Adobe Premiere Pro CS6 und Videoeinstellungen..

Qualität ist keine Einheit.
Bitrate stellt auch Qualität ein, ist allerdings eine konkrete Einheit.
Qualität ist keine Einheit, und weiter?
Was macht eine konstante Qualität nun schlechter als eine Bitrate, die durch unterschiedliche Komprimierbarkeit des Materials und unterschiedliche Einstellungen der Komprimierung nocheinmal zusätzlich beeinflusst wird?
Und wie soll ein Laie die Bitrate auch nur einigermaßen zuverlässig einschätzen können?

Der Qualitäts Regler wird nur ein umgelabelter Bitrate Regler sein.
Nein, bei qualitätsbasierten Encodings gibt es keine vordefinierte Bitrate und auch kein vordefiniertes Bitratenlimit.
Es wird ein psychovisuelles Qualitätsniveau festgelegt und gehalten.
CRF funktioniert hier ganz ähnlich wie die konstante Qualität/der konstante Quantizer, die es auch schon bei XVID/DVIX gab.

Solange du ähnlichen Footage hast (bei ihm ist er sogar immer identisch, da immer Fraps) und mit den selben Einstellungen renders ist kein sichtbarer unterschied vorhanden.
Ein schnelles Spiel mit hochauflösenden Texturen, vielen dunklen Passagen und Explosionen ist also identisch mit Angry Birds oder Worms und benötigt genauso viel Bitrate, weil es mit fraps aufgenommen wurde? Das selbe Spiel benötigt in unterschiedlichen Abschnitten auch gleichviel Bitrate?
Eine sehr gewagte These!

Wenn du bei unterschiedlicher Footage und absolut identischen Einstellungen keinen Unterschied siehst, hast du schlicht zuviel Bitrate verwendet.
Beim verlustbehafteten Encoding geht es um visuelle Transparenz mit der niedrigst möglichen Bitrate.
Es ist recht witzlos einfach 35MBps -oder einen anderen x-beliebigen Wert- vorzugeben, wenn Transparenz mit der Hälfte der -oder weniger als der vorgegebenen- Bitrate möglich gewesen wäre.
 
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