Special AMD Radeon AI Pro R9700 alias RX 9070 XT 32GB im Test: Was bringen 32 GiB Speicher?

PCGH_Raff

Bitte nicht vöttern
Teammitglied
Mit der Radeon AI Pro R9700 richtet sich AMD gezielt an Nutzer, welche mit großen KI-Modellen am eigenen Rechner hantieren wollen. Wir spannen die Profi-Grafikkarte stattdessen vor unseren Gaming-Karren und prüfen, was sich dort mit 32 GiByte VRAM anstellen lässt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu AMD Radeon AI Pro R9700 alias RX 9070 XT 32GB im Test: Was bringen 32 GiB Speicher?

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Gut 700€ Aufpreis für doppelten RAM, da hat man wohl jemanden von Apple eingestellt.
Ganz nett das Ding aber da wartet man wohl lieber auf die nächste Generation der Gaming Karten die evtl. regulär soviel bietet, die dürften dann auch mehr PT Performance liefern.
 
Danke für den interessanten Test. Mein Fazit...ganz schön viel Aufpreis für 16GB .

Gut 700€ Aufpreis für doppelten RAM, da hat man wohl jemanden von Apple eingestellt.
Ganz nett das Ding aber da wartet man wohl lieber auf die nächste Generation der Gaming Karten die evtl. regulär soviel bietet, die dürften dann auch mehr PT Performance liefern.
Es ist ja nicht nur der Speicher der da mitgezahlt wird, dass darf dabei nicht vergessen werden.
Der erweiterte Support, sowie der Zugriff auf die Pro Treiber sind da mit eingepreist.
Das diese Karte mit den Gamingtreibern läuft ist einfach ein kleines Goodie seitens AMD.
 
schade dass mein Vorschlag als eGPU nicht berücksichtigt wurde. Speziell bei dieser Art der Anbindung, sollte der größere VRAM durchaus Vorteile gegenüber den 16GB bieten können. Es hätte zur Abschätzung auch gereicht, die Karten dann hierfür mit auf x4 gestutztes pcie Interface anzubinden.
 
Würde es die Karten nicht nur im Blower Design geben wärs sicher auch eine Wahl für so manchen Radeon Liebhaber.

Aber jo, mit einer 5080 ist man dennoch schneller und günstiger unterwegs, einfach blöde Situation derzeit wo alles nur in AI Zeugs geht...
 
Doofe Frage. Bekommt man für den Aufpreis nicht schon eine 9070? Könnte man dann nicht zwei GraKas zusammenschließen per SLI oder so und hätte mehr RAM und mehr bums?
 
Es ist ja nicht nur der Speicher der da mitgezahlt wird, dass darf dabei nicht vergessen werden.
Der erweiterte Support, sowie der Zugriff auf die Pro Treiber sind da mit eingepreist.
Das diese Karte mit den Gamingtreibern läuft ist einfach ein kleines Goodie seitens AMD.
Wie äussert sich der erweiterte Support, bzw. was habe ich davon was ich bei einer 9070xt im Vergleich nicht bekomme?

Gaming Treiber läuft auf der Pro Karte...wieso nicht umgekehrt? Willkür um den Preisabstand zu wahren?

Ich weiss es wirklich nicht, bitte um paar erklärende Worte, Danke. Also was bekommt man konkret für den Aufpreis ausser 16GB mehr?
 
Doofe Frage. Bekommt man für den Aufpreis nicht schon eine 9070? Könnte man dann nicht zwei GraKas zusammenschließen per SLI oder so und hätte mehr RAM und mehr bums?
Nein.
Erstens sind Multi GPUs tot. Weder neue NV noch AMD Karten unterstützen die Technik noch.
Zweitens hat sich dabei auch früher nie der VRAM verdoppelt, weil alle Daten in beiden GPUs vorgehalten werden müssen.

Natürlich ist es auch egal, denn wie schon häufig angemerkt wurde hat der Aufpreis hier kaum mit dem zusätzlichen VRAM zu tun sondern vielmehr mit der Lizensierung als RadeonPro mit entsprechendem Software Support.
 
Wie äussert sich der erweiterte Support, bzw. was habe ich davon was ich bei einer 9070xt im Vergleich nicht bekomme?

Gaming Treiber läuft auf der Pro Karte...wieso nicht umgekehrt? Willkür um den Preisabstand zu wahren?

Ich weiss es wirklich nicht, bitte um paar erklärende Worte, Danke. Also was bekommt man konkret für den Aufpreis ausser 16GB mehr?

