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Tim1974
Guest
Der Sandero ist halt der billige Clio.
Und deswegen hat er ein Jahr länger Garantie als der Clio...

Außerdem ist der Clio nicht soviel teurer wie man denkt, ich habe mir mal einen bei Renault konfiguriert, es kamen nachher mich erschreckende ca. 26.000 € (mit TCe130 und Automatik) raus, suche ich einen ähnlich ausgestatteten bei Mobile.de, vielleicht mit ein paar Abstrichen bei der Ausstattung, geht es da preislich bei etwa 16.800 € los für einen Neuwagen!
Beim Clio TCe100 mit LPG-Betrieb ist auch ein extremes Preisgefälle zwischen Renault-Konfigurator und Mobile.de zu erkennen, beim Sandero oder Duster hingegen nicht.
Der Clio hat für mich gegenüber dem neuen Sandero den Vorteil, einfach noch schicker auszusehen, außen wie innen, eventuell ist er auch etwas besser gedämmt, wobei ich da nicht mehr so sicher bin, Dacia wird ja ständig besser und schraubt auch die Fahrzeugqualität immer weiter hoch.
Alleine die Einsparungen durch die Produktion in Rumänien machen in deutlich billiger als andere Autos in der Klasse.
Auch das ist meines Wissens nach falsch, der neue Sandero kommt soweit ich weiß aus Tanger in Marokko, dort gibt es angeblich eine neue Hightech-Fabrik die extrem umweltfreundlich produzieren kann.
Ist halt wesentlich günstiger wenn die Arbeiter ~500€ im Monat kosten.
Selbst ein Azubi bei VW verdient da schon das Doppelte.
Irgendwie muss man ja den Preis drücken.
Da kommen wir wieder zu dem Dilemma, was eigentlich nur die Politik lösen kann, wobei die es ja auch nicht schaffen oder einfach nicht wollen.
Klar soll jeder gut und fair bezahlt werden, aber wenn sich die Produkte dann kaum einer leisten kann, stimmt im System auch irgendwas nicht.
Autos werden doch heute zum großen Teil von Robotern gefertigt, auch wenn es nicht ganz ohne Menschen geht, genau bin ich nicht über die Fertigungsstraßen im Bilde, aber wenn man dafür irgendwann keine Menschen mehr braucht, sollte das gesparte Geld für die Gehälter nicht auf das Konto des Vorstandes des Unternehmens fließen sondern in Staatskassen und damit letztendlich den arbeitslosen Bürgern zu gute kommen durch höhere Sätze für Arbeitslose oder schlecht bezahlte Arbeitende.



