News "Schlimmer als in den 80er-Jahren": Entwicklerlegenden mit düsteren Aussichten zu Videospielen

PCGH_Jacky

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Mehrere Branchenveteranen zeichnen ein angespanntes Bild der Spieleindustrie. Aussagen deuten auf strukturelle Probleme hin, die über einzelne Studios hinausgehen könnten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu "Schlimmer als in den 80er-Jahren": Entwicklerlegenden mit düsteren Aussichten zu Videospielen

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Die Spieleindustrie ist total im Eimer und zwar lange vor dem KI‑Boom oder den Hardwarepreisen.

Ich finde: Seit Mass Effect 3 oder Witcher 3 brauchten die Studios einfach zu lange, egal wie aufwendig es heute ist.

Die Zeit von Mass Effect zu einem echten Nachfolger, also nicht der Andromeda‑Witz, ist buchstäblich ein Witz und bei Witcher 4 genauso.

Die Studios — und nicht nur die zwei hier — haben sich nicht unter Kontrolle, alles wurde zu groß und unübersichtlich, um etwas herzustellen.

Kleine Teams mit maximal 30 Leuten, die echt was draufhaben, sind das, was man braucht.

Neue Spiele haben auch kaum noch Emotionen zu vermitteln; alles ab 2015 war meistens schwach. Detroit: Become Human mal als Ausnahme, teilweise auch andere, aber im Allgemeinen sind die Spiele viel schlechter geworden.

Bei allem Respekt zum Zeitgeist: fällt mir auch auf, dass, wo früher mal richtig was mit Romanzen gemacht wurde, heute lieber alles ausgelassen wird. Selbst ein Kuss oder eine Umarmung löst in gewissen Kreisen so hohe Impulse aus, dass sich Studios kaum noch trauen, etwas richtig Liebes zu machen. Und um gleich den gewissen Pappenheimern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ich spreche nicht von Erotik, sondern ganz schlicht von echter Liebe und Romantik in Spielen. Oder wer kann sagen, dass z. B. Mass Effect 1 durch eine winzige romantische Szene am Ende irgendwem geschadet hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
Grafik- bzw Path-Tracing-Nerds brauchen neue GPUs, kommt zu lange nichts, spielt man weniger neue Spiele, weil die neuen nicht besser aussehen, als das was man schon gesehen hat.
Für mich ist das ein Entscheidungskriterium und auch kein kleines.

(btw Horror-Spiele nicht mein Genre, deshalb pausiere ich bei RE-Requiem)

Die extrem lange Entwicklungszeit von aktuellen AAA-Games mit riesigen Teams befeuert zu dem diese Krise. - Wenn so eine Projekt dann nur mähh am Markt performt ist schnell das Licht aus.

Dazu kommt, dass die zu viele hauptsächlich die immer gleichen alten Lieblingsspiele am am meisten Spielen. Da gegen hilft nur GTA 5, WOW, fortnite, minecraft & Co und (CS, lol, usw) den Saft abzudrehen, dann müssten diese vielen Leute sich endlich mal ein neues Spiel suchen, das würde die Verkäufe neuer Spiele begünstigen. - Gamer würden aber alles niederbrennen, wenns ihre Lieblingsspiele ausgeschaltet würden. - Das heißt die Neue-Spiele-Branche muss auf viele spielende Kunden verzichten. - zum Glück gibts die Wir-verkaufen-Skins-sowieso-lieber-Branche - dort gibt es auch keine Krise - skins das sind aber keine Spiele...

skins... -Wenn die Krise so heftig ist - (Achtung Sarkasmus!) und wenn die Devs Angst haben ihren Job zu verlieren, sollten sich drauf fokusieren in allem - was gespielt wird - Bezahl-skins reinzupacken - sogar in alte Games - altes Game aufhübschen und skin-shop dazu - und das Original von der Bildfläche verschwinden lassen. - Krise überwunden - perfekt.
 
OMG, ich habe GTA als Beispiel vergessen zu nennen. Wie lange brauchen die denn, bis es auf den PC kommt, und überhaupt versenken die heutigen Engines die Leistung so brachial — fast schon lachhaft — dass es keinen Spaß mehr macht.
 