Es ist so wie du es dir vorstellest. nVidias Pro Karten sind ganz normale Gaming Karten, wenn man von den Modellen mit erweiterten Speicher wie hier von AMD mal absieht, ansonsten selber Chip. Dort zahlst du einfach mehr aufgrund des Treibers und Support von nVidia bei Fragen, du kannst soweit ich weiß auch den Gaming Treiber installieren, aber dann nützt dir die Karte nichts, könntest du für viel weniger Geld ja auch ne 5070TI kaufen wenn du nicht genau diesen Treiber brauchst. Nutzen ja auch viele ne 5090 für KI Spielereien. Ja es geht nur um den Preisabstand und da ist die AI Pro von AMD noch sehr günstig bepreist, das du auch einfach den normalen Treiber nutzen kannst umso positiver.
 
Für CAD z.b. brauch es signierte Treiber.
Der Support ist wirklich Support wo man hin schreiben kann und nicht auf das Community Forum verwiesen wird.
Die Treiber sind getestet und nicht so wie bei Spiele release Alpha und Beta.
Bei Garantiefällen wird man als Kunde behandelt und nicht wie der letzte Dreck.
Bei Nvidia gibts noch den Desktopmanager (verwende ich selten, dennoch weeeeit besser als der Windows schrott)

Ist so die Erfahrung seitens Nvidia, wird bei AMD kaum anders sein.

Es sagt viel aus wenn man mit einer RTX A400 um 150€ einen besseren Support erhält als jemand mit einer 4090,
da weist du welche Prioitäten das Unternehmen hat. Die RTX Pro Kunden sind kritisch, die Geforce Kunden fressen alles.

Edit:
z.B. Spulen fiepen im extremen Ausmaß gibts bei den RTX Pro kaum,
sowas duldet ein Pro Kunde in einer Workstation im Büro nicht.

Geforce, alles egal die Kunden fressen es.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nettes Kärtchen. Aber der für Spieler leidr einfach zu teuer derzeit. Ideal für Spiele war/ist eigentlich der Speicherausbau der 7900 XT/XTX. Das stellt die perfekte Menge für den Enthusiastenbereich derzeit dar. Eine schöne 9800XT mit 24GB(am besten GDDR7) wäre was feines. Glauben daran, tu ich jedoch nicht.

schade dass mein Vorschlag als eGPU nicht berücksichtigt wurde. Speziell bei dieser Art der Anbindung, sollte der größere VRAM durchaus Vorteile gegenüber den 16GB bieten können. Es hätte zur Abschätzung auch gereicht, die Karten dann hierfür mit auf x4 gestutztes pcie Interface anzubinden.
Du hast recht, es ist wichtig bei einer eGPu ausreichend Vram zu haben. Der Bedarf steigt jedoch bei einer eGPU nicht gegenüber dem Einsatz im Desktop. Das überschreiten des VRam führt jedoch auf einer eGPU zwangsläufig zu einem katastrophalen Einbruch der Bildrate, daher sollte man bei einer solchen stets auf ausreichend VRam achten.

Evtl. kann ich dein Anliegen in eines meiner kommenden Projekte mit einarbeiten. ich bereite tatsächlich derzeit etwas vor zu dem Thema.
 
Danke für den interessanten Test. Aus dem Bauch heraus hätte ich geschätzt, dass die 16 GB häufiger als in konstruierten Szenarien zum Problem werden.

Interessant hätte ich noch Indiana Jones gefunden und würde hier größere Vorteile für die 32 GB auch bei gewöhnlicheren Einstellungen vermuten. Da ist aber auch einfach das Spiel furchtbar optimiert...
 
Für's Spielen ziemlich ernüchternd .. war aber zu erwarten. Grob 5%-Punkte über einer 9070XT mit 2,88GHz; glaube, ich hab mal was richtig gemacht :daumen: mit meiner 9070 Merc für unter 700€, die 200-300Mhz höher boostet.
 
Die Spezialtests fand ich am interessantesten. Nicht unbedingt, weil man sieht was man anstellen muss um die 16GB zu sprengen.

Bei Spider Man 2:
Trotz der höheren Renderauflösung (1440p vs 1670p) bei 5K, und nun zugeschalteten FG, reicht der Speicher gerade noch aus um dennoch die etwa gleichen visuellen FPS wie in UHD zu erzielen.
Doch die höhere Ziellauflösung bei 8K-UHD - wieder gleiche Renderauflösung wie in UHD -, in Kombination mit der weiterhin aktiven FG, lässt den Speicher dann bersten und die FPS brechen völlig ein.

Mich hätte noch interessiert, wie die echten FPS - also ohne FG - in "5K" und "8K-UHD" bei Spider Man 2 gewesen wären. Da es dadurch eine geringere Speicherauslastung gegeben hätte, wäre es evtl. gering genug um für etwas bessere - aber weiterhin unspielbare - FPS in "8K-UHD" zu sorgen?
Ebenso die jeweilige Speicherauslastung in jedem der Spezialtests, nicht nur für komplett ohne FG (vielleicht im Video am Dienstag dann zu sehen?).

