Akku-Entwicklung bei Elektroautos und Vergleiche mit Verbrennungsmotoren

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Ist doch für dich eh alles irrelevant.
Ein Auto kaufst du eh nicht und du versuchst mal wieder nur Contra Argumente zu finden, warum Elektroautos ja so schlecht sind.
Du hast nicht mal ein Fahrprofil von dem du ausgehst, sondern bastelst dir wie immer irgendwas zurecht, nur um deine eigene Meinung bestätigt zu wissen.
Ist also, wie so oft bei dir, nur ein theoretisches rumfantasieren.
 
An Tesla-Säulen wird man mit einem Opel Corsa-E oder ähnlichem doch auch ordentlich zur Kasse gebeten, oder etwa nicht?

Nö, dort bezahlt ein Corsa-E Fahrer gar nichts. :D

Blicke jetzt auf 6 Jahre Plugin-Hybrid (90.000km) und 3 Jahre BEV Erfahrung (50.000km) zurück und bin bis jetzt weder liegen geblieben oder hab sonst irgendein Problem gehabt. Okay, Tempos jenseits der 120 kenne ich generell nicht, da ich so gut wie nie irgendwo unterwegs bin wo das erlaubt wäre. Und ich war mitm Elektroauto von Stockholm bis Rom, und von Bordeaux bis Kosice (Slowakai) unterwegs.

Mal sehen, das wird sich noch ganz gut entwickeln. Ladestationen werden immer mehr, und bei dem Status bei dem Elektroautos mit Batterie jetzt sind müsstest den Verbrenner mit der Zeit vergleichen wo man Benzin in die Apotheke kaufen musste ;) In 100 Jahren wird keiner mehr auf die Idee kommen Öl in nem Motor zu verbrennen um vorwärts zu kommen :D

Und die Preise sinken und sinken...
 
Du hast nicht mal ein Fahrprofil von dem du ausgehst, sondern bastelst dir wie immer irgendwas zurecht, nur um deine eigene Meinung bestätigt zu wissen.
Ist also, wie so oft bei dir, nur ein theoretisches rumfantasieren.

Ich bin aber bei weitem nicht der einzige, der diese Meinung vertritt!

Nö, dort bezahlt ein Corsa-E Fahrer gar nichts.

Wie geht denn das bitte?
Kann jedes Elektroauto kostenfrei an jeder Tesla-Säule aufgeladen werden? :huh:
 
Es gibt auch viele Leute die meinen es gibt kein Covid 19.:ugly:

Schnapp dir mal nen E Corsa und fahr an ne Tesla Säule, wird dich nichts kosten wenn du den da anschliesst.
 
Wo steht da was über den Corsa-e?

[Ironie on] Achso, ich verstehe, der Corsa-e genießt bei Tesla einen Sonderstatus, so wie Model S und X die vor dem Stichtag 2017 produziert wurden? [Ironie off]
Ist das dein Ernst? :klatsch:

Liest du eigentlich meine Postings und Links?

Selbst alle Tesla-Modelle laden angeblich nicht unbegrenzt kostenlos Strom auf, siehe hier:

Es gibt nur wenige Ausnahmen, ältere Model S und X die vor einem bestimmten Datum 2017 produziert worden sind.

Daher ist es völlig absurd davon auszugehen, daß man mit einem Opel Corsa-E kostenlos an Tesla-Superchargern aufladen kann! :nene:

Wieder ein Beleg dafür, daß alltagstaugliche Elektroautos nur was für Superreiche sind, die mal eben 100 k€ für ein Auto ausgeben können und vielleicht alle 8-10 Jahren nochmal 20k € oder mehr für einen neuen Akku.
Nichtmal das Argument umweltfreundlich lasse ich gelten, Verbrenner sind meiner Ansicht nach umweltfreundlicher, weil sie nicht mit so einer riesigen Chemiebombe im Unterboden rumfahren, deren Produktion mehr CO2 freisetzt als 100 tausend km Fahrt mit einem Verbrenner, dazu kommt die Stromerzeugung um den Akku zu laden, diese erfolgt ganz sicher heute bei weitem nichtmal annähernd aus 100% erneuerbarer Energie und dann wäre da noch irgendwann die Akku-Entsorgung.

