AMD-Chef Dirk Meyer tritt zurück !

AW: AMD-Chef Dirk Meyer tritt zurück !

Also jeder PC-Freund braucht AMD, genau wegen den Preisen. Ansonsten könnte und würde Intel die Preise nochmal ein deutliches Stück anheben, da Monopolstellung. Gibt genug Beispiele, die zeigen wie mit solch einer Stellung umgegangen wird.

Zu behaupten, das die Fans von AMD bzw die Käufer, Schuld an roten Zahlen sind, ist definitiv nicht wahr, sondern die Kalkulation des Vertriebs ist Schuld. Wenn ein Unternehmen ein Produkt zum Preis x auf den Markt bringt, ist es ja nicht meine Aufgabe da nach zu rechnen und noch ein Spendencheck auszustellen...
 
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AMD hat zwar einiges im CPU Bereich geboten, aber es nicht ganz geschafft, und im GPU erst mit der 6000er Reihe meiner Meinung nach völlig versagt, vielleicht die Konsequenz davon...
 
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Hat sich wohl ein Porsche zu viel gekauft:D

Gibt wohl Mitarbeiter die mehr gebraucht werden als ein CEO, sehe das jetzt nicht so dramatisch.
 
AW: AMD-Chef Dirk Meyer tritt zurück !

Hat sich wohl ein Porsche zu viel gekauft:D

Gibt wohl Mitarbeiter die mehr gebraucht werden als ein CEO, sehe das jetzt nicht so dramatisch.

Hätten die meinsten PC-Käufer soviel Ahnung wie wir, bräuchten die keinen CEO, aber bei diesem Werbeprospekten die so nach gewissen Elektrohandelsketten riechen, krieg ich das große :kotz:en.
Wenigstens gelten diese Jobs in Zukunft als gesichert. Also, werte Otto-Normal-User, bitte informiert euch vorher, wenn ich unbedingt einen neuen PC oder Carrytrash bruacht. uaaahhhhhahahau :crazy:

Was es doch für unsininge Jobs gibt....
 
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Ein Glück ist endlich der Kerl weg ,
wenn die Führung ma wieder ein Neuen bekommt wird es vielleicht wieder besser,
AMD hatte doch in sehr vielen Bereichen in letzter Zeit sehr nach gelassen
was auf eine sehr unfähige Führung schließen läßt ?
Neue Besen kehren bekanntlich besser als Alte .
 
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Diese Dumping Methode von AMD mag den "Fans" der Marke gefallen. Sorgt aber dafür das AMD langsam aber sicher ruiniert wird. Da es kein Unternehmen auf Dauer aushalten kann Quartal für Quartal rote Zahlen zu schreiben.
Und da kommt die Absurdität ins Spiel, einerseits hat der Ein oder Andere AMD Bettwäsche aber ist nicht bereit Preise zu zahlen die gezahlt werden müßten damit die so sehr geliebte Marke wirtschaftlich arbeiten kann.
Wohin das langfristig führt dürfte jedem klar sein der eins und eins zusammen zählen kann.

Häng mich jetzt nicht daran auf, aber ich meine mich zu erinnern, dass AMD zumind. 2009 operativ durchaus Gewinne schrieb (kann das atm gerade nich verifizieren).
Zudem hatten sie m.E. keinen operativen Cash Drain und konnten sogar Liquidität aufbauen.
Ein Margenanstieg war ebenfalls zu verzeichnen.

(ich habe den Geschäftsbericht vor einiger Zeit mal gelesen - sofern mich mein Erinnerungsvermögen täuscht, bitte entschuldige)

Ich meine, dass AMD hauptsächlich auf Grund von Amortisationen (Global Foundries) rote Zahlen schreibt. Solange das so ist, besteht m. E. keine grosse Gefahr, dass AMD in richtig grosse Probleme gerät.
Wenn sie trotz unterlegener Produkte im CPU- Bereich mittels Tiefpreisen operative Gewinne erwirtschaften können, muss das nicht zwingend schlecht sein.

Wenn (das ist jetzt reine Spekulation) AMD eine reine Low-cost oder Best-Bang-for-the-Buck Strategie fährt, kann das durchaus aufgehen, sofern die Absätze hoch genug sind.

Anders sieht es hingegen aus, wenn man das überlegene Produkt hat, wie z. B. bei Erscheinen der Radeon 5XXX-Serie.
Gefühlsmässig hat AMD da zuwenig rausgeholt, und das ist durchaus etwas, dass sich die Geschäftsführung vorwerfen lassen muss. Man hätte damals deutlich aggressiver an die Kunden herantreten sollen, um NVidia Marktanteile abzujagen. Da hat AMD meines Erachtens wirklich keinen guten Job gemacht.

In der CPU- Sparte hingegen sehe ich nicht, dass AMD - nur schon auf Grund der verfügbaren Ressourcen - Intel gefährlich werden kann. Selbst wenn sie das mit einer Produktreihe kurzfristig können (z.B. Athlon 64, Bulldozer (;))), kann Intel mit intensivem Marketing, massiv höherem Entwicklungsaufwand, Fachpersonal, und so weiter und so fort kontern.
Das ist meines Erachtens ein historisch gewachsener Forsprung, den AMD schwerlich einholen kann. Da ändert imo auch ein neues Management wenig dran.

