AIO vs. Luftkühlung

AW: AIO vs. Luftkühlung

Wenn du die Corsair H105 für einen Vergleich heranziehst musst du aufpassen, dass sie mit 4 Lüftern getestet wurde. Sie wird nämlich nur mit 2 Lüftern ausgeliefert, was bei geringen Lüfterdrehzahlen bei einem 38mm tiefen Radiator zu einem schlechten Ergebnis führt. Zumindest, wenn du sie als Vertreter der Arctic Liquid Freezer 240 nennen möchtest, die mit vier Lüftern ausgestattet ist.

Sehe nicht das die H105 mit 4 Lüftern getestet wurde ?!
Zu einem genauen Vergleich mit der Artic müsste man dass allerdings machen, da gebe ich dir Recht.

Aber für 65 ist die Artic auf jeden Fall ein Schnapper und sollte mal getestet werden.
 
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Statt der Corsair oder Enermax besser die Arctic Liquid Freezer 240 (ACFRE00013A).

65€ (uvp 130€), vier Lüfter im Push-Pull (PWM 500-1350U/min), 38mm tiefer Radiator, Pumpe regelbar (5-12V), Garantie 6 Jahre.

ARCTIC | Liquid Freezer 240 | Silent CPU Cooler for Intel | wide compatibility | quiet air cooling solution | efficient heat transfer | best performance on overclocking | low noise | gaming PC

Das Teil nimmt aber auch eine Menge Platz ein.
Nicht in jedem Case kannst du sowas mit Lüftern oben und unten verbauen.
 
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Zumal man dann auch wieder bei dem Volumen eines großen Luftkühlers wäre...
Ich würde auch erstmal auf die ersten Testberichte warten. Vier günstige Lüfter + Pumpe klingen für mich in der Theorie jedenfalls nicht besonders leise.
 
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Die AiO haben hier halt bei vielen trotzdem noch einen schlechten Ruf was zum Teil wohl noch auf die Anfänge der AiO zurück geht. (Denke ich jedenfalls)

Ne, die üblichen Gründe: Zu unflexibel in der Montage durch zu kurze Schläuche, Aufpreis von mind. 30€ nötig um brauchbare Lüfter nachzukaufen, durch relativ enge Kühllamellen am Radi ist die Option auf Silentbetrieb gestorben. Die Pumpe stellt ein Ausfallrisiko dar, welches bei Luftkühlern praktisch nicht existent ist, hier wird selbst bei stehendem Lüfter noch Wärme abgegeben, bei der AiO stehts im Schlauch. Und zu guter letzt die Chance auf Verarbeitungsfehler mit Folge einer Undichtigkeit, welche einem nahezu die gesamte Hardware mit einmal in den Tod reißen kann.

Nun sind einige Punkte davon mehr oder weniger tragisch oder aktuell kein Problem, bei Luftkühlern jedoch größtenteils gar nicht existent, bzw können vor auftreten eines Defektes festgestellt werden, wie zum Beispiel verbogene Heatpipes etc.
Viel gibt es bei Luftkühlern ja auch nicht zu prüfen, sofern mechanisch kompatibel. Die AiO lassen kaum zu Fehler vor auftreten eines Defektes zu erkennen, da sie in sich geschlossen sind.

Reicht erstmal, denke ich.

Abschließend bleibt mir nur einzuwerfen, dass ich sowohl eine H60 sowie eine H100 über längere Zeit problemlos betrieben habe, einige der o.g. Punkte jedoch zum umdenken bewegt haben.

Ist eben immer davon abhängig wie man Risiken für sich einschätzt und eingeht.

Bei der Kühlleistung der CPU wird die AiO vorn liegen, bei den Temps im gesamten Gehäuse dann schon wieder anders. Aufgrund ihrer eingeschränkten Montage haben die AiO immer enorme Auswirkungen auf die übrigen Temps im Gehäuse.

Von der H100 auf den beQuiet DR Pro2 hat meine CPU maximal +2K dazu bekommen, die übrigen Komponenten jedoch über 5K weniger (Graka + MB).

Solang alles funktioniert wie es soll, nehmen sich AiO und Luftkühlung nicht viel.
 
