AMD und die roten Zahlen

Wie sollte AMD seine Geldprobleme verringern?


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AW: AMD und die Roten Zahlen

[x] Auf besser Wetter hoffen

Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung beantragen
ist Quatsch, da die Finanzkrise nichts mit AMDs Zahlen zu tun hat (oder nur bedingt)... Ursache waren die schlechten Prozessoren, alle haben halt Core 2 gekauft...
Die Bundesregierung stellt Bedingungen an die Vergabe von Geld/Bürgschaften, die AMD nicht erfüllen würde, glaube ich zumindest...
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

Da AMD mit der übernahme von ATI jetzt alle Türen offen stehen. Sollten sie sich darauf konzentrieren für jedes Preissegment eine eigene "Plattform" anzubieten, und diese dann stark zu optimieren.

Bsp: AMD "erstellt" eine reine OEM Plattform (Schnelle CPU, low-end Graka, viel (langsamer) RAM usw...). Die komponenten sind allerdins so aufeinander! optimiert, dass bei gleicher leistung "günstigere" Komponenten installiert werden können und das dann den Preis drückt. Dass führt dazu, das die auf P/(L) eingestellten komplett PC-Anbieter (Div. Supermarktketten oder auch renomierte "PC-Hersteller"), öfter zugreifen. Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass sich (derzeitige) "PC-Neulinge" eine solchen PC kaufen, das Hobby für sich entdecken, und sich sagen: (Einmal AMD, immer AMD, oder so...).


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Genauso könnte es im Mainstream, Mid-End Segment laufen. Denn wenn man mit einem System, was auf einer 4850; 4870 aufbaut und einer passenden AMD CPU/ einem passendem AMD/ATI Motherboard ca. 10-20% mehr Leistung bekommt, als mit einer Intel CPU, würde/könnte dass auch "Neukunden" locken und "immer AMD User" zum aufrüsten locken.

MfG

Genau das ist ja der Plan von AMD. Vollkommen Intel und Nvidia-freie Komplettlösungen in verschiedenen Klassen. Das wäre der Sieg, da sich Intel und Nvidia jeden Kuchen (verkauften PC) teilen müssen, zum großen Teil noch eine AMD-Komponene (CPU, Graka) mit drin, und AMD lacht.
Das ist ja schon fast absolute Wirklichkeit. Wenn ich die Werbungen in den Magazinen sehe, ist verdammt viel AMD dabei :D.

Aber das Problem mit dem Ansehen von AMD, welches hier bereits angesprochen wurde, ist noch nicht ganz behoben.

Drei Jahre absolute AMD-X2-Herrschaft über den erbärmlichen P4, der nur bei "Memory-copy" etwas schneller als die AMDs ist, sind bei vielen Händlern absolut spur- und resonanzlos vorbeigegangen...

Hätten diese entsprechend reagiert und die leeren Intel-Kartons durch leere AMD-Kartons ersetzt, würde der Phenom weggehen, wie warme Semmeln. Bei uns ist dies aber schon oft der Fall, man sieht AMD-Kartons im Schaufenster... Gut, sehr gut...
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

[x] Auf besser Wetter hoffen

Alle anderen Register wurden schon längst gezogen.

ist Quatsch, da die Finanzkrise nichts mit AMDs Zahlen zu tun hat (oder nur bedingt)...
Wenn Conti/Schaefler Hilfe beantragen kann obwohl deren Misere ganz klar mit dem Zusammenschluss beider Unternehmen zu tun hat darf das AMD/ATI schon lange=).
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

Genau das ist ja der Plan von AMD. Vollkommen Intel und Nvidia-freie Komplettlösungen in verschiedenen Klassen. Das wäre der Sieg, da sich Intel und Nvidia jeden Kuchen (verkauften PC) teilen müssen, zum großen Teil noch eine AMD-Komponene (CPU, Graka) mit drin, und AMD lacht.
Das ist ja schon fast absolute Wirklichkeit. Wenn ich die Werbungen in den Magazinen sehe, ist verdammt viel AMD dabei .
Jupp, funktioniert bei Apple ja genauso gut. Betriebssystem, Rechner... alles aus einer Hand und schon lange Marktführer... :P Nebenher gibts genügend Systeme auf Intelbasis ohne nVidia. Der OEM Markt braucht sowas auch gar net und das ist nunmal der, wo die meisten "Kuchen" gebacken werden. Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, das es AMD gelingen würde ein System so deutlich preiswerter anzubieten, als wie die Komplettkisten mit Intelhardware, das sich die Leute, die von Intel überzeugt sind, umsteigen.