Mein Fazit: Elektroautos sind nur was für Enthusiasten mit zuviel Geld, oder für Masoschisten, die gerne dauernd stundenlange Stops einlegen oder damit nicht verreisen wollen und denen Umweltschutz nicht sonderlich wichtig ist (Akkuherstellung, Stromerzeugung, Entsorgung usw.).
Das der Staat diese Technik so fördert finde ich absolut unverständlich, sinnvoller wäre es die Verbrenner intensiv weiter zu entwickeln, Benzin durch LPG oder Erdgas zu ersetzen, Diesel bei PKWs in Innenstädten zu verbieten, sofern man dort keine deutlichen Fortschritte bei den Abgaswerten macht, Schummelsoftware konsequent zu entlarven und die Hersteller dann ggfs. in Regress zu nehmen.
Vielleicht könnte man einen Ottomotor auch mit H2 betreiben oder man findet andere alternative Treibstoffe, die umweltfreundlicher als LPG/Erdgas sind.
Was das Klima und CO2 angeht, finde ich sowieso übertrieben nur so massiv auf die CO2-Freisetzung zu achten, man könnte im Gegenzug auch einfach mehr Aufforsten und weniger Regenwald abholzen, dann wird durch natürliche Photosynthese aus dem vielen freigesetzten CO2 wieder O2 produziert.
 
@Tim
Warum sollte der Corsa-Fahrer was bezahlen das er gar nicht bekommt? Du kannst zwar dort einstecken wirst aber keinen Strom bekommen... die Supercharger sind nach wie vor Tesla only.

Die wollten damals nicht auf die grossen Industrienationen warten bis die sich mit Fördergeldern und Politikspielchen den Arsch gefüllt haben und irgendwas kompliziertes ausgetüftet...

Die haben einfach ein Ladenetz hoch gezogen das 1. funktioniert, 2. einfach zu bedienen ist, 3. alle gleich behandelt, 4. zuverlässig ist...
Dafür hat man halt einfach von den über 100.000€ die so ein Model S/X damals gekostet hat ein paar tausender pro Auto genommen und da investiert. Als quasi Zückerchen für die Investition haben die Besitzer von damals halt das gratis Laden bekommen welches immer weiter zurückgefahren wurde. Dafür kostet es jetzt auch nen fairen Tarif.
Alle anderen Hersteller waren auch eingeladen da mit zu machen.. das Ergebnis ist auf einer Seite Tesla und auf der anderen.. naja Ionity und Co... Kartenchaos, Tarifchaos.. das einzige das bei denen sauber läuft ist das Abschöpfen von Steuergeldern, pardon Fördergelder. Wobei auch die langsam brauchbarer werden.

Das der Staat diese Technik so fördert finde ich absolut unverständlich, sinnvoller wäre es die Verbrenner intensiv weiter zu entwickeln, Benzin durch LPG oder Erdgas zu ersetzen, Diesel bei PKWs in Innenstädten zu verbieten, sofern man dort keine deutlichen Fortschritte bei den Abgaswerten macht, Schummelsoftware konsequent zu entlarven und die Hersteller dann ggfs. in Regress zu nehmen.

Was soll man dazu sagen. Man hat es in D ja mit Besch... en versucht. Wurde blöderweise erwischt. Und sonst macht man halt was geht. Was willst denn bei den Verbrennern gross optimieren? Da is Ende Gelände. Ausser du willst in den Kleinwagen Abgastechnik für 30.000€ rein packen.
Die Hersteller in Regress nehmen... lol. Schon mal geschaut was mit VW und Co in D passiert? Gar nichts. Wäre ja auch doof. Die halbe Regierung von Niedersachsen sitzt im Vorstand von denen und kassiert mit. Die kassieren weiter ab, die Regressforderungen werden an den Steuerzahler abgewältzt. Der darf das am Ende blechen.

Der Motor von morgen ist der Elektromotor. Daran wirst nichts mehr ändern können. Deutschland ist zu unwichtig global gesehen um da noch irgendwas ändern zu können. Die können halt noch so lange wie es geht am alten Zeug fest halten und dann die Firmen nach China, Asien und USA verkaufen. Die oberen haben dann kassiert und der Arbeiter/Steuerzahler badet das dann schon aus. Da gibt man dann halt Steuerersparnisse oder was auch immer man 28€ im Jahr nennen will...
Woran man jetzt gut arbeitet ist der Energiespeicher den man dann da dran hängt. Batterie, H2 oder was ganz anders? Das Rennen ist offen. Am Ende muss es halt preislich nach unten skalieren. Und das hat angefangen. Vor 7 Jahren hast kein E-Auto bekommen das 400km weit kommt und weniger als 120.000 kostet. Inzwischen bekommst sie für deutlich unter 40.000. Da geht also was...
Zusammen mit ner generellen Änderung der Mobilität wird das in den nächsten Jahren was. Die Frage is am Ende welche Hersteller gibt es in 10 Jahren noch und welche haben sich selbst "verbrannt"...

Mit dem Aufforsten bin ich voll bei dir... funktioniert aber irgendwie nicht. Regenwald muss weg für Soja, damit man sich vegetarisch und vegan ernähren kann. Man muss ja schliesslich die Umwelt schützen. ....
 
