Das ist doch Usus. Seit Jahren kommt jeder Test zu diesem Ergebnis, zum Zocken sind 6 Kerner am sinnvollsten.
Es gibt natürlich Spiele die mit mehr Kernen skalieren, doch sind diese eben so selten, dass sie den Aufpreis nicht wert sind (statistisch, für jemanden der genau diese Spiele spielt sieht das anders aus).
Ja, Testergebnisse sind aber auch immer nur tagesaktuelle Abbildungen.
Man kauft aber für die Zukunft, nicht um jetzt ein bestimmtest Spiel halbwegs ordentlich spielen zu können.
Daher sind weitreichende Zusatztests mit Bezug auf Kernskalierbarkeit mit Spielen, die das schon jetzt nutzen können, besonders wichtig.
Denn wenn es bereits einige Spiele gibt, wo was geht, dann kommen davon in Zukunft auch noch weitere dazu.
Daher muss man ja eigentlich von 6 Kernern als langfristige Investition abraten, da diese wenig zukunftssicher sind.
Man konnte schon die alten 6 Kerner ins Wanken bringen, dann gilt das für den neuen 7600X ebenso.
Wenn man natürlich keine solchen Spiele spielt (Engine/Genre etc.) und man auch keinen PC für die Ewigkeit baut (zumindest 5-7 Jahre), sondern nur für 2-3 Jahre, dann ist das selbstverständlich alles Wurscht.
Dann reicht eben ein kleiner, schneller und günstiger Prozi für alles aus.
Leute wie ich, die aber vermutlich 2, 3 oder 4 Grafikkarten kostengünstig durchwechseln, ohne den Rest teuer mit zu tauschen, die brauchen bei einer CPU halt die gewisse Kernreserve.
Man könnte quasi sagen, 6 Kerner sind auf Kante genäht, so wie beispielsweise ein RTX 3070 mit 8GB, oder 3080 mit 10GB.
Läuft zu über 95% super und normale Benchmarkbalken verschleiern alles wunderbar, bei bis zu 5% gibts aber schon jetzt Anzeichen leichter Probleme, wenn man die Regler auf Anschlag dreht.