AW: 8 GByte schon für rund 60 Euro - Nach diesen RAM-Modulen suchen PCGH-Leser aktuell besonders oft
kuer, wir wärs wenn du einfach ne Quelle ins Spiel bringst, die deine Aussage untermauert, anstatt ebenso ohne Untermauerung deines Standpunktes einzusteigen?
Mein letzter Kenntnisstand was Ram angeht ist aus späten DDR2 Zeiten, als bei nem Phenom II der Unterschied zwischen 800er cl 4 oder 5 und 1066 cl5 bei ~1-2% lag, also im Bereich der Messungenauigkeit bzw. -schwankung. Hat PCGH damals getestet, weiß leider die genaue Ausgabe jetzt nicht. Ich bezweifle, dass das bei DDR3 anders sein wird, vllt. hat sich aber ja seitdem was an den IMC's geändert, sodass sie von schnellerem Speicher profitieren.
Update: bin bei Toms Hardware fündig geworden:
Beim Phenom II schrieb:
Unsere Ergebnisse haben gezeigt, dass schnellerer Speicher und flottere Timings zu Performance-Vorteilen führen, die am ehesten in synthetischen Benchmarks zum Ausdruck kommen. Der Einfluss auf Performance im reellen Umfeld hält sich dagegen in Grenzen. Spiele profitieren davon wenig; zudem benötigen Sie Anwendungen, die den Speicher intensiv verwenden, um ernstzunehmende Performance-Vorteile zu erhalten. WinRAR ist eines der wenigen Beispiele hierfür.
Während DDR3-1600 bei strammen Timing zweifellos die beste Performance bietet und DDR3 unter 1066 nicht benutzen sollten, ist der beste Kompromiss eindeutig DDR3-1333 bei vernünftigen Timings. In den meisten Benchmarks ist der Unterschied von 1600 zu 1333 verschwindend gering. Hinzu kommt, dass DDR3-1333 bald zum Performance-Mainstream gehören wird, wodurch Low-Latency-Speicher-Kits zu annehmbaren Preisen zu haben sind.
Quelle:
http://www.tomshardware.de/phenom-ii-ddr3,testberichte-240345-8.html
Beim Core i7 schrieb:
Das Ergebnis ist klar: Die Umstellung von einer Speichergeschwindigkeit zur nächst schnelleren, so z.B. von DDR3-1066 auf 1333, bringt nicht besonders viel. Selbst wenn Sie langsamen DDR3-800-RAM durch DDR3-1600-Speicher ersetzen, führt das lediglich zu geringen Schritten. Die Performance-Vorteile sind zwar messbar, aber nie wirklich wahrnehmbar.
Allerdings gibt es ausnahmen: Die Komprimierung von Dateien geht bei WinRAR mit DDR3-1600 und schnellen Timings bedeutend schneller. Einige Anwendungen wie Spiele nutzen den Vorteil der besseren Speichergeschwindigkeit immerhin in gewissem Maß.
Quelle:
http://www.tomshardware.de/DDR3-Speicher-Skalierung-Core-i7,testberichte-240349-11.html
Es lohnt sich die benchmarks mal durchgehen. In Spielen liegt der Unterschied meistens bei max. 3 fps (wobei bei sehr niedrigen Settings gebencht wird um keine GPU-Bremse zu haben, die Frames also im hohen zweistelligen bis unteren dreistelligen Bereich sind), einzig l4d scheint ne Ausnahme mit bis zu 12% Unterschied zu sein. Wohlgemerkt um Bereich 170 bis 195 fps.
Bei Anwendungen sieht es nahezu gleich aus: Selten wird irgendein Job vom schnellsten RAM mehr als 1-3 Sekunden schneller erledigt als vom langsamsten. Im Testparcour ist WinRAR das einzige wo sich bemerkbare und auch nennenswerte Unterschiede ergeben, nämlich 40 zu 46 Sekunden.
Bei alldem gilt es natürlich noch zu berücksichtigen, das hier (bei den Spielen) realitätsferne Settings gewählt wurden, um den Unterschied sichtbar zu machen. Sobald die Grafikkarte mehr zu ackern hat werden die Unterschiede wohl noch marginaler ausfallen.
Mein persönliches Fazit: Meine unbelegten Annahmen dass sich seit DDR2 nicht viel verändert hat haben sich bestätigt. Ich würde nie zu hochpreisigem Speicher greifen, sondern im Mittelfeld bei mäßigem Takt mit mäßigen timings einkaufen. Und wenns zu teuer wird, kann man problemlos weiter unten zuschlagen.