OMG, ich habe GTA als Beispiel vergessen zu nennen. Wie lange brauchen die denn, bis es auf den PC kommt, und überhaupt versenken die heutigen Engines die Leistung so brachial — fast schon lachhaft — dass es keinen Spaß mehr macht.
GTA 6 wird die wohl größte, detaillierteste, komplexeste Videospielwelt bis dato auf die Bildschirme bringen – und das sogar auf uralter Konsolen-Hardware.

MfG
Raff
 
GTA 6 wird die wohl größte, detaillierteste, komplexeste Videospielwelt bis dato auf die Bildschirme bringen – und das sogar auf uralter Konsolen-Hardware.

MfG
Raff
Ohne große echte Entscheidungsmöglichkeiten, vermutlich wie immer. Nur auf Englisch und mit 30 fps, und die Konsole wird wie immer zum Verkaufsstart verfügbar sein. Na dann gute Nacht.
 
Dazu kommt, dass die zu viele hauptsächlich die immer gleichen alten Lieblingsspiele am am meisten Spielen. Da gegen hilft nur GTA 5, WOW, fortnite, minecraft & Co und (CS, lol, usw) den Saft abzudrehen, dann müssten diese vielen Leute sich endlich mal ein neues Spiel suchen, das würde die Verkäufe neuer Spiele begünstigen. - Gamer würden aber alles niederbrennen, wenns ihre Lieblingsspiele ausgeschaltet würden. - Das heißt die Neue-Spiele-Branche muss auf viele spielende Kunden verzichten. - zum Glück gibts die Wir-verkaufen-Skins-sowieso-lieber-Branche - dort gibt es auch keine Krise - skins das sind aber keine Spiele...
How about....nö?
Was glaubst du denn weshalb soviele Menschen in "alten Lieblingsspielen" hängen bleiben? einfach weil sie da bekommen was sie möchten. Da bekommen sie ebn das Spiel was sie spielen möchten.
Ich zb, zock auch heute immer noch ANNO 1602, einfach weils Geil ist. Und noch nicht so vollständig überladen.
Nicht falsch verstehen, ich hab mir Pax Roma auch gekauft, und gespielt. Aber bei pax Roma dauert es ewig bis man mal gut voran kommt. zuviele kleinigkeiten die einen Aufhalten.
Auch bei anderen Spielen, hab ich manchmal das Gefühl eher zu arbeiten anstatt zu spielen. Ich folge einer Rudimentären 0815 Storie die mich anödet, und erledige eine nebenquest nach der anderen, weil ich sonst keinen Fortschritt generieren kann. (zb war das bei den letzten Asassins Creed teilen so, im Vergleich zu AC bzw AC2)
Und wenn dann noch ein tutorial kommt, was mich bevormundet und mich 7h(!) festnagelt sodass ich nichts anderes machen kann, dann fliegt das Game halt gleich wieder runter oder wird nur dann gespielt wenn ich enorm viel Zeit habe.

Klar spiele ich dann weiter Anno1602, und WOW. EInfach weils Spaß macht, und ich mit den Games vertraut bin.
Auch wenn zb im Bezug auf WOW die sache mit der Story auch 0815 erscheint mitlereweile.

Das Problem ist halt einfach, das Spiele heutzutage "Wertlos" erscheinen. heißt das entwickler entweder zuviel wollten, oder zu wenig, Die Preis efür Spiele sind eindeutig zu hoch als das ich mir jetzt jede woche oder jeden Monat eines neues kaufen könnte/ oder wöllte. Und wenn ich dann mal 60-80 Euro ausgebe, und ab der 1h nebenbei noch mit Advertisment für irgend einen Shop zugebombt werde oder das ich mir doch am besten direkt ab Tag 1 den Seasonpass kaufen soll , dann ist es halt vorbei.

Mir fehlen einfach die zeiten als Games noch waren wie Bücher!
Einmal kaufen, bekommst du das Komplette buch und hast freude dran. Wenn der Autor meint es gäbe noch mehr, dann kommt irgendwann Band 2, welchen ich mir auch kaufen kann um die Story fortzusetzen. Fertig.

