AMD Ryzen 7000: Undervolting abermals extrem effektiv?

PCGH-Redaktion

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AMDs neue Ryzen-7000-Prozessoren sollen sich abermals sehr gut undervolten lassen. Dadurch konnten bei Engineering Samples bei gleichem Kerntakt der Stromverbrauch halbiert und die Temperaturen von über 90 auf unter 50 °C reduziert werden. Ob die hohen eingestellten Spannungen auch bei Retail-Modellen vorkommen werden, ist bisher noch nicht bekannt. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

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"Dadurch konnten bei Engineering Samples bei gleichem Kerntakt der Stromverbrauch halbiert und die Temperaturen von über 90 auf unter 50 °C reduziert werden"

Hört hört ... :daumen:

MfG Föhn.
 
Das das schöne an den heutigen CPU´s man kann sie für seine einsatzzwecke optimieren.

Der 5900x hatte auch nur wenige % an performance gehabt bei 65Watt.
 
Hört sich unrealistisch an. Wenn man die Performance auf 65 Watt limitiert, dann gehts gewaltig in der Multiperformance herunter (Anwendungen). Beim Ryzen 5000er konnte man ohne Performanceverlust seine CPU zwar auch 7-8% sparsamer einstellen und dadurch wurden die Temperaturen auch 7-8% weniger.

Hier geht es aber um 40° und das ist völlig unrealistisch! Denke eher das es an den Vorserien der CPU hängt. Da haut man ordentlich was drauf zur Sicherheit. Bei den richtigen CPUs wird es nicht so sein.
 
Das könnte einer der Gründe dafür sein, dass die Chiplets mit Gold geschichtet sind, das ein sehr guter Wärmeleiter ist und dafür sorgen kann, die Wärme möglichst schnell aus den Chiplets in den Heatspreader abzugeben.
Sorry, aber das ist schlichtweg falsch. Die Wärmeleitfähigkeit von Gold ist um einiges schlechter als Kupfer. Einzig Silber ist ein wenig besser, aber nicht wirklich lohnenswert (der8auer hatte letzte Woche ein Video zum Thema Silber).

Die Korrosionsbeständigkeit ist meistens der Hauptgrund, ob Gold zu verwenden.
 
Neben den Engineering Sample, das vielleicht eine zu hohe Spannung anlegt, könnte es natürlich auch Clock Stretching sein.
Nur weil die CPU 5GHz anzeigt, heißt es nicht, dass sie die ganze Zeit auch damit läuft. Deswegen sollte man beim Undervolten auch immer mit Benchmarks die Leistung überprüfen.
 
Bisher war Undervolting doch gar nicht so effektiv (Spannung reduzieren lohnt sich seit Zen 2 schon nicht mehr). Aber ein niedrigeres Powertarget kann gerade bei Teillast für eine höhere Effizienz sorgen.

Eine Ausnahme ist der X3D, aber dafür braucht man spezielle Boards, da die CPU auf jedem „normalen“ die kleinste Änderung damit bestraft, dass der Turbo deaktiviert wird.
 
Bisher war Undervolting doch gar nicht so effektiv (Spannung reduzieren lohnt sich seit Zen 2 schon nicht mehr). Aber ein niedrigeres Powertarget kann gerade bei Teillast für eine höhere Effizienz sorgen.

Eine Ausnahme ist der X3D, aber dafür braucht man spezielle Boards, da die CPU auf jedem „normalen“ die kleinste Änderung damit bestraft, dass der Turbo deaktiviert wird.
"Dumme" und/oder "faule" Leute in Sachen OC und UV so wie ich kaufen dann einfach z.B. einen x700 statt den teureren und heißeren x800 mit viel höherem Powerlimit.
Oder man traut sich zu einen Eco Modus einzustellen.
Kann auch auf die einfache Art und Weise Strom, Geld und Nerven sparen.
Das ist ja der Vorteil, wenn man sich eine PCGH Print kauft:
spätestens durch die Spezialtests man wird quasi mit der Nase drauf gestoßen, was für einen gut ist.
Und die kleinen Unkosten hat man durch vernünftige Planung und Einkäufe ja mehr als nur wieder raus.
Nachteile: durch nachhaltige und zukünftstaugliche Hardwarezusammenstellungen fehlen einem glatt die Gründe und Rechtfertigungen für die nächste Einkaufstour.
Da bekommt das Schrauberherz so manches Mal beim Heftdurchblättern vor Sehnsucht Pipi in den Augen.
haha ^^ ;-)
Schönes Wochenende. :-)
 
Ich bin skeptisch. ZEN4 klingt zu schön um wahr zu sein.
Naja... kommt drauf an was im Detail mit Optimierungen wirklich geht. Dass ein ES-Sample mit bombenstabilen/übertriebenen Settings gefahren wird ist ja nicht ungewöhnlich.

Klar wird ZEN4 gut aber so einen Überflieger erwarte ich nicht, vor allem die auch hier gelobte Effizienz sehe ich gar nicht soooo extrem gut an.
Ich meine man schaue die Gerüchte:
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ca. 30 bzw. 40% mehr Performance bei ca. 60% mehr Leistungsaufnahme (zumindest im MT-Bereich, 230 zu 142 W PPT). Die Werkseinstellungen sind dahingehend schon mal nicht berauschend.
 
... oder Zen4 ist ähnlich wie der 5800X3d, wo auch nur durch UVen der Takt stabil bleibt, weil sonst die Temp. abregelt in CB23
(man kennt das temp.abhängige Verhalten und die derzeitige Voreinstellung net)

und
CB23 ist ja auch kein Game, ... wo es schon ganz anders aussehen kann

Ein 7600X@65W, der mit dem boxed Cooler ausreichend leise ist, ohne Perf.verlust, wäre nice to have, ...
wenn man sich den Platz für eine CPU-AiO einspart wäre ja dann ne GPU-AiO mit 2x Radis vorstellbar, ... denn Da
kommen ja evtl. dicke Dinger auf uns, sprich 4k-Gamer, zu
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst vermutlich bei Vollast? Bei Teillast liegt man deutlich unter dem Standard-Powerlimit und idR auch unter dem reduzierten Powerlimit.
Nein, bei Volllast wird der All-Core-Boost wesentlich niedriger ausfallen, wenn man das Powerlimit begrenzt. Bei Teillast hingegen kann die CPU zwar auch die EDC/TDC-Grenzen stoßen, den Single-Core-Boost beeinträchtigt eine TDP-Kappung jedoch nicht. Wenn man natürlich davon ausgeht, dass man zu 100 Prozent im GPU-Limit unterwegs ist, bringt das Tuning der CPU logischerweise wenig bis gar nichts.
 
Während die ES-Version des Ryzen 5 7600X bei 5,05 GHz ohne manuellen Eingriff bei unschönen 93 °C bei einem Stromverbrauch von 122 Watt liegt
Woher nimmt der Autor eigentlich die Bewertungsgrundlage für die Temperatur? Warum sind 93°C bei Zen 4 "unschön"? Sind das handfeste Infos, die vermutlich unter NDA stehen könnten, oder ist das einfach nur ein Bauchgefühl, was im Rahmen der News hier aufgetischt wird?
 
Wofür undervolten. Im Winter einfach mit Prime und Furmark die Bude heizen. Oder daddeln auf allem was geht. Dann macht heizen wieder Spaß
 
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