Akku-Entwicklung bei Elektroautos und Vergleiche mit Verbrennungsmotoren

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Der Sandero ist halt der billige Clio.

Und deswegen hat er ein Jahr länger Garantie als der Clio... ;)

Außerdem ist der Clio nicht soviel teurer wie man denkt, ich habe mir mal einen bei Renault konfiguriert, es kamen nachher mich erschreckende ca. 26.000 € (mit TCe130 und Automatik) raus, suche ich einen ähnlich ausgestatteten bei Mobile.de, vielleicht mit ein paar Abstrichen bei der Ausstattung, geht es da preislich bei etwa 16.800 € los für einen Neuwagen!
Beim Clio TCe100 mit LPG-Betrieb ist auch ein extremes Preisgefälle zwischen Renault-Konfigurator und Mobile.de zu erkennen, beim Sandero oder Duster hingegen nicht.
Der Clio hat für mich gegenüber dem neuen Sandero den Vorteil, einfach noch schicker auszusehen, außen wie innen, eventuell ist er auch etwas besser gedämmt, wobei ich da nicht mehr so sicher bin, Dacia wird ja ständig besser und schraubt auch die Fahrzeugqualität immer weiter hoch.

Alleine die Einsparungen durch die Produktion in Rumänien machen in deutlich billiger als andere Autos in der Klasse.

Auch das ist meines Wissens nach falsch, der neue Sandero kommt soweit ich weiß aus Tanger in Marokko, dort gibt es angeblich eine neue Hightech-Fabrik die extrem umweltfreundlich produzieren kann.

Ist halt wesentlich günstiger wenn die Arbeiter ~500€ im Monat kosten.
Selbst ein Azubi bei VW verdient da schon das Doppelte.
Irgendwie muss man ja den Preis drücken.

Da kommen wir wieder zu dem Dilemma, was eigentlich nur die Politik lösen kann, wobei die es ja auch nicht schaffen oder einfach nicht wollen.
Klar soll jeder gut und fair bezahlt werden, aber wenn sich die Produkte dann kaum einer leisten kann, stimmt im System auch irgendwas nicht.
Autos werden doch heute zum großen Teil von Robotern gefertigt, auch wenn es nicht ganz ohne Menschen geht, genau bin ich nicht über die Fertigungsstraßen im Bilde, aber wenn man dafür irgendwann keine Menschen mehr braucht, sollte das gesparte Geld für die Gehälter nicht auf das Konto des Vorstandes des Unternehmens fließen sondern in Staatskassen und damit letztendlich den arbeitslosen Bürgern zu gute kommen durch höhere Sätze für Arbeitslose oder schlecht bezahlte Arbeitende.
 
Ja toll, in Marokko sind die Lohnkosten noch niedriger.
Lohnt sich also noch mehr.
Die Fabrik ist übrigens nicht neu, die gibts schon ein paar Jahre.

Der grösste Teil vom Auto wird immer noch von Menschen gebaut.
Und warum sollte das gesparte Geld an Arbeitslose gehen?
Klar gibts das genug die nichts dafür können und wirklich wieder arbeiten möchten.
Es gibt leider sehr viele Sozialschmarotzer, ist aber ein ganz anderes Thema.
 
Ja toll, in Marokko sind die Lohnkosten noch niedriger.
Lohnt sich also noch mehr.

Zumindest gibt es so in Marokko wahrscheinlich weniger Arbeitslose durch diese neue, große Fabrik.
Wir können uns ja fast nicht mehr aussuchen, woher unsere Produkte kommt, ob das nun Autos sind oder simple Haushaltsgegenstände, das meiste kommt aus Fernost oder anderen Billiglohnländern.
Ich versuche vornehmlich Produkte zu kaufen, die aus der EU kommen, aber das wird in vielen Bereichen immer schwerer oder es steht schlicht nicht mehr drauf, wo etwas hergestellt wurde...

Der grösste Teil vom Auto wird immer noch von Menschen gebaut.

