Alkinmetathese: Forscher stellen erstmals Graphin her - eine Struktur mit besonderen Eigenschaften

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Einem Forscherteam ist es erstmals gelungen, die Kohlenstoffstruktur Graphin herzustellen. Diese soll sehr leitfähig sein, sich aber möglicherweise auch für eine gerichtete Stromleitung eignen. Damit könnte das Material in der Zukunft noch sehr wichtig werden.

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Wenn man das massentauglich herstellen kann irgendwann und es gute Eigenschaften hat? Warum nicht.
Aber bin da auch kein Experte.
 
Ein organisches Material mit wahrscheinlich niedrigem Schmelzpunkt (...)

Das Ding wird keinen Schmelzpunkt haben, sondern einen Zersetzungspunkt, bzw. Zersetzungsbereich.

Der wird vermutlich auch nicht so gering sein.

(...) und komplizierter Molekülstrultur?

Die Struktur ist eigentlich stink einfach, die Herstellung jedoch nicht.


Keine Ahnung, aber irgendwann wird etwas anderes her müssen, wenn wir nicht bis in alle Ewigkeit mit Silizium herumgeistern wollen.
 
Gegen Silizium oder Galliumarsenid ist das Raketentechnik.

Es geht nicht um Technik.

Es ging um die chemische Struktur und die ist stink einfach, das sich das immer wiederholt. Kein Vergleich, zu anderen organischen Verbindungen. Schon ein einfaches Fett ist erheblich komplexer, vorallem wenn man dann noch Doppelbindungen einbaut.
 
Es ging um die chemische Struktur und die ist stink einfach, das sich das immer wiederholt.
Nein.
Silizium besteht nur aus einem Element mit festem Diamant-Kristallgitter mit 4 festen Doppelbindungen.

Galliumarsenid beteht aus zwei Elementen als Verbindungshalbleiter mit zwei festen kubisch raumzentriertem Gitter.

Graphin besteht erst mal aus einem Benzol-Ring (alternierende Doppelbindungen) die mit hexagonalen Zwischenringen mit alternierenden Dreifachbindungen verknüpft sind.

Das sieht schon komplizierter aus.
 
@wuselsurfer @Pu244
Der Vergleich der Komplexität der Strukturen ist auch ein wenig Äpfel-Birnen, da sowohl Silizium als auch Galliumarsenid in ihrer jeweiligen Verwendung "dreidimensional" sind, während es sich bei Graphin um ein "zweidimensionales" Material handelt, welches nur eine Atomlage dick ist. Da kann jeder selbst entscheiden was er "komplizierter/einfacher" findet :ugly:
Für die Fertigung wäre wohl auf einem Aluminiumoxid Wafer eine Graphin-Schicht wachsen zu lassen noch die simpelste Lösung, so wie es auch schon mit Graphen gemacht werden kann, welches als Ersatz für das nur stark begrenzt verfügbare Indium in Bildschirmen erforscht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sieht schon komplizierter aus.

In deiner Ursprungsaussage war nur die Rede davon, das es eine "komplizierte Molekülstruktur" hätte und das ist eben nicht der Fall. Sie ist sehr einfach und mit zwei bis drei bis drei Sätzen beschrieben.

Natürlich gibt es immer einfacheres, ich würde einfach die Edelgase anführen.

PS: die Doppelbindungen sind konjugiert und erfüllen die Hückel-Regel. Damit gibt es zwei mesomere Grenzstrukturen. Das ist der Witz, bei den Aromaten.
 
In deiner Ursprungsaussage war nur die Rede davon, das es eine "komplizierte Molekülstruktur" hätte und das ist eben nicht der Fall. Sie ist sehr einfach und mit zwei bis drei bis drei Sätzen beschrieben.

Natürlich gibt es immer einfacheres, ich würde einfach die Edelgase anführen.

