Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Tja, ich kann aber schlecht zuschauen, wie ihr falsche Empfehlungen gebt. Das tut mir einfach weh.

Kann ich ja nachvollziehen.
Aber andererseits musst du auch uns verstehen.
Wir müssen dem User erklären können, wieso er das Produkt nicht kaufen soll.
Einfach sagen "kauf das Netzteil nicht, das ist schrott" reicht nicht aus, da müsste dann noch kommen "die Restwelligkeit ist nicht so gut" oder "die Spannungen sind nicht astrein".
 
Es kommt von LC-Power, reicht das nicht? :lol: :ugly:

Aber auf die Gründe bin ich auch gespannt (obwohl in meinen PC´s nurnoch BeQuiet!-NT´s verbaut werden, sofern Technisch eiwandfrei und lautlos)
 
Das würde mich aber auch stark interessieren. War bisher ein gern empfohlenes Netzteile für gängige Mittelklasse PCs o.O
Was gäbe es denn sonst an Alternativen? Das HX450 von Superflower wrde mir noch einfallen. Aber sonst so bis 60€?
 
Das SuperFlower und etwas drüber halt das CoolerMaster Vs450sm
Du musst eben noch 7 Wochen warten, bis du es erfährst
Nein! Entweder in näherer Zukunft oder eben gar nicht. Meine Empfehlung ziehe ich ohne triftigen Grund keineswegs zurück. Vielleicht verlagere ich mehr auf SF Hx450 oder das CoolerMaster....
Er muss uns ja nicht jeden Wert vorbeten sondern könnte uns wenigstens sagen in welche Richtung das geht.
 
Cooler Master GM kannst du noch nehmen.

Das was bei mir noch von dem Teil hängen geblieben ist sind folgende Punkte: Sehr "preisbewusster" Gleitlagerlüfter mit einer Lebenserwartung von 1-3 Jahren, ausschließlich JunFu- und CapXon-Caps, quasi keine Absicherung (Bei Überlast sinkt die Spannung auf der 12V-Schiene trotz DC-DC-Wandlung auf 9V ab, während die 5V-Leitung 6V übersteigt, etc.) und so weiter und sofort. Das Teil kann ich nicht ruhigen Gewissens empfehlen ;)
 
Es wird Zeit das ich mal Netzteile Teste.... Damit man mal begründete (ja ich weiss das hat sicher einen Grund) Empfehlungen oder Abraten aussprechen kann
Also falls jemand Lust hat mich zu sponsorn [emoji14]
 
Das Hauptproblem sind die extrem teure Ausrüstung und Spezial-Fähigkeiten. Ich teste jetzt seit mehreren Jahren auf Profi-Ebene und lerne immer noch dazu. Dieses Jahr gehts auch noch zur Fortbildung direkt bei Chroma. Schulung ist schon gebucht, muss nur noch einen passenden Termin bekommen.
 
Das Hauptproblem sind die extrem teure Ausrüstung und Spezial-Fähigkeiten. Ich teste jetzt seit mehreren Jahren auf Profi-Ebene und lerne immer noch dazu. Dieses Jahr gehts auch noch zur Fortbildung direkt bei Chroma. Schulung ist schon gebucht, muss nur noch einen passenden Termin bekommen.

Na dann möchte ich doch mal hoffen, dass deine Professionelle Ebene, welche weiterhin geschult wird, nicht durch sehr übersichtliche und nur auf den punkt gebrachte Test, geschmälert wird. Schließlich hast du in der Vergangenheit sehr gute und detailierte Tests auf die Website gebracht. Dafür schonmal :daumen:
Ich hoffe doch das diese durch die Schulungen und die Weiterbildungen sowie deiner Lebenserfahrung immer detailreicher werden und uns damit fesseln ... Denn nichts ist interessanter, als ein Test in dem auch das Detail besprochen wird ;)
Dazu gehören auch Bilder :ugly: :daumen:
 
Wenn man sich auf Netzteile der mittleren Wattklasse beschränkt kann man mit 30k Euro schon brauchbare Ergebnisse erzielen. Will man aber auch Netzteile mit 2000 Watt testen ist etwa das Doppelte einzuplanen. Die Kosten steigen für viele Komponenten linear mit der gewünschten Maximalleistung.. Manche Investitionen machen zudem die Arbeitsläufe weit effizienter. Die Verwendung von Mehrkanal-Oszilloskopen vermeidet das Umstecken des Oszilloskops auf die einzelnen Stecker, denn eigentlich muss die Restwelligkeit auf allen Schienen gemessen werden. Manche Bausteine wie hochwertige externe Voltmeter erhöhen die Anschaffungskosten, senken aber die laufenden Kosten, da man bei gleicher Präzision dann deutlich geringere Wartungskosten hat. Auch beim Powermeter bietet sich es an, mehr Geld als für das Standard-Chroma-Powermeter in die Hand zu nehmen, um nachher die Wartungskosten zu reduzieren. Die Chroma-Powermeter sind absolut solide, für gut das doppelte Geld gibts dann aber Modelle, bei denen man die Nutzungsdauer zwischen Kalibrierungen verlängern kann. Nicht zu letzt bestimmt die gewünschte Automatisierung des Testlaufs die Kosten: Profi-Software ist nunmal extrem teuer. Will man keine Lizenzen erwerben, könnte man natürlich auch eigene Software entwickeln. Die von mir genutzte Chroma 8000 ATS bei Listan kostet rund 100.000 Euro. Ok, ich will die neuen Euro-Preise gar nicht sehen, der neue Wechselkurs verteuert die Systeme wie alle importierten Waren. Die deutsche Konkurrenz von H&H ist aber immernoch teurer...

Für die jährliche Wartung und Kalibrierung einer Chroma 8000 ATS sind mehrere Tausend Euro einzuplanen. Die Ausrüstung zur Lautstärkemessung der PC Games Hardware ist mit über 25k Euro ebenfalls kein Schnäppchen.
 
Zurück