Altes Billig-Netzteil gegen neues Top-Modell: Warum?

Lies die PCGH, da wurde das LC Power 9550 getestet und ist beim Schutzschaltungstest explodiert.
Heft oder online. Finde dazu nur Steafans Review und das ist kein Test.

Die Schutzschaltungen korrekt zu testen ist nicht so einfach.
Warum?
Sorry kein Elektrotechniker aber einen Kurzschluss kann man doch testen.
Überhitzung doch auch oder?

Und genau dieses 1% Reviews zu erkennen ist das Schwierige. Die meisten lesen irgendwas, meist Werbeflyer in form eines Netzteil Tests und denken dann, dass das die Non Plus Ultra Aussage ist.
Aber wie immer gilt -- Dinge können sich ändern, gerade wenn du mehr in die Tiefe gehst. Da bekommst du dann mit, dass die Hersteller andere Komponenten einsetzen, wenn sie Samples verschicken als in der Produktion später.
Und bekommt man auch eine Aufklärung wer dieses 1% ist.
Wen darf ich jetzt "glauben".

Es gibt gute, empfehlenswerte Modelle. Die kann man Bedenkenlos kaufen. Dafür gibt es hier eine Liste.
Dann gibt es Modelle, die zwar nicht gleich beim Einschalten explodieren, aber recht preiswert sind. Und bei Netzteilen kostet Qualität Geld, das ist so. Daher kann ein 30€ 500 Watt Netzteil nicht so gut sein wie ein 100€ 500 Watt Netzteil.
Und es gibt eben Modelle, von denen man die Finger lassen sollte.
Es gibt also nicht den guten Hersteller -- es gibt immer nur das eine gute Modell.
Dann frag ich einfach mal direkt.
System ist soweit schon vorhanden.
i3 6100
R7 370
8GB DDR3 (2 a4GB)
Seagate Desktop 1TB

Favorit derzeit wäre das Corsair Vengance 550W Modular
Freund meinte noch das Xilence Performance A+ Serie 430W ATX 2.4 (XP430R8/XN060)
 
Ok, kenne ich, ja.

Hast du das schon oder möchtest du dir das noch kaufen?
Wenn du es hast, dann ist das für deine GraKa schon ok. Wenn du was kaufen möchtest, würde ich das G450M nehmen.
 
Also um mal ein Beispiel zu Bringen hier eine Geschichte die ich in meiner Arbeit als Landmaschinenmechaniker erlebt habe, kann man mMn. Gut mit Highend HW+ "günstiges" NT vergleichen :D

Also:
Beim 600000€ Teuren Traktor eines Kunden stand der 1000 stunden Service an (Traktoren haben Stundenzähler und keinen Km zähler) wobei auch das Getriebeöl gewechselt werden musste. Da wollte der Herr Besitzer aber nicht die 300€ mehr in die Hand nehmen für das Gute Hochleistungsöl (passen halt ein paar Liter rein :D ) sondern wollte das Billige Öl, das wir nur bei älteren, nicht stark beanspruchten traktoren empfehlen....auf keinen Fall aber für einen 700Ps schlepper der Drehmoment jenseits der 3000nm Erzeugt und der 24/7 vor einem Holzhacker läuft.
ich Habe es ihm 4 Mal gesagt. Der Werkstattchef 2 Mal. Aber er wollte nicht hören, also Kam das Billig öl rein....
3 Wochen Später: Traktor wieder Da, Getriebe am A**** durch Minderwertiges Öl (zum glück hats sich der Werkstattchef Schriftlich geholt das wir ihn über die Möglichen folgen informiert haben)
Die Moral von der Geschicht:
80000€ Für Ersatzteile
15000€ für 3 Wochen Werkstattaufenthalt
5000€ fürs Abschleppen vom A**** der welt (aus dem Wald... musste mit einem Autokran auf den auflieger gehoben werden und bei der Werkstatt dann wieder Runter, da Strecke zu lang für Abschleppen auf eigenen 4 Kettenraupen )

Ich glaube ihr merkt auf was ich hinaus will :) also NIE bei so wichtigen Teilen Sparen, weder beim schlepper noch beim PC ;)

Das war aber nicht zufällig ein Xerion? ich hab da mal in der Profi so einen bericht gelesen wie einer wegen Motor oder Getriebeschaden ewig in der Pampa stand, weil sie kein neues beschaffen konnten, ja auch mit Holzhacker im Wald^^
 
Muss noch gekauft werden.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass das ganze ein Spaßprojekt von mir und meinem Kumpel ist/wird.
Wir wollen einfach ein System bauen das:
a) natürlich funktioniert und das man sich so irgendwo hinstellen kann.
aber b) mindestens genauso wichtig ist uns auch einen "WOW-Effekt"zu erziehlen.
Wir haben sogar schon überlegt eine Wasserkühlung (eine Echte und keine AiO) einzubauen aber momentan scheitert das am Budget.
Wäre natürlich dann wieder gut, wenn das NT das später auch gleich zulassen würde.
Kann man abschätzen ob dass Corsair das kann?