Aber ich gehe davon aus, daß es immer mehr automatisiert werden wird, damit können die Kosten sinken und eventuell die Fehleranfälligkeit weiter reduziert werden, wichtig ist nur, daß die eingesparten Arbeitsplätze dann nicht zu mehr Armut führen.
Vielleicht kommen wir irgendwann gesellschaftlich an einen Punkt, wo die meisten nicht mehr arbeiten müssen, weil Maschinen deren Arbeit besser, schneller und günstiger erledigen können, spätestens dann ist ganz massiv die Politik gefordert, die dadurch gesparten Gelder sinnvoll, also gleichmäßig zu verteilen.
Es kann doch z.B. nicht gerecht sein, das manche Manager eine Million im Monat verdienen und andere die eine simple Putzstelle haben und täglich über 8 Stunden wirklich arbeiten kaum finanziell über die Runden kommen.
In einer gerechten Gesellschaft hätte jeder gleichviel Geld und selbst dann wäre es noch nichtmal absolut gerecht, weil eben manche mit besseren Fähigkeiten auf die Welt kommen und gesünder sind, sich besser behaupten können, besser bei den Mitmenschen ankommen, leichter ihr Familienglück finden usw..
In allen Bereichen kann das Leben leider nicht absolut gerecht gestaltet werden, umso wichtiger wäre es, wenigstens finanziell für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.
Eigentlich sehe ich in den immer weiter auseinander klaffenden Gehältern und der immer größer werdenden Schere zwischen arm und reich sogar in gewisser Weise einen Verstoß gegen unser Grundgesetzt, wo es doch heißt, daß jeder Mensch gleich ist, also sollte doch jeder zumindest auch die gleichen finanziellen Mittel bekommen.

Es gibt leider sehr viele Sozialschmarotzer, ist aber ein ganz anderes Thema.

So wird es immer wieder dargestellt und sicherlich gibt es auch echte Sozialschmarotzer, trotzdem macht man es sich damit zu einfach, viele derart abzustempeln.
Sinnvoller wäre mal zu hinterfragen, warum manche so geworden sind, ohne Grund geschieht sowas nicht und die Personen selbst sind ganz sicher meistens nicht allein drann schuld.
Es gibt heute z.B. so viele psychische Erkrankungen und vieles ist da noch nichtmal untersucht und erforscht und wird sich erst noch zeigen, für die können oft mehr die Mitmenschen als die Betroffenen selbst etwas, mit der Folge, daß die Betroffenen keine echte Hilfe bekommen, sondern noch weiter stigmatisiert und ausgegrenzt werden.
 
Ja klar, der 18 jährige Hartzer der kein bock zu arbeiten hat, ist durch andere so geworden.
Hast du mal Leute erlebt die nicht arbeiten wollen?
Die tun alles dafür um so schnell wie möglich wieder auf die heimische Couch zu kommen.

Zudem, warum sollte jeder das gleiche Geld kriegen?
Sollen wir alle Star Trek utopisch nur noch zur Selbstverbesserung arbeiten?
Das wird so nicht funktionieren.
Und warum sollten Unternehmen ihren erhöhten Gewinn dem Staat geben?
Schlag das mal den deutschen Autobauern vor, die sind dann schnell weg aus Deutschland und es gibt noch mehr Arbeitslose.

Wenn jeder in Deutschland das gleiche Geld bekommen würde egal was er arbeitet oder ob er garnicht arbeitet, warum sollte man dann arbeiten gehen?
Warum sich teilweise 10 Stunden kaputt ohne Mehrwert?

Aber wie schon gesagt, das hat nix mehr mit dem Thema zu tun.
Deswegen zurück zu E Autos und ihren Akkus.
 
Hast du mal Leute erlebt die nicht arbeiten wollen?

Ich hab bisher nur Leute erlebt, die aus meist psychisch gesundheitlichen Gründen nicht richtig arbeiten konnten, es aber teils immer wieder versuchten und dann immer wieder scheiterten, glaub mir, das ist extrem deprimierend mit anzusehen.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich könnte mir gut vorstellen, daß so mancher renitent faul wirkende Arbeitslose, der keinerlei Motivation mehr zeigt, anfangs auch mehrfach durch negative Erfahrungen erst zu dieser Haltung gekommen ist.
Letztendlich entwickeln wir Menschen unseren Charakter und unsere Eigenschaften im wesentlichen durch unser Genom, für das wir nichts können und zum anderen durch unsere Umwelt, dazu kommt noch eine Protion Zufall: Glück oder Pech, ob wir zur richtigen Zeit an die richtigen Leute geraten, die uns fördern und uns Chancen geben.

