80 Euro für neue Spiele sind nicht zu viel? | Kolumne von Santi

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Von mir aus können Spiele ruhig teurer werden. Wenn sie sehr gut sind. Und wenn sie fertig sind. Und wenn sie vollständig sind, ohne für DLC's beschnitten worden zu sein. Und wenn ich das Gefühl habe, dass Ports auch technisch für den PC aufpoliert wurden. Und wenn es keine Mikrotransaktionen in Offline-Titeln gibt.

Bei diesen (eigentlich nicht übertriebenen) Ansprüchen bleiben für mich also noch höchstens 1-2 AAA-Titel pro Jahr, die ich überhaupt kaufe. Da ist es mir dann echt egal, ob die 20-30 Euro mehr kosten als früher.
 
Ich kenn die Santi ja nur von den Bildern und schätze sie deutlich jünger ein, als ich es bin.
Deshalb frage ich mich ob sie die "gute alte Zeit" (und vor allem die D-Mark) wirklich bewusst in Erinnerung hat.

Kann ja sein, dass ihr die Bilder schmeicheln und wir uns alterstechnisch auf Augenhöhe bewegen;
denn dann nehme ich ihr den Absatz "Früher war Alles anders" jedenfalls halbwegs ab ^^
(Denn Alles war sicher nicht anders :P )

In der Zeit gab es auch reichlich bugs in Games...
Nur musste man, sofern kein Internet, wochenlang auf einen patch auf einer CD/DVD in einem Games-Magazin warten oder, sofern doch Internet, genau so lange downloadzeiten ertragen wie heute (patches zwar sehr viel kleiner, aber die Leitung war halt auch entsprechend unterirdisch ggü. Heutigen...)
Und man musste den patch auch selbst irgendwo im internet finden, sofern man überhaupt von ihm wusste!
Es gab ja keine launcher, die einem bequem das neueste update sofort und selbsttätig herunterladen.

Kennt noch jemand patches-scrolls.de ?? :ugly:
 
In der Zeit gab es auch reichlich bugs in Games...
Nur musste man, sofern kein Internet, wochenlang auf einen patch auf einer CD/DVD in einem Games-Magazin warten oder, sofern doch Internet, genau so lange downloadzeiten ertragen wie heute (patches zwar sehr viel kleiner, aber die Leitung war halt auch entsprechend unterirdisch ggü. Heutigen...)
Das war ja auch einer der Gründe Zeitschriften wie PCGH zu kaufen, für die Patches auf der CD.
 
80 € und mehr für ein Spiel - geht gar nicht !! Das maximale was ich für nen Game, in der heutigen Zeit, bereit bin auf den Tisch zu legen sind ~ 50 €. Und selbst bei diesem Betrag überlege ich es mir mehr als nur einmal. Denn was heutzutage ab und an als Spiel auf den Markt geworfen wird ist teilweise eine Beleidigung und ein schlag ins Gesicht der Kunden bzw. Spieler. Bestes Beispiel CP2077.
 
Beim Schrott der uns oft präsentiert wird, wo das Spiel teils noch Monate und manchmal auch Jahre von dem entfernt ist was uns versprochen wurde, einfach nur nein.
Nur wenn das Spiel wirklich fertig ist, dass Maximum heraus geholt wurde, dann darf man vielleicht so viel Geld verlangen.
Die Publisher sollten sich selbst mal hinterfragen, also ihr handeln, wie zum Beispiel ein frühzeitiges herausbringen weil sie es wollen, nicht weil das Spiel fertig ist.
 
Tombraider kostete 1997 89,95DM laut Lösungsbuch von EIDOS.
Das Spiel hatte 15 laaange Level.
So lang, daß das Lösungsbuch 160 Seiten hat.

Für ähnlich alte Spiele gilt dasselbe.
Nicht ganz so abwechslungreich, aber meist 6x5 Level lang:
- Doom,
- Heretic,
- Hexen,
- Final Doom,
- Rise of the Triad,
- Doom 2,
- Heretic 2 (super Grafik für die Zeit).

Die lagen alle in dem Fenster 70.- ... 90.-DM.
Das Sahnehäubchen war Unreal mit 40 Leveln und der Unreal-Engine.

Nicht ganz so bombastisch, aber auch 40 Level lang: Assault Rigs (PS1 und PC).

Keines von denen hat eine langweilige Spielmusik oder flache Geräusche.
Und das alles für unter 100.- DM.
Mit Schachtel und manchmal noch Bonus drin.

Und heute: lade Dir Deinen Schei .. gefälligst selber runter.
Zahlen darfst Du dann trotzdem extra, wenn Du gewinnen willst, hihi.

Patches gab es bei fast allen Spielen, aber längst nicht so viele, wie heute.
Bei Unreal lag die letzte Patch Version bei 226f.

