News Ehemaliger Skyrim-Lead: Starfield zwar ein gutes Spiel, aber nicht das, was Spieler erwartet haben

PCGH-Redaktion

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Ein ehemaliger Chef-Entwickler von Skyrim hat sich zum Scheitern von Starfield geäußert und dabei die Erwartungen der Fans hervorgehoben. Seiner Meinung nach war das Spiel nicht das, was die Community sich davon erhofft habe.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Ehemaliger Skyrim-Lead: Starfield zwar ein gutes Spiel, aber nicht das, was Spieler erwartet haben

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Bruce Nesmiths Aussage trifft den Nagel auf den Kopf – sie spiegelt exakt wider, was auch im Artikel steht: Starfield ist nicht gescheitert, weil es objektiv schlecht wäre, sondern weil es nicht das Spiel geworden ist, das sich die Fans erträumt hatten. Das ist ein entscheidender Unterschied. Und genau dieses Problem könnte auch TES6 und Fallout 5 betreffen, falls Bethesda nicht wieder mehr Systeme integriert, die den Spielern echte Einflussmöglichkeiten bieten. Starfield ist ein gutes Spiel, aber nicht das, das sich die Community vorgestellt hat. Diese Lücke zwischen Erwartung und Realität hat dem Spiel letztlich geschadet.
 
Bruce Nesmiths Aussage trifft den Nagel auf den Kopf – sie spiegelt exakt wider, was auch im Artikel steht: Starfield ist nicht gescheitert, weil es objektiv schlecht wäre, sondern weil es nicht das Spiel geworden ist, das sich die Fans erträumt hatten. Das ist ein entscheidender Unterschied. Und genau dieses Problem könnte auch TES6 und Fallout 5 betreffen, falls Bethesda nicht wieder mehr Systeme integriert, die den Spielern echte Einflussmöglichkeiten bieten. Starfield ist ein gutes Spiel, aber nicht das, das sich die Community vorgestellt hat. Diese Lücke zwischen Erwartung und Realität hat dem Spiel letztlich geschadet.
Kann ich leider nicht so stehen lassen.
Starfield Grundstruktur ist ok, veraltet, mehr leider nicht.
Wenn ein etabliertes Studio, welches Fallout, TES, usw. bereits erfolgreich und auch Umfangreich veröffentlicht hat. Und dann so ne leere Sandbox den Spielern vorwirft. Kann das nur scheitern.
Wenn damit geworben wurde das 1000! Systeme mit noch nie dagewesenem Gameplay kommt, und man im fertigen Spiel "nur" 10 Systeme wirklich brauchen kann und der Rest leer und mit sich immer wiederholenden Assets aus der Retorte befüllt wird, hat man selber falsche Erwartungen provoziert.
Die Starfield-Werbekampagne setzte auf epische Live-Action-Trailer (u.a. zur gamescom 2023 mit Elton Johns "Rocket Man"), umfangreiches Gameplay-Material, Fokus auf Erkundung und Sci-Fi-Rollenspielaspekte sowie Vorbesteller-Boni. Bethesda bewarb es als gigantisches Weltraum-Abenteuer mit tiefen Fraktionskonflikten.
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Und dann sollen wieder die Spieler dran Schuld sein, das sie zu hohe Erwartungen hatten!? Ich meine alleine die Trailer haben mehr versprochen als das was dann kam. Auch die versprochenen Patches sind seltener als ein 6er im Lotto.
Nun ja....
 
Bruce Nesmiths Aussage trifft den Nagel auf den Kopf – sie spiegelt exakt wider, was auch im Artikel steht: Starfield ist nicht gescheitert, weil es objektiv schlecht wäre, sondern weil es nicht das Spiel geworden ist, das sich die Fans erträumt hatten. Das ist ein entscheidender Unterschied. Und genau dieses Problem könnte auch TES6 und Fallout 5 betreffen, falls Bethesda nicht wieder mehr Systeme integriert, die den Spielern echte Einflussmöglichkeiten bieten. Starfield ist ein gutes Spiel, aber nicht das, das sich die Community vorgestellt hat. Diese Lücke zwischen Erwartung und Realität hat dem Spiel letztlich geschadet.
Sehe ich nicht so. Warum sollte es bei TES6 so werden?

