Ich bin es langsam müde auf dein und Dons antimuslimisches Denken einzugehen. Sucht euch bitte jemand anderen dafür, oder tauscht euch gerne untereinander aus, wie sehr euch muslimische Mitmenschen stören. Das ist mir zu energieaufzehrend langsam.
Ich wollte die Anekdote eigentlich nicht schreiben, aber ich muss hier einhaken, auch wenn es dir unangenehm ist, das ist nämlich enscheidend und Sparanus hat völlig recht. Es ist nicht der kulturelle Hintergrund, sondern der Unterschied gegenüber anderen Migranten, hier nur bezogen auf die Sprache, der zu oft auffällt.
Bei einem Assesment der Stadt Hannover im Sommer 2020, ging es in einer freien Diskussion zwischen 8 Teilnehmern (mich inklusive), genau um das Thema. Wahrscheinlich hat mich meine Reaktion auch den Kopf gekostet, aber anderes Thema.
Türkische Migrantin nicht in Deutschland geboren, aber seit 25 Jahren hier lebend, um die mitte Dreißig, hat genau diesen Punkt , nach der Herkunftsfrage herausgestellt und ihn als diskriminierend bezeichnet. Sie kommt aus Berlin punkt.
Nun war es aber so, das man ihr Deutsch zwar als fließend ansehen kann, aber wirklich jeder, wusste nach 2 Sätzen, das es nicht ihre Muttersprache ist, da zu viele grammatikalische Fehler und einfach hier und da Vokabeln fehlten.
Meine Frage war halt, wie sie sich auf ihren Standpunkt festlegen kann, wenn wirklich jeder nach einem kurzen Gespräch festellen kann, das Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, das empfand sie halt auch diskriminierend.
Und hier liegt eben auch die Krux, und der Punkt auf den Sparanus m.M nach hinaus will, sprechen viele oder die Meisten der hier geborenen Migrantenkinder, oder in sehr frühem Alter immigrierten Kinder aus dem nicht türkischen und arabischen Raum, perfekt Deutsch, was ungemein hilft, bei der Frage nach Diskriminierung!
Und es ist eben auffällig, das es da
teilweise bei Migrantenkinder aus dem türkischen und arabischen Raum, eben nicht der Fall ist, selbst bei Kindern mit Migrationshintergrund geboren in der 2. und 3. Generation.
Und das hat rein gar nichts mit antimuslimisches Denken zu tun, sondern mit gemachten Erfahrungen.
Und die Hemmschwelle für jeden ist ungleich höher nach der "Herkunft" zu fragen, wenn sich Jemand mit dir in "perfekten" Deutsch unterhält oder du nach kurzem Gespräch festsstellst, das Deutsch eher nicht seine "Muttersprache" ist.