Auch Dragon Age ist ziemlich interessant. Während die Renderauflösung sinkt, und von UHD zu 5K die FPS geringfügig steigen, fallen diese bei 8K-UHD - und dieses mal komplett ohne FG.
Bei der Pro sollte kein Speichermangel schuld sein, bei der XT dürfte dieser hingegen mit reingespielt haben, und der Grund für den prozentual stärkeren FPS-Verlust sein (-16,667% bzw. -31,496%).
 
Interessant wäre ein Benchmark gegen die 5090 in Workstation workload und KI gedönst
Workstation-Benchmarks wird es bald bei Igor geben – das ist die im Infokasten am Artikelanfang genannte Arbeitsteilung. Ein PCGH-Test braucht schon ohne Spezialmessungen sehr viel Zeit und das Finden und Erstellen besagter Ergebnisse hat nochmal einiges an Ressourcen gefressen, sodass ich die Idee weiterer Benchmarks schnell begraben musste (inkl. des Wunsches von @peru3232)

Es ist so wie du es dir vorstellest. nVidias Pro Karten sind ganz normale Gaming Karten, wenn man von den Modellen mit erweiterten Speicher wie hier von AMD mal absieht, ansonsten selber Chip. Dort zahlst du einfach mehr aufgrund des Treibers und Support von nVidia bei Fragen, du kannst soweit ich weiß auch den Gaming Treiber installieren, aber dann nützt dir die Karte nichts, könntest du für viel weniger Geld ja auch ne 5070TI kaufen wenn du nicht genau diesen Treiber brauchst. Nutzen ja auch viele ne 5090 für KI Spielereien. Ja es geht nur um den Preisabstand und da ist die AI Pro von AMD noch sehr günstig bepreist, das du auch einfach den normalen Treiber nutzen kannst umso positiver.
Grafikkarten wie die RTX Pro 6000 - also quasi eine RTX 5090 Ti mit obszönem Speicher – laufen tatsächlich nicht mit dem Gaming-Treiber, hier wird eine andere, auf Stabilität getrimmte Linie bereitgestellt. Es ist also anders als bei der Radeon AI Pro R9700, Arc Pro B60 oder auch den Titans, welche mit den auf Gaming optimierten Treibern laufen.

Danke für den interessanten Test. Aus dem Bauch heraus hätte ich geschätzt, dass die 16 GB häufiger als in konstruierten Szenarien zum Problem werden.

Interessant hätte ich noch Indiana Jones gefunden und würde hier größere Vorteile für die 32 GB auch bei gewöhnlicheren Einstellungen vermuten. Da ist aber auch einfach das Spiel furchtbar optimiert...
Indiana Jones und der Große Kreis allokiert zwar viel Speicher (mit dem maximalen Texture-Pool-Setting), kommt aber mit 16 GiB gut aus. Erst mit Pathtracing kommt es zu Engpässen, aber das läuft selbst auf einer R9700 @ 3,2 GHz ziemlich "meh".

Auch Dragon Age ist ziemlich interessant. Während die Renderauflösung sinkt, und von UHD zu 5K die FPS geringfügig steigen, fallen diese bei 8K-UHD - und dieses mal komplett ohne FG.
Bei der Pro sollte kein Speichermangel schuld sein, bei der XT dürfte dieser hingegen mit reingespielt haben, und der Grund für den prozentual stärkeren FPS-Verlust sein (-16,667% bzw. -31,496%).
Es freut mich sehr, dass du da so genau hingesehen hast, somit lohnt sich der Aufwand. :-)

Genau, die Settings skalieren nicht unbedingt die interne Pixelmenge, also ein "8K"-Benchmark ist durch das Upsampling und die daraus resultierenden internen Auflösungen nicht immer anspruchsvoller als einer der "5K"-Benchmarks. Was aber bei der höheren Auflösung stets anspruchsvoller ist, ist die Speicherbelegung, da immer größere Frames - also Platz im Framebuffer - abgelegt werden.

Du nennst da einige wichtige Punkte. Eventuell sollte ich die Messreihe nochmal einzeln bringen, mit zusätzlichen Informationen. Was ich schon vorab sagen kann: Spider-Man 2 und Star Wars Outlaws sprengen locker die 20-GiB-Marke in den Hi-Res-Tests. Der Spinnenmann ist besonders pervers, in 8K nativ mit Frame Gen kriegt man auch die 32 GiB der R9700 gesprengt. :devil:

MfG
Raff
 
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