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Ne, die üblichen Gründe: Zu unflexibel in der Montage durch zu kurze Schläuche, Aufpreis von mind. 30€ nötig um brauchbare Lüfter nachzukaufen, durch relativ enge Kühllamellen am Radi ist die Option auf Silentbetrieb gestorben. Die Pumpe stellt ein Ausfallrisiko dar, welches bei Luftkühlern praktisch nicht existent ist, hier wird selbst bei stehendem Lüfter noch Wärme abgegeben, bei der AiO stehts im Schlauch. Und zu guter letzt die Chance auf Verarbeitungsfehler mit Folge einer Undichtigkeit, welche einem nahezu die gesamte Hardware mit einmal in den Tod reißen kann.

Nun sind einige Punkte davon mehr oder weniger tragisch oder aktuell kein Problem, bei Luftkühlern jedoch größtenteils gar nicht existent, bzw können vor auftreten eines Defektes festgestellt werden, wie zum Beispiel verbogene Heatpipes etc.
Viel gibt es bei Luftkühlern ja auch nicht zu prüfen, sofern mechanisch kompatibel. Die AiO lassen kaum zu Fehler vor auftreten eines Defektes zu erkennen, da sie in sich geschlossen sind.

Reicht erstmal, denke ich.

Abschließend bleibt mir nur einzuwerfen, dass ich sowohl eine H60 sowie eine H100 über längere Zeit problemlos betrieben habe, einige der o.g. Punkte jedoch zum umdenken bewegt haben.

Ist eben immer davon abhängig wie man Risiken für sich einschätzt und eingeht.

Bei der Kühlleistung der CPU wird die AiO vorn liegen, bei den Temps im gesamten Gehäuse dann schon wieder anders. Aufgrund ihrer eingeschränkten Montage haben die AiO immer enorme Auswirkungen auf die übrigen Temps im Gehäuse.

Von der H100 auf den beQuiet DR Pro2 hat meine CPU maximal +2K dazu bekommen, die übrigen Komponenten jedoch über 5K weniger (Graka + MB).

Solang alles funktioniert wie es soll, nehmen sich AiO und Luftkühlung nicht viel.

Gut diese ganzen Fehler können dir aber auch bei jeder richtigen WaKü passieren, und die sind wie wir wissen ja noch um einiges teurer. Von den Fehlern beim Zusammenbau von Anfängern mal abgesehen.

Der Threadersteller hat ja explizit die Lautstärke als egal eingestuft, von daher ist der Silentbetrieb irrelevant.
Wobei du mit dem nachkaufen der Lüfter für 95% der AiO User wohl recht hast, das habe ich ja aber auch schon vorher geschrieben und selbst auch bei meiner H105 getan.

Besser fahren wird man insgesamt mit dem Luftkühler, viele wollen aber auch einfach mal was anderes :)
Generell abraten würde ich von AiO jedoch nicht, weil ich persönlich gute Erfahrungen damit gemacht habe.
(So wie viele meiner Freunde, wobei einige beim neuen Rechner auch wieder auf LuKü umgestiegen sind, die konnten die Wakü nicht mehr sehen :D)
 
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Einfach gesagt lässt sich mit Luftkühlung leichter in Richtung Silent optimieren, die AiO leichter auf maximale Performance.

Aber da die Optik und Platz im Gehäuse für einige die übergeordnete Rolle spielt braucht man nicht weiter argumentieren.
 
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Stimmt so nicht ganz.
Die Corsair 105 ist mit 7V nicht hörbar, auch nicht wenn man mit dem Ohr an der Pumpe ist und die Kühlleistung ist da immer noch mehr als ausreichend.
 
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Geht da nicht um die Pumpe sondern die engen Lamellen und damit verbundene Geräuschentwicklung.
Wenn man als Vergleich nen TR-Macho zum Vergleich nimmt, wird eventuell klar was ich meine.
Den kann man noch mit nem Lüfter auf 250 Umdrehungen/Min kühlen, solche Werte an ner AiO anzulegen kommt dem ausschalten der Lüfter gleich.

