Interessant wäre ein Benchmark gegen die 5090 in Workstation workload und KI gedönst
Workstation-Benchmarks wird es bald bei Igor geben – das ist die im Infokasten am Artikelanfang genannte Arbeitsteilung. Ein PCGH-Test braucht schon ohne Spezialmessungen sehr viel Zeit und das Finden und Erstellen besagter Ergebnisse hat nochmal einiges an Ressourcen gefressen, sodass ich die Idee weiterer Benchmarks schnell begraben musste (inkl. des Wunsches von
@peru3232)
Es ist so wie du es dir vorstellest. nVidias Pro Karten sind ganz normale Gaming Karten, wenn man von den Modellen mit erweiterten Speicher wie hier von AMD mal absieht, ansonsten selber Chip. Dort zahlst du einfach mehr aufgrund des Treibers und Support von nVidia bei Fragen, du kannst soweit ich weiß auch den Gaming Treiber installieren, aber dann nützt dir die Karte nichts, könntest du für viel weniger Geld ja auch ne 5070TI kaufen wenn du nicht genau diesen Treiber brauchst. Nutzen ja auch viele ne 5090 für KI Spielereien. Ja es geht nur um den Preisabstand und da ist die AI Pro von AMD noch sehr günstig bepreist, das du auch einfach den normalen Treiber nutzen kannst umso positiver.
Grafikkarten wie die RTX Pro 6000 - also quasi eine RTX 5090 Ti mit obszönem Speicher – laufen tatsächlich nicht mit dem Gaming-Treiber, hier wird eine andere, auf Stabilität getrimmte Linie
bereitgestellt. Es ist also anders als bei der Radeon AI Pro R9700, Arc Pro B60 oder auch den Titans, welche mit den auf Gaming optimierten Treibern laufen.
Danke für den interessanten Test. Aus dem Bauch heraus hätte ich geschätzt, dass die 16 GB häufiger als in konstruierten Szenarien zum Problem werden.
Interessant hätte ich noch Indiana Jones gefunden und würde hier größere Vorteile für die 32 GB auch bei gewöhnlicheren Einstellungen vermuten. Da ist aber auch einfach das Spiel furchtbar optimiert...
Indiana Jones und der Große Kreis allokiert zwar viel Speicher (mit dem maximalen Texture-Pool-Setting), kommt aber mit 16 GiB gut aus. Erst mit Pathtracing kommt es zu Engpässen, aber das läuft selbst auf einer R9700 @ 3,2 GHz ziemlich "meh".
Auch Dragon Age ist ziemlich interessant. Während die Renderauflösung sinkt, und von UHD zu 5K die FPS geringfügig steigen, fallen diese bei 8K-UHD - und dieses mal komplett ohne FG.
Bei der Pro sollte kein Speichermangel schuld sein, bei der XT dürfte dieser hingegen mit reingespielt haben, und der Grund für den prozentual stärkeren FPS-Verlust sein (-16,667% bzw. -31,496%).
Es freut mich sehr, dass du da so genau hingesehen hast, somit lohnt sich der Aufwand.
Genau, die Settings skalieren nicht unbedingt die interne Pixelmenge, also ein "8K"-Benchmark ist durch das Upsampling und die daraus resultierenden internen Auflösungen nicht immer anspruchsvoller als einer der "5K"-Benchmarks. Was aber bei der höheren Auflösung stets anspruchsvoller ist, ist die Speicherbelegung, da immer größere Frames - also Platz im Framebuffer - abgelegt werden.
Du nennst da einige wichtige Punkte. Eventuell sollte ich die Messreihe nochmal einzeln bringen, mit zusätzlichen Informationen. Was ich schon vorab sagen kann: Spider-Man 2 und Star Wars Outlaws sprengen locker die 20-GiB-Marke in den Hi-Res-Tests. Der Spinnenmann ist besonders pervers, in 8K nativ mit Frame Gen kriegt man auch die 32 GiB der R9700 gesprengt.
MfG
Raff