News "Schlimmer als in den 80er-Jahren": Entwicklerlegenden mit düsteren Aussichten zu Videospielen

Wenn eine Bank oder Investoren das Projekt finanzieren, wollen die dafür auch was haben. Das zahlt man auch als Kunde selbstverständlich mit und wie gesagt, wird da dann auch gerne in den Entwicklungsprozess reingepfuscht. Das spart man sich bei Crowdfunding-Projekten, dafür trägt man dann selbst das Risiko.
Das sit ebne der Punkt. Der Entwickler/Herausgeber des Games trägt durch Crowdfunding Null komma null Risiko, ebn weil er es völlig auf die user umlegt.
Und ja, Banken lassen sich nicht einfach mit "Vorabzugang" zum spiel abspeisen für Ihre Investition.
Wo eine Bank jetzt genau einfluss nehmen soll auf den Entwicklungsprozess ist mir aber ein Rätzel.

Kann ich nicht nachvollziehen, aber egal.
Ah dui siehst also da keine Ausnutzung von ängsten wenn dir jemand sagt "Guck mal was wir haben, aber ohne das wir Summe X an Spenden erhalten, wird das nicht produziert" .
alles klar....

Das sehe ich einfach nicht als Crowdfunding-Problem, weil das alle Spiele betrifft.
Ja, aber bei Spielen die zuerst Fertig auf den Markt kommen, gehe ich als nutzer nicht Blind in vorleistung und "Spende" meine Kohle.
Sonderen ich kann mich zuerst ggf vergewissern das dass Produkt etwas für mich ist (Berichte, Tests, YT Videos) und bezahle dann dafür.
Und sollte das Game dann dennoch Müll sein bzw enorme Bugs zb haben, habe ich ein Recht auf Rückerstattung.

Kurz um:
Bei Crowdfunding, Verschenke ich Geld, im guten glauben das mal was draus wird. bzw weil ich die Person die das Funding ausgerufen hat unterstützen möchte. Nicht umsonst kommt das Crowdfunding ursprünglich aus dem bereich Opferhilfe.

Und weshalb jetzt der Indipublisher sich wie erwähnt nicht Privatinvestoren wendet die gezielt eine Möglichkeit suchen zu investieren, ist auch noh offen.
Aber schon klar, da müssten dann die Gewinne geteilt werden mit dem Investor....

Aber genau so läuft das doch in der Regel. Aber das ist ja nicht kostenlos, man hat ja schließlich was bezahlt.
Nein, eben nicht.
Die Idee des Spiels ist bei den meisten Fundraisings noch fern von vollendet. Es gibt auch einen nicht unerheblichen teil von Fundraisings nach denen man sich trotz investitionen die über den Preis des Spiels hinausgehen das spiel dennoch kaufen muss. Klar, mit extra "goodies" und einem üblichen 20% Rabatt, aber man muss dennoch bezahlen.

Man Könnte auch sagen, wir als Community, bilden sozusagen eine Firma für das Game, und bezahlen den Lohn der Entwickler, sowie die Kosten (Strom, Rechner etc) der Firma. Haben aber keine Möglichkeit als "Chef" uns auch als soclhes zu verhalten, und zb leute die keine Leistung erbringen zu feuern, Pläne aufzustellen um Kosten zu senken etc.

WIe ich schon sagte, Crowdfunding ist:
Jemandem für eine grobe Idee die er hat, in gutem Glauben Geld zu schencken und einfach das beste zu hoffen.
Für den Publisher bedeutet Crowdfunding: Investitionen ohne Risiko und ohne das am Ende Gewinne geteilt werden müssen. Auch haben sie keine Rechenschafftspflicht wenn sie etwas in den Sand setzen. Sie gehen dann einfach zum ggf nächsten Projekt über.

By the way: Wenn wir durch unser Crowdfunding ja so gesehen alle Kosten für die Entwicklung des Spieles Tragen, und die Entwickler damit keine Ausgaben aus anderen Töpfen haben,, und somit auch alle Löhne etc bezahlt sind, sollte doch das Spiel wenn es fertig ist allgemein für alle Kostenlos sein (oder zumindest sehr preisgünstig) oder? Ich mein es ist ja bereits alles bezahlt was bezahlt werden müsste.
Stattdessen findet man die Games dann für um die 30 Euro auf Steam. läuft.
 
Natürlich ist es später auf Steam oder sonstwo zum Verkauf. Schließlich wollen ja auch vielleicht später Leute das fertige Spiel kaufen? Aber als Backer selbst musst du das Spiel nicht noch mal kaufen, das ist Blödsinn.
Bei Factorio z.B. musste ich gar nichts noch mal kaufen. Und als das Spiel nach ein paar Jahren auf Steam rauskam, bekam ich kostenlos den Steamcode dazu! Ich kann mir jetzt also aussuchen, ob ich das Spiel von der Website lade und installiere, oder über Steam.
Ich weiß ja nicht, wo Du Dich rumtreibst, aber ich habe das, was du da so erzählst, noch NIE erlebt. Und ich kaufe Spiele ja mittlerweile hauptsächlich so.
 
Natürlich ist es später auf Steam oder sonstwo zum Verkauf. Schließlich wollen ja auch vielleicht später Leute das fertige Spiel kaufen? Aber als Backer selbst musst du das Spiel nicht noch mal kaufen, das ist Blödsinn.
Bei Factorio z.B. musste ich gar nichts noch mal kaufen. Und als das Spiel nach ein paar Jahren auf Steam rauskam, bekam ich kostenlos den Steamcode dazu! Ich kann mir jetzt also aussuchen, ob ich das Spiel von der Website lade und installiere, oder über Steam.
Ich weiß ja nicht, wo Du Dich rumtreibst, aber ich habe das, was du da so erzählst, noch NIE erlebt. Und ich kaufe Spiele ja mittlerweile hauptsächlich so.
Das meiste Crowdfunding Gedöns gibt dir aber nicht das Spiel. Eventuell Early Access, Testserver so was bei höheren Tiers. Nur die ganz dicken Backer bekommen das Spiel. Der Rest kauft es sich.
Es gibt oft Rabatt, Goodies die exklusiv sind und sonstigen Krempel, aber das Spiel kriegt man oft nicht in der Form, wenn es bei Kickstarter etc. rennt.

Das was du beschreibst ist ja genau der Early Access bei Steam - da ist das Spiel immer inklusive und wird natürlich auch behalten nach offiziellem Release. Aber für den Rest der Crowdfunding Kisten ist das extrem selten.
 
