News "Zerstörung von Videospielen": EU-Kommission weist Forderung nach neuen Gesetzen zurück

PCGH-Redaktion

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Stop Destroying Videogames will verhindern, dass Videospiele nach der Abschaltung von Servern unspielbar für Käufer werden. Die Europäische Kommission hat nun über die Initiative entschieden und über einen möglichen zukünftigen Austausch mit der Industrie gesprochen.

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Das ist nicht akzeptable, wenn das die Kommission entscheidet brauchen wie eine neue Kommisson. Also alle wählen gehen und Protesten anschließen.
 
Das war von vorneherein klar, und jeder der etwas anders geglaubt hat, hat sich Illusionen hingegeben. Im Zweifel gilt wie immer: Mit der eigenen Geldbörse abstimmen, anstatt nach neuen Gesetzen zu schreien! Wer dazu nicht die nötige Willenskraft aufbringt, der braucht auch nicht rumzuheulen. Wenn die versammelte Gamerschaft auch nur mal einen Monat lang nirgendwo außer bei GOG einkaufen würde, dann hätte sich das Problem doch schon längst erledigt.
 
Wenn die versammelte Gamerschaft auch nur mal einen Monat lang nirgendwo außer bei GOG einkaufen würde, dann hätte sich das Problem doch schon längst erledigt.
Genau so schaut es aus, alles andere ist dummes Geschwätz.

Klar, ich reiß jetzt so Spielereihen ungern auseinander über mehrere Accounts (das hat mich beim Gothic Remake jetzt echt genervt), aber generell, immer schauen was ich bei Steam will und dann nochmal bei GoG nachsehen und da kaufen.

Ihr könnt auch alte Spiele beim Preservationsprogramm (hört sich irgendwie nach ner Verhütungsmethode an :D ) unterstützen. https://www.gog.com/en/gog-preservation-program
 
Ich auch nicht. War klar dass sich die Politik auf Seiten der Großkonzerne stellt, egal wie benachteiligt Käufer im aktuellen System sind.
Sprich Publisher werden weiter auch Single Player Games an Server binden, welche sie dann quasi jederzeit abschalten können. Die Serverbindung bedeutet, dass das jeweilige Spiel kein Produkt, sondern ein Service ist, welcher jederzeit eingestellt werden kann.

Alle Rechte und volle Kontrolle den Publisher, so gut wie keine den Käufern lautet die Devise.

Wenn ich immer wieder sehe, dass z.B. Steam Fanboys über Verbraucherschutzorganisationen herziehen, welche es wagen ihr heiliges Valve für unsere Kundenrechte zu verklagen, kommt mir das große Kotz...
 
Nach den ersten positiven Reaktionen von EU-Abgeordneten hatte ich tatsächlich gehofft dass sich was ändert.
Das ist dann leider ein Zeichen für Publisher andere Anti-Consumer Dinge auszureizen, wie ingame-Transaktionen, FOMO-Mechanismen oder halt nun auch wie EA verstärkte ingame-Werbung.
 
Wundert mich nicht, warum sich die Spielerschaft in letzter Zeit wieder vermehrt nach alternativen Quellen umschaut woran weder Publisher, noch Entwickler etwas verdienen. Das ist alles hausgemacht, genau wie bei dem Streaming wo jeder meint ein Abo verkaufen zu müssen. Irgendwann denkt sich die Zitrone eben nicht mit mir.
 
Das die EU-Kommision ein unnützer Haufen ist war leider von Anfang an klar.

Einfach keine schrottigen AAA-Spiele kaufen.

Wenn es etwas gibt, was die Produzenten des Software-Schrotts noch mehr hassen als den Konsumenten, dann ist das der Rückgang von Umsatz.
 
Das die selektierten Sesselfurzer in dem Verschnitt der UdSSR was sich die E.U. schimpft in dem Industrielobbyismus täglich zum guten Ton gehört, eine Entscheidung im Sinne der Bürger und Kunden treffen, hatte nicht wirklich jemand geglaubt - selbst wenn die Petition 50 Millionen Unterzeichner hätte.

An der ganzen Situation ist nicht nur die Spieleindustrie schuld, denn für eine Transaktion braucht man immer 2 Parteien. Die Leute die hunderte oder tausende Euros in Mikrotransaktionen in einem Spiel gesteckt haben, die die eine Deluxe Edition holten anstatt der normalen Version, die die ein Spiel holten obwohl bekannt war das es super unoptimiert und verbuggt lief. All diese 'Gamer' die sowas unterstütz(t)en gehören an den Pranger. Der Spruch 'Ich gebe mein Geld aus wo ich will' zieht nicht mehr, klar sie können ruhig die Spieleindustrie für alle anderen mit ihren Käufen und Hype weiter kaputt machen, aber dann sollten sie sich mit dem Begriff 'Vollhonk-Gamer' anfreunden.

Das die Initiative bis auf weiteres gescheitert ist, ist gar nicht schlimm. Die Spieleindustrie scheint manchmal zu vergessen wer sie so groß werden lies. Sie werden sich daran aber erinnern, früher oder später, wenn noch mehr 10(0)k+ Entwickler gefeuert werden, wenn noch mehr Studios schließen oder wenn fast jede neue Spieleankündigung einen Lachanfall auslöst statt Hype. Bis dahin: Kauft keinen Trash!
 