Hätten diese entsprechend reagiert und die leeren Intel-Kartons durch leere AMD-Kartons ersetzt, würde der Phenom weggehen, wie warme Semmeln. Bei uns ist dies aber schon oft der Fall, man sieht AMD-Kartons im Schaufenster... Gut, sehr gut...
Man freut sich halt über jeden Klecks. :P Ging mir damals auch so, als ich mich jedem Gerücht zur Rettung des Amigas hinterher gefreut habe. Irgendwann wird man Realist. :(

Drei Jahre absolute AMD-X2-Herrschaft über den erbärmlichen P4, der nur bei "Memory-copy" etwas schneller als die AMDs ist, sind bei vielen Händlern absolut spur- und resonanzlos vorbeigegangen...
Also kann man ja nicht wirklich von Herrschaft reden. Was nützt ne schnelle CPU, wenn keiner sie (ver)kauft? Außerdem muss man bedenken, das der P4 AMD nicht immer unterlegen war. Der Willamette, keine Worte. Der Pressschrott, ein Desaster, aber der Northwood hat seiner AthlonXP Konkurrenz doch teilweise deutlich gezeigt wo der Bartel den Most holt. Den Athlon64-X2 würd ich auch eher mit dem Pentium D als mit dem P4 und seinem Pseudodualcore vergleichen. ;)

Ich hoffe natürlich, dass es AMD bald wieder besser geht. Konkurrenz tut schließlich auch Intel gut, aber realistisch gesehen wirds auch trotz der Klagewut von AMD so schnell nichts werden.
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

Das größte Glanzlicht ist ja die 64 X2 Reihe, an der Intel sich ja Jahrelang die Zähne ausgebissen hat. Nicht nur, daß der P4 auf gut deutsch nicht Intel-würdiger "Müll" war.

Nur so als Anmerkung:
Der X2 trat gegen den Pentium D an (dessen erste Ausführung schrott war, dessen zweite Ausführung aber ~gleichziehen konnte) und "jahrelang" konnte sich AMD darauf erstrecht nicht ausruhen - genaugenommen dauerte es nicht einmal 12 Monate von der Vorstellung des X2 zur Markteinführung des Conroe.


Weil ja nur Intel stellt CPUs her, nur Intel funktioniert (eher das Gegenteil ist der Fall, siehe P5Q und IDE Laufwerke)...

Nu schieb Intel nicht noch die Fehler von Asus in die Schuhe, sonst müssten die den Laden dicht machen.

Weiter oben wurde Intels Atom angesprochen.
Meint ihr, es ist wirklich sinnvoll sich in Gebiet der absoluten low-profit Margen zu bewegen und ein absolutes low-price Produkt anzubieten, nach dem die Ressourcen eh schon sehr begrenzt sind?

Intel macht nach eigenen Angaben sehr gute Margen beim Atom, da das Ding eben nicht nur Low-Price ist, sondern auch eine extrem kleine Fläche hat und ja sogar mit recht primitiven packaging daherkommt.
Sicherlich: Gegen den Atom kann AMD keine großen Gewinne einfahren, aber hätte man sich an Stelle von Intel als erster in dieser Nische positioniert, hätte man erstmal einiges abkassieren können und außerdem mehr als einen Fuß im mobilen Markt gehabt.

man den reinen Netbookmarkt vorerst ausgrenzen möchte, dafür aber ein qualitativ höherwertigere Produkte anbieten möchte, welche man dann als Nischenprodukt eine Ebene höher ansiedeln kann, halte ich nicht für falsch. Dadurch gliedert man den absoluten low-profit Markt zwar aus, aber spielt immer noch in der Liga der kompakten Mobilegeräte mit. Vielleicht würden dann auch mehr Produkte entstehen wie das Vaio P.

Vermutlich werden sie das.
Problem: AMD will da in Zukunft mitspielen.
Intel wird mit dem Montevina-Refresh im zweiten Quartal eine ganze Reihe neuer Core-basierter Produkte in dieser Klasse anbieten und von unten dürfte die bald anstehende zweite Atom-Generation druck machen.