Wo eine Bank jetzt genau einfluss nehmen soll auf den Entwicklungsprozess ist mir aber ein Rätzel.
Eine Bank vielleicht nicht. Andere Investoren aber schon mal gerne.
Ah dui siehst also da keine Ausnutzung von ängsten wenn dir jemand sagt "Guck mal was wir haben, aber ohne das wir Summe X an Spenden erhalten, wird das nicht produziert" .
alles klar....
Nein, schon weil das überhaupt nicht stimmt. Die sagen "Guck mal, was wir gerne machen würden, wenn wir genug Geld zusammenkriegen, um das umzusetzen."
Ja, aber bei Spielen die zuerst Fertig auf den Markt kommen, gehe ich als nutzer nicht Blind in vorleistung und "Spende" meine Kohle.
Sonderen ich kann mich zuerst ggf vergewissern das dass Produkt etwas für mich ist (Berichte, Tests, YT Videos) und bezahle dann dafür.
Und sollte das Game dann dennoch Müll sein bzw enorme Bugs zb haben, habe ich ein Recht auf Rückerstattung.
Ja, das ist ein Unterschied. Das hat aber nichts damit zu tun, ob Spiele am Ende halten, was sie versprechen.
Aber schon klar, da müssten dann die Gewinne geteilt werden mit dem Investor....
Wie gesagt, das betrifft auch die Kunden.
Nein, eben nicht.
Die Idee des Spiels ist bei den meisten Fundraisings noch fern von vollendet. Es gibt auch einen nicht unerheblichen teil von Fundraisings nach denen man sich trotz investitionen die über den Preis des Spiels hinausgehen das spiel dennoch kaufen muss. Klar, mit extra "goodies" und einem üblichen 20% Rabatt, aber man muss dennoch bezahlen.
Wie weit eine Idee ist, davon muss man sich in der Präsentation halt ein Bild machen. Und nach diesem "nicht unerheblichen" Teil von Projekten, bei denen man trotz hohen Backings das Spiel noch kaufen muss, muss man scheinbar akribisch suchen.
Man Könnte auch sagen, wir als Community, bilden sozusagen eine Firma für das Game, und bezahlen den Lohn der Entwickler, sowie die Kosten (Strom, Rechner etc) der Firma. Haben aber keine Möglichkeit als "Chef" uns auch als soclhes zu verhalten, und zb leute die keine Leistung erbringen zu feuern, Pläne aufzustellen um Kosten zu senken etc.
Bei einem Projekt in das ich mit einem niedrigen bis mittleren zweistelligen Betrag investiert bin, will ich das auch gar nicht.
WIe ich schon sagte, Crowdfunding ist:
Jemandem für eine grobe Idee die er hat, in gutem Glauben Geld zu schencken und einfach das beste zu hoffen.
Für den Publisher bedeutet Crowdfunding: Investitionen ohne Risiko und ohne das am Ende Gewinne geteilt werden müssen. Auch haben sie keine Rechenschafftspflicht wenn sie etwas in den Sand setzen. Sie gehen dann einfach zum ggf nächsten Projekt über.
Wenn du das so siehst, beteilige dich halt nicht.
By the way: Wenn wir durch unser Crowdfunding ja so gesehen alle Kosten für die Entwicklung des Spieles Tragen, und die Entwickler damit keine Ausgaben aus anderen Töpfen haben,, und somit auch alle Löhne etc bezahlt sind, sollte doch das Spiel wenn es fertig ist allgemein für alle Kostenlos sein (oder zumindest sehr preisgünstig) oder? Ich mein es ist ja bereits alles bezahlt was bezahlt werden müsste.
Stattdessen findet man die Games dann für um die 30 Euro auf Steam. läuft.
Ich weiß halt nicht, ob das so ist. Oft wurde ja schon viel Vorarbeit geleistet. Abgesehen davon gilt das Argument auch sonst nirgends in der Wirtschaft. Dann müssten ja schon einige Spiele kostenlos sein, weil die sich schon längst rentiert haben. Stattdessen klammern sich Publisher eisern an die Lizenzen von Spielen, die sie schon seit Jahrzehnten nicht mal mehr anbieten.
 
Eine Bank vielleicht nicht. Andere Investoren aber schon mal gerne.
Es ist ja aber auch nicht so, das es nur 2-3 Investoren auf der Welt gäbe. WIe ich bereits mehrfach sagte, es gibt Plattformen für soetwas, damit sich Investor, und nehmer auf Augenhöhe treffen können.
Und mal so nebenbei, wo wäre das Problem an einem Bankkredit dann jetzt genau?
Machen doch andere Firmen auch so.

Wie ich schon sagte, mit Crowdfunding haben die Entwickler 0 Risiko, das Geld was sie ausgeben haben sie vorher eingenommen, das heißt sie können nicht ins Minus rutschen, müssen keinen Kredit abzahlen, und keine Gewinne verteilen. Wenn sie das Projekt in den Sand setzen, juckt es keinen, die nehmen dann einfach den Rest der Kohle und ziehen sich ein paar Wochen aus der öffentlichkeit zurück, nur um dann wieder einmal per Crowdfunding das nächste Projekt zu starten.
Dadurch gibt es halt auch null druck überhaupt irgendetwas abliefern zu müssen. Und alle Gewinne oder über das Ziel hinausgezahltes wandert nicht etwa ins Projekt oder dient dazu die Firma auszubauen, sondern landet dann meist in den Privaten Taschen der Entwickler.

Nein, schon weil das überhaupt nicht stimmt. Die sagen "Guck mal, was wir gerne machen würden, wenn wir genug Geld zusammenkriegen, um das umzusetzen."
das ist 1:1 das selbe was ich auch sagte, zumindest inhaltlich.
Sorgt halt im kleinen Marcus , Karl, Lenny oder wie er auch immer heißen mag dafür daas der sich denkt "Wenn ich jetzt nicht mein Geld gebe, dann wird das nie kommen"
Und das ist ebn Ausnutzung von FOMO.

Ja, das ist ein Unterschied. Das hat aber nichts damit zu tun, ob Spiele am Ende halten, was sie versprechen.
Na, doch schon. Denn wie erwähnt, bei Fertigen Produkten, kann ich mich vorher informieren ob sie halten was Sie versprechen.
Das kann ich bei Crowdfunding nicht.

Wie gesagt, das betrifft auch die Kunden.
Ja und nein.
Also ja, ein Spiel wäre ohne Crowdfunding sondern mit Investor bzw Bank dahinter vllt um Zehn euro teurer sag ich mal. Aber mehr wird es nicht sein, denn der Entwickler wird sein Spiel sonst nicht los.
Und genau da ist auch ein Punkt. Bei Crowdfunding, ist der Markt ein wenig ausgehebelt.
Während zb EA (nur als bsp, setzt hier gern jeden anderen publischer ein der kein Crowdfunding nutzt) zuerst ein Spiel produziert, und dann aus dem Verkauf des Spiels genug erwirtschaften muss um die Kosten wieder rein zuholen, und dabei auch darauf achten muss das die Leute das Spiel kaufen (vom Preis her)
kann es Crowdfunding-Entwicklern egal sein ob das Spiel im Ende ffekt gekauft wird, denn die Kosten die die Produktion mit sich gebracht hat sind bereits gedeckt. Das heist das es dem Entwickler auch egal ist (wirtschaftlich) ob das Spiel am Ende gekauft wird. Er muss keine Rechnungen mehr von dem Gewinn bezahlen. Und jeder Verkauf den er dennoch täätigt, ist ein 100% reingewinn. Wenn der sich also, mal ganz plump ausgedrückt, dazu entscheidet das dass game dann am Ende 90 Euro kosten soll, dann tut es das auch. Er hat keinerlei Marktdruck.

Bei einem Projekt in das ich mit einem niedrigen bis mittleren zweistelligen Betrag investiert bin, will ich das auch gar nicht.
Als einzelperson nicht, darauf ziete meine Aussage ja aber auch nicht ab.
Bei meiner Aussage ging es um uns als Community, die dann als 1 Person betrachtet wird.
Vllt ein kleines bsp, wenn ein Spiel ebn 15 Backer hat, die jeweils 1/30 der gesammtsumme igespendet haben, also von diesen 15 als gemeinschaft die hälfte der gesamtsumme kam, dann sollten diese 15 als Zusammenschluss auch ebn solche entschiedungen treffen können/dürfen. Dies ist aber nicht der fall.

Wenn du das so siehst, beteilige dich halt nicht.
das hat eher weniger damit zutun ob ich das so sehe. Das ist einfach die "rechtslage" dahinter.
Und nein, ich beteilige mich auch an soetwas nicht.
 
