Kann nur zustimmen. Ich bin langsam Müde von Bethesdas Art andauernd Starfield in den Himmel zu loben UND dabei DAUERND die Spieler als Schuldige darzustellen. Es ist ehrlich gesagt einfach widerlich. Man könnte meinen, dass Todd diese Leute extra bezahlt damit sie seinen Fiebertraum an Passionproject namens Starfield weiter hypen. Man vergesse bitte nicht, dass Starfield 2.0 bald um die Ecke kommt und gaaaaanz bestimmt alles besser machen wird. Dies ist sicher der Grund warum sich regelmäßig irgend nen Bethesda Character auf SocialMedia oder sonstwo melden muss. Den (nicht vorhandenen) Hype aufrecht halten. Ja es werden sicher Probleme gelöst aber selbst eine 2.0 Version wird nicht die großen Knackpunkte ausbessern. Starfield ist objektiv KEIN gutes Spiel. Überall mangelt es an ordentlicher Tiefe und Ausgereiftheit der Systeme. Ein RPG bei dem man eigtl keine Wahl hat was Gesprächsoptionen angeht, ein RPG das sogar ignoriert welche Gesprächsoptionen man auswählt, ein RPG das Worldbuilding betreibt welches der Spieler aber nicht leben darf weil Immersion brauchen wir nicht. Eine Story die schlecht erzählt wird, Fraktionen die durchaus sehr interessant beschrieben werden aber bei der eigentlichen Umsetzung krachts an allen Stellen und man erkennt die Fraktionen nicht wieder. Keine wirklichen Konsequenzen die man im Spiel erleben darf durch die Dinge und Entscheidungen die man getroffen hat. Ein Basenbausystem welches nicht wirklich ins Spiel integriert ist und daher kein wirklichen Nutzen hat, wie bereits erwähnt Ladebildschirme andauernd weil ein Raumschiffsystem integriert wurde welches im Endeffekt auch kein wirklichen Nutzen im Spiel hat und man sich das hätte durchaus sparen können.
Ich könnte weiter und weiter machen aber ich denke man sollte verstehen, dass das alles objektiv schlechte Umsetzungen seitens Bethesda sind und das NICHTS mit den Erwartungen der Spieler zu tun hat. Oder darf man mittlerweile nicht mal mehr zusammenhängende Systeme, eine gute/gut erzählte Story und eine ECHTE manigfaltige Auswahl bei den Gesprächsoptionen erwarten? Das sind Dinge die ein Spiel objektiv gut machen. Andernfalls kann man sich auch alles davon sparen und daraus einen linearen Shooter machen, denn anders kann man Starfield sich wirklich nicht geben, denn sonst stößt man auf all diese Unzulänglichkeiten.
Und da haben wir es. Hater sind schuld. Nicht die Menschen die objetiv und sachlich das Spiel bewertet und es für nicht gut befunden haben. Es können ja nur Hater sein. Nein, die Fans / die Community / die Gamer sind nicht schuld. Ganz im Gegenteil, denn genau diese haben Bethesda so verdammt vieles durchgehen lassen. Und das möchte ich nochmals wiederholen, SO VERDAMMT VIELES. Wie
@Jon_Irenicus bereits angerissen hat, sind die Fallout und TES Reihen unter Bethesda zunehmend "schlechter" geworden, was ich freundlich als zunehmend Mainstream bezeichne. Die Spielreihen haben von Release zu Release mehr und mehr an ihrerer RPG Identität verloren. Ich kann verstehen, dass das sicher eine Entscheidung auf finanzieller Basis war und der Erfolg der Spiele dieser Entscheidung Recht gibt aber wenn man mal in den Untiefen des Internet wühlt, trifft man immer wieder auf Fans der ersten Spiele die einem sachlich und objektiv erklären was alles von Titel zu Titel an RPG Elementen verloren gegangen ist und was sonst noch qualitativ nachgelassen hat. Dieser konstante qualitative Fall der Spiele wurde Bethesda verziehen, die ewigen ReReReleases wurden Bethesda verziehen, die ewigen Lügen Todds wurden Bethesda verziehen und sogar die Scams die Bethesda mit den Canvas(Polyester)Bags, dem (Billig)Rum in schlechter Plastikflasche und der schimmelbefallene Powerarmor Helm wurden ebenfalls verziehen. Was ich ehrlich gesagt alles nicht verstehe aber das zeigt wie EXTREM leidensfähig diese Community ist. Und dann kam das (mal wieder) in den Himmel gehypte Starfield. Todd war diesmal vorsichtiger und geschickter mit seinen Lügen. Einfach sämtliche Footage weglassen, dass die Schwächen des Games instant zeigen würde, unter anderem die Ladebildschirme. Aber ich wette, dass das Spiel trotz der Ladebildschirme gut angekommen wäre wenn der Rest gestimmt hätte. Die Community ist ja leidensfähig wie die Historie mit Bethesda beweist. Aber es kam anders. Es hat einfach überall nicht gepasst. Deshalb der extreme Aufschrei. Es hat endlich gereicht, dass den Leuten der Kragen geplatzt ist.