Mit Nische ist also nichts - und im direkten Zweikampf gegen Intel-mobile-CPUs konnte AMD sich noch nie eine gute Position erkämpfen.
Das sie unter den aktuellen Bedingungen die Entwicklungsressourcen frei haben, um das zu ändern, wage ich zu bezweifeln.

Da AMD mit der übernahme von ATI jetzt alle Türen offen stehen. Sollten sie sich darauf konzentrieren für jedes Preissegment eine eigene "Plattform" anzubieten, und diese dann stark zu optimieren.
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Genauso könnte es im Mainstream, Mid-End Segment laufen. Denn wenn man mit einem System, was auf einer 4850; 4870 aufbaut und einer passenden AMD CPU/ einem passendem AMD/ATI Motherboard ca. 10-20% mehr Leistung bekommt, als mit einer Intel CPU, würde/könnte dass auch "Neukunden" locken und "immer AMD User" zum aufrüsten locken.

Gelobt sei die eingeschränkte Kompatiblität? :stupid:

Solange Nvidia nicht massiv abbaut, bringt es AMD unterm Strich nur Nachteile, wenn Radeons auf Intel-Systemen langsamer sind, als möglich.
Und eine Methode, eine Karte mal einfach so "schneller" zu machen dürfte auch nicht plötzlich aus der Luft auftauchen.


ist Quatsch, da die Finanzkrise nichts mit AMDs Zahlen zu tun hat (oder nur bedingt)... Ursache waren die schlechten Prozessoren, alle haben halt Core 2 gekauft...

Vor der Finanzkrise ging es AMD nicht gut, aber mit der Krise geht es ihnen richtig schlecht - wer mit großen Krediten ohne lange Laufzeit in eine Finanzkrise stolpert, hat eben ein echtes Problem.
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

Mh, AMD und die Finanzen, das verträgt sich leider irgnedwie wie Feuer und Wasser...

Selbst in den Hochzeiten des Athlon (also den Zeiten, wo sowohl Marktanteil als auch Marge gestimmt haben), waren die Gewinne wesentlich geringer als die Verluste die Quartale vorher und natürlich die in letzter Zeit. Dazu kommen dann noch so Managementfehler wie der viel zu teure ATI-Kauf, die natürlich für ein Boot mit Schlagseite noch viel schlimmer sind. Ich frag mich allerdings wirklich, woher das Geld stammt, was da teilweise in Millardensumme rausgeblasen wird...

Imho wäre es AMD besser daran gelegen, die absoluten Preiskämpfe zu unterlassen und dafür die bessere Marge in bessere Produkte zu investieren.
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

Nur so als Anmerkung:
Der X2 trat gegen den Pentium D an (dessen erste Ausführung schrott war, dessen zweite Ausführung aber ~gleichziehen konnte) und "jahrelang" konnte sich AMD darauf erstrecht nicht ausruhen - genaugenommen dauerte es nicht einmal 12 Monate von der Vorstellung des X2 zur Markteinführung des Conroe.
Nein, auch der Pentium D der 9er Serie war Müll, eben weil der Pentium Müll war.
Schau dir doch mal die Spielebenches von damals an, da war der kleinste X2 in der Lage den größten Benzium D zu plätten.

Nu schieb Intel nicht noch die Fehler von Asus in die Schuhe, sonst müssten die den Laden dicht machen.
Na, warum verbaut ASUS hier diesen Marvell Chip?!
Richtig, weil Intel keinen P-ATA Port mehr hat...

Weil man muss ja die Industrie dazu zwingen, S-ATA Laufwerke rauszubringen, obwohl das hier in diesem Falle einfach nur bescheuert ist, da die immer noch Probleme machen, die IDE Teile funktionieren einfach wesentlich besser, auch bei Intel.

