Du musst differenzieren, wer für bestimmte Dinge/Probleme verantwortlich ist. Und dass es immer Geld kostet "Probleme" zu beheben.
Meiner Meinung stellt sich das wie folgt dar:
Gut erklärt, danke dafür.
Dennoch bleibt immer ein bitterer Nachgeschmack. Die Devs zahlen für den Service,
dann sollte Denuvo eben auch die Anpassung an neue HW gewährleisten.
Denuvo hat ja offensichtlich früh darauf reagiert. Das Update steht bereit. Die Publisher müssten jetzt halt finanzielle Mittel bereitstellen, da mit die Entwicklerstudios das Denuvo-Update in die spiele einpflegt.
Hier scheint es jetzt aber zu knirschen. Die Publisher haben sicherlich eine Kosten-Nutzen Analyse gemacht und anhand dessen entschieden, ob und wenn wann welche Spiele gepatched werden.
Wenn Intel mit Denuvo in Kontakt ist, warum nicht die *.inf- Datei für die Treiber
entsprechend anpassen, dass so was nicht passiert? Oder im MoBo eine entsprechende
Funktion im Treiber für die CPU implementieren. Microcodeupdates gibts ohne Ende,
warum dann nicht für solche Problemfälle, wenn man es nicht normal geregelt bekommt.
Ganz so einfach wird es nicht sein. Vor allem Hardware-nahe Software ist sehr komplex. Denuvo ist dann sogar noch eine sehr spezielle "Sicherheitssoftware". Wenn es da so einfach wäre, einfach eine Treiberdefinition anzupassen, würde Denuvo ja sämtliche Schutzwirkung verlieren.
Warum z.B. deaktiviert M$ einfach meinen Flachbettscanner, obwohl der vorher unter
Win 10 ohne Probleme lief und auch jetzt noch (erzwungen) ohne Probleme läuft.
Änderst oder Optimierst du etwas an der PC-Hardware oder dem Betriebssystem. ändert sich auch die weise, wie diese miteinander kommunizieren können/müssen. Dies müsste dann per Treiber angepasst werden.
Aber wer soll das machen? Microsoft kann nicht jede Peripherie auf der Welt testen und aufgrund der proprietären Komponenten in den Geräten könnten sie auch keine eigenen Treiber entwickeln.
Die generischen Treiber, die Microsoft ja sogar schon anbietet, müssen vom Geräte-Hersteller halt auch unterstützt werden, bzw. sie sich an die vom Microsoft bereitgestellten Standards halten.
Und welches Interesse hat der Hersteller eines Scanners oder Druckers daran, 10 Jahre lang noch Treiber zu Programmieren. Bei Business-Geräten gibt es so etwas, aber da kostet das gleiche Gerät statt 150€ halt auch 2.500€. Die Entwickler müssen irgendwie bezahlt werden.
Warum machen Drucker nach einem Update auf einmal Probleme?
Okay, die aktuellen Drucker-Probleme mit Windows hat tatsächlich Microsoft zu verantworten...
Wie gesagt, mir macht die Regelmäßigkeit solcher Fehler doch Sorgen, habe keine Lust bei
jedem Hardwaretausch / Softwareupdate teuer Geräte oder Software zu ersetzen, die bis
dato keine Probleme bereitet hatten. Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus... sorry
Das ist ein reines Rechenbeispiel. Was ist der Kunde bereit für ein Produkt zu bezahlen und was kann ich ihm dafür, incl. Support, anbieten. Du musst halt sehen, dass die Entwickler, die sich Jahrzehnte um die Weiterentwicklung kümmern sollen, auch bezahlt werden wollen. Die Nachhaltigkeit und der Preis sind halt Dinge auf den gegenüberliegenden Seiten einer Waage.
Dann musst bei deinem Auto das Nachrüstnavi wechseln, wenn der Autohersteller ein Softwareupdate macht.
Kann ja nicht sein, dass die Teile dann noch weeiter funktionieren, man kann ja wohl ein neues Nachrüstnavi kaufen.
Im Prinzip hats ja Recht, bleibe dennoch auf meinem Standpunkt, wemm am Gerät steht designed für Win xy,
das Gerät Jahrelang ohne Probleme läuft, kann "Windows" nicht einfach mal sagen, "nö, dich will ich nicht mehr"
wozu gibts sonst die ganzen Kompatibilitätschecks und Siegel.
Naja, egal, das sieht eben jeder auf seine Weise, Canon Scanner kaufe ich jedenfalls nicht mehr, da die Geräte
selbst mit den "zugelassenen" Win 10 Treibern nicht laufen (dürfen). Ich ezwinge dann alle paar Patches die
Installation mit anderen Canon Win 7 Treibern, dann läufts wieder...
Ja, die Konsequenz daraus wäre ein Wechsel des Herstellers.
Das Problem mit den "Kompatibilitätszertifikaten" liegt zum einen daran, dass Microsoft sehr lange bei der Bezeichnung "Windows 10" geblieben ist, im Hintergrund mit den Major Updates (20.04/21H1/etc.) aber letztendlich sehr viel umgebaut hat.
Aus der anderen Seite hätten die Peripherie-Hersteller im "Zertifikat" die Version angeben müssen. Also so etwas wie "Kompatibel mit Windows 10 21H2" oder aber halt entsprechend die ganze Zeit aktuelle Treiber bereitstellen müssen. Problem siehe oben!
Microsoft wird einen Teufel tun und vom Hersteller nicht freigegebene Treiber für die Geräte automatisch zu aktivieren. Im schlimmsten Fall wirft der Treiber laufend Bluescreens und Microsoft muss dann den Support dafür leisten. Immerhin lässt Microsoft (im Gegensatz von z.B. Apple) zu, dass du selbst Hand anlegen kannst und die Treiber auf eigenes Risiko lädst.