Und mal so nebenbei, wo wäre das Problem an einem Bankkredit dann jetzt genau?
Zinsen, die, wenn man keine größeren Sicherheiten vorweisen kann, gerne mal ziemlich hoch sind.
Dadurch gibt es halt auch null druck überhaupt irgendetwas abliefern zu müssen. Und alle Gewinne oder über das Ziel hinausgezahltes wandert nicht etwa ins Projekt oder dient dazu die Firma auszubauen, sondern landet dann meist in den Privaten Taschen der Entwickler.
Klingt irgendwie schon so, als gäbe es durchaus Motivation für die Entwickler, was abzuliefern.
das ist 1:1 das selbe was ich auch sagte, zumindest inhaltlich.
Sorgt halt im kleinen Marcus , Karl, Lenny oder wie er auch immer heißen mag dafür daas der sich denkt "Wenn ich jetzt nicht mein Geld gebe, dann wird das nie kommen"
Und das ist ebn Ausnutzung von FOMO.
Dann ist aber ungefähr alles, was verkauft wird, das Ausnutzen von FOMO. Du kaufst die Konzerttickets nicht? Dann findet das Konzert ohne dich statt und dann wird es nie wieder so passieren! Du kaufst ein Spiel später? Dann hast du vielleicht schon ein paar Sessions mit deinen Kumpels verpasst, die kommen so auch nie wieder!

Ich weiß auch gar nicht so genau, wie man etwas verpassen können soll, was gar nicht existiert.
Na, doch schon. Denn wie erwähnt, bei Fertigen Produkten, kann ich mich vorher informieren ob sie halten was Sie versprechen.
Das kann ich bei Crowdfunding nicht.
Es ging aber nicht um fertige Produkte.
Also ja, ein Spiel wäre ohne Crowdfunding sondern mit Investor bzw Bank dahinter vllt um Zehn euro teurer sag ich mal. Aber mehr wird es nicht sein, denn der Entwickler wird sein Spiel sonst nicht los.
Dafür stehen da oft schon bei Release Season-Passes, Battle-Passes und Ingame-Stores in den Startlöchern.
Und genau da ist auch ein Punkt. Bei Crowdfunding, ist der Markt ein wenig ausgehebelt.
Das einzige, was ausgehebelt ist, ist dass eine Minderheit mit Geld entscheidet, was wie produziert wird. Ansonsten gilt ganz normal Angebot und Nachfrage. Wenn du glaubst, dass das nicht funktionieren kann, halt dich von entsprechenden Angeboten halt fern.
Vllt ein kleines bsp, wenn ein Spiel ebn 15 Backer hat, die jeweils 1/30 der gesammtsumme igespendet haben, also von diesen 15 als gemeinschaft die hälfte der gesamtsumme kam, dann sollten diese 15 als Zusammenschluss auch ebn solche entschiedungen treffen können/dürfen. Dies ist aber nicht der fall.
Stimmt, in aller Regel ist es nicht der Fall, dass 15 Leute die Hälfte des Backings geleistet haben. Deswegen heißt es ja auch Crowdfunding.
 
Zinsen, die, wenn man keine größeren Sicherheiten vorweisen kann, gerne mal ziemlich hoch sind.
Ganz ehrlich... ja... passiert. ... und?
Ich kann nicht das eine wollen und das andere meiden.
Wenn ich von meiner Idee überzeugt bin, und ich von meiner gestarteten Firma überzeugt bin, dann wird mir das aber auch nichts ausmachen.
In allen anderen Fällen sollte ich vllt nochmal innehalten pb meine Idee wirklich so gut ist.

Alle heutigen "Namenhaften" Firmen sind diesen weg gegangen. Wieso sollten es heutzutage die Milleniels anders haben? bzw was wäre falsch daran wenn die auch einfach mal mit der harten Realität konfrontiert werden, anstatt sich im Ponyparadies den Hintern vergolden zu lassen noch bevor sie überhaupt irgendetwas abgeliefert haben?

Dann ist aber ungefähr alles, was verkauft wird, das Ausnutzen von FOMO. Du kaufst die Konzerttickets nicht? Dann findet das Konzert ohne dich statt und dann wird es nie wieder so passieren! Du kaufst ein Spiel später? Dann hast du vielleicht schon ein paar Sessions mit deinen Kumpels verpasst, die kommen so auch nie wieder!
Das wäre zu kurz gehüpft.
Grundlegend magst du recht haben. Jedoch ist das "Level" des FoMo das entsteht, und der Grad der Ausnutzung ein anderer.
Bei einem Konzert zb, habe ich angst es zu verpassen, klar, jedoch habe ich keine angst das es nicht stattfinden könnte. Denn das Konzert wird in jedemfall stattfinden (Fertiges Produkt) selbes gilt für ein Spiel was bereits fertig ist und was ich mir nur später kaufe.
Bei so Funding geschichten ist das halt anders. Dort geht es um Elementare Angst, das etwas von vorherein nicht passieren wird.

als Bsp: die Persaiden (Sternschauern dingens) . Hab ich angst es zu verpassen? Ja absolut. Hab ich aber die Angst das es überhaupt nicht und nie stattfinden wird, wenn ich nicht zugucke? Nein. denn das ereigniss wird auf jedenfall stattfinden.

Ich weiß auch gar nicht so genau, wie man etwas verpassen können soll, was gar nicht existiert.
Mit dem satz beschreibst du es halt ganz gut. Es ist die Angst das etwas gar nicht existieren könnte/wird, wenn ich/wir da nicht reincashen. Diese Angst wird ja erst dadurch ausgelöst das das Indiestudio uns von Ihrer Idee erzählt und uns sagt "können wir machen; aber nur wenn wir bis tag xy summe wz zusammen haben"
Und das Triggert hart.

Es ging aber nicht um fertige Produkte.
DOCH darum geht es hier doch die ganze Zeit. Um den Unterschied von fertigen Spielen zu ebn Crowdfunding games.

Dafür stehen da oft schon bei Release Season-Passes, Battle-Passes und Ingame-Stores in den Startlöchern.
Kann sein, müsst ich aber nicht kaufen. Also es bestünde keine Notwendigkeit für das Spiel an sich, bzw die Spiele Erfahrung an sich. Ob mir das Game es dann wert ist das ich mir ebn den pass kaufe oder nicht, kann ich dannn anhand des Produktes welches ich schon genutzt habe (SPiel, Basegame) entscheiden. Und auch hier kommt der Pass nicht erst wenn Summe xy an Spenden eingenommen wurden, sondern er ist da, und kann vorher begutachtet werden, also was ist definitiv drin (und nicht was könnte drin sein irgendwann mal) und meist findet man auch schon testberichte dazu, ob der Inhalt so ist wie beschrieben.
Das hat man halt bei Crowdfunding nicht. Man "Kauft" sogesehen ebn wirklich die Katze im Sack.

Das einzige, was ausgehebelt ist, ist dass eine Minderheit mit Geld entscheidet, was wie produziert wird. Ansonsten gilt ganz normal Angebot und Nachfrage
nein eben nicht, weil dem Entwickler die Nachfrage nachdem sie Ihr Spendenziel ereicht haben recht herzlich egal sein kann. Ebn weil er bereits alles finanziert hat, (inkl. Löhne für die nächsten 3-5 Jahre) und je nach Aufrichtigkeit des Studios auch deutlich mehr als das.
Die sind einfach danach vom direkten Verkaufserlös nicht merh zwingend abhängig, so wie es zb Nintendo mit seinen Mario Games ist (nur mal als Bsp, weil ich nicht schon wieder EA und Ubisoft bringen wollte) (wobei grad Ubisoft sehr Abhängig sein dürfte von den Verkaufszahlen von zb ANNO Pax Roma)

Wenn du glaubst, dass das nicht funktionieren kann, halt dich von entsprechenden Angeboten halt fern.
Das würde ich so nicht mal direkt sagen wollen, irgendwie wirds funktionieren, sonst würden es nicht soviele machen. Ich sehe nur das es der Wirtschaft und vorallem auch Menschen schaden wird. Und ich sehe auch das diese Indiestudios Wohl kaum oder nie den Status Indie verlassen werden, und einfach für jedes Spiel das sie machen möchten Crowdfunding betreiben. Was halt über kurz oder über lang zum finanziellen Absturz der Firma führen kann, und wahrscheinlich auch wird.
Und es führt ebn auch dazu das menschen (user) Geld auf eine Sache setzen bei der Sie bitter entäuscht werden, weil das produkt niemals kommen wird.