Intel macht nach eigenen Angaben sehr gute Margen beim Atom
Ich weiß nicht, aber gibts laut VW keine Probleme mit den Zylinderköpfen beim 2 Liter TDI oder bei Audi mit der Leistung der 2 Liter TDIs in den ersten beiden Gängen??
Könnt noch mehr Beispiele nennen, so ists ja nicht...
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

ryuven schrieb:
Vor der Finanzkrise ging es AMD nicht gut, aber mit der Krise geht es ihnen richtig schlecht - wer mit großen Krediten ohne lange Laufzeit in eine Finanzkrise stolpert, hat eben ein echtes Problem.
Du sagst es. Insofern gibts auch kein Geld, da die Krise nicht ausschalggebend bzw Ursache für AMDs Probleme ist...
Dann liegt es wohl eher an AMDs Management und dem Marketing anstatt der Finanzkrise... Ist natürlich immer schön, sowas als Anlass zu nehmen, um die Schuld abschieben zu können =)
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

Nur so als Anmerkung:
Der X2 trat gegen den Pentium D an (dessen erste Ausführung schrott war, dessen zweite Ausführung aber ~gleichziehen konnte) und "jahrelang" konnte sich AMD darauf erstrecht nicht ausruhen - genaugenommen dauerte es nicht einmal 12 Monate von der Vorstellung des X2 zur Markteinführung des Conroe.

Soviel ich weiß, ist doch der Pentium D doch auch ein Dual-Core..

Ich habe meinen alten 4800 X2 auf rund 2,9 Ghz getaktet, um ihn möglichst mit gleichen Werten gegen einen Pentium 4 D mit 3 Ghz eines Bekannten antreten zu lassen.

Ergebnis: Mein X2 war beinahe doppelt so schnell....

Das spricht Bände, beide Technologien sind von 2005, die Entwicklung fand in Deutschland bei AMD, bzw. in Israel bei Intel statt.
Es handelt sich als um ziemlich gleiche Grundbedingungen, außer, daß Intel wesentlich mehr Geld zur Entwicklung zur Verfügung hatte...

Von einer Konkurenz, die der Pentium 4 dem X2 gewesen sein soll, kann keine Rede sein, nicht um sonst heißt der X2 6000 auch 6000: Er ist so schnell wie die Intelkonkurrenz, gäbe es einen Pentium 4 D mit 6 Ghz :D

Man kann also nicht sagen, daß AMD zukünftig nicht mitspielen kann.

Nebenher gibts genügend Systeme auf Intelbasis ohne nVidia
Ja, die gibt es wohl. Dann aber eben als Bürokiste mit Onboard-Grafik, die zu schwach ist für 3D-Anwendungen oder eben mit ATI-Grafik aus dem Hause AMD, du verstehst?
Und was diese von Intel angekündigten Grafikkarten betrifft, die aus vielen Prozessoren bestehen sollen, weiß noch keiner, was das gibt.

Gerade nun stellt sich heraus, das Nvidia und ATI-Karten vor allem in manchen Bereichen den Desktop-CPUs ums Vielfache überlegen sind, will Intel alte Pentiums in neuer Fertigungsweise zusammenkleistern.
 
AW: AMD und die Roten Zahlen

@ruyven:
Du kannst den ASP der beiden Prozessorhersteller vergleichen. Jenen haben sowohl Intel wie auch AMD schematisch im Rahmen der letzten Quartalsergebnisse bzw. Jahresergebnisse genannt. Die genaue Höhe werden sich die Hersteller zwar verkneifen zu erwähnen, jedoch war es bei AMD deutlich zu erkennen, dass der durchschnittliche Verkauspreis konstant geblieben ist bzw. in einigen Sektoren offenbar leicht gestiegen ist. Bei Intel kam es zu einem Absenken.
Was die Margen angeht, so habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. So sollen jene des Atoms laut der IDC Studie vom Februar, respektabel sein. Was, wie du schon sagtest, an der kleinen Fläche und an den günstigeren Fertigungskosten liegt. Letztlich heißt das aber, dass bei einem gesunken ASP auch die Margen, also damit auch der Deckungsbeitrag pro Stück, geringer ausfällt. Die Folge ist, dass deutlich mehr Produkte abgesetzt werden müssen. Jenes geht aber nur, wenn man seine Vertriebskanäle sowie Produktionskapaziäten voll ausschöpft.

