Wenn Flüchtlinge wieder gehen, wieso dann versuchen sie zu integrieren? Das kann man sich doch dann sparen und das Geld dafür auch. Es war ein mutiger Schritt von Merkel den Ungarn zu sagen, ok wir nehmen euch jetzt völlig unbürokratisch ein paar Flüchtlinge ab aber die Politik des durchwinkens danach war der größte Fehler überhaupt. Das war ein Signal ihr könnt alle kommen, und jetzt kommen sie von überall her. Aus Marokko, aus Tunesien, aus Algerien, Länder wo wir Urlaub machen! Sie kommen aus Afghanistan, aus dem Irak, aus dem Iran. Sie kommen aus Eritrea und dem Sudan! Die halbe Welt macht sich auf den Weg nach Deutschland weil sie alle denken Frau Merkel hat uns doch eingeladen! Das muss endlich aufhören!
Wichtiger wäre es, daß die Gründe für das Fliehen (oder wie auch immer man es nennen mag) bekämpft werden. Symptome bekämpfen hat noch nie eine Krankheit geheilt. Aber das muss dann logischerweise bei den ganzen Verstrickungen auch von allen gewollt sein und daran scheitert es.
Natürlich können wir nicht unbegrenzt Leute aufnehmen.
Gleichzeitig kann es aber keine Obergrenze in dem Sinne geben. Rechtlich nicht, moralisch auch nicht.
"WIR" sollte aber in dem Fall nicht Deutschland und einige wenige Länder alleine sein, sondern ein wirkliches "WIR"
Da kann es meiner Meinung nach auch nicht sein, dass irgendwelche Großempfänger von EU-Zuschüssen sich hinstellen und sagen, wir machen nix. Länder die enorm vom EU-Beitritt profitiert haben (wobei gerade da die "einfachen Bürger" eher einen Nachteil dadurch haben), picken sich die Rosinen raus. Toll! :flop:
Warum versucht wird, Flüchtlinge zu integrieren? Was sonst? Ist doch der einzig richtige Weg. Ghettobildung und Abgrenzung hatten wir durch falsche Politik (Ausländerschulen, bewusst keine Deutschkurse anbieten) bei den Gastarbeitern bereits, die Folgen davon sind teilweise bis heute spürbar.
Wenn Integration - welche von beiden Seiten gewollt und gefördert werden muss - nicht gelingt, bleiben die Leute zusammen. Ist ein ganz normales Verhalten.
Ist bei deutschen Rentnern auf den Balearen so, ist bei vielen hier seit Generationen lebenden Türken so und ist bei etlichen seit Jahren hier lebenden Deutschrussen so.
Sorgt aber immer wieder für Stress, Paralellgesellschaften will doch wohl niemand.
Im Extremfall dann so wie in den Vororten von Paris oder in Belgien. Augen zu, Problem gelöst. Scheinbar. Bis irgendwann der große Knall kommt, weil viele Abgehängte und Chancenlosen sich radikalisieren lassen und/oder kriminell werden.
Geschlossene Lager? District 9?

Ginge vielleicht, wenn es für eine absehbare Zeit wäre. Aber wann wird da Ruhe sein und die Leute können bedenkenlos zurück? Nach wie vielen Jahren?
Und deren Kinder sollen solange wie unterrichtet werden? Ansonsten kann man mit denen nach Kriegsende auch nicht wirklich viel anfangen und welchen Weg dann die Mehrheit einschlagen würde, wäre dann vorprogrammiert. Prima Nachwuchs für Rattenfänger aller Art.
Gleiches gilt aber auch schon vorher. Wenn "die" dann eingepfercht jahrelang in irgendwelchen Lagern hocken würden und sich langweilen, ist doch auch klar, dass die Unzufriedenheit wächst und es zwangsweise zu Schlägereien und Schlimmerem käme.
Klar werden viele erstmal froh sein, in Sicherheit zu sein. Aber gleichzeitig will man doch, dass es vorwärts geht und man ein Ziel hat.
Stell Dir mal vor, Du müsstest jetzt eine Art Riesen-WG mit all Deinen Nachbarn führen. Wie lange würde es wohl dauern, bis der erste Streit da wäre? Wer räumt den Müll weg, der achtlos hingeworfen wird (ICH war das nicht