Test 6 ist der Nachfolger von TESO, Skyrim, Oblivion, Morrowind, Daggerfall & Arena.
Starfield war neu.

In TES kann Bethesda wesentlich besser das zeigen was die Fans wollen, weil sie eine Historie aufgebaut haben wie dieses Spiel im groben aussehen soll und was man erwarten kann. Es ist daher wesentlich schwerer mit falschen erwartungen in so ein Spiel zu gehen.
Daher wenn TES 6 kommt, wird es schon jetzt ein besserer Release als Starfield es jemals hätte werden können.
Es sei den natürlich sie wollen mit TES 6 plötzlich das Rad neu erfinden und orientieren sich gar nicht mehr an der Historie der Spielereihe.
 
Kann ich leider nicht so stehen lassen.
Starfield Grundstruktur ist ok, veraltet, mehr leider nicht.
Wenn ein etabliertes Studio, welches Fallout, TES, usw. bereits erfolgreich und auch Umfangreich veröffentlicht hat. Und dann so ne leere Sandbox den Spielern vorwirft. Kann das nur scheitern.
Wenn damit geworben wurde das 1000! Systeme mit noch nie dagewesenem Gameplay kommt, und man im fertigen Spiel "nur" 10 Systeme wirklich brauchen kann und der Rest leer und mit sich immer wiederholenden Assets aus der Retorte befüllt wird, hat man selber falsche Erwartungen provoziert.

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Und dann sollen wieder die Spieler dran Schuld sein, das sie zu hohe Erwartungen hatten!? Ich meine alleine die Trailer haben mehr versprochen als das was dann kam. Auch die versprochenen Patches sind seltener als ein 6er im Lotto.
Nun ja....
Ich verstehe vollkommen, warum du das nicht so stehen lassen willst – und ehrlich gesagt sprichst du einen Punkt an, den viele Fans deutlicher formulieren als Bethesda selbst. Der ehemalige Skyrim‑Lead redet von „Erwartungen der Fans“, aber du gehst noch weiter: Bethesda hat diese Erwartungen bewusst geweckt – und dann nicht erfüllt. Das ist ein entscheidender Unterschied.
Sehe ich nicht so. Warum sollte es bei TES6 so werden?

Test 6 ist der Nachfolger von TESO, Skyrim, Oblivion, Morrowind, Daggerfall & Arena.
Starfield war neu.

In TES kann Bethesda wesentlich besser das zeigen was die Fans wollen, weil sie eine Historie aufgebaut haben wie dieses Spiel im groben aussehen soll und was man erwarten kann. Es ist daher wesentlich schwerer mit falschen erwartungen in so ein Spiel zu gehen.
Daher wenn TES 6 kommt, wird es schon jetzt ein besserer Release als Starfield es jemals hätte werden können.
Es sei den natürlich sie wollen mit TES 6 plötzlich das Rad neu erfinden und orientieren sich gar nicht mehr an der Historie der Spielereihe.
Ich verstehe den Punkt – und es ist definitiv eine sehr nachvollziehbare Sichtweise. TES6 hat einen entscheidenden Vorteil, den Starfield nie hatte: eine über Jahrzehnte gewachsene Identität, die sowohl Fans als auch Entwickler genau kennen. Das verändert die Ausgangslage grundlegend. Trotzdem gibt es ein paar Aspekte, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Jeder weiß, wie sich ein Elder-Scrolls-Spiel anfühlen sollte. Die Reihe hat klare Säulen: offene Welt, Fraktionen, Skillsystem, Freiheit, Lore und lebendige Städte. Bethesda hat diese Formel über 25 Jahre hinweg perfektioniert.

Das gibt ihnen einen festen Rahmen, in dem sie arbeiten können, ohne die Fans zu enttäuschen. Starfield hatte diesen Rahmen nicht – es war ein völlig neues Universum ohne Traditionen oder vertraute Bezugspunkte.