Wie gesagt über den Sinn will ich nicht reden nur ob irgendwo Probleme auftreten können.
Wäre ja peinlich wenn wir den Rechner herzeigen und er geht in schwarzen Rauch auf.

Hätte ich bei dem Cooler Master irgendwelche Vorteile (auch welche die man nicht sieht).
Auf dem ersten Blick gefällt mir nämlich nicht, dass die Kabel farbig sind. (War im Grunde auch mein K.O Argument gegen das Xilence obwohl ich sonst nichts davon wusste)
Und verstehe ich das Richtig dass nur die SATA-Kabel modular sind.

Die 6€ mehr für das Corsair würden uns jetzt nicht weh tun aber viel teurer sollte das ganze dann doch nicht werden.
Für das NT haben wir uns 65€ maximal-Limit gestellt.
 
Das Corsair ist nur durchschnitt. Was beim Preis aber kein Wunder ist. Wobei es eigentlich zu teuer ist.
Kauf dir doch das neue Cougar.
Cougar LX 500 500W ATX 2.3 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Heft oder online. Finde dazu nur Steafans Review und das ist kein Test.

Weiß ich nicht mehr genau, war letztes Jahr, wenn ich nicht irre.
Philip hat den Test gemacht. Ansonsten ihn einfach fragen, er kann dir das erklären.
Philip kennt man hier unter dem User Namen Philipus II. Der hat sehr viel Ahnung von der Materie und hat für PCGH die Netzteil Tests gemacht.

Warum?
Sorry kein Elektrotechniker aber einen Kurzschluss kann man doch testen.
Überhitzung doch auch oder?

Das muss alles reproduzierbar sein, das ist nicht so einfach.

Und bekommt man auch eine Aufklärung wer dieses 1% ist.
Wen darf ich jetzt "glauben".

Frag im Zweifel nach, wer den Test gemacht hat, welches Equipment genutzt wurde. Gute Tester erkennst du daran, dass sie transparent arbeiten und sich nicht scheuen, auch mal kritische Fragen zu beantworten.
 
Seit 3 Minuten hat Stefan Payne sein Review draußen und du tust schon so, als ob das der neue Standard ist. :D

Nein, aber er fragt nach preiswerten Alternativen und bevor ich das Corsair nehmen, würde ich tatsächliche eher mal das Cougar testen. Vor allem, weil der Lüfter eben ganz gut ist-
Und die Technik ist brauchbarer Durchschnitt. Keine billig Caps sondern eine gute Sorte von Teapo.
Sinnvoller ist es natürlich zu schauen, ob die Schutzschaltungen auch greifen, das kann Stefan halt nicht testen. Da müssen wir warten, bis das Teil an einer Chroma getestet wurde.
 
ICh hätte auch gerne, wie ich geschrieben habe, eine Erklärung warum.
Und noch wichtiger, will ich nicht als Testmuster dienen.

Ich kann leider nicht selbst über Käufe entscheiden.
Und nachdem zwei Leute keine immer funktionierende Demokratie bilden können weil Patt-Situation, muss ich mit Argumenten kommen, die ich auch irgendwie stichhaltig belegen kann.

Lautstärke denke ich muss ich mir keine Sorgen machen, denn viel wird das NT sowieso nicht tun müssen.
 
Sorry, habe ich ganz vergessen.
Das Gute am G450M ist eben, dass es nicht gruppenreguliert ist. Die Technik in dem G450M ist zwar nicht die allerbeste, aber es ist eben das günstigste, nicht gruppenregulierte, Netzteil.
 
Beim Cooler Master G450M kriegst du eben da, was du für den Preis kriegst, mehr ist nicht drin.
Willst du mehr, musst du schlicht mehr ausgeben.
 
Aber nutzt mir das was?
Wie gesagt wir planen eigentlich auch die Festplatte gegen eine M.2 zu ersetzen.
Hab ich dann immer noch probleme wenn Lasten einbrechen sollten.
Und ist das Corsair überhaupt Gruppenreguliert.
Wie gesagt, Laie
 
Das Corsair ist gruppe, so weit ich weiß.
Möchtest du eine ausführliche Erklärung zu Gruppenregulierung? Achtung, jetzt kommt ein langer Text, ursprünglich verfasst von Threshold:

Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
Also was jetzt Gruppe oder nicht?

Wenn nicht würde ich sofort das Corsair bevorzugen.
Wie gesagt die 6€ tun uns nicht weh, wir haben glaube ich dann auch genug Leistung für so ziemlich jeden Schabanack den wir uns einfallen lassen.

Und ich sag jetzt auch einfach mal, wenn Corsair 5Jahre Garantie gibt, haben die Vertrauen in ihr Produkt.
 
Nein, ich würde kein Gruppen-Netzeil kaufen.
Es gibt ja auch das G550M von Cooler Master, oder eben das Cougar.
Für einen Show-PC weiß ich jetzt nicht, ob das wirklich so wichtig ist, der wird ja dann nicht so viel laufen, oder?

Dein Netzteil wird durch die Gruppenregulierung nicht kaputt gehen, daher kann Corsair das recht egal sein. Und dass deine Festplatte wegen einem gruppenregulieren NT kaputt ist, weiß das mal nach. :D
 
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