)
Ist ja nicht so, dass alle vorher in einem dritte Welt Land gelebt haben und froh über sauberes Wasser sind. Die wollen möglichst auch zumindest den Standard von früher auch wieder erreichen. Die Chance hat man hier als anerkannter Flüchtling zumindest theoretisch. Zwar nicht so einfach, wie leider oft erzählt wird (auch das ist ein Ansatzpunkt, gerade), aber es ist machbar.
Würde man aber alles verwehren und die nur in irgendwelchen Lagern sicher "aufbewahren", statt zu integrieren, steigt zwangsläufig die Kriminalität.
Tut sie so auch. Ist logisch und leider sind überall A...geigen dabei. Tut sie sicher auch überproportional bei bestimmten Gruppen. Da wünsche ich mir auch ein konsequenteres Vorgehen (insgesamt, egal wer Straftate begeht. Härtere Strafen und vor allem Ausreizen des Strafmaßes, auch bei jüngeren Tätern) und bin mit vielen Dingen auch nicht einverstanden.
Andererseits, nüchtern betrachtet, haben wir nunmal einen Rechtsstaat, d.h. faire Prozesse und die Möglichkeit, gegen Urteile vorzugehen. Eigentlich ist das auch gut so. Darauf können wir stolz sein, auch wenn das immer mal wieder ausgenutzt wird und dadurch Verfahren teils Jahre dauern.
Ich bin auch der Meinung: "Wer straffällig wird, hat hier nix zu suchen".Kann meinetwegen auch nur ne Packung geklauter Kaugummis sein. Weg! Bei Registrierung einen entsprechenden Passus unterzeichnen lassen und fertig.
Wir haben genügend eigene Kriminelle.
Aber so einfach geht es halt nicht, da kann man noch so viel aus der Opposition heraus oder am Stammtisch/bei Demos brüllen. Es ist einfach nicht so einfach möglich. Zumindest ein wenig wurde ja (bin mal gespannt) in die Richtung geändert.
Und man darf auch - ohne irgendwas runterzuspielen - nicht vergessen, dass sie subjektive Wahrnehmung oft vieles schlimmer darstellt, als es wirklich ist.
Wie gesagt, ohne etwas beschönigen zu wollen.
Als beispielsweise die Diskussion um gefährliche Hunderassen aufkam, verging kein Tag, in dem nicht vor allem in Boulevardzeitschriften wieder ein Bericht über einen "Kampfhund" (Schäferhund

) war, der ein Kind angefallen hat.
Kommt sowas jetzt nicht mehr vor?
Als Turbo-Rolf damals die junge Frau samt Kind "auf dem Gewissen hatte", ständig Berichte über Raser und illegale Straßenrennen. Wo ist die Schweinegrippe, die Vogelgrippe? Der Gebärmutterhalskrebs? Die Pflicht zur Masernimpfung? Zig Themen, die uns schon an unseren Untergang haben glauben lassen.
Wie mehrmals gesagt, ohne verharmlosen zu wollen. Bestimmte Vorfälle gehen absolut gar nicht, aber Taschendiebstähle die bei großen Menschenansammlungen schon immer vorkamen und beispielsweise in Köln gerade von diesen Täterkreisen regelmäßig begangen wurden jetzt den Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben, empfinde ich als unfair. Und als gefährliche Stimmungsmache.
War sonst im Regionalteil eine kleine Meldung wert. Jetzt einen ARD-Brennpunkt.
Was ist denn mit den einschlägig bekannten Großfamilien in Berlin. Sind das auch Flüchtlinge? Seit Jahren namentlich bekannt, nix passiert. Aber wenn dort jetzt "südländisch aussehende Personen" Mist bauen, waren es natürlich Flüchtlinge.