Zudem macht es ebn jegliche Art von Handel zunichte. Nicht falsch verstehen, abeer bisher ist es doch so, ich sehe ein Produkt, ich gebe Geld, ich bekomme Produkt. Wenn Produkt mist ist, bekommt Hersteller kein Geld von mir, Produkt verschwindet vom Markt, und über kurz oder lang auch der Hersteller der nur mist produziert.
bei Crowdfunding greift das Prinzip nur bedingt.

Man stelle sich mal vor, ich will mir eine Hose kaufen.
Normal: Ich geh in den "Laden", guck mir die Hose an, und sage "jo nehm ich" bezahle und geh heim.
Crowdfunding;: Ich geh in den "Laden", gucke mir die ganzen Designs an, denke mir "jo, die will ich haben" . Designer sagt mir das die Idee erst umgesetzt wird wenn summe xy vorfinanziert wird, Ziel erreicht, 1 Stretchgoal sind dann weitere Farbebn als Blau und Schwarz (wers brauch) und so zieht sich die Produktion hin. Weil auch immer neue Stretchgoals dazu kommen.
Nach 3 Jahren, bekomm ich dann vllt endlich mal meine Hose, aber auch nur wenn ich Glück habe, und zwischendrin nichts schief gegangen ist in irgendeiner form.

ist doch bescheuert...

Stimmt, in aller Regel ist es nicht der Fall, dass 15 Leute die Hälfte des Backings geleistet haben. Deswegen heißt es ja auch Crowdfunding.
das bsp bleibt aber das gleiche. Hätten wir als Gruppe der Funder in irgendeiner Form als Gemeinschaft kontrolle über irgendetwas? Nein. absolut nicht.

EIn aktuelles Bsp ist doch Barphomets Fluch 2. Reforged
Kickstarter: hier wird Geld dafür verlangt das man das Spiel letztlich auch auf heutigen Systemen Spielbar macht, und da svon einem "Studio" was eigentlich mit den Originaltiteln genug umsatz gemacht haben sollte.
Nicht falsch verstehen, ich mag das spiel.
Aber das warum und weshalb erschließt sich miur hier halt dennoch nicht.
 
Grundlegend magst du recht haben. Jedoch ist das "Level" des FoMo das entsteht, und der Grad der Ausnutzung ein anderer.
Bei einem Konzert zb, habe ich angst es zu verpassen, klar, jedoch habe ich keine angst das es nicht stattfinden könnte.
Was für eine Rolle spielt es für mich, ob etwas, das ich verpasse stattfindet oder nicht? Selbst wenn das irgendeine Rolle spielt, ist das nicht durch den Begriff FOMO abgedeckt.
Mit dem satz beschreibst du es halt ganz gut. Es ist die Angst das etwas gar nicht existieren könnte/wird, wenn ich/wir da nicht reincashen. Diese Angst wird ja erst dadurch ausgelöst das das Indiestudio uns von Ihrer Idee erzählt und uns sagt "können wir machen; aber nur wenn wir bis tag xy summe wz zusammen haben"
Und das Triggert hart.
Die Zukunft ist halt ungewiss und Handlungsspielräume sind durch äußere Faktoren nun mal eingeschränkt. Ich denke daran kann man nichts ändern und man sollte versuchen, sich damit abzufinden.
Kann sein, müsst ich aber nicht kaufen. Also es bestünde keine Notwendigkeit für das Spiel an sich, bzw die Spiele Erfahrung an sich. Ob mir das Game es dann wert ist das ich mir ebn den pass kaufe oder nicht, kann ich dannn anhand des Produktes welches ich schon genutzt habe (SPiel, Basegame) entscheiden. Und auch hier kommt der Pass nicht erst wenn Summe xy an Spenden eingenommen wurden, sondern er ist da, und kann vorher begutachtet werden, also was ist definitiv drin (und nicht was könnte drin sein irgendwann mal) und meist findet man auch schon testberichte dazu, ob der Inhalt so ist wie beschrieben.
Naja, das ist aber auch erst der Fall, wenn die Sachen dann alle erschienen sind und ich will dich jetzt nicht verunsichern, aber ich bin mir fast sicher, dass die Qualität und der Umfang der DLCs, die im Pass erscheinen, vom Erfolg des Basisspiels und den Vorbestellungen abhängen. Wenn das Spiel floppt, kommt da vielleicht auch einfach gar nichts mehr und das Geld von Vorbestellern wird zurückerstattet.
Das würde ich so nicht mal direkt sagen wollen, irgendwie wirds funktionieren, sonst würden es nicht soviele machen. Ich sehe nur das es der Wirtschaft und vorallem auch Menschen schaden wird.
Das klingt für mich wieder für so einen Fall, in dem "die Wirtschaft" nur einen bestimmten Teil der Wirtschaft meint.
Und ich sehe auch das diese Indiestudios Wohl kaum oder nie den Status Indie verlassen werden, und einfach für jedes Spiel das sie machen möchten Crowdfunding betreiben. Was halt über kurz oder über lang zum finanziellen Absturz der Firma führen kann, und wahrscheinlich auch wird.
Wieso sollte es ein Problem sein, wenn Indiestudios Indiestudios bleiben? Wenn sie erfolgreich sind, brauchen sie vielleicht irgendwann kein Crowdfunding mehr. Crowdfunding kostet schließlich auch einen Teil der Einnahmen.
Zudem macht es ebn jegliche Art von Handel zunichte. Nicht falsch verstehen, abeer bisher ist es doch so, ich sehe ein Produkt, ich gebe Geld, ich bekomme Produkt. Wenn Produkt mist ist, bekommt Hersteller kein Geld von mir, Produkt verschwindet vom Markt, und über kurz oder lang auch der Hersteller der nur mist produziert.
bei Crowdfunding greift das Prinzip nur bedingt.
Nun ist es aber so, dass sich Crowdfunding größtenteils auf kreative Projekte und oftmals auch Luxusartikel beschränkt. Ich sehe den Handel als solches in keinster Weise gefährdet.
das bsp bleibt aber das gleiche. Hätten wir als Gruppe der Funder in irgendeiner Form als Gemeinschaft kontrolle über irgendetwas? Nein. absolut nicht.
Andere Frage: Kann man damit rechnen, dass ein Projekt irgendwann mal zu einem befriedigenden Ende kommt, wenn jeder Backer da mit reinreden kann?
EIn aktuelles Bsp ist doch Barphomets Fluch 2. Reforged
Kickstarter: hier wird Geld dafür verlangt das man das Spiel letztlich auch auf heutigen Systemen Spielbar macht, und da svon einem "Studio" was eigentlich mit den Originaltiteln genug umsatz gemacht haben sollte.
Nicht falsch verstehen, ich mag das spiel.
Aber das warum und weshalb erschließt sich miur hier halt dennoch nicht.
Naja, das schien ja schon etwas mehr zu bieten. Ansonsten, keine Ahnung warum. Vielleicht hat damals halt der Publisher zu viel von dem Geld eingestrichen? Wüsste aber auch nicht so genau, warum nicht.
 
Was für eine Rolle spielt es für mich, ob etwas, das ich verpasse stattfindet oder nicht? Selbst wenn das irgendeine Rolle spielt, ist das nicht durch den Begriff FOMO abgedeckt.
Doch ist es. Aber darüber fangen wir jetzt nicht an zu philosophieren. :-)
Und weshalb es einen unterschied macht? Nun wenn etwas gar nicht stattfindet, gibts danach auch keine Zusammenfassung, keine Videos, keine Berichte etc. Der Mensch kann sich an vielem erfreuen, selbst wenn er etwas auslassen musste.
Außerdem ist (jetzt mal auf Konzerte bezogen) es immer so, das wenn einmal ein konzert stattgefunden hat, was erfolgreich war, wird es auch noch ein zweites geben, an dem ich dann vllt eher teilnehmen kann.
Du merkst also, da hängt noch deutlich mehr hinten dran.