Grüsse,
Deimos
 
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Häng mich jetzt nicht daran auf, aber ich meine mich zu erinnern, dass AMD zumind. 2009 operativ durchaus Gewinne schrieb (kann das atm gerade nich verifizieren).
Zudem hatten sie m.E. keinen operativen Cash Drain und konnten sogar Liquidität aufbauen.
Ein Margenanstieg war ebenfalls zu verzeichnen.

Wenn du die Quartalszahlen der letzten 10 Jahre aufrechnest kommst du auf einen Verlust von mehreren Milliarden. Das kann auf Dauer nicht gesund sein.

Wenn (das ist jetzt reine Spekulation) AMD eine reine Low-cost oder Best-Bang-for-the-Buck Strategie fährt, kann das durchaus aufgehen, sofern die Absätze hoch genug sind.

Die einzige Strategie welche dauerhaft zieht, ist sich durch herausragende Produkte eine Position im Markt sichern und nicht über den Preis.

Gute Produkte verkaufen sich trotz des Preises und nicht wegen des Preises.
 
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Die einzige Strategie welche dauerhaft zieht, ist sich durch herausragende Produkte eine Position im Markt sichern und nicht über den Preis.

Gute Produkte verkaufen sich trotz des Preises und nicht wegen des Preises.
Dann dürfte es aber solche Unternehmen wie VIA gar nicht mehr geben, da sie mit den Intel-CPUs in keinster Weise konkurrieren können, und die halten sich seit Jahren ziemlich konstant am Markt. Es gibt auch noch viele andere Unternehmen, die nicht im HighEnd markt tätig sind, und sich dennoch gut halten können (man schaue sich nur mal den Netzteil Markt an)

Und in meinem vorigen Post ging es mir nur darum, das du die AMD-Produkte als qualitativ minderwertig bezeichnet hast, und das trifft eben nicht zu, unabhängig ob ich AMD mag, oder nicht!

Das Problem bei der Preisgestaltung besteht in meinen Augen nicht primär beim Kunden, sondern eben vor allem in der Konkurrenzsituation mit Intel. Denn ein i5 750 wäre, bei einem deutlich höheren Preis der AMD-Prozessoren, schlicht die interessantere Alternative. Und aufgrund des ökonomischen Prinzips wird es auch nur wenige User geben, die bei gleichen Preis nicht zu der Plattform greifen würde, die mehr Leistung bietet! Und das dem Kunden vorzuhalten, das er nachvollziehbar handelt, ist irgendwie ein bisschen merkwürdig (imho)
 
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Wenn du die Quartalszahlen der letzten 10 Jahre aufrechnest kommst du auf einen Verlust von mehreren Milliarden. Das kann auf Dauer nicht gesund sein.

Unbestritten.
Aber AMD stand schon deutlicher schlechter da, als sie das heute tun.
Und wer positive Cash Flows und operative Gewinne schreibt, der verschwindet nicht so schnell vom Markt. Im allerschlimmsten Fall muss man neue Investoren suchen, was aber ohne weiteres möglich sein sollte.

Die einzige Strategie welche dauerhaft zieht, ist sich durch herausragende Produkte eine Position im Markt sichern und nicht über den Preis.

Gute Produkte verkaufen sich trotz des Preises und nicht wegen des Preises.

Was ist ein gutes Produkt? Gerade zur heutigen Zeit ist ein billiges Produkt ein gutes, gerade weil es eben billig ist.
Die breite Masse schaut stark auf das P/L- Verhältnis, und da lassen sich Marktanteile halten und auch gewinnen.
Bei identischer Marktmacht und finanzieller Lage könnte das durchaus langfristig erfolgreich sein.
Ich stimme dir aber zu, dass dies in der aktuellen Situation ganz sicher keine währschafte Wachstumststrategie ist.

Versteh mich nicht falsch - die Marktsituation bei den CPUs ist mangels einer Vielzahl von Anbietern ohnehin besonders, und Intel könnte mit der eigenen Marktmacht AMD so schnell vom Markt husten, dass AMD beim Insolvenzverwalter antrabt, während die IT-Welt noch über Bulldozer diskutiert.
Nur wird Intel das aus kartellrechtlichen Gründen mittelfristig nicht machen.

Ich kehre deshalb mal den Spiess um: Was denkst du, müsste AMD tun, um Intel gefährlich zu werden?
AMD hat nicht die Ressourcen, Intel technologisch zu überholen. AMD hat nicht die Ressourcen, auch ein per se besseres Produkt am Markt durchzuboxen.
Was bleibt denn da übrig, ausser der Preisschraube? Ich sehe da ehrlich gesagt keine anderen Möglichkeiten.

Ich glaube nur nicht das der normale AMD Käufer an Qualität interessiert ist, eher am Preis.

Und in meinem vorigen Post ging es mir nur darum, das du die AMD-Produkte als qualitativ minderwertig bezeichnet hast, und das trifft eben nicht zu, unabhängig ob ich AMD mag, oder nicht!

Da steht so nicht da. Er schrieb - so zumindest interpretiere ich das - dass AMD- Käufer in erster Linie wegen des Preises und nicht wegen der Qualität (=Leistung, Stromverbrauch, usw.) kaufen.
Sofern meine Interpretation richtig ist, könnte man das durchaus so stehen lassen.

Grüsse,
Deimos
 
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Was ist ein gutes Produkt? Gerade zur heutigen Zeit ist ein billiges Produkt ein gutes, gerade weil es eben billig ist.
Die breite Masse schaut stark auf das P/L- Verhältnis, und da lassen sich Marktanteile halten und auch gewinnen.
Bei identischer Marktmacht und finanzieller Lage könnte das durchaus langfristig erfolgreich sein.
Ich stimme dir aber zu, dass dies in der aktuellen Situation ganz sicher keine währschafte Wachstumststrategie ist.

Ein gutes Produkt kann zu annähernd jedem Preis verkauft werden.
Ein Paradebeispiel für ein extrem gutes Marketing, hohe Preis + hohe Kundenzufriedenheit ist Apple. Die Produkte gelten allgemein nicht gerade als Schnäppchen, aber die Kunden reißen sich darum ihr Geld zum Appel Store tragen zu dürfen (geht mir übrigens nicht anders :ugly:).
Entsprechend sind die Unternehmensgewinne abartig hoch und sie hangeln sich von Rekordergebniss zu Rekordergebniss. Und wenn man die Geschichte des Unternehmens kennt, dann weiß man das dort der Ofen auch schon fast aus war. Aber durch extrem gutes Management wurde der Spieß umgedreht.

Ich kehre deshalb mal den Spiess um: Was denkst du, müsste AMD tun, um Intel gefährlich zu werden?
AMD hat nicht die Ressourcen, Intel technologisch zu überholen. AMD hat nicht die Ressourcen, auch ein per se besseres Produkt am Markt durchzuboxen.
Was bleibt denn da übrig, ausser der Preisschraube? Ich sehe da ehrlich gesagt keine anderen Möglichkeiten.

Als Geschäftsführer einer winzigen Computerfirma mit nur sechstelligem Jahresertrag habe ich nicht die Kompetenz um ernsthaft sagen zu können wie man ein derart großes Unternehmen mal von jetzt auf gleich in die Gewinzonne hieven kann.
Aber eins ist klar, billig ist oftmals der schlechteste Weg. Klar es gibt Beispiele im Handel wo es funktioniert, z.B. Aldi & Co.. Wobei das auch ein vollkommen anderes Segment und eben nur Handel nicht Produktion ist.
Und solange Umsatz nicht gleich Gewinn ist, ist Umsatz eben auch gefährlich. Da jeder verkaufte Artikel Rechtsansprüche nach sich zieht.

Wenn ich darüber nachdenke was AMD machen muß um langfristig erfolgreich am Markt zu sein, dann ist es meiner Meinung nach Alleinstellungesmerkmale für sich und seine Produkte zu entwickeln. Denn solange sie auf den Mainstream setzen können sie fast nur verlieren. Denn was Intel budgetbedingt veranstalten kann ist eine vollkommen andere Liga.

Da steht so nicht da. Er schrieb - so zumindest interpretiere ich das - dass AMD- Käufer in erster Linie wegen des Preises und nicht wegen der Qualität (=Leistung, Stromverbrauch, usw.) kaufen.
Sofern meine Interpretation richtig ist, könnte man das durchaus so stehen lassen.

Genau so war es gemeint. Schön zu sehen das es doch noch Leute gibt die nicht immer nur negatives in irgendwelche Beiträge reininterpretieren.
 
AW: AMD-Chef Dirk Meyer tritt zurück !

Ein Glück ist endlich der Kerl weg ,
wenn die Führung ma wieder ein Neuen bekommt wird es vielleicht wieder besser,
AMD hatte doch in sehr vielen Bereichen in letzter Zeit sehr nach gelassen
was auf eine sehr unfähige Führung schließen läßt ?
Neue Besen kehren bekanntlich besser als Alte .


Wo hat AMD denn bitte nachgelassen? AMD ist eher wieder erstarkt unter seiner Führung.

  • HD 5000 und 6000 Serie
  • Phenom II
  • 800er Chipset
  • bezahlbare Sexa-Cores
  • Fusion
  • Zwischendurch Gewinn gemacht (einmal auch ohne Intel)

Dirk Meyer hat viel geleistet und ich bin sehr betrübt über seinen Abgang. Nun hoffe ich, dass ein würdiger Nachfolger AMD noch weiter nach oben bringt. :)
 
AW: AMD-Chef Dirk Meyer tritt zurück !

Naja du hast ja mit deinem Totalumstieg, nicht gerade dafür gesorgt das es AMD noch besser geht! ;)

PS: Jeder Kunde zählt! :D
 
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