Ich würde mir nicht anmaßen über andere Menschen urteilen zu wollen, nur weil diese gerade faul wirken.

Zudem, warum sollte jeder das gleiche Geld kriegen?

Weil in meinen Augen jeder Mensch gleich viel "wert" ist.

Sollen wir alle Star Trek utopisch nur noch zur Selbstverbesserung arbeiten?
Das wird so nicht funktionieren.

Stimmt, dafür sind die meisten Menschen zu egoistisch und machtbesessen.

Und warum sollten Unternehmen ihren erhöhten Gewinn dem Staat geben?
Schlag das mal den deutschen Autobauern vor, die sind dann schnell weg aus Deutschland und es gibt noch mehr Arbeitslose.

Hätte ich das zu entscheiden, bräuchten die Unternehmen mir bzw. dem Staat das Geld nicht zu geben, ich würde es einfach nehmen und dann gerecht verteilen, würden sie ins Ausland abwandern wollen mit der Firma, würde ich das Vermögen einfrieren bzw. enteignen.
Das Geld bzw. die Vermögenswerte "gehören" denen meiner Ansicht nach nicht, es gehört allen im Staat, nicht nur einigen wenigen.
Man muß dafür garnicht Unternehmen verstaatlichen um dem Einhalt zu gebieten, es würde schon reichen dem jenigen der 100.000 € im Monat verdient mit ca. 98% zu besteuern und den jenigen der nur 700 € verdient nur mit 1% oder gar nicht.

Wenn jeder in Deutschland das gleiche Geld bekommen würde egal was er arbeitet oder ob er garnicht arbeitet, warum sollte man dann arbeiten gehen?

Das wäre eines der Hauptprobleme, Motivation behalten und nicht nur an sich selbst denken, daß man um jeden Preis ein größeres Auto als der Nachbar in der Einfahrt stehen hat und sich dafür notfalls tot schuftet oder verschuldet, sondern einfach auch man an die schwächeren in der Gesellschaft denken, die es nicht so leicht haben im Leben, aus unterschiedlichsten Gründen, denen einfach bereitwillig helfen zu wollen und sich das auch was kosten zu lassen.
Das ist im Prinzip soziale Verantwortung, hat man einen (guten) Charakter und Ehrgefühl, dann hat man die einfach, sonst eben nicht.

Aber wie schon gesagt, das hat nix mehr mit dem Thema zu tun.
Deswegen zurück zu E Autos und ihren Akkus.

Richtig, trotzdem mußte ich das mal loswerden, weil gerade bei den astronomischen Preisen für Elektroautos die soziale Kluft man wieder so extrem offensichtlich wurde und da manche anscheinend gar kein Gefühl mehr für Geld und Gegenwert zu haben scheinen, das hab ich aber schon am Kaufverhalten bei PC-Hardware hier des öfteren bemerkt, nur sind das andere Größenordnungen als bei Autos oder Häusern.
 
Du lebst anscheinend im falschen Staat.
Aber lassen wir das.

E Autos sind nicht astronomisch teuer.
Du musst vergleichbare Autos nehmen.
Dann sind es beim gleichen/ähnlichen Modell eher 25% Aufschlag.
Dafür entfallen aber Kosten die es nur beim Verbrenner.
Klar macht sich das erst richtig nach mehreren Jahren bemerkbar.

Um mal den Bogen zu Dacia zu machen, mal gucken was deren E Auto dann kann und es kosten wird.
 
Der wird sich auch schon nach wenigen Jahren finanziell rechnen. Eigentlich is es bei jedem Auto so das es in verschiedenen Versionen gibt dass sich die BEV-Variante relativ schnell finanziell bezahlt macht. Man muss halt rechnen können und wollen.
 
macht auch total Sinn mobile Preise von einem noch nicht wirklich lange erhältlichen Modell mit einem schon länger erhältlichen zu vergleichen, aber klar auf nen Sandero wird es trotzdem weniger Rabatte geben aber ist trotzdem kein kleiner Unterschied zwischen 16k und für besser ausgestattete mit grob 11k beim Sandero das sind grob 50% ^^

Elektro Autos werden auch billiger werden aber natürlich wenn man sieht wie nen Sandero oder auch recht günstig nen Opel Corsa als Neuwagen oder Jahreswagen liegt auch bei ca. 10k als Einstieg.