Kurz gesagt, es löst einfach Panic im Menschen aus, das es wenn es nicht passiert, auch keine Wiederholung, keinen 2. Versuch, geben wird, weil die Band sich zb auflöst, bzw die Firma pleite geht etc.

Die Zukunft ist halt ungewiss und Handlungsspielräume sind durch äußere Faktoren nun mal eingeschränkt. Ich denke daran kann man nichts ändern und man sollte versuchen, sich damit abzufinden.
Das sind aber keine äußeren einflüsse was ich da beschrieben habe. Das ist wie zu anfang unserer Unterghaltung bereits sagte, bewusst genutzte Mechanismen der Firmen die auf FoMo abzielen .
Wenn der Entwickler wie erwähnt das Spiel erst fertigstellen würde, und dann verföffentlichen würde, dann wäre es da, es gäbe keine oder kaum eine chance es zu verpassen. Stattdessen wird einfach nur eine Idee gepitcht welche Anklang findet. Und aus angstdas die Idee nie umgesetzt wird, werden einige ebn geld bezahlen, noch bevor sie irgendetwas handfestes haben.

Naja, das ist aber auch erst der Fall, wenn die Sachen dann alle erschienen sind und ich will dich jetzt nicht verunsichern, aber ich bin mir fast sicher, dass die Qualität und der Umfang der DLCs, die im Pass erscheinen, vom Erfolg des Basisspiels und den Vorbestellungen abhängen. Wenn das Spiel floppt, kommt da vielleicht auch einfach gar nichts mehr und das Geld von Vorbestellern wird zurückerstattet.
Ok, ist ein Punkt.
Du meinst also das im pass 3 DLC angekündigt bzw inkludiert sind, aber dann nur 2 veröffentlicht werden.
Ok, true. ist misst. Aber wie du schon sagtest, habe ich da dennoch rechtlich einen Kaufvertrag abgeschlossen, was bedeutet bei nicht erfüllung bekomme cih mein Geld zurück. Das ist beim Crowdfunding halt nicht der fall.
Was Qualität und Umfang angeht, gebe ich dir da ja recht. Das weiß man bei so Pässen mit mehreren Inhalten auch nicht. Aber hier, kann ich mich halt dazu entscheiden den Pass nicht zu kaufen von Anfang an, sondern zu warten bis die Inhalte verfügbar sind, während ich mit dem Geld was ich bereits bezahlte und in sich erstmal abgeschlossenene und funktionale Basegame als solches spiele.
Ich sehe da kein Problem, wenn man nicht blind links vorbestellt.

Das klingt für mich wieder für so einen Fall, in dem "die Wirtschaft" nur einen bestimmten Teil der Wirtschaft meint.
Naja, wie mans nimmt. Es schadet wie erwähnt auf jedenfall dem Handel, ggf dem Arbeitsmarkt, und wie ich schon sagte, es schadet vorallem den Menschen die in das Projekt involviert sind (bei Misserfolg) und da dann ebn nicht nur den Entwicklern, sondern auch den Fundern, also menschen die ggf die Kohle jetzt nicht ganz so dicke haben.

Nun ist es aber so, dass sich Crowdfunding größtenteils auf kreative Projekte und oftmals auch Luxusartikel beschränkt. Ich sehe den Handel als solches in keinster Weise gefährdet.
Doch, ich schon. Den handel, bezeichnet auch meiner Meinung nach die Punkte Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Preisgestalltung, mit.
Alles 3 Punkte, welche durch Crowdfunding in 99% der fälle ausgehebelt werden. (zumindest auf dem Papier, das die meisten IndieGames auf Steam rauskommen, sorgt dafür das die meisten es nutzen können.)

Andere Frage: Kann man damit rechnen, dass ein Projekt irgendwann mal zu einem befriedigenden Ende kommt, wenn jeder Backer da mit reinreden kann?
du missverstehst mich hier halt massiv. es geht nicht darum das jeder Backler einzeln etwas zu melden hat, sondern das die "Interessengemeinschaft" Punkte entscheiden bei denen sie sich einig sind. Wie zb das der Kopf des Entwicklerteams entlassen wird weil er nur Müll zustande bringt.
Darum geht es.
 
Kurz gesagt, es löst einfach Panic im Menschen aus, das es wenn es nicht passiert, auch keine Wiederholung, keinen 2. Versuch, geben wird, weil die Band sich zb auflöst, bzw die Firma pleite geht etc.
Kann alles immer passieren. Es kann aber auch passieren, dass jemand anderes ein ähnliches Projekt umsetzt, wenn ein anderes scheitert. Was am Ende passiert, kann niemand sagen, in jeder Sekunde fallen Milliarden von Entscheidungen auf der Welt. Was hätte sein können ist jederzeit schier unüberblickbar.
Das sind aber keine äußeren einflüsse was ich da beschrieben habe.
Wie viel Geld man zur Verfügung hat, um etwas umzusetzen ist schon ein äußerer Einfluß. Das gilt ja auch überall. Wenn man sich z.B. seinen Rechner zusammenbaut, steht man doch auch oft vor der Wahl, ob man jetzt noch die nächstteurere Option wählt und manchmal stellt sich die Frage nicht, weil das Geld schlicht fehlt. Dann muss es halt ein günstigerer Rechner tun. Ist aber immer noch deutlich besser als gar kein Rechner.
Du meinst also das im pass 3 DLC angekündigt bzw inkludiert sind, aber dann nur 2 veröffentlicht werden.
Ok, true. ist misst. Aber wie du schon sagtest, habe ich da dennoch rechtlich einen Kaufvertrag abgeschlossen, was bedeutet bei nicht erfüllung bekomme cih mein Geld zurück. Das ist beim Crowdfunding halt nicht der fall.
Naja, die Anbieter sind ja nicht blöd, deswegen wird in den allermeisten Fällen schon die nötige Anzahl an DLCs rauskommen. Die werden dann halt schnell und günstig irgendwie hingerotzt. Oder es werden noch DLCs angeboten, die dann doch außerhalb des Passes laufen. Hatte man ja alles schon.
Ich sehe da kein Problem, wenn man nicht blind links vorbestellt.
Ja, Crowdfunding ist ein bisschen wie vorbestellen, auch wenn ich dafür mehr Verständnis habe. Es sind halt auch viele Nischenprojekte, die halt oft eine relativ kleine aber stark interessierte Interessentenbasis haben, die deswegen vielleicht auch eher bereit ist, ein Risiko einzugehen, das ein Investor nur ungern eingehen würde, weil gar nicht geplant ist, einen großen Markt zu erreichen. Das lässt sich sicher ausnutzen, aber das heißt nicht, dass das ständig passiert oder dass das ein spezielles Crowdfunding-Problem ist.
Naja, wie mans nimmt. Es schadet wie erwähnt auf jedenfall dem Handel, ggf dem Arbeitsmarkt, und wie ich schon sagte, es schadet vorallem den Menschen die in das Projekt involviert sind (bei Misserfolg) und da dann ebn nicht nur den Entwicklern, sondern auch den Fundern, also menschen die ggf die Kohle jetzt nicht ganz so dicke haben.
Ich finde eigentlich eher im Gegenteil, dass das vielleicht sogar Neugründungen vereinfacht, die es sonst nicht gegeben hätte.
du missverstehst mich hier halt massiv. es geht nicht darum das jeder Backler einzeln etwas zu melden hat, sondern das die "Interessengemeinschaft" Punkte entscheiden bei denen sie sich einig sind. Wie zb das der Kopf des Entwicklerteams entlassen wird weil er nur Müll zustande bringt.
Darum geht es.
Naja, irgendwie muss aber auch zusammengetragen werden, was der Gesamtwille der Backer ist. Und ich weiß auch nicht, ob das unbedingt so eine gute Idee ist, wenn die dann den Entwicklungsprozess umkrempeln können. Du musst ja dann auch einen neuen Chefentwickler finden, der das dann besser macht. Dass sowas ein Projekt gerne um Monate zurückwirft, kommt noch dazu.
 
