gf2mmx gibts nicht und die gf2mx war eine billige Einsteigerkarte

Die Bildqualität des 3dfx-AA ist trotzdem nahezu unerreicht, aber wie schon oft geschrieben:
Die meisten Leute waren zu der Zeit froh, wenn sie ihre maximal mögliche Auflösung bei vollen Details nutzen konnten. AF war die Ausnahme und AA wurde von einigen als nutzlose Spinnerei abgetan, die maximal für alte Titel Sinn machen könnte, die einfach keine höhere Auflösung unterstützten.
Abseits von AA bot 3dfx dagegen ~die gleiche Bildqualität, wie alle anderen. Schließlich war damals ein Trilinearer Filter noch ein echter Trilinearer Filter und Anisotrope Optimierungen gab es auch nicht. Shaderreplacements ohne programmierbare Shader (bzw. die V5 konnte überhaupt nichts selbst berechnen) natürlich auch nicht, die Karten haben 1:1 die Pixel gezeichnet, die ihnen von der CPU über Polygone und Texturen vorgegeben wurden.
Bezüglich Tests:
Wir haben afaik
(immer noch) keinen, aber Raff hat mal einen auf 3dCenter veröffentlicht:
3dfx Voodoo5 6000 Review | 3DCenter.org
Fazit: Mit den seinerzeit zur Verfügung stehenden CPUs muss sich die V5 6000 nicht selten einer Gf2 GTS geschlagen geben, der Gf2 Ultra (vor 9 Jahren der potentielle Hauptgegner - aber zu dem Zeitpunkt war die V5 6000 eben noch gar nicht serienreif) unterliegt sie im Durchschnitt und gegen die Geforce3, die im Februar kam, hätte sie klar verloren.
In Szene setzen kann sie sich nur mit sehr hohen Auflösungen (oder AA) und CPUs, die erst Jahre später erschienen sind. (aber da gabs dann schon ne Gf4 oder gar Radeon 9xxx)