Die Investitionsplanungen im Halbleitermarkt werden aufgrund der hohen Fixkosten sehr strategisch, also sehr langfristig, gehandhabt. Ebenso ist die Produktionsplanung weitläufiger. Als die Fab36 in Dresden seitens AMD geplant wurde ging man noch von einem wachsenden Weltmarkt sowie von einem gezielten Marktanteil von 25% aus. Damit aber die Werke aber effektiv und effizient funktionieren müssen sie auch vollausgelastet werden. Aus diesem Grund wird in den Werken auch in Schichten rund um die Uhr gearbeitet.
Nur, durch den sinkenden Absatz hinsichtlich gesunkener Abnehmerzahlen und einem geringeren Marktanteil (geringer Weltmarkt) können die Werke nicht mehr ausgelastet und volllkommen produktiv arbeiten. Als eine der Folgen stellte Dresden schließlich auch auf Kurzarbeit um.
Intel hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und deshalb zeigt sich der kleine Atom auch als nicht vollkommen falsch. Die Werke werden weiterhin (weitgehend) ausgelastet und neue Absatzmöglichkeiten wurden geschaffen, wodurch eine neue Abnehmerstruktur im low-profit Markt erreicht wurde.
Nur, der feine Unterschied, worauf ich hinaus wollte ist, dass du sowas eigentlich nur machen kannst, wenn du eine konstante Abnehmerstruktur (bedingt durch einen sehr hohen Marktanteil) und konstante oder sehr hohe ASPs hast, um diese Portfolioänderungen durchzuführen. Und hier erschließt sich Intels großer Vorteil, umsatzstarke Lösungen für den Notebook-Markt anzubieten. In diesem Markt kommt Intel auf 89% und hat damit eine extrem starke Wettbewerbsstruktur aufbauen können. Zudem ist jener Markt noch im Begriff des Wachsens, während es im Desktopbereich nach unten geht. AMD hingegen steht im Desktopmarkt mit 26% nicht schlecht da, was wiederum deren Nachteil ist.

Wie gesagt, ich denke, dass der Schritt der Teilausgliederung der Fabs kein schlechter Schritt war. Dadurch hat AMD neues Kapital gewonnen und zugleich die Fixkostenstruktur verbessert. AMD konzentriert sich damit zukünftig primär Forschung, Entwicklung und Vertrieb. Sinnvoll wäre es, wenn im Zuge dessen ein wettbewerbsfähiges Produkt entstehen würde, welches insbesondere in den Wachstumsmärkten mitspielen könnte. Ich denke, dass sich AMD hinsichtlich der Produkte sehr stark anhand der Leistung und des Angebots differenzieren muss. Eine reine Preisführerschaftsstrategie, welche AMD schon mehrfach anwendete, um Intels Produktlinien preistechnisch zu untergraben, halte ich eher für gewagt. Eine Mischung aus beidem, wie es beim Phenom II umgesetzt wird, dürfte - aus meiner Sicht - effektiver sein.
 
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[X] Besseres Wetter ich schätze mal AMD verdient mit den neuen CPU's schon Geld bloß immoment ist das noch nicht sichtbahr/ausreichend!
 
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Ich habe meinen alten 4800 X2 auf rund 2,9 Ghz getaktet, um ihn möglichst mit gleichen Werten gegen einen Pentium 4 D mit 3 Ghz eines Bekannten antreten zu lassen.

Was den nun - D oder 4?
Und was soll der Vergleich zwischen dem schnellesten Modell überhaupt, das zusätzlich noch einmal übertaktet wird, und dem mittleren Modell der Konkurrenz überhaupt bringen?


Nur, der feine Unterschied, worauf ich hinaus wollte ist, dass du sowas eigentlich nur machen kannst, wenn du eine konstante Abnehmerstruktur (bedingt durch einen sehr hohen Marktanteil) und konstante oder sehr hohe ASPs hast, um diese Portfolioänderungen durchzuführen. Und hier erschließt sich Intels großer Vorteil, umsatzstarke Lösungen für den Notebook-Markt anzubieten. In diesem Markt kommt Intel auf 89% und hat damit eine extrem starke Wettbewerbsstruktur aufbauen können.