Das dies in die Hose geht war fast klar. Entscheidung im Sinne der Bürger, auf keinen Fall. Hauptsache Schwachfug wie meinen Geschwindigkeitspieper entwerfen, bei dem ich jedes mal das brechen bekomme und wegdrücken muss. Dabei fluche und f... EU Kommission rufe.
Man kauft etwas und dann ist es weg, wenn der Hersteller es will. Hast Du ja bestätigt, ansonsten wird es nix mit spielen, könnte schon wieder brechen.
 
Interessant wie über die EU Geschimpft wird. Allerdings soll diese es richten.
Btw es gibt da halt zwei Rechtsgüter welche sich gegenüber stehen. Btw irgendwer wird mit irgendjemanden einen Vertrag geschlossen haben wo es gerade darum geht. Nun bleibt zu prüfen wer da ggf einseitig den Vertrag ändert bzw ob man Ansprüche gelten macht welche gar nicht vereinbart waren.
Ich halte es für falsch das EU-Parlament als käuflich zu betiteln oder das die Kommission ein unnützer Haufen ist.
Auch diese sind an Gesetze gehalten, es kann aber geschaut werden ob man im Sinne der Verbraucher diese anders fast. Aber auch hier wird es ein Abwegen mit der Gegenseite geben.

Btw ich bin noch nie ein Fan von Software gewesen welche nur mit aktiver Internet Verbindung funktioniert. Wie man sieht lag ich mit meinen Befürchtungen in der Vergangenheit doch nicht so falsch.
 
Ach, wie überraschend: Wenn man vorab Ubisoft und die Lobbyisten von Video Games Europe einlädt, Stop Killing Games selbst aber außen vor lässt,
kommt am Ende eine industriefreundliche Entscheidung heraus.
Bei über 1,29 Millionen Unterstützern wirkt das natürlich vollkommen ausgewogen und ergebnisoffen.
Ein Schelm, wer dabei an den Einfluss gut vernetzter Interessenvertreter denkt.
 
Interessant wie über die EU Geschimpft wird. Allerdings soll diese es richten.
Nein, unnütz und korrupt mag es nicht sein, kann ich im letzten Fall auch nicht behaupten ohne Beweise. Es ist die Überregulierung auf der einen Seite, die einen als Bürger entmündigt und auf der andere Seite den Verbraucherschutz wiederum vernachlässigt. Eventuell ist das Ganze auch bisher noch nicht mit genug Beispielen hinterlegt, um eine Relevanz zu erzeugen. Egal ob ich das als nur "Nutzung" der Software ohne Besitz deklariere, bleibt für mich dennoch ein gekauftes Produkt, das nicht mehr benutzt werden kann, wenn morgen dem Entwickler einfällt, das Ganze abzuschalten. Willkommen in der digitalen Welt, welche in dem Bezug allerdings nicht klar geregelt ist. Reparierbarkeit, Nachhaltigkeit gehört das für mich in die gleiche Schiene, hier gibt es inzwischen Regeln, die vielleicht noch nicht weitreichend genug, aber schon mal ein Anfang und ein richtiger Schritt in die richtige Richtung sind.
 
Man sollte erst mal damit beginnen, die bereits bestehenden Gesetze auch durchzusetzen. Damit wäre ja schon viel gewonnen.

Ich habe es letztes Jahr schon öfter ausgeführt:
die Verträge von Nizza gibt es schon länger.
Es ist geregelt, was Software und auch digitale Spiele und wie Besitzansprüche bei einem Produkt-Kauf zu behandeln sind.
Und auch wie das klar zu deklarieren und unmissverständlich auszudrücken ist.

Viel zu lange haben sich die Publisher nicht an die Regeln gehalten und ihr eigenes Ding gemacht, während der Staat schlief oder nicht hinguckte.
Einfach mal hingucken, bewerten und die bestehenden Gesetze zur Anwendung bringen. Bums.

So geht's nämlich nicht, sich mit AGBs und verschachtelten Klauseln einfach alles herausnehmen und Rechte auszuhebeln.


Btw irgendwer wird mit irgendjemanden einen Vertrag geschlossen haben wo es gerade darum geht. Nun bleibt zu prüfen wer da ggf einseitig den Vertrag ändert bzw ob man Ansprüche gelten macht welche gar nicht vereinbart waren.
Oder Klauseln im Vertrag stehen, die so nicht rechtens sind.

Fun Fact: Man kann über die AGBs auch seine Schwiegermutter nicht in die Sklaverei verkaufen. :-P
Gewisse Dinge sind vertraglich einfach nicht verhandelbar und bindend.


Für einen schnellen kompakten Überblick, wie die Lobbyisten sich da kürzlich bemüht haben:

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Zuletzt bearbeitet:
Fun Fact: Man kann über die AGBs auch seine Schwiegermutter nicht in die Sklaverei verkaufen. :-P
Ja das ist auch so etwas wo die EU unbedingt ansetzen sollt.

Btw nun ist es ja nicht so, dass es keinen Verbraucherschutz gibt. Aber wie lange soll ein Unternehmen etwas vorhalten? Nun werden Geräte welche man auch physisch Besitzt tatsächlich praktisch unbrauchbar da es keine Aktualisierung der Software gibt. Mobiltelefone zum Beispiel.
 
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