Für vernünftige Reichweiten wird es wohl trotzdem ne Zeit lang noch teurer bleiben, aber im Alltag fährt man häufig die langen Strecken nicht und wenn man dann mal unterwegs ist für weiter lädt man halt nach das überlebt man schon - man sollte halt keinen extrem langsam Lader kaufen wenn es das Hauptauto ist.

Eins der effizientesten ist immer noch BMW i3 oder Ioniq, auf den i3 gibt es teils massive Händler Rabatte den UVP zahlt man da im Gegensatz zu vielen E-Auto Marken eigl nie.
 
macht auch total Sinn mobile Preise von einem noch nicht wirklich lange erhältlichen Modell mit einem schon länger erhältlichen zu vergleichen, aber klar auf nen Sandero wird es trotzdem weniger Rabatte geben aber ist trotzdem kein kleiner Unterschied zwischen 16k und für besser ausgestattete mit grob 11k beim Sandero das sind grob 50% ^^

Ich hab mir mal spaßeshalber einen Sandero mit so gut wie Vollausstattung konfiguriert und komme da auf etwa 14.500 € und beim Stepway auf ca. 15.200 €, allerdings wäre der Stepway eh nicht interessant für mich, verbraucht sicherlich einen Tick mehr und ist etwas langsamer, sowohl beim Beschleunigen als auch bei der Höchstgeschwindigkeit.
Allerdings sind diese 14.500 € dann auch nicht mehr weit von von einem rabattierten Clio TCe100 mit LPG weg.
Die Frage ist halt, ob es bei Dacia dann von den Konfiguratorpreisen auch noch ein wenig Rabatt geben wird, oder gar nicht mehr?

Elektro Autos werden auch billiger werden aber natürlich wenn man sieht wie nen Sandero oder auch recht günstig nen Opel Corsa als Neuwagen oder Jahreswagen liegt auch bei ca. 10k als Einstieg.

Elektroautos werden sicherlich billiger, aber wie man an Corsa-E und Co. ja heute schon sieht, hat man mit diesen weitaus mehr Probleme beim Laden und viel weniger Reichweite als mit einem Tesla, also nicht wirklich eine Option für mich, wenn ich einen Allrounder suche.
Übrigens fand ich neulich einen interessanten Artikel über etwa eine Million Km im Tesla Model S, insgesamt gab es relativ wenig laufende Kosten, aber das nichts kaputt ging ist trotzdem falsch:

Natürlich ist auch hier sicher immer etwas Glück oder Pech dabei, denn es gibt ja auch Verbrenner die eine Million Km und mehr schaffen.

Der Corsa als Verbrenner hat meines Wissens nach alles Motoren mit Zahnriemen, also keine Option für mich, auch wenn es ansonsten ein sehr schickes und recht günstiges Auto ist.
 
Du machst dir Sorgen um die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit bei nem 100 PS Dacia?
Fährst du so viele km das der Zahnriemen so interessant ist?
 
Warum soll ich mit dem Stepway mehr Windgeräusche und mehr Seitenwindanfälligkeit hinnehmen, etwa 5 Km/h weniger Höchstgegeschindigkeit haben, etwa 0,4 Sekunden langsamer von 0-100 Km/h beschleunigen können und dafür auch noch mehr bezahlen? :klatsch:

Das ich keine Zahnriemen mag, sollte eigentlich jedem hier klar sein, der mich und meine Argumentationsweise etwas kennt.
Ich möchte eine solide Lösung ohne unnötige plötzliche Ausfallwahrscheinlichkeiten. Ein Zahnriemen kann ganz plötzlich ohne Vorankündigung reißen und hat dann eine nahezu vollständige Zerstörung des Motors zur Folge.
Eine Steuerkette hält nicht nur länger, sie kündigt meist ihr langsames Ableben auch rechzeitig genug an, daß man sich noch drumm kümmern kann, außerdem ist sie meines Wissens nach kein Verschleißteil, also wird man da eher Garantie oder Kulanz bekommen, wenn dadurch der Motor kaputt geht und man das Fahrzeug checkheftgerecht gepflegt hat.
Es geht dabei gar nicht um Vielfahrer, es geht auch einfach nur um Zeit, ein Zahnriemen altert auch bei stehenden Fahrzeug, weil er (teils) aus Gummi besteht und porös wird, wenn er viel trockener Luft und Wärme ausgesetzt wird.

