Alder Lake: Gigabyte mit DRM Fix Tool

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Gigabyte hat für Alder Lake auf eigenen Mainboards das DRM Fix Tool veröffentlicht. Das erlaubt ein schnelles Parken der problematischen E-Cores.

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Interessantes Problem mit interessanter Lösung. Aber am besten und nachhaltigsten wäre Denuvo und Co dauerhaft zu entfernen. Hilft ja eh nicht.
 
Interessantes Problem mit interessanter Lösung. Aber am besten und nachhaltigsten wäre Denuvo und Co dauerhaft zu entfernen. Hilft ja eh nicht.
This. Ich sehe da auch alleine die DRM-Software-Hersteller in der Pflicht. Kann ja wohl nicht sein dass ich ein Spiel kaufe, dann meinen PC upgrade und plötzlich kann ich das Spiel nicht mehr nutzen. Und es ist ja nicht so als wäre Alder Lake ohne Vorankündigung plötzlich erschienen, Intel hat ja vorsorglich bereits mit den DRM Anbietern zusammen gearbeitet um die Problematik anzugehen. Unfassbar dass es trotz ewiger Vorlaufzeit zum Release noch so viele Spiele gibt die Probleme machen...
 
[...] Unfassbar dass es trotz ewiger Vorlaufzeit zum Release noch so viele Spiele gibt die Probleme machen...
Nein, eigentlich war das zu erwarten. Schau dir die Liste mit den Titeln doch mal an.
Entweder sind es ganz neue Games, die sowieso noch in Entwicklung und zum Testen beim Kunden sind, oder es sind Titel, die älter als 2 Jahre sind.
Bei letztgenannten Titeln wird sich da wahrscheinlich auch nichts mehr tun. Ihr Geld haben die Publisher bereits gemacht, jetzt noch Geld für Entwickler bezahlen die das Fixen, ist unrentabel...
 
Mit dem Tool Process Lasso kann man auch entweder die P-Kerne oder die E-Kerne deaktivieren oder aber je nach Wunsch den gewünschten Programmen zuweisen. Kann ich nur empfehlen!
 
Ist aber auch ein super Argument welches für Alder Lake spricht, wenn man die E-Kerne in vielen Spielen gar nicht wirklich nutzen kann. Vorallem für Hintergrundprozesse etc.

Gerade der 12600K ist da doch die perfekte Gaming-CPU, 6 starke Kerne für volles Gaming und 4 kleine Kerne für alles was nebenher und im Hintergrund läuft. Zu blöd dass sich diese Architektur erst noch jahrelang durchsetzen muss bis man breitflächig davon profitiert.
 
Hatte gestern den 12700K im Warenkorb, aber man merkt einfach dass hier noch einige Kinderkrankheiten vorherrschen. Warte dann doch auf Raptor Lake.
 
Vlt. einfach nur die Hälfte zahlen und das Geld dann solange in Aktien parken. ;)

Einfach herrlich, was heutzutage so abgeliefert wird. :ugly:
 
Mit dem Tool Process Lasso kann man auch entweder die P-Kerne oder die E-Kerne deaktivieren oder aber je nach Wunsch den gewünschten Programmen zuweisen. Kann ich nur empfehlen!

Funktioniert das? Das Problem soll ja wohl nicht ausschließlich der Kern-Wechsel von Denuvo sein. Es soll zum Teil (oder je nach Version) wohl bereits reichen, wenn Denuvo die anderen, "System-fremden-Kerne" nur "sieht"!
 
@blautemple

Hat jetzt aber nichts damit zutun?
Das ist da trotzdem drin:
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Ist aber auch ein super Argument welches für Alder Lake spricht, wenn man die E-Kerne in vielen Spielen gar nicht wirklich nutzen kann. Vorallem für Hintergrundprozesse etc.

