alter intel i5 2500 für videoberabeitungs pc ?

faniomos

Schraubenverwechsler(in)
alter intel i5 2500 für videoberabeitungs pc ?

Hallo,

ich stelle mir gerade einen Video Bearbeitungs PC zusammen, bei meiner suche bin auf den low Budget intel i2500 gestoßen, kostet ca 90 €und habe mir
Videos mit Benchmarks angeschaut wo der Prozessor ähnlich abgeschnitten hat wie der i3 der neusten Generation. Nur das der i5 2500 4 Kerne hat,
was für Video Bearbeitung besser ist. Oder würdet ihr mir einen anderen Prozessor empfehlen ?

Ich will damit green screen Videos schneiden, mehrere spuren etc.
Alles in Full HD, reicht der i5 2500 dafür aus ?

Bin auf eure Antworten gespannt.
 
AW: alter intel i5 2500 für videoberabeitungs pc ?

Ganz einfach, je mehr Kerne desto schneller ^^

Was du dafür ausgeben magst, das kannst du dann dafür kaufen.
Meine Kumpels rendern alle mit 4 kerne und brauchen so ein paar stunden zum Rendern.
Meine Kiste macht das alles in einer Stunde xD
 
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Ganz einfach, je mehr Kerne desto schneller ^^

Genau das. Wir können dir da keine pauschalen Tipps geben weil es extrem von dem abhängt was du tun willst und was du erwartest.

Je nachdem was du bei deiner Videobearbeitung genau tust kann es sein, dass ein 2500er nach 2 Minuten fertig ist oder nach 2 Tagen.
Und wir wissen nicht ob es ein problem für dich ist 2 oder 3 oder 4 Stunden zu warten oder nicht. Noch wissen wir was es dir wert wäre eine etwaige Wartezeit von 4 Stunden auf 2 Stunden zu reduzieren.
 
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Du bestimmst was "reicht".
Man kann Videos auch auf einer uralten Büchse schneiden, es dauert dann halt entsprechend länger und ist mühsamer.
 
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Allerdings wären 90€ nicht gerade ein Schnäppchen für einen I5-2500 ohne k. Hinzu kommt dass man erst mal ein Board für diese Generation auftreiben muss, das kann überraschend teuer sein wenn man nicht darauf vorbereitet ist.
 
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Mein alter i5 3570k war vor einigen Jahren OK, aber inzwischen würde ich keinen reinen Quadcore mehr für Videobearbeitung nehmen.
Selbst mein 3930k kommt mir inzwischen wie eine Schnecke vor. Wenn die Videobearbeitung normale Aufnahmen von einer Kamera in 1080p betrifft reicht ein i5 sicher, wenn man Gaming-Videos machen möchte, dann sollte man zumindest einen i7 2600 nehmen, der kostet auch nur ~120€.
 
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Oder einen Xeon E3 1230 bis 1280(v2), wobei die auch selten deutlich günstiger als die i7 zu haben sind.
Mein 3570K rendert an einem 30 Minuten Film in 1080p ungefähr eine Stunde und hängt in Benchmarks die Xeons sogar ab. Aber nicht jeder i5 lässt sich auf 4,5 bis 5,0 GHz takten, da hab ich Glück gehabt :)
Wobei es hier im Forum noch einen User gibt, dessen 3570K dauerhaft auf 4,9 GHz läuft.
 
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Mein 3570K rendert an einem 30 Minuten Film in 1080p ungefähr eine Stunde

Und genau das ist nunmal Einstellungssache.
Ich kann Einstellungen wählen, mit denen ich einen 30-Minuten-Clip in 2 Minuten durch habe - oder ich kann Einstellungen wählen, bei denen das 2 Tage dauert - auf einem 5960X.

Für ganz ordentliche Ergebnisse (sagen wir mal HEVC/Preset Medium CRF20-23 ohne sonstige Tweaks) kann ein schneller/übertakteter 8-Kerner ein FullHD-Clip ungefähr in Echtzeit codieren. Bedeutet ein 2500er bräuchte etwa 2,5-3x die Zeit der Videolänge. Will man wirklich gute Ergebnisse haben und schraubt die eine oder andere Einstellung nach oben sinds bei mir 2-3x die Zeit der Videolänge und auf nem 2500er für 30 Minuten Film 6-8 Stunden.

Aber auch hier wieder: Kommt drauf an was man tut. Für die üblichen DAU-Programme/Konvertierer die solche Einstellungen nicht mal anbieten und sowieso nur Speedencoding machen (schlechte Quali hauptsache schnell fertig) reicht ein 2500er locker.
 
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Und viele Programme rendern inzwischen schon mit Unterstützung der Grafikkarte.
Da dauert auch ein 1.5h-Filmchen nur noch 20 Minuten in ansehnlicher h265 Qualität.

Es kommt dann tatsächlich nebenbei noch drauf an welche Software benutzt wird.

Ich meine ... schaut euch doch mal die ganzen Themen mit gleichem Titel an, was die Leute so alles unter Videobearbeitung verstehen^^
 
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Und viele Programme rendern inzwischen schon mit Unterstützung der Grafikkarte.
Da dauert auch ein 1.5h-Filmchen nur noch 20 Minuten in ansehnlicher h265 Qualität.

Ich kenne aktuell noch immer keine GPU-Beschleunigung, die für mich "ansehnliche" Qualität erzeugt. Für YouTube toll aber das wars auch.
Wenn ich auf der CPU das veryfast-Preset benutze bin ich schneller als mit GPU-Beschleunigung und das Ergebnis ist qualitativ noch immer gleich bis besser.

Diese GPU-Beschleunigung ist ne super Sache wenn man wirklich Videos bearbeitet, sprich Bildfilter nutzt oder Übergänge schneidet und solche Sachen. Da ist das Ergenbis 1:1 dasselbe (weil die Algorithmen mathematisch gleich sind) und GPUs aufgrund der geforderten Multiplikationen von Riesenmatritzen extrem im Vorteil. Bei Videokonvertierung würde ich keine GPU-Beschleunigung verwenden wollen wenn das Ergebnis qualitativ wirklich gut werden soll - denn die meisten komplexen Funktionen moderner Codecs können von GPUs gar nicht (sinnvoll) umgesetzt werden. Beim HEVC wird beispielsweise bei GPU-Computing maximal die Blocksize von 32 verwendet. Sprich die größte Stärke die der HEVC gegenüber seinen Vorgängern hat - 64er Kodierblöcke (CTU) zu verwenden - können GPUs gar nicht nutzen (weder AMD noch NVidia noch Intel) und verschenken dabei sehr viel Qualität und Effizienz.

Man könnte natürlich auch so programmieren, dass GPUs die vollen Fähigkeiten des HEVC benutzen - nur wären sie dann nicht mehr schneller (eher langsamer) als eine 200€-CPU... und das ist natürlich eine Marketingkatastrophe. ;)
 
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