Ich bin mitlerweile fast Abgestumpft was das thema Games angeht. Mich interessiert sogut wie gar nichts mehr. Weil vorallem auch die Vorab präsentation meist so langweilig ist, und hetzutage auch nichts mehr über das Game an sich sagt. (Man muss isch ja zb nur mal die Trailer zu GTA 6 anschauen, ich bekomme einen wintzigen Einblick in die "story" aber keinerlei Gameplay kein gar nichts)
Dazu kommen noch diese dauernden Leaks und Infos vorab welche meist moante vor Release kommen, und mitlerweile außmaße annehemen das ich mir danach sage "brauch nicht mehr kaufen, ich kenn das komplette Spiel"
Einen wikrlich wässrigen Zahn auf ein Spiel macht bei mir keines von beiden.

Das Problem ist halt, das Games Populär geworden sind, und sie einen viel zu großen stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen.
Früher waren halt spiele die etwas daneben gegriffen haben, die hat man ignoriert und gut, heutzutage wird da ne riesen welle draus gemacht.
Daher kann es sich auch kein Entwickler, Publisher oder Studio mehr erlauben wirklich Kreativ zu sein.

Und die Wirtschaftliche Verschiebung, weg von Krativen und Studios, hin zu Alles für die Investoren welche Ihr Geld für sich arbeiten lassen, macht die Situation ebn immer schlimmer.
Crowdfunding und co sind da auch keine besserung. Nein sie geben dem ganzen nur zusätzlich noch seinen Jämmerlich erbärmlichen beigeschmack.
 
Ach ja, John Romero...

Wird meiner Meinung nach zu oft verklärt wegen Doom. Er ist nicht wirklich der geniale Game Designer zu dem er oft hochstilisiert wird, hat einfach sehr barocke Gewaltphantasien.

Die ganzen alten iD Games waren technische Meisterleistungen (John Carmack), aber das wäre auch ohne Romero so gewesen.

Wer erinnert sich noch an Daikatana? Ich sag nur "John Romero is about to make you his Bit*h" :rollen:
 
Ich sehe das alles nicht so kritisch. Ich fand es zwar sehr bedauerlich, dass tolle Teams wie z.B. Piranha Bytes ihre Pforten schließen mussten, aber am Ende ist es halt auch immer der normale Lauf in der Industrie. Was ich jedoch skeptisch sehe ist das "es geht alles nicht schnell genug" vieler Spieler. Damals wie heute gilt meiner Meinung nach viel mehr "lieber langsam, dafür gut". Auch wenn Publisher und Investoren das vermutlich alles andere als unterschreiben würden. :ugly: Aber auch nur aus egoistischen Gründen heraus.
 
Neue Spiele haben auch kaum noch Emotionen zu vermitteln; alles ab 2015 war meistens schwach. Detroit: Become Human mal als Ausnahme, teilweise auch andere, aber im Allgemeinen sind die Spiele viel schlechter geworden.
Naja, das ist dann doch sehr subjektiv. Emotionen sind sehr vielschichtig und es gibt ne Menge Spiele seit 2015, die in vielerlei Hinsicht emotional waren.
Wenn man da an bewegende Geschichten denkt, fällt mir die Life is Strange Reihe ein. Die meisten Emotionen habe ich seitdem aber in Multiplayer Erfahrungen gemacht.
Das Gefühl in For Honor alleine gegen 2-3 andere Helden im PvP einen Punkt halten zu können oder die unfassbar geilen Erlebnisse in ARC Raiders sind auch sehr "emotional". Oder sich in Helldivers für die Supererde in eine Schlacht zu stürzen :D It Takes Two oder Split Fiction auch unfassbar tolle emotionale Erlebnisse. Dann noch das Ende von God of War (2018), bei dem ich im Wohnzimmer stand als ich den Abspann gespielt habe, weil es so unfassbar geil war.
Btw alles Spiele nach 2015.
Im Gegenteil finde ich, dass die Qualität der Spiele (damit mein ich nicht die Grafik) der PS5 Ära deutlich besser ist als z.B. zu PS3 Zeiten. Damals gab es aus meiner Warnehmung deutlich mehr meh-Spiele.
Romanzen gibt es auch noch, in der Dark Pictures Reihe gibt es solche Szenen, oder aber auch in Life is Strange.
 