Gerade der 12600K ist da doch die perfekte Gaming-CPU, 6 starke Kerne für volles Gaming und 4 kleine Kerne für alles was nebenher und im Hintergrund läuft. Zu blöd dass sich diese Architektur erst noch jahrelang durchsetzen muss bis man breitflächig davon profitiert.
Viele Spiele? Ich seh da 50 Spiele die betroffen sind, und davon sind einige bereits tot (z.B. Anthem), viele veraltet, oder irgendein Football Manager. Auffallend ist dass Ubisoft häufig vertreten ist...

Von der ganzen Liste hab ich nur "For Honor" auf meiner Platte, und insgesamt auch wenige überhaupt mal gezockt. Klar, wenn das jetzt 90% Deiner Spiele sind, dann ist das blöd, aber das ist eher unwahrscheinlich. Und es gibt ja einen Workaround. Und auch mit 6 Kernen lassen sich alle genannten Spiele gut zocken, die ADL P-Cores sind ja nicht gerade lahm...

Hatte gestern den 12700K im Warenkorb, aber man merkt einfach dass hier noch einige Kinderkrankheiten vorherrschen. Warte dann doch auf Raptor Lake.

Da liegt die Krankheit aber eher beim DRM, nicht im Prozessor.

Vlt. einfach nur die Hälfte zahlen und das Geld dann solange in Aktien parken. ;)

Einfach herrlich, was heutzutage so abgeliefert wird. :ugly:

Ach Leute, was kann denn Intel dafür dass die DRM Software so schlecht ist? Jetzt mal ehrlich...
 
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Ach Leute, was kann denn Intel dafür dass die DRM Software so schlecht ist? Jetzt mal ehrlich...

Auch als CPU Hersteller muss ich mit meinem Treiber für einen normalen Betrieb sorgen
und nicht das Ding als Gamer CPU verkaufen, mich aber nicht um die Kompatibilität kümmern.

Aber Intel ist ja Intel, da sollen eben die Anderen Ihre seit Jahren laufenden Programme anpassen,
so weit kommt noch, dass Intel für den reibungslosen Ablauf sorgen müsste. Mal ehrlich... ;)
 
Auch als CPU Hersteller muss ich mit meinem Treiber für einen normalen Betrieb sorgen
und nicht das Ding als Gamer CPU verkaufen, mich aber nicht um die Kompatibilität kümmern.
Das macht Intel ja seit Monaten, sie kümmern sich. Deswegen ist die Liste ja bereits deutlich kleiner als zu Anfang. Aber hey, betreib ruhig weiter das übliche Intel-Bashing...

Aber Intel ist ja Intel, da sollen eben die Anderen Ihre seit Jahren laufenden Programme anpassen,
so weit kommt noch, dass Intel für den reibungslosen Ablauf sorgen müsste. Mal ehrlich... ;)
Und jetzt wird es lächerlich, wie soll Intel denn bitte die DRM Software fixen? Wenn die anschlägt weil sie mit unterschiedlichen Cores nicht klar kommt, dann ist das ganz klar ein Programmier-Fehler. Ist ja nicht so als müsste sich Software seit eh und je an neue Hardware anpassen und nicht umgekehrt.
 
Auch als CPU Hersteller muss ich mit meinem Treiber für einen normalen Betrieb sorgen

Nö. CPUs haben als zentraler Systembestandteile keine Abstraktionsebene mehr. Ein Spiel läuft direkt auf der (x86-)CPU wird nicht durch einen Treiber von dieser getrennt. Und im übrigen laufen die Spiele als solche normal. Selbst der Kopierschutz läuft – alle Berechnungen werden korrekt durchgeführt. Nur kommt der Kopierschutz in diesem Fall zu dem Ergebnis "SPIEL DARF AUF DER VERWENDETEN PLATTFORM NICHT (MEHR) LAUFEN". Das ist kein Fehler des Prozessors, sondern des Publishers, der eine künstliche "läuft nicht auf Core-i-12000"-Sperre eingebaut hat, darauf aber nicht in den Systemanforderungen hinweist.
 
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