ich tippe auf September/Oktober.

Aller Voraussicht nach werden die Ryzen-4000-Prozessoren auch im Sockel AM4 lauffähig sein.

Hoffe ich doch sehr :)

Im Mobile-Bereich stehen die Ryzen 4000 jedoch bereits in den Startlöchern und möchten mit acht Kernen und über 4 GHz Boosttakt die neue Phalanx bilden.

Das hat aber nichts mit dem eigentlich Nachfolger der Zen2 Ryzen 3000er zu tun, das sind die Renoir APUs, mit Zen2 Architektur und Vega GPU, im normalen 7nm-Prozess.
 
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ernsthaft, PCGH empfielt bei intel einen 6kerner ohne HT ?
boah langsam wird's aber peinlich..

ich hab noch den 4790K @stock laufen und schaue mir die entwicklung entspannt an.
bevor nichts an board oder CPU kaputt geht gibt's erstmal nix neues

derzeit wäre das wohl ein 3600X von AMD ein netter ersatz, nicht zu teuer aber mehr leistung als der jetzige, wobei der noch ausreicht bei meinen spielen und was ich sonst noch so mache.....
 
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ernsthaft, PCGH empfielt bei intel einen 6kerner ohne HT ?
boah langsam wird's aber peinlich..
[...]

Peinlich ist das nicht, ich finde die Empfehlungen hier mit dem 9400F und 9600K durchaus ok. Mit ersterem hat man eine sehr günstige CPU für Spiele-PC mit ausreichend Leistung bzw. in Spielen meist sogar mehr als preislich vergleichbare Ryzens. Der 9600K ist entsprechend übertaktet und mit schnellem RAM nach wie vor ganz oben wenn man die Spieleleistung vergleicht. Für reine Spielerechner sind diese CPUs ok, es gibt aber besseres. Und das geht aus dem Artikel auch s hervor, primär werden hier bessere CPUs empfohlen, genannte CPUs stehen weiter hinten quasi als Alternative.

Peinlich ist lediglich der i3 9350K in den Empfehlungen zur CPUs bis 500€, der scheint da versehentlich reingerutscht zu sein :ugly:

Erstens ist das eine CPU für die sub 200€ Kategorie und zweitens absolut nicht mehr zu empfehlen. Es ist ein reiner Vierkerner ohne SMT, ich habe das Kaby Lake Pendant 7600K Anfang des Jahres aus meinem Gamingrechner verbannt. Die Frametimes mit nur vier Threads sind in vielen Games sichtbar schlechter, katastrophal wirds wenn man nebenher noch Anwendungen offen hat, da reicht schon ein Webbrowser, das wird mitunter zu Ruckelorgien. reine Vierkerner ohne SMT sollte man nur noch für absolute Budget Kisten für Office oder HTPC/Medien-Rechner empfehlen und kosten dürfen die imho nicht mehr als 80€.
 
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Ich wage mal zu behaupten, auch in 4 Jahren wissen 99% der User nichts mit einem 64 Kerner anzufangen^^
Ein 64 Kerner auf AM6 mit DDR6 wäre natürlich wirklich Klasse :)

Vermutlich ja. Hätte auch aktuell nix gegen 16 Kerne. Ich wüßte nur nicht wie ich die mit meinem Usecase sinnvoll nutzen sollte...
 
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ernsthaft, PCGH empfielt bei intel einen 6kerner ohne HT ?
boah langsam wird's aber peinlich..

Jep, tun wir. Denn die Frage soll erlaubt sein: Was soll man bei Intel derzeit sonst empfehlen? Vor allem für den Einsteiger-Bereich? Coffee Lake strotzt nicht gerade vor sinnvollen CPUs, hat dafür aber Leistung satt. HT ist bei Spielen nicht immer ein Vorteil, sodass man mit einem 9400F durchaus noch seinen Spaß haben kann. Der Preis passt zur Leistung und bei so manchem Einzelergebnis ist ein 9400F deutlich flotter als eine CPU mit 8 und mehr Kernen.
 
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Jep, tun wir. Denn die Frage soll erlaubt sein: Was soll man bei Intel derzeit sonst empfehlen? Vor allem für den Einsteiger-Bereich? Coffee Lake strotzt nicht gerade vor sinnvollen CPUs, hat dafür aber Leistung satt. HT ist bei Spielen nicht immer ein Vorteil, sodass man mit einem 9400F durchaus noch seinen Spaß haben kann. Der Preis passt zur Leistung und bei so manchem Einzelergebnis ist ein 9400F deutlich flotter als eine CPU mit 8 und mehr Kernen.

Er will doch darauf hinaus, dass man Intel in seinen Augen gar nicht mehr empfehlen darf :)

Ein Standpunkt, auf den man sich durchaus stellen kann, aber nicht muss.
 
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Er will doch darauf hinaus, dass man Intel in seinen Augen gar nicht mehr empfehlen darf :)
Ein Standpunkt, auf den man sich durchaus stellen kann, aber nicht muss.

Es kommt eben immer darauf an, wie die Empfehlung formuliert ist.

Sich jetzt noch komplett mit einer Intel-Plattform einzudecken, die praktisch EOL ist und deren CPUs bei tendenziell schwächerer Leistung eher teurer sind, ist sicherlich nicht empfehlenswert. Aber es gibt ja auch Aufrüster, die damals (je nach Anwendungsfall nicht einmal zu Unrecht) meinten, ein billiger Vierkerner oder gar Zweikerner mit HT würde genügen, und die nun gerne wissen würden, wie man noch ein wenig Zeit aus der bereits existierenden Plattform herausholen kann. Ist ja nicht jeder so drauf, das Ganze zu verscherbeln und mal eben neu zu bauen; Viele suchen auch noch einem simplen Drop-In-Upgrade.

Außerdem ist das auch irgendwie ein Politikum: Als AMD so im Hintertreffen war, dass man im Vergleich zu Intels Portfolio eigentlich auch keine CPU von AMD hätte empfehlen können, hat die PCGH trotzdem das in jeder Kategorie Beste vom gerade "schlechteren" Hersteller empfohlen.

Oder ganz kurz gesagt, in der X86-Welt gibt es nur zwei Platzhirsche und man kann es sich als Fachmagazin in einem CPU-Roundup nicht leisten, einen davon komplett zu ignorieren.

Ich finde, mit den Erläuterungen dazu ist die hiesige Übersicht immer wieder eine runde Sache. Danke dafür.
 
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