Darum wird es TES6 leichter haben, die Fanbase sofort abzuholen.

Aber: Die Erwartungen an TES6 sind enorm – und genau da wäre ich vorsichtig.

TES6 ist nicht nur der Nachfolger von Skyrim, sondern von dem meistgespielten Singleplayer-RPG aller Zeiten. Die Erwartungen sind nicht nur hoch, sondern fast unmenschlich hoch.

„Skyrim, aber größer“
„Skyrim, aber moderner“
„Skyrim, aber mit der Tiefe von Morrowind“
„Skyrim, aber mit der Freiheit von Daggerfall“
„Skyrim, aber mit der Technik von 2028“

Das ist eine Kombination, die kaum ein Studio perfekt umsetzen kann. Egal, welchen Weg sie einschlagen – ein Teil der Fanbase wird sagen: „Das ist nicht mein Elder Scrolls.“

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Starfield war nicht so schlecht wie viele Hater behaupten, wäre es von einem anderen Studio erschienen, wäre der Hass bei weitem nicht so groß, eher da Gegenteil. Es gibt aber zwei wege die man besser eingeschlagen hätte. Endweder freies Fliegen und Landen, ähnlich Nomansky, Star Citizen oder schon Elite hätte gereicht. Leider Technisch mit der Creation Engine nicht machbar. Oder noch besser wären deutlich weniger Welten und dafür Handgebaute Areale. Das Raumschiffgameplay ist zwar nett und ich habe ein paar Stunden damit verbracht, mehr aber nicht.

Was mich aber am meisten stört ist die absolute Funkstille vom Entwickler, man plant ein Starfield 2.0 aber keine Sau hat eine ahnung was das sein soll und am ende wird es wahrscheinlich kake. Warum nicht die Community mit einbinden und schauen was die Leute wirklich wollen ?
 
[...]
TES6 ist nicht nur der Nachfolger von Skyrim, sondern von dem meistgespielten Singleplayer-RPG aller Zeiten. Die Erwartungen sind nicht nur hoch, sondern fast unmenschlich hoch.

„Skyrim, aber größer“
„Skyrim, aber moderner“
„Skyrim, aber mit der Tiefe von Morrowind“
„Skyrim, aber mit der Freiheit von Daggerfall“
„Skyrim, aber mit der Technik von 2028“
[...]
Ja hier gebe ich dir vollkommen Recht. Das Erwartungs Problem bei TES6 wird Riesig sein.
Ich denke hier muss einem klar sein, dass die Erwartungen nicht vollends erfüllt werden.

Zum einen muss es Skyrim übertreffen, was schon massiv schwierig sein wird.
Dann kommt dazu, dass viele Spieler die Bethesda Spiele spielen, eine "Wiedergutmachung" wollen, was sie bei den Inhalten in Starfield vermisst haben.
Dann kommt noch die Technikhürde, ich denke hier sollte eigentlich Selbstverständlich sein das die Alte Engine endgültig erledigt ist.
Man darf gespannt sein.
 
Also ich fand Starfield ziemlich schlecht. Habs kurz nach release ein paar Stunden gezockt und wollte es wirklich mögen. Aber die öde Präsentation, die Ladezeiten, die fehlende synchro, die Planeten, Interface... Eigentlich hat mich fast alles irgendwie genervt. Fühlt sich an wie ein 20 Jahre altes Spiel mit etwas besserer Grafik. Habs dann auch nie wieder angefasst.
 
Dann kommt noch die Technikhürde, ich denke hier sollte eigentlich Selbstverständlich sein das die Alte Engine endgültig erledigt ist.
Die Unreal Engine ist älter als die Creation Engine. Einzigartig an der Creation Engine ist, dass der Zustand aller physischen Gegenstände gespeichert wird eine Funktion, die nur in dieser Engine möglich ist, sowie Radiant AI.