Andererseits, selbst wenn ab heute nie wieder Videospiele produziert werden würden, gäbe es mehr als irgendein Mensch je spielen könnte. In den 80ern sah das noch anders aus. Da waren Videospiele nicht sehr zahlreich und steckten noch in den Kinderschuhen. Ich frage mich welche Auswirkungen KI haben wird. Für mich klingt die Vorstellung zu schön um wahr zu sein, irgendwann eine KI damit zu beauftragen ein Videospiel zu entwickeln, das ich schon immer spielen wollte, welches aber so nie auf den Markt gekommen ist. Für die Videospieleindustrie wäre das wahrscheinlich der Albtraum.
 
Videospiele werden immer komplexer, die Anforderungen der Spieler nach kurzfristigen Content immer größer. Spielspaß ist zwar nicht unbedingt mit einer Grafikbombe gleichzusetzen, dennoch es wird immer schwieriger sich mit seinem Produkt abzusetzen, da die Erwartungshaltung groß ist. Das Risiko zu scheitern und damit den Untergang des Studios zu erreichen groß. Die Spiele der 80er waren bei weitem nicht so komplex, daher find ich den Vergleich mit heutigen AAA Titel nicht zielführend.
 
Naja, das ist dann doch sehr subjektiv. Emotionen sind sehr vielschichtig und es gibt ne Menge Spiele seit 2015, die in vielerlei Hinsicht emotional waren.
Wenn man da an bewegende Geschichten denkt, fällt mir die Life is Strange Reihe ein. Die meisten Emotionen habe ich seitdem aber in Multiplayer Erfahrungen gemacht.
Das Gefühl in For Honor alleine gegen 2-3 andere Helden im PvP einen Punkt halten zu können oder die unfassbar geilen Erlebnisse in ARC Raiders sind auch sehr "emotional". Oder sich in Helldivers für die Supererde in eine Schlacht zu stürzen :D It Takes Two oder Split Fiction auch unfassbar tolle emotionale Erlebnisse. Dann noch das Ende von God of War (2018), bei dem ich im Wohnzimmer stand als ich den Abspann gespielt habe, weil es so unfassbar geil war.
Btw alles Spiele nach 2015.
Im Gegenteil finde ich, dass die Qualität der Spiele (damit mein ich nicht die Grafik) der PS5 Ära deutlich besser ist als z.B. zu PS3 Zeiten. Damals gab es aus meiner Warnehmung deutlich mehr meh-Spiele.
Romanzen gibt es auch noch, in der Dark Pictures Reihe gibt es solche Szenen, oder aber auch in Life is Strange.
Teilweise gebe ich dir recht. Aber der Adrenalinkick bei Online-Multiplayer-Sachen ist nicht, was ich meine. Klar, PvP in GTA Online, als es noch Kill/Death in der öffentlichen Lobby gab und ich auf hohem Tryhard-Können gegen einen anderen Tryhard kämpfen konnte, das macht Schübe von Gefühlen der urinstinktiven Überlebenswelt, aber ich meine mehr geschichtliche Elemente, die Emotionen auslösen.

Alles in allem geht die Entwicklung aber doch total in die Mülltonne.
 
Ich habe ganz anders Problem damit.

Wenn ich mir eine Spiel direkt vom Nintendo kaufe. Dann laufen die von Anfang an.
Was auf andern Konsolen schon Mal nicht so ist.
Und am PC, sorry aber halbfertige Spiel kaufe ich nicht mehr. Und bis die mal laufen habe ich keine Interesse mehr. Ds starte ich lieber meine guten alten Amiga.
 
"Auch John Romero, Entwickler von Doom und prägende Figur des Shooter-Genres, sowie Brenda Romero, langjährige Designerin unter anderem von Jagged Alliance 2, haben sich mittlerweile zur Lage der Branche geäußert. Beide zeichnen ein Bild, das auf strukturelle Probleme hindeuten könnte."

statt mit Mikrotransaktionen und hingerotzten gameplay die Massen zu bespaßen und abzuzocken, vielleicht mal wieder ansatzweise kreativ sein und Qualität liefern, machen da draußen so viele kleine Indie Studios vor wie es geht, aber ja ist auch alles nur Angebot und Nachfrage und darüber sollte sich auch die Spielebranche vielleicht mal im klaren sein
 
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