[Ironie on] Achso, ich verstehe, der Corsa-e genießt bei Tesla einen Sonderstatus, so wie Model S und X die vor dem Stichtag 2017 produziert wurden? [Ironie off]
Ist das dein Ernst? :klatsch:

Liest du eigentlich meine Postings und Links?

Selbst alle Tesla-Modelle laden angeblich nicht unbegrenzt kostenlos Strom auf, siehe hier:

Es gibt nur wenige Ausnahmen, ältere Model S und X die vor einem bestimmten Datum 2017 produziert worden sind.

Daher ist es völlig absurd davon auszugehen, daß man mit einem Opel Corsa-E kostenlos an Tesla-Superchargern aufladen kann! :nene:
Mittlerweile wurde es dir ja erklärt, da du ja nicht von alleine drauf gekommen bist.
Aber Hauptsache du kannst Smilies verteilen.

Zum Rest sage ich mal nichts mehr, das ist ein Festhalten an alten Dingen.
 
Warum sollte der Corsa-Fahrer was bezahlen das er gar nicht bekommt? Du kannst zwar dort einstecken wirst aber keinen Strom bekommen... die Supercharger sind nach wie vor Tesla only.

Ok, also war es von JoM79 wieder mal ein Versuch mich aufs Glatteis zu führen bzw. mich aus der Reserve zu locken, hätte ich mir eigentlich denken können, aber danke das du mich mit deiner Antwort drauf aufmerksam gemacht hast und damit meine vorherigen Aussagen zu den Kosten ja bestätigst.

Die haben einfach ein Ladenetz hoch gezogen das 1. funktioniert, 2. einfach zu bedienen ist, 3. alle gleich behandelt, 4. zuverlässig ist...
Dafür hat man halt einfach von den über 100.000€ die so ein Model S/X damals gekostet hat ein paar tausender pro Auto genommen und da investiert. Als quasi Zückerchen für die Investition haben die Besitzer von damals halt das gratis Laden bekommen welches immer weiter zurückgefahren wurde.

Nach dem was ich so gehört und gelesen habe, macht das schon Sinn, Tesla ist wohl wirklich den anderen Herstellern noch weit vorraus, allerdings lassen sie sich dafür auch fürstlich entlohnen.
Schön wer sich ein Auto für rund 100.000 € leisten kann, aber das sind eben die allerwenigsten, daher meine Aussage, das E-Mobilität eben noch nicht marktreif ist, für Otto-Normalverbraucher, der für ein 30.000 € Auto lange sparen oder abzahlen muß.

Alle anderen Hersteller waren auch eingeladen da mit zu machen.. das Ergebnis ist auf einer Seite Tesla und auf der anderen.. naja Ionity und Co... Kartenchaos, Tarifchaos.. das einzige das bei denen sauber läuft ist das Abschöpfen von Steuergeldern, pardon Fördergelder. Wobei auch die langsam brauchbarer werden.

Genau das meinte ich, ein Ladechaos, wenn man keinen Tesla hat oder bei denen günstig aufladen kann.
Also alles andere als marktreif, was da so an Klein/Kompaktwagen heute angeboten wird.

Was soll man dazu sagen. Man hat es in D ja mit Besch... en versucht. Wurde blöderweise erwischt. Und sonst macht man halt was geht. Was willst denn bei den Verbrennern gross optimieren? Da is Ende Gelände. Ausser du willst in den Kleinwagen Abgastechnik für 30.000€ rein packen.

Man hat doch in den letzten Jahrzehnten auch viel optimiert, auch ohne selbst vom Fach zu sein könnte ich mir gut vorstellen, daß man z.B. noch viel mit modernen Werkstoffen erreichen kann, Stichwort Reibungsminimierung, ebenso Gewichtseinsparung der Motorbauteile, bessere Korrosionsschutzeigenschaften, immer weiter optimierte Turboaufladung und vorallem immer weiter verbesserte Elektronik und Einspritzanlagen mit immer weiter optimiertem Druck und Verwirbelung usw..
Auf der anderen Seite kann man dann versuchen mit Bio-Gas zu fahren oder andere alternative Treibstoffe zu nutzen und zu entwickeln.
Auch die Abgasreinigung ließe sich sicherlich weiter optimieren, wenns heute noch zu teuer wäre, kann man das in 10 Jahren vielleicht flächendeckend und günstig anbieten, z.B. einen CO2-Filter, der dieses aus den Abgasen weitgehend entfernt.

Die Hersteller in Regress nehmen... lol. Schon mal geschaut was mit VW und Co in D passiert? Gar nichts. Wäre ja auch doof. Die halbe Regierung von Niedersachsen sitzt im Vorstand von denen und kassiert mit. Die kassieren weiter ab, die Regressforderungen werden an den Steuerzahler abgewältzt. Der darf das am Ende blechen.

