Das hab ich auch nicht gesagt, aber es ist ein Teil des ganzen.Ich glaube dir, dass du es nett meinst, aber das Problem ist einfach zu komplex, als das man es darauf runterbrechen kann, dass ich einfach nur Dummköpfe ignoriere.
Vielleicht Reservierungen per Handtücher über Strandliegen? Oder nein, warte! Ich habs; weiße Socken und SandalenIst halt die Frage was ein Deutscher ist.

Einerseits ganz klar: Ein StaatsbürgerIst halt die Frage was ein Deutscher ist.
Ja sie kann beobachten, mir richtigen Schlüssen sieht es da schon anders aus.Unglaublich wie viel dort die Forscherin erwähnt, was hier wiederzufinden ist.
Ich habe den Artikel gerade durchgelesen, die Frau hat 0,0 Ahnung von asiatischen Gesellschaften und genauso die Behauptung, das farbige Menschen sich in einer farbigen Gesellschaft nicht als Norm sehen, ist gelinde gesagt vollkommener Schwachsinn.Interessant, dass diese Artikel immer nur die westliche Hemisphäre betrachtet und niemals andere Teile der Welt.
"Fragen sie sich wie viele Lehrer in ihrer Schulzeit Schwarz waren"
Ja 2 Stück, warum wohl? Deutschland hatte weder Anteil am Sklavenhandel, noch waren wir (lange) eine Kolonialmacht oder liegen wir direkt am Rande Europas?
Ja sie kann beobachten, mir richtigen Schlüssen sieht es da schon anders aus.
Und genau das ist absoluter Schwachsinn, wie jeden Tag in asiatischen Gesellschaften vorgelebt wird und wie ich bereits sagte, sieht sich der farbige Mensch in seiner Gesellschaft, genauso als Norm!DiAngelo: Weil Weiße in einer Welt leben, in der sie 24 Stunden, sieben Tage die Woche in ihrer race bestätigt, repräsentiert und als normal angesehen werden. Wir erfahren nie, wie es ist, sozialen Druck wegen unseres Weißseins zu erleben. Deshalb können wir nicht damit umgehen, wenn genau das passiert. Wir reagieren wütend und ablehnend, um dieses unangenehme Gefühl zu beenden. Das ist eine mächtige Form weißer Kontrolle, eine Form weißen Mobbings."
Was hat das jetzt mit "asiatischen" Gesellschaften zu tun? Sie untersucht die Gesellschaft von Weißen. Fällt dir das so unfassbar schwer dich damit auseinandersetzen? Warum ist dir das so wichtig wie andere Gesellschaften funktionieren. Lass uns doch über unsere Gesellschaft hier reflektieren. Darum geht's auch in diesem Thread.Ich habe den Artikel gerade durchgelesen, die Frau hat 0,0 Ahnung von asiatischen Gesellschaften und genauso die Behauptung, das farbige Menschen sich in einer farbigen Gesellschaft nicht als Norm sehen, ist gelinde gesagt vollkommener Schwachsinn.
Und genau das ist absoluter Schwachsinn, wie jeden Tag in asiatischen Gesellschaften vorgelebt wird und wie ich bereits sagte, sieht sich der farbige Mensch in seiner Gesellschaft, genauso als Norm!
Ich weiss das klingt jetzt weit hergeholt aber das könnte möglicherweise daran liegen das die sogenannten "Weissen" in Europa nunmal die Mehrheitsgesellschaft stellen. Und nur weil es tatsächlich Leute gibt die rassistisches Verhalten an den Tag legen, gibt dir das noch lange nicht das Recht alle Weissen in einen Topf zu werfen denn du merkst scheinbar grade nichtmal dass du genau das Mindset an den Tag legst dass du allen anderen vorwirfst.DiAngelo: Weil Weiße in einer Welt leben, in der sie 24 Stunden, sieben Tage die Woche in ihrer race bestätigt, repräsentiert und als normal angesehen werden. Wir erfahren nie, wie es ist, sozialen Druck wegen unseres Weißseins zu erleben. Deshalb können wir nicht damit umgehen, wenn genau das passiert. Wir reagieren wütend und ablehnend, um dieses unangenehme Gefühl zu beenden. Das ist eine mächtige Form weißer Kontrolle, eine Form weißen Mobbings."