Bethesdas Problem liegt im Management. Offensichtlich hat nur Todd Howard gute Ideen (oder muss andere bearbeiten), und seit Kurt Kuhlmann gegangen ist,wird die Lore von TES VI wahrscheinlich an Tiefe verlieren.
 
Es ist richtig, dass Starfield an den Erwartungen der Spieler gescheitert ist, aber meiner Meinung nach sind daran durchaus die Spieler "schuld", denn es gab einfach keinen Grund für diese hohen Erwartungen. Die Spiele von Bethesda werden nämlich zum größten Teil völlig überhöht.

Nach dem großartigen Morrowind habe ich mich voller Vorfreude auf Oblivion gestürzt und es ist mir nach wie vor unbegreiflich, warum dieses Machwerk so abgefeiert wird. Eine derart generische, sterile und leblose Spielwelt habe ich noch nicht gesehen. Nicht mal die Hauptquest war interessant genug, um wenigstens die Story zu rushen um das Thema abhaken zu können. Von Gameplay-Verbrechen wie den mitlevelnden Gegnern fang ich gar nicht erst an.

Skyrim war fraglos in jeder Hinsicht besser, aber trotzdem nicht ansatzweise so gut, wie es immer gemacht wird, insbesondere in Sachen Writing und Story.

Mit Fallout 3 hat mich Bethesda noch sehr positiv überrascht, weil sie die Fallout-Atmosphäre erstaunlich gut in's 3D-Zeitalter transportiert haben UND - und das ist elementar - es war sehr gut geschrieben. Fallout 4 verkam dann leider zu einem mittelmäßigen Looter-Shooter mit Pseudo-RPG-Elementen und schlechtem Writing.

Ganz generell hat Bethesda einfach zu viel inhaltliches Mittelmaß in seinem Œuvre und dazu ein Überspiel (Skyrim), dass bei näherem Hinsehen gar keines ist.

Als bekannt wurde, dass man auch bei Starfield wieder auf die Gamebryo-Engine setzt (ja, ich weiß, heißt jetzt Creation-Engine), habe ich genau das erwartet was Starfield auch geworden ist: Ein Fallout 4 im Weltraum mit lahmer Story, mittelmäßigem Writing, ganz viel generischen "Levels" und vor allem null Mut zu Neuem.

Bethesda hat bei Starfield größtenteils das falsch gemacht, was sie auch vorher schon falsch gemacht haben. Nur stören sich die Leute jetzt plötzlich daran.
 
Warum nicht die Community mit einbinden und schauen was die Leute wirklich wollen ?
Tolle Idee.
Lasst uns Homer Simpson fragen, was wir für ein Auto bauen sollen.
Ich sage dir, was du bauen sollst, und dann musst du das mit deinem eigenen Geld bauen.
Wenn es mir dann gefällt, kaufe ich dir ein Exemplar ab.
Würdest du dich darauf einlassen?
 
Tolle Idee.
Lasst uns Homer Simpson fragen, was wir für ein Auto bauen sollen.
Ich sage dir, was du bauen sollst, und dann musst du das mit deinem eigenen Geld bauen.
Wenn es mir dann gefällt, kaufe ich dir ein Exemplar ab.
Würdest du dich darauf einlassen?
Was für ein Unsinns Kommentar. Viele der aktuell erfolgreichsten Spiele machen genau das und hören auf die Community. Es ist klar, das man nicht jeden Fiebertraum umsetzten kann, aber zumindest weiß man, ob da woran man grade arbeitet die richtige Richtung ist.
 
Kann ich leider nicht so stehen lassen.
Starfield Grundstruktur ist ok, veraltet, mehr leider nicht.
Wenn ein etabliertes Studio, welches Fallout, TES, usw. bereits erfolgreich und auch Umfangreich veröffentlicht hat. Und dann so ne leere Sandbox den Spielern vorwirft. Kann das nur scheitern.
Wenn damit geworben wurde das 1000! Systeme mit noch nie dagewesenem Gameplay kommt, und man im fertigen Spiel "nur" 10 Systeme wirklich brauchen kann und der Rest leer und mit sich immer wiederholenden Assets aus der Retorte befüllt wird, hat man selber falsche Erwartungen provoziert.

