Für gewöhnlich ändern sich die Spannungen immer dynamisch. Man stell im BIOS eigentlich nur den "Zielwert" ein, aber weil dynamische Belastung an deinem System anliegt, passt sich auch die Spannung an um Overshoot oder Undershoot zu vermeiden bzw zu reduzieren und abzufangen. Das funktioniert mal mehr mal weniger gut. Außerdem haben auch die Spannungswandler (auch vom RAM) darauf einen Einfluss wie stark das schwankt.
Ggf wird das durch das neue BIOS halt nun erstmals korrekt (und dynamisch) gemeldet, auch wenns vorher bereits so war.
Wirklich fixe und feste Spannungen gibts so gesehen eigentlich nicht, alleine weil schon das Netzteil nie 100% exakt die "richtige" Spannung liefert. Es sind in der Regel eben immer Näherungswerte an die gewünschte Spannung.
Bei der CPU und SoC Spannung kann man die Stärke dieser Spannungsanpassung über "Loadline Calibration" (LLC) auch in Stufen anpassen und so ggf. Instabilitäten korrigieren.
Würde ich aber prinzipiell auf Auto lassen, gerade weil unterschiedliche Hersteller die Stufen unterschiedlich definieren. Während bei Hersteller A die Stufe 1 besonders aggressiv ist und Stufe 7 kaum eingriffe macht, kann es bei Hersteller B genau umgekehrt sein. Auch die Abstufungen selbst sind selten dokumentiert.
Daher lieber auf Auto lassen, das ist eher für Enthusiasten oder besondere Härtefälle interessant.