Ja, man mußte lange warten darauf und die Heft CDs von PCGames und Co. hatte reißenden Absatz.
Der 226f von Unreal hat 18,3 MB.
Das waren Stunden mit einem Modem mit 2 ... 6kByte/s.

Da ging die Installation von der CD erheblich schneller.

Die Grafik ist um Welten besser geworden heutzutage, aber so in den Bann gezogen, wie Unreal, Tombraider, Indiana Jones oder die Shooter oben, hat mich kein einziges.

Sogar alle Neustarteile von Tombraider liegen unfertig auf der Platte.
Von Unreal 2 nicht zu reden, das hab ich verschenkt.

R-Type Delta in neuer Grafik könnte mich um 90.- Euro ärmer machen, aber das werden wir wohl nie sehen.
R-Type Final 2 dümpelt noch bei 40.- EUR bei GOG rum, da könnte ich mal zuschlagen.


Eigentlich wollte ich mich mit Ratchet & Clank auf der PS 5 durch den Sommer wuseln, aber Sony verkauft mir ja keine Konsole.
 
Die Grafik ist um Welten besser geworden heutzutage, aber so in den Bann gezogen, wie Unreal, Tombraider, Indiana Jones oder die Shooter oben, hat mich kein einziges.
Glaube das ist oft ein sehr verklärter Blick auf die Vergangenheit. Man war jünger, war begeisterungsfähiger, es gab nur wenige Spiele (in Relation zu heute) und und und. Ganz ehrlich, ernsthaft abwechslungsreich waren die Spiele von damals im Grunde nie. Heute würde man bei solchen Spielen über das repetetive Gameplay, die immer gleichen Gegner usw. spotten. ;)
 
Dann hast Du sie nicht gespielt.
:lol: :lol: :lol:Du hast halt ein bescheidenes Gedächtnis.
Würde heutzutage ein Spiel dieser Machart erscheinen, würde es zu Recht ohne Ende kritisiert werden. Anforderungen steigen nunmal und das was damals für die Zeit gut war, wäre heute ein schlechter Witz.
 
Da ging die Installation von der CD erheblich schneller.
Vielleicht hinkt meine Milchbubenrechnung, aber:
Heute müsste man noch die Kosten für High-Speed-Internet miteinrechnen.
Außer man mag sich Brocken wie RDR2 oder Star Citizen drei Wochen lang
"runterladen". Von Always-On ganz zu schweigen.

Früher reichte eine Install-Disketten/CD/DVD und Patches von Heft-CD/DVDs,
die man auch weiterreichen konnte (die Spiele übrigens auch).

Aber ja, wahrscheinlich sind auch daran Putin, Merkel und Lauterbach schuld.
Ganz ehrlich, ernsthaft abwechslungsreich waren die Spiele von damals im Grunde nie. Heute würde man bei solchen Spielen über das repetetive Gameplay, die immer gleichen Gegner usw. spotten. ;)
The Dig
Anno
Tie-Fighter
Doom/Quake
Lara Croft
Colin McRae
Tetris
Dungeon Keeper
Theme Park
Freelancer
...
Wo fehlt dir da die Abwechslung?
(Sogar schon auf einer Atari 800/2600 war die vorhanden.)

Aber wo wir grad bei Spotten sind:
Du hast wohl immer nur stupide Shooter gespielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
:lol: :lol: :lol:Du hast halt ein bescheidenes Gedächtnis.
Besser, als manch anderes ist es wohl.
Tombraider 1 hab ich voriges Jahr zum 10 mal oder so komplett durchgespielt, Unreal bin ich noch dabei.

das was damals für die Zeit gut war, wäre heute ein schlechter Witz.
Deswegen kommt ja ein solcher Crap raus, den keiner mehr sehen will.
Und Schieß-alles-tot-mit-exaktem-Kopschuß ist mir zu öde.

Kommt mal was anderes, langweiliges, altes, wie Ratchet und Clank, wird es komischerweise ein Megaseller.
 
The Dig
Anno
Tie-Fighter
Doom/Quake
Lara Croft
Colin McRae
...
Wo fehlt dir da die Abwechslung?

Aber wo wir grad bei Spotten sind:
Du hast wohl immer nur stupide Shooter gespielt.
Ja stimmt, die Spiele waren unfassbar abwechslungsreich. Doom und Quake waren so... Ach nee, stumpfe Shooter mit immer gleichen Gegnern.
Tomb Raider war aber mega abwechslungsreich, ach nee, warte, hüpfen, schießen auf gefühlt 5 verschiedene Gegnerarten. Das war schon herausragend.

Heutige Spiele haben da natürlich teils nur 30, 40 unterschiedliche Gegnertypen, Fertigkeitsbäume mit teils hunderten Möglichkeiten, zig unterschiedliche Biome, die man etdecken kann und und und.