Jetzt aber wieder zurück zum Elektroantrieb, in dem von mir verlinkten Artikel sind ja auch eine Reihe sehr teurer Reparaturen am Tesla erwähnt worden, natürlich hat der Tesla sehr lange Garantie und der Hersteller zeigt sich vermutlich auch ausgesprochen kulant, ist ja schließlich ein Luxusauto und da spielt der Ruf des Herstellers auch eine große Rolle.
Wenn man jetzt aber mal davon ausgeht, daß man auf den Akku nicht so lange Garantie hätte oder umgekehrt auf den Motor und Getriebe eines Verbrenners ebensolange Garantie hätte wie auf den Tesla-Akku, ist fraglich welches Konzept bei einer Million Km mehr Werkstattkosten verursachen würde.
 
Gehe doch nicht immer von Wahrscheinlichkeiten aus.
Fahr mal nen Verbrenner 1M km, da kommen ordentlich Kosten auf dich zu.
Ja, auch deine geliebte Steuerkette gehört dazu.
Ich warte halt was sich am Ende für ein Elektroauto durchsetzen wird.
Der Verbrenner wird jedenfalls in den nächsten Jahren eine immer mehr untergeordnete Rolle spielen.
 
Ich keinen keinen Hersteller der seinem Verbrennungsmotor 8 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung gibt und gleichzeitig sagt: Service müsst ihr nicht machen, einfach fahren und fertig. Da wird einem teils noch vorgeschrieben wo man das zu machen hat, und bloss keinen km zu spät. Und guck mal zum VAG Konzern mit gerissenen Steuerketten beim TSI... da gibts tausende Betroffene, Kulanz oder gar Garantie nach 5 Jahren? Oder über 100.000km gelaufen. Gehts noch? Zahl das gefälligst selber oder kauf ein neues Auto.
 
Aber aber, Ketten sind doch viel besser als Riemen, das kann garnicht sein.;)

Zum Thema Vielfahrer aus dem Link:
200000km im Jahr.
Hmm das wären dann 13mal Ölwechsel bei mir, 2mal Zündkerzen, 2mal Luftfilter, 3mal Bremsen und was halt anfällt.
Alleine 13mal Ölwechsel wären knapp 1500-2000€ pro Jahr, wie soll sich da ein Verbrenner noch rentieren?
 
Und guck mal zum VAG Konzern mit gerissenen Steuerketten beim TSI... da gibts tausende Betroffene, Kulanz oder gar Garantie nach 5 Jahren? Oder über 100.000km gelaufen. Gehts noch? Zahl das gefälligst selber oder kauf ein neues Auto.

Ich hab ja auch nirgends behauptet, das Steuerketten total ausfallsicher sein und damit nie was passieren würde, es gibt bekanntlich hier fehlerhafte Serien von Zuliefererteilen, aber niemand zwingt mich sowas zu kaufen, wenn es bei anderen Herstellern keine bekannten Probleme mit dem Bauteil gibt!

Meine Herangehensweise war und ist:
Zahnriemen -> nein, wird nicht gekauft!
Steuerkette -> vor dem Kauf des Fahrzeuges wird geprüft, ob der Hersteller schonmal Probleme mit der Kette hatte, insbesondere beim favorisierten Modell, falls ja, scheidet das auch aus, falls nein steht es auf meiner Einkaufsliste.

Außerdem gibt es Fahrzeuge, wie z.B. die von Kia, die 7 Jahre Garantie ab Werk haben, das ist fast soviel wie die 8 Jahre auf den Akku bei vielen Elektrofahrzeugen!