Unterschätzt du die Dynamik des PC-Marktes nicht ein bißchen?
Intel mag eine starke Notebookplattform haben, aber die Atomplattform wurde nahezu vollkommen unabhängig davon eingeführt, die typischen Partner sind keineswegs primär Notebookproduzenten,...
Das hätte AMD imho ähnlich hinbekommen können, wenn sie die nötige Technik gehabt hätten.
Natürlich ist es für ein kleineres Unternehmen ein größeres Risiko, etwas komplett neues zu wagen - das wird AMD aber immer haben.
(und imho wären konsequente Bestrebungen im mobilen Sektor deutlich sinnvoller gewesen, als das genauo riskante Rumgestochere im Servermarkt)
 
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[X] Besseres Wetter.

wobe sich das Wetter nur bessert wenn sie auch passende innovative/leistungsstarke Produkte anbieten !!
 
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Ja, die gibt es wohl. Dann aber eben als Bürokiste mit Onboard-Grafik, die zu schwach ist für 3D-Anwendungen oder eben mit ATI-Grafik aus dem Hause AMD, du verstehst?

Trotzdem wird mit denen weit mehr Geld eingefahren als mit irgendwelchen Pseudo 3D Maschinen. Die Masse machts einfach. Und da kann AMD/ATI noch so rudern, auf die Art und Weise werden sie Intel erst ausstechen, wenn die Erde anders herum rotiert.
 
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Das tun sie aber nur, weil Intel so toll klingt bzw einige (Planlose) IT Administratoren auf Intel bestehen.

Wenns hier um P/L oder FUnktion gehen würde, wäre Intel ganz schnell in Schwierigkeiten...
 
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Das tun sie aber nur, weil Intel so toll klingt bzw einige (Planlose) IT Administratoren auf Intel bestehen.

Wenns hier um P/L oder FUnktion gehen würde, wäre Intel ganz schnell in Schwierigkeiten...

Nö, dann würden sie AMD einfach aufkaufen. :P Überhaupt bringen diese Konjunktivdebatten rein gar nichts. Und ich bin mir sicher, das die Admins größerer Netzwerke oder Firmen durchaus wissen, was sie da tun. Das mag einem als AMD/ATI Jünger furchtbar ungerecht und gemein erscheinen, ist aber im Allgemeinen so.
 
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ROFL, glaubst wohl selbst nicht.
Zumal Intel das auch garnicht dürfte, schau dir mal Den Sherman Antitrust Act an...

Und nein, die IT Admins wissen meist nicht was sie tun bzw es wird von 'woanders' angeordnet, das das Intel sein muss...
 
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ROFL, glaubst wohl selbst nicht.
Zumal Intel das auch garnicht dürfte, schau dir mal Den Sherman Antitrust Act an...
Manche Leute erkennen Humor, wenn sie ihn sehen. Andere kaufen trotzdem AMD. :P Sorry, der musste sein. :) :bier:

Und nein, die IT Admins wissen meist nicht was sie tun bzw es wird von 'woanders' angeordnet, das das Intel sein muss...
Stimmt, die meisten Administratoren wissen nicht wo sie die anisotropischen Filter einschalten oder den Joypad anschließen. Andererseits laufen die 2000 Rechner bei uns mehr als zufriedenstellen. Schnell, leise und stabil. In der Zeit wo ich dabei bin hab ich jedenfalls keinen Ausfall erleben können. Und dann soll die Firmenleitung "auf Verdacht", auf AMD umsteigen? Klar, kostet ja nix, wenns in die Hose geht. :D Von den ganzen Supportverträgen gar nicht zu sprechen, die dann neu ausklamüsert werden müssen.
 
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Man könnte fast meinen du hättest ka von AMD und bist einfach nur Intel Fanboy:Ugly:fresse:
Ja,das viele IT Administratoren auf Intel bestehen hat aber auch seinen Grund,intel bietet wenn die halt da bleiben sehr großzügige Rabatte auf ihre Produkte,so das sie mir Intel oft günstiger fahren. Und da die meisten sowieso keine wirklich Ahnung von Hardware haben ist es ihnen relativ egal ,ob da nun AMD oder Intel steht. Aber du hast Recht. Die Intel Rechner die ich im Dauerbetrieb gesehen habe hatten wirklich ne sehr niedrige Ausfallquote.

@Bleipriester
Der Vergleich bringt nicht grad viel
Also ein 4800 ist eine´m 3 Ghz P 4 klar überlegen,auch einen Pentium D mit 3 GHz.
Bei 2,9 Ghz sollte dieser auf den Lv. eines 4,5 GHz P D kommen.
 
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