Kann alles immer passieren. Es kann aber auch passieren, dass jemand anderes ein ähnliches Projekt umsetzt, wenn ein anderes scheitert. Was am Ende passiert, kann niemand sagen, in jeder Sekunde fallen Milliarden von Entscheidungen auf der Welt. Was hätte sein können ist jederzeit schier unüberblickbar.
Mag sein, ändert nur nichts daran. das der Mensch regaiert wie er reagiert, bzw das er ist wie er ist. Und es ändert auch nichts daran das Unternehmen, egal wo und wie und wann, das bewusst ausnutzen.
Kurz um, es ändert nichts an dem von mir gesagtem, das Crowdfunding schon fast bewusst, oder vollständig bewusst menschliche "Schwächen" ausnutzt.

Wie viel Geld man zur Verfügung hat, um etwas umzusetzen ist schon ein äußerer Einfluß. Das gilt ja auch überall. Wenn man sich z.B. seinen Rechner zusammenbaut, steht man doch auch oft vor der Wahl, ob man jetzt noch die nächstteurere Option wählt und manchmal stellt sich die Frage nicht, weil das Geld schlicht fehlt. Dann muss es halt ein günstigerer Rechner tun. Ist aber immer noch deutlich besser als gar kein Rechner.
Uff... schwierig. Grundlegend, nein, wievielGeld man für etwas hat, ist kein Äußerer einfluss (in meiner Wahrnehmung) sondern eher eine Frage von mir selbst (Diziplin, Sparsamkeit, meinen Fähigkeiten (je besser diese sind desto merh geld kann ich verdienen) etc.
klar hier kann und darf jeder gern eine andere Meinung haben. Aber im Kern zu sagen (um es mal wieder auf Crowdfunding zu beziehen) "Uns wurde nicht genug Geld geschenkt, wir können nicht arbeiten" ist derb daneben.
Ich zb für meinen Teil, kann ja auch nicht zu zb Rockstar Games gehen und sagen "Ich würd euer Spiel ja gern spielen, aber mir schenckt niemand genug Geld damit ich mir eine PS6 kaufen kann"

Naja, die Anbieter sind ja nicht blöd, deswegen wird in den allermeisten Fällen schon die nötige Anzahl an DLCs rauskommen. Die werden dann halt schnell und günstig irgendwie hingerotzt. Oder es werden noch DLCs angeboten, die dann doch außerhalb des Passes laufen. Hatte man ja alles schon.
Ok, moment das sind wieder zwei unterschiedliche paar schuhe.
1. Wenn die DLC abgeliefert werden, sie mir aber nicht gefallen, dann ist das ebn mein Pech. Jemandem anderen gefallen sie vllt. Dann sollte ich beim nächstenmal wie bereits erwähnt, den Pass nicht einfach Blind vorbestellen, sondern mir erst kaufen wenn alle Inhalte veröffentlicht wurden.
2. Wenn nach meinem Pass (Ich denke da mal an Ubisoft und Anno mit Ihren 4 Seasonpass-programm bei Anno 1800) der mir alles geliefert hat was er versprochen hatte, noch weitere Inhalte kommen, dann ist das so. Was hat das jetzt mit der Diskussion hier zutun? Wenn ein neuer DLC rauskommt, NACH den Inhalten die ich bereits bezahlt habe, ist das wie eine Art neues Spiel zu betrachten. Dann ist es auch wieder meine Entscheidung ob ich da investieren möchte oder nicht. Kann ja auch hier warten bis die Inhalte veröffentlicht sind, und mich dann entscheiden obs mir das wert ist. In Vorkasse muss ich jedoch nicht gehen.

Ja, Crowdfunding ist ein bisschen wie vorbestellen, auch wenn ich dafür mehr Verständnis habe. Es sind halt auch viele Nischenprojekte, die halt oft eine relativ kleine aber stark interessierte Interessentenbasis haben, die deswegen vielleicht auch eher bereit ist, ein Risiko einzugehen, das ein Investor nur ungern eingehen würde, weil gar nicht geplant ist, einen großen Markt zu erreichen. Das lässt sich sicher ausnutzen, aber das heißt nicht, dass das ständig passiert oder dass das ein spezielles Crowdfunding-Problem ist.
Crowdfunding hat null komma nix mit vorbestellen gemein. denn bei Vorbestellen, habe ich einen geltenden Rechtskräftigen Kaufvertrag. Das habe ich bei Funding nicht.
Bei der Sache mit dem Risiko hatte ich bereits auch oft genug gesagt, wenn ich keinen I
Ich finde eigentlich eher im Gegenteil, dass das vielleicht sogar Neugründungen vereinfacht, die es sonst nicht gegeben hätte.
True,.
Geb ich dir recht.
Aber mal im ernst, wie ich auch schon sagte ist es unmoralisch. Es ist unmoralisch sein unmoralisch sein Unternehmen auf den Schultern anderer aufzubauen, und das Risiko völlig abzuwälzen, und sich dann bei Erfolg eine Goldene Nase damit zu verdienen.

Naja, irgendwie muss aber auch zusammengetragen werden, was der Gesamtwille der Backer ist. Und ich weiß auch nicht, ob das unbedingt so eine gute Idee ist, wenn die dann den Entwicklungsprozess umkrempeln können. Du musst ja dann auch einen neuen Chefentwickler finden, der das dann besser macht. Dass sowas ein Projekt gerne um Monate zurückwirft, kommt noch dazu.
steht alles außer frage. gebe ich dir auch recht.
Jedoch, sollte es dennoch möglich sein, wenn die Interessengemeinschaft ebn schon das ganze (finazielle)Risiko trägt.

Aber genau das ist ja nicht gewollt. deshalb umgehen viele Indientwickler ja die großen Investoren und Banken. Ebn weil sie nciht wollen das der Geldgeber mitsprache recht hat. Das ist auch irgendiwe nachvollziehbar.
Aber...
Es macht die ganze Sache nur noch unmoralischer und ekelhafter.
 
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Uff... schwierig. Grundlegend, nein, wievielGeld man für etwas hat, ist kein Äußerer einfluss (in meiner Wahrnehmung) sondern eher eine Frage von mir selbst (Diziplin, Sparsamkeit, meinen Fähigkeiten (je besser diese sind desto merh geld kann ich verdienen) etc.
klar hier kann und darf jeder gern eine andere Meinung haben.
Wenn ein Projekt nur ein bestimmtes Budget hat, ist das ein äußerer Einfluß, ganz egal, wie dieses Budget zustande kommt. Das kann ja auch ein Aspekt von Sparsamkeit und/oder Disziplin sein.
Aber im Kern zu sagen (um es mal wieder auf Crowdfunding zu beziehen) "Uns wurde nicht genug Geld geschenkt, wir können nicht arbeiten" ist derb daneben.
Was heißt denn "nicht arbeiten"? Die können halt nur nicht so lange daran arbeiten und dann können halt auch nicht so viele Features umgesetzt werden.
Ich zb für meinen Teil, kann ja auch nicht zu zb Rockstar Games gehen und sagen "Ich würd euer Spiel ja gern spielen, aber mir schenckt niemand genug Geld damit ich mir eine PS6 kaufen kann"
Klar kannst du. Aber Rockstar kann (und wird vermutlich) "nein" sagen.
Wenn die DLC abgeliefert werden, sie mir aber nicht gefallen, dann ist das ebn mein Pech. Jemandem anderen gefallen sie vllt. Dann sollte ich beim nächstenmal wie bereits erwähnt, den Pass nicht einfach Blind vorbestellen, sondern mir erst kaufen wenn alle Inhalte veröffentlicht wurden.
Aber wer weiß? Vielleicht werden sie dann nicht so gut.
Wenn nach meinem Pass (Ich denke da mal an Ubisoft und Anno mit Ihren 4 Seasonpass-programm bei Anno 1800) der mir alles geliefert hat was er versprochen hatte, noch weitere Inhalte kommen, dann ist das so.
Ich hatte nicht "nach" geschrieben.
Crowdfunding hat null komma nix mit vorbestellen gemein. denn bei Vorbestellen, habe ich einen geltenden Rechtskräftigen Kaufvertrag. Das habe ich bei Funding nicht.
Es gibt Unterschiede, aber es gibt halt auch Parallelen.
 