Um nochmal auf 2.0 zurückzukommen. Es gibt genug Säue da draußen die eine Ahnung haben weil sie es bereits testen durften aber sie stehen alle unter einem NDA. Das einzige was der ein oder andere von sich gegeben hat waren vorsichtige Hypes in Form von "das einige Probleme mit dem Spiel behoben werden aber das man keine Wunder erwarten soll". Für mich heißt dies, dass das Spiel sich verbessert aber die Grundprobleme weiterhin bleiben und mehr habe ich auch von einem 2.0 nicht erwartet. Das Spiel müsste von Grund auf verbessert werden um wirklich gut zu sein was aus meiner Sicht Jahre Entwicklung kosten dürfte und das wird Bethesda/MS sicherlich nicht in Erwägung ziehen. Schade Todd, dein Passionproject ist ein Reinfall geworden. Aber wie bereits oben im Text angerissen war dies auch irgendwo abzusehen; der konstante Qualitätsverfall der Spiele über die Jahre/Jahrzehnte welcher sicherlich durch Missmanagement aber auch durch den Abgang von diversen Teammembern Bethesdas einherkam.
Ich habe meine rosarote Bethesdabrille endlich abgelegt und erwarte nichts mehr von dem Studio. Die jüngste Vergangenheit hat mir endgültig gezeigt wo die Reise hingeht. Dieser in-your-face CreationClub Unsinn den keiner wollte und das einzige was bei Fallout 4 wirklich gepatcht wird...gamebreaking Bugs die reingepatch wurden brauchen Ewigkeiten um wieder rausgepatcht zu werden. Creations die halbherzig dahergerotzt werden und nie sinnvoll gänzlich in das Spiel implementiert werden UND in vielen Fällen auch noch extrem verbugt sind aber hauptsache man verlangt noch unverhältnismäßig viel Kohle dafür....usw
Mich würde nicht wundern wenn Bethesda für Starfield 2.0 zu viel Zeit in irgendwelchen CreationClub Unsinn investiert hat, denn das schien in jüngster Vergangenheit immer der Fokus zu sein. Kassieren anstatt Bugs zu beheben und das Spielerlebnis zu verbessern. Man muss sich einmal überlegen, dass vor nicht all zu langer Zeit erst ein Fan diese 60FPS Hürde aus Fallout rausgemoddet hat und ein riesen Unternehmen wie Bethesda kriegt sowas nicht hin oder lässt sich erst nicht einmal zu so etwas erniedrigen...
Starfield hätte sicher eine Redemptionark auf dem Niveau eines NMS, Cyberpunk oder Witcher 1-3 verdient aber dafür scheint es dem Unternehmen entweder an Talent oder an Interesse zu fehlen. Ich bin mir fast sicher, dass es an beidem liegt.