Tja, traurig aber wohl teils wahr.
Wobei es aber dennoch riesige Regressforderungen an die Hersteller gab und gibt, der Dieselskandal begleitet uns in den Nachrichten ja seit vielen Jahren und was da in den USA und wohl auch bei uns hier an Regressforderungen gezahlt werden mußte von den Herstellern ist ein guter erster Schritt.
Traurig finde ich nur, daß es überhaupt erst soweit gekommen ist und die Hersteller nicht gleich ehrlich waren mit ihrer Software.

Der Motor von morgen ist der Elektromotor. Daran wirst nichts mehr ändern können.

Woran man jetzt gut arbeitet ist der Energiespeicher den man dann da dran hängt. Batterie, H2 oder was ganz anders? Das Rennen ist offen. Am Ende muss es halt preislich nach unten skalieren. Und das hat angefangen.

Gegen den E-Motor hab ich ja nichtmal was, mir ist nur die Akkutechnik von heute und die Ladeinfrastruktur mit den hohen Strompreisen zuwider, das ist eigentlich mein Hauptkritikpunkt an der Technik von heute.
Gäbe es 30.000 € E-Autos mit neuartigen Akkus, die insgesamt sagen wir mal unter 1000 € kosten und mindestens 10 Jahre ihre volle Leistung behalten, auch wenn man jeden Tag schnell läd, sich in 10 Minuten überall voll laden lassen und bei nicht mehr als ca. 20-30 Cent pro kw/h, außerdem auch im Winter bei reiner Autobahnfahrt locker 500 km Reichweite bieten, dann würde ich garnicht meckern!
Außerdem dürften dann auch keine umweltschädlichen/giftigen oder explosiven Substanzen im Akku sein oder bei der Produktion und Entsorgung anfallen.
Allerdings sind das so viele wenns und abers, daß ich fest davon ausgehen, daß das noch sehr lange Wunschdenken bleiben wird.
Nehmen wir mal nur als Vergleich den 1 Liter 3-Zylinder Benzin/LPG-Turbomotor von Renault/Dacia, damit schafft man mit beiden Tanks über 1000 km am Stück ohne Nachtanken, im reinen LPG-Betrieb natürlich deutlich weniger, aber man zahlt pro Liter LPG auch nur rund 53-57 Cent, kann das an etwa jeden 3. Tankstelle im Land bekommen und das Tanken geht richtig flott, gemessen am Akku-Aufladen.
Solche Technik kostet nichtmal viel Geld, man bekommt ein komplettes, nagelneues Auto mit guter Ausstattung für rund 13.000 €, dafür bekommt man für einige E-Autos heute wohl noch nichtmal einen kompletten Austauschakku!
Schon mal was von Brennstoffzelle gehört? ^^

Ich glaube nicht, daß die markreif ist für preiswerte PKWs in Masse! ;)
 
Ok, also war es von JoM79 wieder mal ein Versuch mich aufs Glatteis zu führen bzw. mich aus der Reserve zu locken, hätte ich mir eigentlich denken können, aber danke das du mich mit deiner Antwort drauf aufmerksam gemacht hast und damit meine vorherigen Aussagen zu den Kosten ja bestätigst.
Ausser das die ursprüngliche Aussage garnicht von mir, sondern von Kuprah kam.
 
Die Frage ist halt, was das sollte, egal von wem die Aussage kommt?

Wir, oder zumindest ich, bin nicht hier um mich zu streiten oder andere zu verar...en, sondern um fair aber wenn nötig auch knallhart zu diskutieren und das nicht aus bloßen Spaß an der Sache, sondern um daraus etwas zu lernen oder ggf. Wissen weiterzugeben und gemeinsam etwas zu lernen oder zu verstehen.

Hier eine persönliche Fehde zu führen ist doch einfach nur unreif und kindisch, es gibt hier einige, von denen erwarte ich allerdings nichts anderes, sind ja auch einige noch sehr kindlich hier in ihrem Verhalten und Umgang mit anderen Menschen, aber Du bist Jahrgang 79, wenn das stimmt(?), ich 74, wir sollte da schon etwas reifer und lebenserfahrener sein und solchen Kinderkram einfach unterlassen.

Ich betone nochmal, daß ich völlig unvoreingenommen an dieses Thema heran gegangen bin, sonst hätte ich gar nicht gefragt und damit den Thread eröffnet.
Ich habe alle Argumente aufgenommen und gründlich reflektiert, tagelang parallel recherchiert, Rückfrage gestellt, weiter diskutiert und das meine anfägliche Begeisterung für die heutige Akkutechnik relativ schnell in Entsetzen überging, hat einzig faktische Argumente (Akkukosten, Reichweite (Autobahn im Winter), Ladezeit, Ladekosten, Ladekompatibilität, Schadstofffreisetzung bei Herstellung und Entsorgung des Akkus usw.).
Als ich anfing das zu verstehen und hier zu verbalisieren, wurden einige mir gegenüber ziemlich rüpelhaft und unverschähmt, woraus ich entnahm, daß ich mit meinen Argumenten genau ins Schwarze getroffen habe und richtig lag. :D
 
Jetzt musst dich nur noch mit der anderen Seite auseinandersetzten. Herstellung von klassischen Autos. Eventuell mal sehen was vom Verbrenner übrig bleibt wenn du die (im E-Auto so bösen) Stoffe raus nimmst die problematisch sind. Da gehört jede Menge Öl dazu, dann die Metalle die in den Katalysatoren drin sind (und deren Stoffe werden irgendwo weg geworfen bzw. in der Luft und auf den Straßen verteilt). Und auch beim Verbrenner braucht man Kobalt etc. Das hast in den Legierungen ebenfalls drin.
Ich kenne das Argument dass das Zeugs ja mit Kinderarbeit etc. abgebaut wird. Genau das ist aber ein Argument das so nicht mehr zählt zum Beispiel. Aufgrund der höheren Nachfrage sind Kinder gar nicht mehr in der Lage die Mengen zu fördern was dazu führt dass in dem Bereich mehr und mehr automatisiert wird. Es wird also immer weniger und weniger. Und wenn Akkus ach sooo böses Übel sind, warum dann nur im Auto (und das irgendwie auch nur in Ländern deren Industrie/Politik nix auf die Reihe bringt) und wo anders is es geil dass jeder Hersteller einmal im Jahr neue Handys präsentiert, Laptops werden gekauft, Maschinen immer mehr mit Akku statt Kabel. Dort ist es kein Problem? Klar, die Batterien werden natürlich Biologisch hergestellt und schon seit Jahrzehnten ideal wiederverwertet...

Mir ist klar, dass du gerne ein Elektrouato hättest das genauso viel kostet wie ein Dacia in der Grundausstattung, dafür dann aber mit 200km/h (auch das ist wiederum nur in dem einen einzigen Land das nix hin bekommt relevant ;) ) über 500km im tiefsten Winter bei -20 Grad und Schneefall kommt. Dazu brauchst Platz für 5 Leute und hast Vollausstattung. Wobei ich auf der Dacia-Seite in der CH irgendwie folgende Optionen nicht finde, die ich aber in nem Auto gern hätte:
- Abstandsregler
- Spurhalteassistent
- Navi
- Lederausstattung
- Elektrische Sitze
- Sitzheizung und Lenkrad Heizung
- LED-Licht
- automatisch abblendende Innen- und Aussenspiegel
- Fensterairbags

Aber das ist halt leicht unrealistisch. Aber das Gute an der Sache ist.. von Dacia soll ja 2021 ne Variante kommen die unter 10.000€ kosten wird bei euch. Das wäre doch mal was. Und für den Urlaub kann man ja immer noch was grösseres mieten wenn man nicht damit klar kommt.

Darauf soll der Ganze Wandel ja abziehen. Es geht nicht darum alle jetzigen Autos 1:1 zu ersetzen. Das wird auch gar nicht klappen. Statt dessen sollen es weniger Autos werden, und vor allem in den Urbanen Gegenden gar keine mehr sondern nur noch Sharing-Konzepte.
Dazu kommt dass man einfach an der Effizienz arbeiten muss. Am Ende musst den gesamten Kreislauf betrachten.
Wie weit kann man mit eingesetzer Energie kommen? Wie viel muss ich rein stecken um 100km weit zu kommen.

Die Nachfolgenden Zahlen sind nur grob kalkuliert, wissenschaftlich solltest du sie also nicht betrachen. Aber ich rechne mal grob durch. E-Auto vs. Benziner. Rechne da mal meine beiden letzten Autos, wobei der Benziner noch ne Nr. zu klein und schwach is eigentlich. Model S 100D vs. Mazda 6 MPS (ich weiss, eigentlich müsstest mit nem Audi S5 oder schon fast RS5 vergleichen, der Mazda is doch arg untermotorisiert und hatte auch lang nicht die Ausstattung)

Beides Limousinen welche mit 5 Leuten und Gepäck gemütliches Reisen ermöglicht. Erst mal die Kostenseite.
Der Mazda hat 60.000 gekostet, der Tesla 120.000. Auf den ersten Blick mal Doppelt so teuer. Ich schlage das jetzt auf 3 Jahre und 50.000km runter, da ich dazu die Daten auch hier hab. Alle Preisangaben in CHF.

Die Kosten unterwegs für den Tesla waren bisher bei 69. Das is alles was ich für Strom gezahlt hab. Verbraucht auf den 50.000km habe ich 8.900kWh. Mit Ladeverlusten etc. komme ich auf knapp 11.000kWh die benutzt wurden. Unterhalt, Service etc. hat der Wagen bisher nicht benötigt. Bleiben als Summe 69CHF reine Fahrtkosten auf 50.000km für das Auto. Ich rechne noch mal die Versicherungskosten mit rein, das sind 1.140/Jahr. Macht zusammen 3.489CHF.

Der Mazda hat 11l/100km gebraucht. Macht also auf 50.000km 5.500l Super Plus. Das entspricht in etwa 46.200kWh. 5.500l x rund 1,45CHF/l macht dort 7.975CHF für Sprit. Dazu kommt Jährlich 1 Service mit Ölwechsel zu 560CHF, Steuer von 385CHF, Versicherung 1870CHF. Macht beim Mazda dann 16.420CHF Kosten für die gleiche Zeit. Also eine Differenz von fast 13.000CHF in nur 3 Jahren oder 4.310 pro Jahr..

Beim Mazda waren nach 5 Jahren und 65.000km die Bremsen rundum fällig für 1.600€. Beim Tesla gehe ich derzeit davon aus dass ich nach 180.000km mal Beläge wechseln werde. Aber ich hoffe dass ich die 200.000km mit nem Satz schaffe. Dazu wird er nach 4 Jahren einen Service bekommen der mich 650CHF kosten wird. Der nächste Service dann mit 8 Jahren...

Was wir jetzt oben haben ist die Energiemenge mit den Ladeverlusten... Ich lade fast nur Öko-Strom (zu Hause und in der Firma von der PV-Anlage) aus dem Netz auch den Ökotarif. Packen wir da für die Erstellung noch mal 20% an Verlusten etc. oben drauf kommen wir auf 13.200kWh Energieverbrauch die ich auf 50.000km hatte.

Nehmen wir jetzt mal für die Erzeugung von Benzin in der Raffiniert 1,5kWh/l, haben wir das 8250kWh für die Produktion. Dann braucht die Pumpe an der Tankstelle auch Strom, der Treibstoff mit mit dem LKW zur Tankstelle geliefert werden und fährt danach leer wieder zurück etc.. Rechnen wir also einfach pauschal mal 2kWh für 1l Benzin bis der im Tank ist. Macht grob 11.000kWh. Also alles zusammen wurden beim Mazda für die gleiche Wegstrecke 57.200kWh Energie verbraucht, der Tesla hat 11.000kWh verbraucht.... Der Energiebedarf von der Förderung bis zur Raffinerie is da noch nicht mit dabei.... den weiss ich so auch nicht.

Und da spielt dann das E-Auto mit Akku seinen Vorteil aus. Das sind nur 3 Jahre. Skaliere das mal auf 15 Jahre oder mehr rauf...

Ich war ja früher auch ein Verbrenner-Fahrer, war im Motorsport aktiv und finde Sound nach wie vor geil (Und nein, ein 4 Zylinder hat keinen Sound, egal was du da drunter schraubst, das klingt immer nach nix.. :D ) aber ich finde jetzt ganz ehrlich so gut wie keinen Punkt den der Mazda besser konnte als jetzt der Tesla. Einzig wenn ich human mit maximal 120 gefahren bin kommt der Mazda 100km weiter. Wo ich mitm Model S nach 450km laden muss bin ich mitm Mazda nach 500 - 550km zur Tankstelle. Hab ich es in D fliegen lassen war nach spätestens 280 - 300km fertig.. dann ging die Lampe an und 65l waren weg. Mitm Model S komm ich wenn ich Gas geb auch 300 km bis ich laden muss. Und dann das Zeitargument... habs mal durch gerechnet. Beim Tanken, zahlen, weg fahren, danach aufs WC und noch nen Kaffee trinken bin ich sehr schnell bei 30 Minuten. Mitm E-Auto steh ich auch nicht länger bis es weiter geht. Bis 500km Distanz fahr ich einfach 10km/h langsamer und lade dann gemütlich am Zielort, unterwegs achte ich drauf dass ich zwischen 5 und 70% Akku bin wo ich richtig schnell laden kann. Zeitverlust real zumindest in meinem Anwendungsfall eigentlich minimal.
Kostentechnsich aber... klar, Einkauf war teuer. Aber stand heute kostet der Wagen den ich 2017 für 120.000 gekauft habe nur noch 95.000. Dafür kommt er jetzt 50km weiter, hat ne neuere Batterie, lädt schneller, hat ein besseres Fahrwerk, sparsamere Motoren.. und das nach 3 Jahren. Und jetzt vergleich das nicht mit dem 15.000CHF Dacia sondern nimm den S5 für 100.000+ .... Das Geheimnis heisst TCO... nur das rechnet kaum jemand.

Wenn du in einigen Jahren dann mal die Besteuerung nicht mehr wie jetzt hast sondern die Energie verbraucht wird besteuerst wirds richtig interessant. Denn am Ende geht es darum weniger Energie zu verbrauchen und weg von fossilen Rohstoffen zu kommen.

Soa.., jetzt hab ich so viel geschrieben dass ich nicht mal mehr weiss was ich sagen wollte :D

Glaub es war irgendwas mit "wart einfach noch ein paar Jahre und rechne dann noch mal nach.." Es geht grad erst los, und es wird spannend.
 
@Tim1974
Ein Akkuelektroauto ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern wie der Verbrenner ein Kompromiss.
Zudem steht alles erst am Anfang und es gibt auch andere Möglichkeiten den Elektromotor mit Energie zu versorgen.
Ändert aber nichts daran, dass das Elektroauto die Zukunft ist.
Guck dir mal wie weit sich Tesla seit dem Roadster entwickelt hat.
Auch die Akkuentwicklung geht immer weiter.

Um mal deine Argumente aufzugreifen und auf mein Fahrprofil anzuwenden, vergleiche ich ein Model 3 Performance mit meinem jetzigen Auto und dem was demnächst folgt.
-Akkukosten
Interessieren mich genauso wenig wie die Kosten für einen Austauschmotor.
-Reichweite
Nehmen sie sich nichts.
-Ladezeit
Das grosse nervige Thema und halt für mich teils ein grosser Nachteil.
-Ladekosten
0,35€ pro kWh macht bei 20kWh Verbrauch 7€ pro 100km, momentan bei 1,40€ für 1L Super plus 14€ pro 100km.
-Ladekompatiblität
Bei Tesla kein Thema
-Schadstoffe
Müsste man beim Akku gucken, beim Benziner nehme ich mal nur das CO2 und bin da bei 232g/km.
 
was man nicht vergessen darf, kostenloses Laden am Supercharger gibt es bei Neukauf jetzt nicht mehr, beim M3 gab es da ja eh nimmer.

Am interessantesten finde ich das Model 3 da man eigl schon sehr viel Auto für moderates Geld bekommt und auch wenn man mal schnell wo hin muss auch mal flott fahren kann, da reicht dann auch das Standard Range - auf lange Strecke muss man da natürlich mal Laden aber das Auto plant das halt eigl automatisch und durch Deutschland und auch viele europäische Länder kommt man super durch da braucht man keine riesige Reichweite von 600km.
Es ist auch immer die Frage ob jetzt von theoretischer 600 oder 700km Reichweite gesprochen wird, denn realistische 600km da müsste das Auto schon ne Herstellerangabe von über 1000 haben das es realistisch wird^^
 
Mir ist klar, dass du gerne ein Elektrouato hättest das genauso viel kostet wie ein Dacia in der Grundausstattung, dafür dann aber mit 200km/h (auch das ist wiederum nur in dem einen einzigen Land das nix hin bekommt relevant ;) ) über 500km im tiefsten Winter bei -20 Grad und Schneefall kommt. Dazu brauchst Platz für 5 Leute und hast Vollausstattung. Wobei ich auf der Dacia-Seite in der CH irgendwie folgende Optionen nicht finde, die ich aber in nem Auto gern hätte:
- Abstandsregler
- Spurhalteassistent
- Navi
- Lederausstattung
- Elektrische Sitze
- Sitzheizung und Lenkrad Heizung
- LED-Licht
- automatisch abblendende Innen- und Aussenspiegel
- Fensterairbags

Ich gehe da nach dem Preis, je günstiger das Auto ist, desto eher bin ich zu Kompromissen bereit.
Der neue Dacia Sandero hat sofern ich das richtig verstanden habe den wichtigstens Assistenten, ohne den ich kein Auto mehr kaufe serienmäßig, den City-Notbremsassistent, der wirklich Leben retten kann.
Dafür bezahlte ich notfalls aber auch einen Aufpreis, denn mir sind meine Mitmenschen im Stadtdschungel nicht egal.

Ledersitze brauche ich nicht, hier sollte man auch mal an den Tierschutz denken, außerdem schwitzt man da im Sommer zu sehr drauf und im Winter sind sie meist unangenehm kalt wenn das Auto noch nicht aufgeheizt sind, außerdem treiben sie den Preis unnötig in die Höhe und ich halte einen robusten Stoff auch für pflegeleichter und notfalls einfacher zu reparieren oder auszutauschen.

Navi gibt es im Dacia Sandero, kostet aber Aufpreis soweit ich weiß, vielleicht ist es aber bei einer der höchsten Ausstattungslinien schon im Paket mit drinn.

Elektrische Sitze brauche ich nicht, Spielzeug...

LED-Licht hat der Sandero meines Wissens nach serienmäßig in allen Ausstattungslinien.

Was ich beim neuen Sandero am meisten vermisse ist Hubraum, ich finde 1 Liter schon grenzwertig wenig, auch wenn das heute die Standardmotorgröße ist bis hin zur Kompaktklasse.
Ich hätte aber gerne 1,5-2 Liter Hubraum, mit den nur 3 Zylindern hab ich dagegen weniger Probleme, die sorgen für einen sportlicheren Sound als ein gewöhnlicher Reihen-4-Zylinder und erinnern mich ziemlich an den V6-Sound aus meinem Opel damals. Nur die Laufruhe ist eben eher bescheiden beim 3-Zylinder, erstrecht im unteren Drehzahlbereich.

Die Kosten unterwegs für den Tesla waren bisher bei 69. Das is alles was ich für Strom gezahlt hab. Verbraucht auf den 50.000km habe ich 8.900kWh. Mit Ladeverlusten etc. komme ich auf knapp 11.000kWh die benutzt wurden. Unterhalt, Service etc. hat der Wagen bisher nicht benötigt. Bleiben als Summe 69CHF reine Fahrtkosten auf 50.000km für das Auto. Ich rechne noch mal die Versicherungskosten mit rein, das sind 1.140/Jahr. Macht zusammen 3.489CHF.

Der Mazda hat 11l/100km gebraucht. Macht also auf 50.000km 5.500l Super Plus. Das entspricht in etwa 46.200kWh. 5.500l x rund 1,45CHF/l macht dort 7.975CHF für Sprit. Dazu kommt Jährlich 1 Service mit Ölwechsel zu 560CHF, Steuer von 385CHF, Versicherung 1870CHF. Macht beim Mazda dann 16.420CHF Kosten für die gleiche Zeit. Also eine Differenz von fast 13.000CHF in nur 3 Jahren oder 4.310 pro Jahr..

Vielleicht hab ich jetzt bei dem Mammutposting was überlesen, aber entscheidend sind doch nicht nur die laufenden jährlichen Kosten, sondern auch ganz enorm der Anschaffungspreis!
Meist sind kompakte Verbrenner-Kleinwagen pro gefahrenen Km günstiger als kompakte/kleine Elektrowagen, sieht man gut hier:

Was deinen Tesla angeht, der ist doch nicht der Maßstab für ein durchschnittliches Elektrofahrzeug von heute!
Wer kann es sich schon leisten ein Auto für 100.000 € neu zu kaufen, das sind sicher nichtmal 1% der Bevölkerung, dazu noch ganz wenige, die einfach das letzte Hemd für ihr Traumauto ausgeben und dafür in einer schäbigen Einzimmerwohnung oder ähnlichem leben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Evtl ganz interessant, leider wird wenig zum Verhalten und Lautstärke auf der Autobahn gesagt, sieht eigl ganz brauchbar für den Preis aus - ab dem Punkt wenn es ein Display gibt ist es eigl genug da Smartphones über ihr Streaming eigl eh jedem Infotainment überlegen sind auf Dauer - die internen können vll die ersten paar Jahre mithalten - also nur für Leute interessant die es primär 2-4 Jahre fahren.

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Der Sandero ist halt der billige Clio.
Alleine die Einsparungen durch die Produktion in Rumänien machen in deutlich billiger als andere Autos in der Klasse.
Ist halt wesentlich günstiger wenn die Arbeiter ~500€ im Monat kosten.
Selbst ein Azubi bei VW verdient da schon das Doppelte.
Irgendwie muss man ja den Preis drücken.
 
Ledersitze brauche ich nicht, hier sollte man auch mal an den Tierschutz denken, außerdem schwitzt man da im Sommer zu sehr drauf und im Winter sind sie meist unangenehm kalt wenn das Auto noch nicht aufgeheizt sind, außerdem treiben sie den Preis unnötig in die Höhe und ich halte einen robusten Stoff auch für pflegeleichter und notfalls einfacher zu reparieren oder auszutauschen.
Deswegen nimmst du ja Sitze mit Sitzheizung und Belüftung.
Ach ja, gibts bei Dacia nicht. ;)
Und was Tierschutz angeht -- ich kenne einen Veganer, dessen Brieftasche aus Leder gefertigt ist.
 
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