Wenn ein Projekt nur ein bestimmtes Budget hat, ist das ein äußerer Einfluß, ganz egal, wie dieses Budget zustande kommt. Das kann ja auch ein Aspekt von Sparsamkeit und/oder Disziplin sein.
Wie erwähnt, nein sehe ich nicht so. aber gut. Hier kommen wir nich tau feinen grünen zweig.

Was heißt denn "nicht arbeiten"? Die können halt nur nicht so lange daran arbeiten und dann können halt auch nicht so viele Features umgesetzt werden.
Das würde auf die Meilensteine zutreffen, ja. Aber die meisten Fundings die ich mir angeschaut habe, zielen darauf ab, Geld einzustreichen, noch bevor überhaupt die Arbeiten beginnen.
Es geht nicht darum irgendwelche Zusatzziele zu ereichen, für die man Funding betreibt, weil man sich zb als Unternehmen eine bestimmte dafür notwendige Maschine nicht leisten kann.

Klar kannst du. Aber Rockstar kann (und wird vermutlich) "nein" sagen.
Stimmt, können tut man alles.
Aber von Rockstars Antwort an mich, geht kein ganzes Projekt verloren. Selbst wenn 50.000 Menschen diese Frage stellen und Rockstar so antwortet, es hätte keinen effekt.

Aber wer weiß? Vielleicht werden sie dann nicht so gut.
Ist ein Risiko mit dem man leben muss als käufer. Wenn das produkt jedoch zuweit von den Angaben die zuvor gemacht wurden abweicht.. .naja.. Kaufvertrag und Rücktrittsrecht und so.
Und ich wiederhole gern nochmal... Wenn ich mir nicht sicher bin ob das produkt was für mich ist, dasnn bestelle ich nicht vor, sondern warte bis es erscheint. Wenn es bereits im Status "Vorbestellung" ist, dann wird es ja definitiv kommem. (in 95% aller fälle, außnahmen bestätigen die regel) Ich verpasse also nichts wenn ich Nicht vorbestelle.
Und hier ist ebn der entscheidende Unterschied zu Crowdfunding.

Ich hatte nicht "nach" geschrieben.
Und? Ändert nichts an meiner Aussage,. selbst wenn der DLC während des Passes erscheint. Klar kann man da dann diskutieren ob das Unternehmen noch alle tassen in der Vitrine hat, und man kann sich beschweren das man als Kunde gemolken wird. Und ja, wenn man diesen DLC dann nicht extra bezahlt,. kann man auch FoMo bekommen/haben. Aber es läuft nicht weg, man kann auf Angebote warten, man kann es zu einem späteren zeitpunkt kaufen, man kann sich vorher der qualität des DLC überzeugen, und vorallem ich bekomme was ich bezahlt habe. und nicht ich bezahle, und vllt bekomme ich das was ich bezahlen wollte, wenn ich überhaupt etwas bekomme.

Es gibt Unterschiede, aber es gibt halt auch Parallelen.
Welche Parallelen sollten das denn sein?

Vorbestellung:
Ich kenne das Finale Produkt
Ich habe eine Fixe Summe die das Produkt kostet
Es gibt keine "Extra Meilensteine"
Ich habe einen gültigen Kaufvertrag, der rechtlich bindend ist
Im Regeflfall weiß ich auch wann das Produkt geliefert wird.
Im Falle von Abweichungen, habe ich ein Anspruch auf rücktritt oder nachbesserung (ohne extra zu bezahlen)

was davon habe ich bei Crowdfunding? Nix!

Also wo sollten die wirklich wichtigen dinge sein, welche Parallelen aufweisen? bzw in beiden vorhanden sind?
 
Es geht nicht darum irgendwelche Zusatzziele zu ereichen, für die man Funding betreibt, weil man sich zb als Unternehmen eine bestimmte dafür notwendige Maschine nicht leisten kann.
Nein, es geht darum, die Arbeitszeit, die für die Umsetzung nötig ist, zu finanzieren.
Aber von Rockstars Antwort an mich, geht kein ganzes Projekt verloren. Selbst wenn 50.000 Menschen diese Frage stellen und Rockstar so antwortet, es hätte keinen effekt.
Ist aber auch ein blöder Vergleich. Immerhin würdest du von Rockstar verlangen, dir das Zehnfache des potenziellen Umsatzes zu schenken. Außerdem arbeitet Rockstar auch in ganz anderen Maßstäben, von daher sind die 50.000 natürlich weniger ausschlaggebend.
Ich verpasse also nichts wenn ich Nicht vorbestelle.
Und hier ist ebn der entscheidende Unterschied zu Crowdfunding.
Naja, ein Backer mehr oder weniger entscheidet aber halt auch nicht über das Projekt.
Aber es läuft nicht weg, man kann auf Angebote warten, man kann es zu einem späteren zeitpunkt kaufen, man kann sich vorher der qualität des DLC überzeugen, und vorallem ich bekomme was ich bezahlt habe. und nicht ich bezahle, und vllt bekomme ich das was ich bezahlen wollte, wenn ich überhaupt etwas bekomme.
Der Unterschied ist, dass du nicht weißt, was du verpasst hast, dadurch, dass weniger Leute das Spiel gekauft haben. Oder welche Projekte schon alle still und heimlich gescheitert sind, die vielleicht richtig cool hätten sein können.
Welche Parallelen sollten das denn sein?

Vorbestellung:
Ich kenne das Finale Produkt
Nein. Nur wenn man abwartet und selbst dann kennt man das Produkt eigentlich erst, wenn man es wirklich mal eine Weile benutzt hat.
Ich habe eine Fixe Summe die das Produkt kostet
Ja, hat man aber bei Crowdfunding in aller Regel auch.
Es gibt keine "Extra Meilensteine"
In aller Regel schon, in Form von DLCs, die man aber extra bezahlen muss, während Meilensteine hauptsächlich von der Zahl der Backer abhängt.
Ich habe einen gültigen Kaufvertrag, der rechtlich bindend ist
Das ist ein Unterschied, wobei man immerhin die Sicherheit hat, sein Geld wiederzubekommen, wenn das Projekt gar nicht startet.
Im Regeflfall weiß ich auch wann das Produkt geliefert wird.
Bei Vorbestellungen? Also ich lese ständig nur von Verschiebungen.
Im Falle von Abweichungen, habe ich ein Anspruch auf rücktritt oder nachbesserung (ohne extra zu bezahlen)
Kommt drauf an. Wenn dir erst nach einer Weile eine Abweichung auffällt, ist dein Anspruch auf Rücktritt oft schon erloschen.
 
Nein, es geht darum, die Arbeitszeit, die für die Umsetzung nötig ist, zu finanzieren.
Öhm.... wir reden hier wohl völlig an einander vorbei. Was halt auch problematisch ist und dadurch entsteht das du dich meist nur auf einzelne Sätze beziehst.
Grundlegend, ich gehe davon aus, und das hatte ich auch oft genug geschildert, das ein STudio zu BEGINN des Projektes, erstmal Geld einfordert weil sonst nichts gemacht werden kann. Natürlich um Ihre Kosten, so auch die Arbeitszeit zu decken. Klar.
Aber bekommst du auf arbeit deinen Lohn auch bevor du den Monat arbeiten warst? ich denke nicht.