Ich kann hier nur zu 100% zustimmen und der Artikel von Frau Topcu spiegelt haargenau meine Meinung wieder, damit kann ich etwas anfangen und in einen Diskurs kommen!Diese Rassismusforschung ist aber auch zu anglo-amerikanisch zentriert und macht so vieles kaputt. Natürlich ist jeder, der vor 1970 geboren wurde, in Deutschland in einer weißen Gesellschaft aufgewachsen und selbst die meisten vor 1990 geborenen sind in einer primär weißen Gesellschaft aufgewachsen. Die hiesige Immigration von POCs ist historisch auf einem ganz anderen Level als im anglo-amerikansichen Raum. Solche Aussagen schaffen imho nur Widerstand gegen eine ehrliche Betrachtung des eigene Rassismus. Wenn ich in manchen Artikeln lese, dass Deutsche Schuld am amerikanischen Rassismus wären, weil deutsche Auswanderer einen erheblichen Teil der US Bevölkerung stellen, dann kriege ich Anfälle. z.b.: https://www.zeit.de/gesellschaft/20...-geschichte-kolonialismus-nationalsozialismus
Ich finde diesen Artikel sehr gut: https://www.sueddeutsche.de/politik/rassismus-deutschland-gastbeitrag-1.5043198
Das ist für mich der richtige Ansatz.
@Ja---sinIch finde diesen Artikel sehr gut: https://www.sueddeutsche.de/politik/rassismus-deutschland-gastbeitrag-1.5043198

Was mich eher an dem Artikel erschrocken hat ist, was die Bezeichnung POC wirklich anscheinend bedeutet und was sich darum zentriert.Was mich aber an dem Artikel wirklich erschrocken hat
Demokratischer Diskurs sollte auch mit konträren Meinungen möglich sein. Das was du hier beschreibst ist eine Meinungsblase, in der jeder dem anderen nur zustimmt, weil alle die gleiche Meinung haben.Ich kann hier nur zu 100% zustimmen und der Artikel von Frau Topcu spiegelt haargenau meine Meinung wieder, damit kann ich etwas anfangen und in einen Diskurs kommen!
Warum muss es überhaupt ein "muss" hier geben. Wer stellt hier ein Diskurs-Diktat überhaupt auf?Darfst gerne raussuchen, hab vor zig Seiten geschrieben, dass es passieren muss und zwar anders.
Interessant. Ich habe mich im Artikel nirgends wiedergefunden. Ich zähle mich nicht zu einer sogenannten "PoC-Bewegung", obwohl ich mich mit dem Begriff angesprochen fühle, wenn ich die Definition lese, dass es alle Menschen sind, die Rassismus-Erfahrungen hatten. Ich verbiete hier auch keinem was zu sagen, was Frau Topcu im Artikel manchen Menschen, die sich für Anti-Rassismus einsetzen, vorwirft. Oder meint Frau Topcu damit etwa, dass es okay ist, dass rassistischer Sprachgebrauch immer weiter reproduziert wird?Dass genau die Menschen die so drauf sind wie du im Artikel massivst kritisiert werden ignorierst du völlig.
Oder ist sie nicht POC genug und es ist weiße Überheblichkeit?
Hiesige "Migranten" sind, zum größten Teil, aber keine Migranten mehr, sondern Deutsche mit Eltern, oder sogar Großeltern, mit Migrationsgeschichte. Und wenn diese Menschen über ihre Rassismuserfahrungen sprechen, heißt es nicht, dass das ganze Leben in BRD ein Alptraum ist. Wobei ich das auch wieder differenzieren würde, denn das Leben in Deutschland für diese Menschen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland, und ob urbane oder rurale Gegend. Plus, dass es da auch nochmal Unterschiede gibt ob du eine Frau bist, ob du ein Kopftuch trägst, wie sehr pigmentiert du bist etc. pp.Sie sagt es doch selber: "Kommunikation zwischen Menschen funktioniert bekanntlich viel besser, wenn man nicht schreit, anklagt und das Gegenüber mit Vorwürfen bombardiert; das macht dicht und auch für berechtigte Kritik unempfänglich."
Wenn ein Migrant sein Leben in Deutschland als "Alptraum" beschreibt, fordert er die Aufforderung das Land zu verlassen defakto heraus. Hiesige Migranten sind nämlich, im Gegensatz zu den Afroamerikanern, nicht gewaltsam nach Deutschland verschleppt worden.
Finde ich auch etwas übertrieben. Viel krasser dagegen sind eher Nachfragen oder Kommentare, wie "Wo kommst du wirklich her?" Obwohl gesagt wurde, woher man aus Deutschland kommt, oder dann noch die Anmerkung "Sie haben aber gut deutsch gelernt..." obwohl du hier geboren bist.Wir müssen sehr aufpassen, dass die Bekämpfung von Rassismus nicht zu einer Ausgrenzung von Migranten führt, weil der Kontakt mit ihnen als potentiell gefährlich angesehen wird. Ich sehe das gerade auf der Arbeit. Es gab eine Handreichung, dass die Frage "Wo kommen Sie her" bei Kolleg*innen mit Migrationshintergrund rassistisch wäre.