PS: die Doppelbindungen sind konjugiert und erfüllen die Hückel-Regel. Damit gibt es zwei mesomere Grenzstrukturen. Das ist der Witz, bei den Aromaten.
ja, mir fällt grad auf, dass ich in Chemie wohl öfter aufpassen hätte sollen
 
In deiner Ursprungsaussage war nur die Rede davon, das es eine "komplizierte Molekülstruktur" hätte und das ist eben nicht der Fall. Sie ist sehr einfach und mit zwei bis drei bis drei Sätzen beschrieben.
Anscheinen hast Du schlechte Augen.
Seit wann ist ein lineare Struktur komplizierter als ein hexagonale?

Natürlich gibt es immer einfacheres, ich würde einfach die Edelgase anführen.
Als Leiter?
Kannst Du ja mal versuchen.

Das ist der Witz, bei den Aromaten.
Der zweite Witz ist das Sechseck, aber das hab ich genug erklärt.

Das

Silizium klein.jpg


sieht jedenfalls viel einfacher aus , als das

Graphin.jpg
.
 
Es ist im Endeffekt auch völlig unerheblich wie "kompliziert" etwas auf Molekülebene aussieht, entscheidend ist wie schwierig die Herstellung, Dotierung, Modifizierung, usw. des Materials ist.
Wenn du ein Material hast, welches aus mehreren verschiedenen Atomen aufgebaut ist welche dreidimensional extrem kompliziert miteinander verwoben sind, es aber überragende Eigenschaften hat und sich sehr einfach fertigen lässt, fragt niemand mehr danach wie kompliziert das Ding unter dem Rasterelektronenmikroskop eigentlich aussieht.
Wenn es möglich ist, Graphin auf einem Saphir-Wafer in atomarer Schichtdicke in ausreichender Menge wachsen zu lassen und es anschließend Lithografisch und in Ätzvorgängen zu bearbeiten, ist die Diskussion um das vermeintlich komplexes Aussehen auf dem Papier müßig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anscheinen hast Du schlechte Augen.

Nein, du stellst dich wohl absichtlich dumm und dichtest irgendwelches Zeug dazu.

Seit wann ist ein lineare Struktur komplizierter als ein hexagonale?

Habe ich nie behauptet und du übrigens auch nicht. Lies dir dazu einfach deinen ersten Post durch.

Ein gutes Beispiel. Du stellst dich dumm, damit du nicht auf mein Argument eingehen mußt und dichtest noch die "linear gegen hexagonal" Geschichte hinzu, von der vorher nicht die Rede war. Netter Versuch, das ganze zu verschieben, um mich aufs Glatteis zu führen. Funktioniert leider nicht bei mir. Wir bleiben schön, wo wir waren und nicht wo du hinwillst.

PS: Silizium ist nicht linear aufgebaut, sonst wäre es eine Kette

Als Leiter?
Kannst Du ja mal versuchen.

Wir reden von der Molekülstruktur.

Auch hier stellst du dich dumm und versuchst den Gegenstand der Diskussion zu verändern, damit du dann "gewinnst". Wie gesagt: funktioniert bei mir nicht, such dir jemand anderen.

sieht jedenfalls viel einfacher aus , als das .

Es ging nicht um einfacher, sondern um einfach. Lies deinen ersten Post nochmal durch.

Hört sich ersteinmal nach einem kleinen Unterschied an, ändert jedoch alles. Wie gesagt: such dir für deine Masche irgendjemanden, bei dem es funktioniert.
 
die Hückel-Regel
Die Hückel-Regel wurde ursprünglich für monocyclische Aromaten aufgestellt.
Die Hückel-Näherung läßt sich nur für diese relativ einfach berechnen.

Es gibt auch komplexe Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe die sich entgegen der Hückel-Regel verhalten.
Spontan fällt mir da z.B. Pyren ein... Denke da erstmal an wirklich komplexe polycyclische Aromaten...

Insofern ist die Hückel-Regel heutzutage schon etwas überholt.
Eine einfach verständliche Alternative zur Hückel-Regel fällt mir aber jetzt auch nicht ein.
 
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