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Und dann sollen wieder die Spieler dran Schuld sein, das sie zu hohe Erwartungen hatten!? Ich meine alleine die Trailer haben mehr versprochen als das was dann kam. Auch die versprochenen Patches sind seltener als ein 6er im Lotto.
Nun ja....
Kann nur zustimmen. Ich bin langsam Müde von Bethesdas Art andauernd Starfield in den Himmel zu loben UND dabei DAUERND die Spieler als Schuldige darzustellen. Es ist ehrlich gesagt einfach widerlich. Man könnte meinen, dass Todd diese Leute extra bezahlt damit sie seinen Fiebertraum an Passionproject namens Starfield weiter hypen. Man vergesse bitte nicht, dass Starfield 2.0 bald um die Ecke kommt und gaaaaanz bestimmt alles besser machen wird. Dies ist sicher der Grund warum sich regelmäßig irgend nen Bethesda Character auf SocialMedia oder sonstwo melden muss. Den (nicht vorhandenen) Hype aufrecht halten. Ja es werden sicher Probleme gelöst aber selbst eine 2.0 Version wird nicht die großen Knackpunkte ausbessern. Starfield ist objektiv KEIN gutes Spiel. Überall mangelt es an ordentlicher Tiefe und Ausgereiftheit der Systeme. Ein RPG bei dem man eigtl keine Wahl hat was Gesprächsoptionen angeht, ein RPG das sogar ignoriert welche Gesprächsoptionen man auswählt, ein RPG das Worldbuilding betreibt welches der Spieler aber nicht leben darf weil Immersion brauchen wir nicht. Eine Story die schlecht erzählt wird, Fraktionen die durchaus sehr interessant beschrieben werden aber bei der eigentlichen Umsetzung krachts an allen Stellen und man erkennt die Fraktionen nicht wieder. Keine wirklichen Konsequenzen die man im Spiel erleben darf durch die Dinge und Entscheidungen die man getroffen hat. Ein Basenbausystem welches nicht wirklich ins Spiel integriert ist und daher kein wirklichen Nutzen hat, wie bereits erwähnt Ladebildschirme andauernd weil ein Raumschiffsystem integriert wurde welches im Endeffekt auch kein wirklichen Nutzen im Spiel hat und man sich das hätte durchaus sparen können.

Ich könnte weiter und weiter machen aber ich denke man sollte verstehen, dass das alles objektiv schlechte Umsetzungen seitens Bethesda sind und das NICHTS mit den Erwartungen der Spieler zu tun hat. Oder darf man mittlerweile nicht mal mehr zusammenhängende Systeme, eine gute/gut erzählte Story und eine ECHTE manigfaltige Auswahl bei den Gesprächsoptionen erwarten? Das sind Dinge die ein Spiel objektiv gut machen. Andernfalls kann man sich auch alles davon sparen und daraus einen linearen Shooter machen, denn anders kann man Starfield sich wirklich nicht geben, denn sonst stößt man auf all diese Unzulänglichkeiten.

Starfield war nicht so schlecht wie viele Hater behaupten, wäre es von einem anderen Studio erschienen, wäre der Hass bei weitem nicht so groß, eher da Gegenteil. Es gibt aber zwei wege die man besser eingeschlagen hätte. Endweder freies Fliegen und Landen, ähnlich Nomansky, Star Citizen oder schon Elite hätte gereicht. Leider Technisch mit der Creation Engine nicht machbar. Oder noch besser wären deutlich weniger Welten und dafür Handgebaute Areale. Das Raumschiffgameplay ist zwar nett und ich habe ein paar Stunden damit verbracht, mehr aber nicht.

