Oha - sehr gewagt, eine Karte zu optimieren, die man nicht kennt... das kann schnell mal in die Hose gehen, gerade über Teamviewer...
Was soll den genau optimiert werden - mehr Leistung und Stromverbrauch egal oder eher auf Laustärke und Effizienz?
Wenn es um letzteres geht, reicht es eigentlich die GPU-Spannung um 10% zu reduzieren, der Takt fällt ganz minimal, meist um 50 bis 80 MHz, dafür verbraucht die RX6800 aber statt 200 nur noch zwischen 140 - 160 Watt. Damit sollte die Spannung irgendwo zwischen 0,9 und 0,95 V liegen - Standard sind 1,05V.
Unter 0,9V machen die wenigstens Karten mit, da müsste man aktiv den Takt senken, was wirklich Leistung kosten wird, die 10% sollten eigentlich der Großteil der Karten mitmachen können.
Was das Thema OC angeht, das ist wieder so eine andere Geschichte, da kommt es extrem auf die Belüftung des Gehäuses und den Chip (Lotterie) an, das habe ich bei der Karte meines Bruders gesehen, sobald der Airflow nicht stimmt, dann geht der Hotspot auch mal auf die 100°C oder knapp drüber.
Ein anderes Bios auf die Karte laden, damit zerstört man im schlimmsten Fall die Firmware und dann wird eine RMA fast unmöglich, wenn die Karte eingeschickt wird - da würde ich persönlich Abstand nehmen wollen, dafür sind diese Karten zu rar gesäht und zu teuer.... Aber das muss jeder selber entscheiden, was man mit seiner Hardware machen möchte.
Wenn man im Endeffekt erst einmal mit dem Tool "Wattman" oder Adrenalintreiber (egal wie man ihn nun nennt xD ) optimiert/OC/UV betreibt, kann man die Karte zumindest nicht beschädigen, da die Schutzmechanismen greifen, wenn das Bios geflasht wird, dann sieht das ganze anders aus - es sei denn das Tool arbeitet wie der MSI Afterburner, was ich mir aber so nicht vorstellen kann.