Aber ja, bleibt mal bei Euren Retrogames, bei denen Ihr stundenlang immer nur das Gleiche macht und nur sehr selten mal etwas Neues seht. ;)

Ach so, Shooter spiele ich schon seit mindesten 25 Jahren nicht mehr, ist schlicht nicht meins. ;) Bin da mehr der RPG und Rundenstrategiefan. ;)

Und falls es Dir bei Deiner Aufzählung darum geht, dass man unterschiedliche Genre spielen konnte, ja. Darum ging es nur nicht, es geht um die Abwechslung innerhalb der einzelnen Games.

Ihr seid aber gute Beispiele für diesen verklärten rückwärtsgewandten Blick. Die Spiele damals waren schon aus technischer Sicht logischerweise weniger abwechslungsreich, aber dennoch beharrt Ihr auf deren tollen abwechslungsreichen Erlebnissen. ^^
Und Schieß-alles-tot-mit-exaktem-Kopschuß ist mir zu öde.

Kommt mal was anderes, langweiliges, altes, wie Ratchet und Clank, wird es komischerweise ein Megaseller.
Mir auch, aber ich schaue auch realistisch auf die Vergleiche damals zu heute und nicht mit verklärtem Retroblick. ;)

Und wenn Du das aktuelle R&C als "komischerweise" Megaseller bezeichnest, naja. ^^ Fifa wird auch jedes Jahr ein Megaseller, ohne dass es irgendwas neu machen würde. CoDs ebenso usw.
Also ganz ehrlich.....
 
die man auch weiterreichen konnte (die Spiele übrigens auch).
Jein, mit Starforce ging doch die Gängelei schon los.

Aber ja, wahrscheinlich sind auch daran Putin, Merkel und Lauterbach schuld.
Laß mal Karl in Ruhe, der muß die Herbstwelle vorbereiten.

The Dig
Anno

...
Wo fehlt dir da die Abwechslung?
Abwechslung gab es doch Ende der 90er mehr als zu jeder anderen Zeit.
Ich hab gerade einen Mix aus GOG-und Normalversion von Powerslide in Widesreen und 3dfx-Emulation zum Laufen bekommen - sagenhaft.
Ja stimmt, die Spiele waren unfassbar abwechslungsreich. Doom und Quake waren so... Ach nee, stumpfe Shooter mit immer gleichen Gegnern.
Tomb Raider war aber mega abwechslungsreich, ach nee, warte, hüpfen, schießen auf gefühlt 5 verschiedene Gegnerarten. Das war schon herausragend.
Ich weiß nicht was Du als Abwechslung betrachtes, aber welchen Gegner ich als nächstes erschießen kann, ist für mich keine Abwechslung.

Es ging da um Geschichte, alte Schlösser, Tempel, Pyramiden, antike Bauwerke und Höhlensysteme.
Oder mal drei Teile in die richtige Reihenfolge bringen und schnell auf einen bestimmten Punkt springen.
Oder mal einen Dinosaurier erlegen (ja, ich hab's geschafft, obwohl es angeblich nicht geht).
Oder mal zwei Schalter finden und den anrückenden Messerollen entkommen ... .

Heutige Spiele haben da natürlich teils nur 30, 40 unterschiedliche Gegnertypen, Fertigkeitsbäume mit teils hunderten Möglichkeiten, zig unterschiedliche Biome, die man etdecken kann und und und.
Abknallen macht Spaß - bis zu einer gewissen Grenze.

Dann wird es öde oder ekelig.
Die letzten Spiele, die ich in der Richtung gesehen habe, waren beides.
Sogar bei Mittelaltersimulationen fließt hektoliterweise Blut und die Innereien fliegen durch die Gegend.

Aber ja, bleibt mal bei Euren Retrogames, bei denen Ihr stundenlang immer nur das Gleiche macht und nur sehr selten mal etwas Neues seht. ;)
Was sieht man denn in den neuen Spielen neues?

Neue Leichenberge, tote Pferde oder was?

Ach so, Shooter spiele ich schon seit mindesten 25 Jahren nicht mehr,
Im Kindergarten gab's schon Shooter?
Na, na, na!
ist schlicht nicht meins. ;) Bin da mehr der RPG und Rundenstrategiefan. ;)
Immer die gleichen Runden - Klasse abwechslung.

Mir auch, aber ich schaue auch realistisch auf die Vergleiche damals zu heute und nicht mit verklärtem Retroblick. ;)

Und wenn Du das aktuelle R&C als "komischerweise" Megaseller bezeichnest, naja.
Nein, ich meinte die ganze Serie und die steht wohl weit oben bei den Verkaufszahlen.
https://www.play3.de/2021/06/21/uk-...eheren-verkaufszahlen-als-in-der-debuetwoche/ ,


^^ Fifa wird auch jedes Jahr ein Megaseller, ohne dass es irgendwas neu machen würde. CoDs ebenso usw.
Also ganz ehrlich.....
Für Fußball interessiere ich mich nicht.

Dann lieber ein schönes NHL-Match zu zweit, da gibt es richtig was zu lachen.
 
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