AMD Radeon RX Vega: Beim Ethereum-Mining angeblich die flotteste GPU


Eigentlich trifft hier eher das Problem thermische Spannung zu. Im niedervolt-DC-Bereich hast du den Effekt der Zersetzung kaum. Hauptausfallursache bei Hardware ist die Trennung des Substrats.

Eigentlich so wie ich das sehe ist das der einzige Grund und ich richte enorm viele PCBs.
Aber sollte mir mal eine zersetzte Leiterbahn unterkommen (welche nicht durch zu hohe Ströme oder Spannungen) zerstört wurde gebe ich es gern weiter.
 
Frag Mal einen Elektriker, welche Belastungen in elektrischen Bauteilen entstehen können (vor allem, wenn sie außerhalb ihrer Spezifikationen laufen). Mir ist das jetzt etwas zu viel, um das zu erklären.
Der Chip wird ja nicht außerhalb der Spezifikation betrieben und die Temperaturen liegen in den meistens vorliegenden offenen Aufbauten (oft auch gekühlt per Klima) sicherlich niedriger als im ZockerPC nebenan.

Ich nehme lieber eine Karte, die 24/7 bei 50° betrieben wurde, als 3 Stunden am Abend bei 70°.
 
Freut mich wirklich für AMD, dann setzen sie wenigstens ordentlich Karten ab, sofern sie viele auf Lager haben.

Jetzt ist auch klar, was mit poor Volta gemeint war ... Mining Performance. :ugly:
 
Eigentlich trifft hier eher das Problem thermische Spannung zu. Im niedervolt-DC-Bereich hast du den Effekt der Zersetzung kaum. Hauptausfallursache bei Hardware ist die Trennung des Substrats.

Eigentlich so wie ich das sehe ist das der einzige Grund und ich richte enorm viele PCBs.
Aber sollte mir mal eine zersetzte Leiterbahn unterkommen (welche nicht durch zu hohe Ströme oder Spannungen) zerstört wurde gebe ich es gern weiter.
Du sprichst gerade von zersetzten Leiterbahnen auf dem PCB, oder? Ich bezog mich auf zersetzte Leiterbahnen bzw. Mikrostrukturen im Chip bzw. der GPU selbst aufgrund des genannten Effektes ;)
 
Der Chip wird ja nicht außerhalb der Spezifikation betrieben und die Temperaturen liegen in den meistens vorliegenden offenen Aufbauten (oft auch gekühlt per Klima) sicherlich niedriger als im ZockerPC nebenan.

Ich nehme lieber eine Karte, die 24/7 bei 50° betrieben wurde, als 3 Stunden am Abend bei 70°.

Aber der Speicher, die Hashrate läßt sich vor allem durch GDDR5-Tuning deutlich erhöhen. Im Schnitt läuft er um mindestens 500 MHz übertaktet, wofür dieser meist nicht ausgelegt ist. Dass der Chip hingegen oft untertaktet ist, hilft nichts, wenn der VRam tot ist...
 
Diese Mining-Vollpfosten werden sicher Mittel und Wege finden,den Markt leerzufegen und damit auch die Preise der Vega´s in absurde Höhen zu treiben,sodass diese kaum jemals ihren eigentlich vorgesehen Zweck erfüllen dürfen.Warum macht sich AMD dann noch so viel Arbeit?
Es wird sich wohl nicht mehr vermeiden lassen,zu gegebener Zeit,eine Karte von Nvidia einzubauen,da einig verfügbar,was für AMD auf dem Graka-Markt,wenn die Krypto-Blase geplatzt ist,der Todesstoß sein dürfte.
 
Aber der Speicher, die Hashrate läßt sich vor allem durch GDDR5-Tuning deutlich erhöhen. Im Schnitt läuft er um mindestens 500 MHz übertaktet, wofür dieser meist nicht ausgelegt ist. Dass der Chip hingegen oft untertaktet ist, hilft nichts, wenn der VRam tot ist...
Der Speicher wird nicht automatisch außerhalb seiner Spezifikation betrieben, nur, weil er höher getaktet ist als im Original-BIOS. Und da die Karte offen betrieben und der Chip meistens noch untertaktet/untervoltet ist, wird auch der RAM deutlich weniger warm.

Sehe da immer noch keinen allgemeinen Nachteil, nachdem man niemals eine Miningkarte kaufen sollte. Eigentlich nur blanke Vorurteile ohne wirklich Fakten.
 
Du sprichst gerade von zersetzten Leiterbahnen auf dem PCB, oder? Ich bezog mich auf zersetzte Leiterbahnen bzw. Mikrostrukturen im Chip bzw. der GPU selbst aufgrund des genannten Effektes ;)

Ist auch gut. Nur Fakt ist, dass ich bis zum heutigen Tag noch nie einen defekten IC egal ob BGA, SMD, DIP, DPAK etc. gesehen hab der nicht durch einen anderen defekt auf der Schaltung entstanden ist. Von daher ist es physikalisch in diesem Bereich sicher möglich nur gesehen hab ich es noch nie.

Und bei diesen Mining Karten hätte ich mehr Angst, dass eine leitende WLP auf die Kondensatoren neben der Die gekommen ist oder durch zu starken Anpressdruck des Kühlers, der Die ein paar Ecken fehlen. Wäre dieser Effekt nämlich massiv nachweisbar würde bei einem so kleinen Gate-Pitch jeder Prozessor nach kürzester Zeit sterben.

Ausnahmen: HF, HV, EM
 
Fakt ist du hast meist keine Garantie und das würde mir schon stinken. Wie oft liest du im Forum das Grafikkarten nicht gehen. Die MSI 1080 Gaming war ganz vorne dabei, da ihre Spannungsversorgung unter einem RAM-Baustein durchlief und den schön Gegrillt hat. Lieber hab ich da Garantie....
 
Fakt ist du hast meist keine Garantie und das würde mir schon stinken. Wie oft liest du im Forum das Grafikkarten nicht gehen. Die MSI 1080 Gaming war ganz vorne dabei, da ihre Spannungsversorgung unter einem RAM-Baustein durchlief und den schön Gegrillt hat. Lieber hab ich da Garantie....
Es geht aber um gebraucht vs. gebraucht, nicht neu vs. gebraucht.
 
PS: Elektronik die durchgängig in einem kleinen Teperaturbereich werkelt, hält deutlich länger als eine, die ständigen Temperatur- und Lastwechseln betrieben wird.
Gewissenhafte Miner undervolten und -takten ihre Hardware. Ganz im Gegensatz zu Gamern, die alles rausholen wollen, was die Hardware hergibt.

Ich denke ich weiss zwar was du uns sagen möchstest. Stört es die CPU ob sie zwischen 30 und 40 grad ständig wechselt ? ich denke nicht, das selbe passiert bei Grakas wenn sie die Video Beschleunigung nutzen.
 
der Grund für Vega's Verspätung liegt klar auf der Hand!!!

der gute herr Raja hat sich im keller ne Vega farm aufgebaut mit allen verfügbaren Larten umd das Budget der Radeon Technologys Group etwas zu Begüten
 
Das ist also AMDs Verkaufsstrategie für Vega= Mining nicht Gaming.
Wahrscheinlich wird sich die Karte dann doch gut verkaufen.
Das ist clever, AMD Fans dürfte das aber verärgern, bzg. Preis und Verfügbarkeit!
 
Warum sollte AMD die Mining Performance schwächen wollen?

AMD ist es am Ende gleich wer die Produkte ihnen aus den Händen reißt.

Entweder Miner oder Gamer, hauptsache $$$.
Zum einen schadet es dem Ruf, wenn Produkte nie lieferbar sind. Zum anderen kann das mit den Minen schnell nach hinten los gehen. Sobald die Blase platzt wird der Markt mit billigen Karten geflutet und mit Pech sitzt man dann selber gerade auf einem Haufen Karten, die man dann nicht los wird. Die Retourquote von Miningkarten dürfte auch höher sein, als bei Konsumerkarten. Auch das kostet.

Das die Hersteller meistens auch nichts von den steigenden Preisen haben ( den sacken sich gerne die (Zwischen)Händler ein, kommt noch hinzu.
 
nice gut für amd schlecht für gamer xD ... falls das stimmt wirds für viele wohl nix werden mit nem vega gaming pc... gut dass ich auf ne 1080 im mai gesetzt hab
 
Ich weiß jetzt warum sich AMD mit der Auslieferung so lange Zeit läßt.
Man hat die Qualitätssicherung extrem verbessert und läßt die Produkte nun 6 Monate statt 6 Minuten bei Vollast schürfen äh schuften. ^^ ;-)
 
Aber der Speicher, die Hashrate läßt sich vor allem durch GDDR5-Tuning deutlich erhöhen. Im Schnitt läuft er um mindestens 500 MHz übertaktet, wofür dieser meist nicht ausgelegt ist. Dass der Chip hingegen oft untertaktet ist, hilft nichts, wenn der VRam tot ist...

Für die Taktraten braucht man aber ZWINGEND <60 °C.

Sonst generiert die Karte Fehler nicht der Speicher läuft am Limit sondern der Speichercontroller, welche empfindlich auf Temperaturen reagiert erzeugt die Fehler und Shares werden dadurch nicht immer akzeptiert. Ergo generiert man als Miner der das professional macht Verluste, wenn die Karte nicht optimiert ist.

Dadurch dass der Chip 24/7 unter 60°C betrieben werden muss, lässt den Speichercontroller massiv länger leben abgesehen davon, dass man die Belastung des Speichers durch das Mining nicht so vergleichbar ist wie durch das Gaming, wo selbst der Speicher ab Werk über Jahre in einem verstaubten Gehäuse heißer wird und mehr Energie/ Hitze abbekommt, als eine Karte die im selben Zeitraum Mining betreibt, von den Stunden her.
 
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