Natürlich ist das alles auch von der Menge und Art der Lüfter abhängig.
Die Pumpe selbst ist mittlerweile seltener problematisch bei der Geräuschentwicklung, das ist wahr.
Es bleibt allerdings ein Verschleißteil, eine Heatpipe eher weniger. ;)
 
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Ich habe 2 Shadow Wings montiert und diese auf 7V gedrosselt.
Klar, Kühlrekorde sind so nicht drinnen aber die 980 TI @ 1450 MHZ wird nie wärmer als 42°. Das kann sich sehen lassen denke ich, mit den Corsair Lüftern sind auch 37° drinnen aber das hört sich dann an wie eine Turbine.
Das will sich keiner Freiwillig antun.

Ansonsten hast recht.
Die Pumpe wird / kann schneller verschleißen als eine Heatpipe. Bis dahin gibt es hoffentlich bessere Pumpen.
 
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Klar speziell beim Szenario ne AiO auf ner GPU zu montieren hast du enorme Vorteile zu den meisten konventionellen Luftkühlern.

Meine Aussagen haben sich primär auf die CPU-Kühlung bezogen, deine Variante hab ich etwas ausgeblendet.
 
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Aber auch Nachteile. Die Kühlung der Spawas habe ich bis dato noch nirgends mit gleichwertigem Ergebnis zum Originalkühler gesehen.
 
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Aber auch Nachteile. Die Kühlung der Spawas habe ich bis dato noch nirgends mit gleichwertigem Ergebnis zum Originalkühler gesehen.

Kommt auf die Karte drauf an.
Bei einer Referenz gebe ich dir recht, da muss man etwas herumtricksen. Bei non Referenz Boards wie bei meiner MSI Gaming, sind da Kühlblöcke drauf montiert, da reicht der 92mm Lüfter der auf der G10 montiert wird mehr als aus. Der hat sogar mehr Durchsatz als die Original MSI Lüfter.
Einzig der VRAM wird nur teilweise vom Luftstrom mehr erreicht, aber da sitzt auch eine Kühlplatte drauf.

Aber recht hast, so einfach ist es nicht und wer sowas noch nie gemacht wird davor zurückschrecken.
Alleine schon bei der Montage der Pumpe auf der GPU, da braucht man am besten 3 Hände. Aber für mein Vorhaben (ich plane einen mini ITX Power Würfel mit einem 5820K oder meiner 980 TI, sind die AIO die beste / einzige Wahl.


@shorty

Ich vergesse meistens dass die AIO Primär für die CPU gedacht sind, eigentlich paradox.
Bei 98% der CPUs am Markt reicht ein 30€ Kühler mehr als aus, selbst für ordentliches OC. Für die Grafikkarten macht sich keiner so richtig Gedanken, dabei sind es die die den PC ordentlich aufheizen und die größte Lautstärke erzeugen.
 
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Ich halte nix von den AIO Dingern. Für den geforderten Preis bekommst du einen wirklich guten Kühler der -wenn der Luftstrom im Gehäuse halbwegs passt- absolut vergleichbare Kühlleistungen bringen wird. Außerdem ist die Haltbarkeit/Undichtigkeit ein Thema. Ich habe da aus dem Bekanntenkreis bez. AIO keine besonders guten Erfahrungen gehört. Teilweise war die Pumpe nach knapp 4 Monaten im Eimer und das ganze Teil konnte mühsam wieder ausgebaut und eingeschickt werden oder die Pumpe wurde immer lauter und lauter, dass man nicht mal mehr die Gehäuselüfter hören konnte so laut wurde das Teil. Wenn bei einem normalen Kühler der Lüfter irgendwann mal den Geist aufgibt dann schraube ich den ab und einen neuen Lüfter dran. 3 Minuten Arbeit maximal! Bei einer defekten Pumpe einer AIO geht dann richtig der Ärger los! :-(

Also, hätte ich einen FX 9590 und dazu eine entsprechend übertaktete Grafikkarte, dann würde ich mir auch über das Thema Wasserkühlung Gedanken machen. Für (grob geschätzt) 95% aller PC-Besitzer ist das aber wohl völlig raus geworfenes Geld ohne Nutzen. Sorry, zumindest sehe ich das so!
 
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