Dazu kommt, daß es keine Fahrzeuge mit Zahnrad-Kassettenwerk zur Nockenwellensteuerung mehr zu geben scheint, Steuerketten sind also das Maximum an Sicherheit, was man bei normalen Fahrzeugen bekommen kann, also sind sie statistisch gesehen das geringere Übel gemessen an Zahnriemen, abgesehen wie gesagt von Pannenmodellreihen.

Zum Thema Vielfahrer aus dem Link:
200000km im Jahr.
Hmm das wären dann 13mal Ölwechsel bei mir, 2mal Zündkerzen, 2mal Luftfilter, 3mal Bremsen und was halt anfällt.
Alleine 13mal Ölwechsel wären knapp 1500-2000€ pro Jahr, wie soll sich da ein Verbrenner noch rentieren?

Meines Wissens nach gehen die Intervalle zum Ölwechsel heute tendentiell nach oben, ich erinnere mich noch daran, daß früher alls 10.000 km oder 1x jährlich gefordert wurde, je nach dem was zuerst eintrat, so hab ich das auch damals immer gemacht, einmal im Jahr das Öl wechseln lassen.
Dann hat mich sogar meine Stamm-KFZ-Werkstatt darauf hin gewiesen, das alle zwei Jahre auch ausreichend sei, insbesondere da ich ja bei weitem nichtmal 5000 km im Jahr gefahren bin.
Vielfahrer, die vorallem Autobahn fahren brauchten aber auch nach der früheren Regelung nicht unbedingt alle 10.000 km zu wechseln, da gab es teils deutlich größere Kilometerintervalle.

Wie dem auch sei, klar verursacht der Tesla in besagtem verlinkten Artikel viel weniger Folgekosten, aber meiner Ansicht nach nur aus einem Grund, weil er eben ab Werk so sauteuer war/ist, daß man sich die lange Garantie auf die Kernkomponenten eben mitkauft, man zahlt also vereinfacht ausgedrückt im Vorfeld dafür, daß man dann lange vom Hersteller mit Ersatzteilen versorgt wird.
Wenn man 120.000 € für ein Fahrzeug ausgibt, kann man sich ja ausrechnen, wieviele Akkus und E-Motoren man für die Differenz zu einem vergleichbaren Verbrenner bekommen würde, oder anders gesagt, wieviele Verbrennungsmotoren und Getriebe für die Differenz zum Luxus-E-Auto kaputt gehen könnten...

Und auch Verbrenner können über eine Million km schaffen:
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Soso, du bist bei weitem nicht mal 5000km im Jahr gefahren, brauchst jetzt aber nen Auto mit möglichst grosser Reichtweite.
Macht Sinn.:daumen:
 
Deiner Ansicht nach behält jeder Autofahrer ein Leben lang das gleiche Fahrprofil? :fresse:

Ob du es glaubst oder nicht, ich bin manche Jahre damals sogar nur rund 1000 km gefahren, einer der Gründe warum ich das Auto dann verkauft habe und kein neues anschaffte.
Allerdings bin ich damals auch nie damit verreist und hatte auch sonst kaum Wege zu erledigen nach dem Umzug vom Stadtrand in die Stadt.
Nun oder zumindest in der Zukunft wird sich das aber höchstwahrscheinlich wieder ändern, weil ich ins Umlang ziehen will und auch mal mit dem Auto verreisen möchte.
 
In der Zukunft, höchstwahrscheinlich, klingt sehr wahrscheinlich.
Zieh doch erstmal um und dann kannst du dir auch mal Gedanken zu nem neuen Auto machen.
Ach ne, du weisst ja schon was du kaufen willst.
Hat aber nichts mehr mit dem Thema zu tun, welches sich aber auch erledigt hat.
Gibt ja auch einen Autothread hier, da könnte man sowas bereden.
 
Am besten gefallen mir bisher die Vergleiche auf Basis von 1.000.000 km Laufleistung :D

Ich würde schätzen, der durchschnittliche Fahrer legt ca. 20 tkm im Jahr zurück. Damit würde es 50 Jahre dauern, bis man die Mille voll hat. Dann hat manch einer vielleicht schon ins Gras gebissen....
 
Es geht da ja nur um den Kostenvergleich.
Ein Verbrenner hat nun mal höhere Fixkosten als ein Elektroauto.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück