AMD: 9950x3d2 Reviews nur unter Aufsicht von AMD!?

Um hier mal dem Drama die Spitze zu nehmen:

1.) Ich beschwere mich nicht, dass irgendwer anderes etwas bekommen hat und ich nicht, ich habe echt schon genug zu tun und Workstation kostet rund 5 Tage wenn man alles neu bencht. Sondern es geht mir darum, wie der künstliche Mangel kommuniziert und vor allem auch durchgedrückt wurde. Das sind alte Intel-Zeiten, wo vor Launches sogar bei den Boardherstellern physische Inventuren der ES und MS vor Ort in den HQ durchgeführt wurden.

2.) Die Infobox ist mittlerweile Thema unter Kollegen und der Autor dieser Zeilen sollte sich drei Dinge überlegen: Nicht er hat das Sample bekommen, weil er so toll ist, sondern die Redaktion, das habe ich bei Tom's Hardware US auch lernen müssen (Menschen sind für diese Unternehmen wie AMD, Intel oder NVIDIA nur Statisten). Und es ist auch keine Ehre etwas testen zu "dürfen", denn Redaktionen sind keine Bittsteller. Zweitens ist es den anderen Redakteuren gegenüber eine unkollegiale und unreife Geste. Und Drittens steht die Infobox ein wenig im Widerspruch zum emontionslos-objektiven Testen. Damit fasse ich nur kurz zusammen, was der allgemeine Tenor unter den Befragten war. Ich sehe es übrigens genauso.

Damit ist das Teil für mich auch durch, denn es gibt wahrlich wichtigere Dinge als eine schnelle, aber sinnlose CPU (Danke Roman!). :D
 
So wie ich das bei Roman gelesen habe, hatte er gar keine andere Wahl. Scheint dieses Mal auch anders gewesen zu sein. Normalweise durfte er sie bislang behalten (und Umsatzsteuer abführen für den geldwerten Vorteil?). Dieses Mal musste die CPU weiter geschickt werden. Aber evtl. möchte @der8auer das ja näher erläutern.

Ich weiß nicht, wie es bei Roman ist. Gegenüber Influencern im weitesten Sinne gibt es zum Teil auch "Hardware gegen Promotion"-Deals. Bei denen müsste der Wert der Hardware als Einnahme zählen, schätze ich. Aber für redaktionelle Tests wird Hardware eigentlich immer als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Das kann eine Dauerleihgabe sein, sodass Prozessoren auf unbestimmte Zeit in der Redaktion verbleiben und langfristig zur Verfügung stehen, aber Eigentum ändert sich dabei um exakt 0 Euro, es gibt also nichts zu versteuern. Zumindest nicht, solange wir keine Lagergebühren abrechnen.^^
 
Korrekt. Dauerleihgaben muss man eigentlich sogar versichern, obwohl sie nicht ins Eigentum oder Betriebsvermögen übergehen, denn man haftet ja dafür. Ich habe hier Inventarlisten und eine Bewertung, was im Schadensfall (Brand, Diebstahl usw.) als Grundlage dient. Da kommt im Laufe eines Jahres bereits so Einiges zusammen. Eigentlich bin ich der perfekte Versicherungskunde im Sachgeschäft. Vorteil: Steuerlich über die Betriebsausgaben natürlich geltend zu machen. Mein gekauftes und geleastes Equipment ist sogar gegen Fehlbedienung versichert (gabs gratis on top) :D

Bei der Überlassung von Testprodukten muss man sauber zwischen Leihstellung, endgültiger Übereignung und einer möglichen Gegenleistung für eine konkrete Leistung unterscheiden. Solange ein Produkt nur zu Testzwecken gestellt und anschließend zurückgegeben wird, liegt regelmäßig kein Eigentumsübergang vor. Bleibt das Produkt dagegen dauerhaft beim Empfänger, sollte der Eigentumsübergang dokumentiert werden, schon damit beide Seiten nachvollziehen können, ob es sich um eine Sachzuwendung, ein Muster, eine Schenkung oder wirtschaftlich um eine Vergütung handelt. Bei vertraglich vereinbarten Leistungen ist der Wert einer solchen Sachleistung grundsätzlich zu beziffern. Schwieriger wird es bei Produkten vor dem Marktstart, etwa bei Grafikkarten oder CPUs, wenn zum Zeitpunkt der Lieferung noch kein belastbarer Marktpreis existiert und nur eine Pro-forma-Rechnung mit einem Material-, Muster- oder Zollwert vorliegt. Ein solcher Wert kann als zeitnah dokumentierte Schätzgrundlage dienen, ist aber nicht automatisch mit dem steuerlich maßgeblichen Wert gleichzusetzen. Maßgeblich bleibt, ob und wann das Eigentum endgültig übergeht, ob das Produkt überhaupt marktgängig ist, ob es sich um ein Vorserien- oder Pressemuster handelt und welcher objektiv nachvollziehbare Wert zu diesem Zeitpunkt angesetzt werden kann.

Hardware gegen Promotion würde ich bei Roman überwiegend bis völlig ausschließen, solange nicht explizit darauf hingewiesen wird.
 
Ich denke das Thema ist hier langsam durch. Die Redaktion hat sicherlich nicht die erste cpu von Amd zu Testzwecken bekommen, ich bin mir sicher sie handeln korrekt. Details wie intern damit umgehangen wird denke ich brauchen wir nicht öffentlich diskutieren, egal von welcher Seite.
 
Vielleicht mögen sich ja @PCGH_Dave und @igorsLAB ja demnächst miteinander absprechen? Ich hätte hier einen Intel 12P-Kerner, der professionell begutachtet werden möchte. Der kostet immerhin genauso viel wie ein "9950X3D² Dual-Edition Ragequit-Beef-Version",
Du kannst das gern organisieren, ist ja dann dein Sample. Bei der CPU muss man dann eh erst mal schauen, was da überhaupt möglich ist, seitens des Boards. Ich erwarte bei zwölf P-Cores ohne E-Cores keine Wunder und kann mir die Ergebnisse schon vorher denken, aber viele wollen "offiziell" wissen, was mehr als acht P-Cores bringen.

--> Ist hier dann auch OT, können wir gern per PN oder Mail weiter klären.
 
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