Ist aber auch ein blöder Vergleich. Immerhin würdest du von Rockstar verlangen, dir das Zehnfache des potenziellen Umsatzes zu schenken. Außerdem arbeitet Rockstar auch in ganz anderen Maßstäben, von daher sind die 50.000 natürlich weniger ausschlaggebend.
Naja, nein, es ist kein blöder vergleich. Rockstar will das ich ihr game zocke, ok, dann sollen sie es mir schencken, oder noch wichtiger, mich überhaupt in die Lage dazu bringen es zu zocken.
Stell dir mal vor PCGH wird von Rockstargames gebeten, das spiel zu testen und einen Bericht dazu zuschreiben, und wäre aber nicht in der Lage die Hardware dafür zu stellen. Da würde Rocj´kstargames garantiert PCGH auch keinem Rechner schencken, sondern sagen " ist euer Problem wie ihr das löst".
Also weshalb sollten wir dann vorfinanzieren, damit Rockstar ein Spiel entwickeln (also sträng genommen Ihrer arbeit nachgehen) können, und dann daraus auch noch gewinn machen.

Naja, ein Backer mehr oder weniger entscheidet aber halt auch nicht über das Projekt.
Sag das nicht.
Und selbst wenn, was hatt das jetzt genau mit dem von mir gesagtem zutun?

Der Unterschied ist, dass du nicht weißt, was du verpasst hast, dadurch, dass weniger Leute das Spiel gekauft haben. Oder welche Projekte schon alle still und heimlich gescheitert sind, die vielleicht richtig cool hätten sein können.
Ebn. ich weiß es nicht. und getreu dem Motto " Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß" wird dann niemand darüber traurig sein. Und bei einem DLC, wenn er erscheint, kann mir doch völlig egal sein wieviele den Kaufen, er muss halt für mich passen wenn ich ihn kaufe.
Das entkräftet auch wieder null von dem was ich schrieb.

Nein. Nur wenn man abwartet und selbst dann kennt man das Produkt eigentlich erst, wenn man es wirklich mal eine Weile benutzt hat.
Mhm... Ausklegungssache. Was aber feststeht ist,. das ich das Produkt besser und detailierter kenne als bei Crowdfunding. So meine Ansicht zu dem Thema.
Und selbst wenn wir den Punkt streichen, was ist mit den anderen Punkten die ich aufgeführt habe?

Ja, hat man aber bei Crowdfunding in aller Regel auch.
Nein. Crowdfunding ist flexibel. Ob ich nun 5 Euro spenden will, oder 100 Euro ist mir überlassen. Und zu meist kennt man wie erwähnt die endgültigen Kosten am Anfang noch gar nicht, zb wenn Stretchgoals erst später implementiert werden. Zudem kann Crowdfunding auch zu einem Fass ohne Boden werden.

In aller Regel schon, in Form von DLCs, die man aber extra bezahlen muss, während Meilensteine hauptsächlich von der Zahl der Backer abhängt.
Oooooh nein.
völlig Banane was du da sagst.
DLCs sind wie ich bereits erwähnte unabhängig vom basegame. Das Basegame kann ich auch ohne DLC spielen, sodass jeder DLC als ebn naja... zusätzlicher inhalt anzusehen ist. Und ja, den werden mir unternehmen nicht für lau zur verfügung stellen.
EIn Meilenstein bei der Entwicklung hängt jedoch nicht nur von der anzahl der Backer ab, sondern primär auch mit der damit verbundenen menge an Geld. (logisch, je mehr Backer, desto mehr geld)
Und das alles noch bevor ich überhaupt erstmal das geliefert bekommen habe, was ich bereits ggf bezahlt habe (Das Basegame ohne Meilensteine)
Da ist halt doch schon ein gewaltiger unterschied.

Das ist ein Unterschied, wobei man immerhin die Sicherheit hat, sein Geld wiederzubekommen, wenn das Projekt gar nicht startet.
hat man das? Wo steht das? Hab ich da irgendeine Rechtliche Handhabe? Nein habe ich nicht. Das ist ja das was ich die ganze Zeit schon anprangere. Wenn ich geld "verschencke" habe ich keinerlei rechtlichen Anspruch es zurückzubekommen.

Bei Vorbestellungen? Also ich lese ständig nur von Verschiebungen.
Deshlab ja auch "Im Regelfall"
Normalerwweise bekomme ich angezeigt bei einem Spiel wenn ich es bestelle an welchem Datum bzw welchem zeitraum es bei mir eintrifft.
Klar wenn ich das Game Blind 18 Monate vor release vorbestelle, kann sich an dem Datum noch was ändern.
Ich rede aber von regulären Vorbestellungen wenn ein game offiziell angekündigt ist mit Releasedatum.

Kommt drauf an. Wenn dir erst nach einer Weile eine Abweichung auffällt, ist dein Anspruch auf Rücktritt oft schon erloschen.
Nein ist er nicht. denn dieser gilt nach deutschem Recht 1 Jahr nach kauf. das sollte ausreichen.
 
OK, das geht jetzt definitiv schon zu lange hin und her und führt offensichtlich zu nichts. Ich klinke mich aus.
 
Mein letzter Indie Überraschungshit (Patricks Parabox : Publisher = Developer (nur einer!) = Patrick Traynor) hätte es ohne Steam / vor 20 Jahren gar nicht geschafft

Wo wir dabei sind: Ich hatte beim hier verlinkten Legendary-Drop-Rant aufgehört, dem Gebrummel zuzuhören. Und zwar als die These aufgestellt wurde, dass Bethesda einst der Peak der westlichen Gaming-Industrie gewesen sei.

Weil: Das ist wahlweise entweder Peak-Cope. Oder tatsächlich eine akkurate Beschreibung, wie düster es ca. Mitte der 2000er bis Mitte der 2010er Jahre aussah. Zumindest aus Konsumentensicht. Lass mal checken: Immer weniger monolithische Publisher (und selbst der physische Handel!) bestimmten, was gemacht, gekauft und gespielt wurde. Und das war oft banalster Shit. Ganz vorne mit dabei: Bethesda mit ihren eigenen Baby- und Autoleveling-Sandkästen. Oder wie Todd Howard über Oblolovion sagte: "Fantasy, for us, is a knight on horseback running around on killing things." In der Tat. :ugly:

Sorry Oblivion-Fans. Unstrittig ist zumindest: Ganze Genres wurden in dieser Zeit rasiert. Sie passten nicht mehr in Profitraster. Langjährige Reihen wurden auf "kleinste gemeinsame Nenner" gedummt. Oder switchten komplett das Genre. Erst der Durchbruch von Digitalem Vertrieb, Devtools, alternativen Finanzierungsmöglichkeiten löste diese Diktatur der Nullrisiko-Dickschiffe auf. Und, feine Pointe: Diejenigen, die dadurch jetzt endlich Spiele machen konnten, für die sie vorher keine Kohle erhielten (Larian, Warhorse et all) -- die zeigen heute den Bethesdas und Biowares ("We want Call Of Duty's audience!"), wo ihre Limits sind.

Klar, AAAA ist mit steigenden Kosten noch risikobefreiter geworden. Noch bis in die 1990er Jahre erschienen regelrechte Arthouseprojekte wie "Grim Fandango" oder "Planescape:Torment" bei damals größeren Playern. Und "System Shock" vertrieb Electronic Arts! Undenkbar. Aber AAAA sagt (im Mittel) schon immer nur aus, wieviel Geld verballert wird. Die Spannung sitzt zunehmend woanders.
 
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