Technische Revolution - Forscher entwickeln flüssige Batterie

RyzA

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Flüssige Elektroden wurden bereits in der Vergangenheit getestet, allerdings ohne großen Erfolg. Damals wurden flüssige Metalle wie Gallium verwendet. Doch dann kann das Material nur als Anode fungieren und birgt die Gefahr, dass es sich während des Auf- und Entladens verfestigt und damit seinen flüssigen Charakter verliert. Außerdem wurden für viele der bisher hergestellten dehnbaren Batterien seltene Materialien verwendet, die bei Abbau und Verarbeitung erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Die Forscher am LiU Campus Norrköping haben ihre weiche Batterie stattdessen auf leitfähige Kunststoffe (konjugierte Polymere) und Lignin, ein Nebenprodukt der Papierherstellung, aufgebaut. Die Batterie kann über 500 Mal aufgeladen und entladen werden und behält dabei ihre Leistung bei. Sie kann auch auf die doppelte Länge gedehnt werden und funktioniert dann immer noch genauso gut.

"Da es sich bei den Materialien in der Batterie um konjugierte Polymere und Lignin handelt, sind die Rohstoffe reichlich vorhanden. Indem wir ein Nebenprodukt wie Lignin in ein hochwertiges Produkt wie ein Batteriematerial umwandeln, tragen wir zu einem Kreislaufmodell bei. Es ist also eine nachhaltige Alternative", sagt Mohsen Mohammadi, Postdoktorand am LOE und einer der Hauptautoren des in Science Advances veröffentlichten Artikels.
Der nächste Schritt ist der Versuch, die elektrische Spannung in der Batterie zu erhöhen. Laut Aiman Rahmanudin gibt es derzeit noch einige Einschränkungen, die sie überwinden müssen.

"Die Batterie ist nicht perfekt. Wir haben gezeigt, dass das Konzept funktioniert, aber die Leistung muss noch verbessert werden. Die Spannung beträgt derzeit 0,9 Volt. Deshalb werden wir jetzt prüfen, ob wir andere chemische Verbindungen verwenden können, um die Spannung zu erhöhen. Eine Möglichkeit, die wir untersuchen, ist die Verwendung von Zink oder Mangan, zwei Metallen, die in der Erdkruste vorkommen", sagt Aiman Rahmanudin.

Schwedische Forscher haben eine Batterie entwickelt welche flüssig und beliebig formbar ist.
Dadurch ist man viel flexibler in den Anwendungsmöglichkeiten.
Das könnte eine technische Revolution sein.
Ich bin sehr gespannt wie es damit weiter geht!
 
Vorteil: Bessere bzw. nahezu perfekte mögliche Raumausnutzung eines gegebenen Volumens

Nachteil: Bisher völlig unbrauchbare Spannung und offenbar Energiedichten, die WEIT von dem entfernt sind was klassische Batterien aktuell leisten.

Oder anders gesagt: Man kann zwar beispielsweise deutlich mehr von dem Zeug in das gleiche Volumen bauen das bisher die Batterie eines E-Autos zur Verfügung hat - aber das Ergebnis hätte trotzdem nur ein Zehntel der Kapazität und viel weniger Spitzenleistung, ist dafür aber schwerer und nicht kühlbar.

Ganz ehrlich, ich sehe da ne nette Machbarkeitsstudie, aber nichts, was auch nur ansatzweise einer Revolution gleichkäme. Auch der Vorteil ist nicht wirklich bedeutend: Bei sehr großen Batterien ist es nicht sinnvoll den gesamten Raum durch Batterie auszufüllen da man das System wie gesagt (mit beispielsweise Flüssigkeit zwischen Zellen) kühlen/heizen können muss und bei kleinen Batterien wie beispielsweise in Smartphones können auch klassische Akkus bereits genau so angepasst werden in größe und Form, dass sie sie den verfügbaren Raum sehr gut ausnutzen.
 
Vorteil: Bessere bzw. nahezu perfekte mögliche Raumausnutzung eines gegebenen Volumens

Nachteil: Bisher völlig unbrauchbare Spannung und offenbar Energiedichten, die WEIT von dem entfernt sind was klassische Batterien aktuell leisten.

Oder anders gesagt: Man kann zwar beispielsweise deutlich mehr von dem Zeug in das gleiche Volumen bauen das bisher die Batterie eines E-Autos zur Verfügung hat - aber das Ergebnis hätte trotzdem nur ein Zehntel der Kapazität und viel weniger Spitzenleistung, ist dafür aber schwerer und nicht kühlbar.

Ganz ehrlich, ich sehe da ne nette Machbarkeitsstudie, aber nichts, was auch nur ansatzweise einer Revolution gleichkäme. Auch der Vorteil ist nicht wirklich bedeutend: Bei sehr großen Batterien ist es nicht sinnvoll den gesamten Raum durch Batterie auszufüllen da man das System wie gesagt (mit beispielsweise Flüssigkeit zwischen Zellen) kühlen/heizen können muss und bei kleinen Batterien wie beispielsweise in Smartphones können auch klassische Akkus bereits genau so angepasst werden in größe und Form, dass sie sie den verfügbaren Raum sehr gut ausnutzen.
Die Spannungen sollen ja noch erhöht werden. Und mit der Kühlung weiß ich jetzt nicht.
Vielleicht muss man "das Zeug" gar nicht so stark kühlen?
 
Vielleicht muss man "das Zeug" gar nicht so stark kühlen?
Kommt auf Stromfluss und Innenwiderstand an.
Wenn du aber Leistung X aus einem Akku ziehen willst ist Spannung mal Stromstärke = Leistung (P = U x I). Wenn die Spannung klein ist muss der Stromfluss entsprechend größer sein - und der Stromfluss geht bei einem vorhandenen Innenwiderstand quadratisch (!) in die Abwärme ein (Q = I^2 x R x t), bedeutet je geringer die verwendbare Spannung ist desto mehr wird das Zeug gekühlt werden müssen - und desto ineffizienter wird es, denn alles was an Abwärme im Akkupack entsteht ist natürlich keine nutzbare Energie für beispielsweise einen Elektromotor.

Lange Rede kurzer Sinn: Entweder sie schaffen es, die Spannung ihrer Zellen um Faktor 4-5 zu steigern und die Energiedichte auf wenigstens ähnliche Level wie Li-Ion zu bringen oder die Erfindung wird nie mehr werden als ne nette Idee im Labor.
 
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