Was mich aber am meisten stört ist die absolute Funkstille vom Entwickler, man plant ein Starfield 2.0 aber keine Sau hat eine ahnung was das sein soll und am ende wird es wahrscheinlich kake. Warum nicht die Community mit einbinden und schauen was die Leute wirklich wollen ?
Und da haben wir es. Hater sind schuld. Nicht die Menschen die objetiv und sachlich das Spiel bewertet und es für nicht gut befunden haben. Es können ja nur Hater sein. Nein, die Fans / die Community / die Gamer sind nicht schuld. Ganz im Gegenteil, denn genau diese haben Bethesda so verdammt vieles durchgehen lassen. Und das möchte ich nochmals wiederholen, SO VERDAMMT VIELES. Wie @Jon_Irenicus bereits angerissen hat, sind die Fallout und TES Reihen unter Bethesda zunehmend "schlechter" geworden, was ich freundlich als zunehmend Mainstream bezeichne. Die Spielreihen haben von Release zu Release mehr und mehr an ihrerer RPG Identität verloren. Ich kann verstehen, dass das sicher eine Entscheidung auf finanzieller Basis war und der Erfolg der Spiele dieser Entscheidung Recht gibt aber wenn man mal in den Untiefen des Internet wühlt, trifft man immer wieder auf Fans der ersten Spiele die einem sachlich und objektiv erklären was alles von Titel zu Titel an RPG Elementen verloren gegangen ist und was sonst noch qualitativ nachgelassen hat. Dieser konstante qualitative Fall der Spiele wurde Bethesda verziehen, die ewigen ReReReleases wurden Bethesda verziehen, die ewigen Lügen Todds wurden Bethesda verziehen und sogar die Scams die Bethesda mit den Canvas(Polyester)Bags, dem (Billig)Rum in schlechter Plastikflasche und der schimmelbefallene Powerarmor Helm wurden ebenfalls verziehen. Was ich ehrlich gesagt alles nicht verstehe aber das zeigt wie EXTREM leidensfähig diese Community ist. Und dann kam das (mal wieder) in den Himmel gehypte Starfield. Todd war diesmal vorsichtiger und geschickter mit seinen Lügen. Einfach sämtliche Footage weglassen, dass die Schwächen des Games instant zeigen würde, unter anderem die Ladebildschirme. Aber ich wette, dass das Spiel trotz der Ladebildschirme gut angekommen wäre wenn der Rest gestimmt hätte. Die Community ist ja leidensfähig wie die Historie mit Bethesda beweist. Aber es kam anders. Es hat einfach überall nicht gepasst. Deshalb der extreme Aufschrei. Es hat endlich gereicht, dass den Leuten der Kragen geplatzt ist.

Um nochmal auf 2.0 zurückzukommen. Es gibt genug Säue da draußen die eine Ahnung haben weil sie es bereits testen durften aber sie stehen alle unter einem NDA. Das einzige was der ein oder andere von sich gegeben hat waren vorsichtige Hypes in Form von "das einige Probleme mit dem Spiel behoben werden aber das man keine Wunder erwarten soll". Für mich heißt dies, dass das Spiel sich verbessert aber die Grundprobleme weiterhin bleiben und mehr habe ich auch von einem 2.0 nicht erwartet. Das Spiel müsste von Grund auf verbessert werden um wirklich gut zu sein was aus meiner Sicht Jahre Entwicklung kosten dürfte und das wird Bethesda/MS sicherlich nicht in Erwägung ziehen. Schade Todd, dein Passionproject ist ein Reinfall geworden. Aber wie bereits oben im Text angerissen war dies auch irgendwo abzusehen; der konstante Qualitätsverfall der Spiele über die Jahre/Jahrzehnte welcher sicherlich durch Missmanagement aber auch durch den Abgang von diversen Teammembern Bethesdas einherkam.

Ich habe meine rosarote Bethesdabrille endlich abgelegt und erwarte nichts mehr von dem Studio. Die jüngste Vergangenheit hat mir endgültig gezeigt wo die Reise hingeht. Dieser in-your-face CreationClub Unsinn den keiner wollte und das einzige was bei Fallout 4 wirklich gepatcht wird...gamebreaking Bugs die reingepatch wurden brauchen Ewigkeiten um wieder rausgepatcht zu werden. Creations die halbherzig dahergerotzt werden und nie sinnvoll gänzlich in das Spiel implementiert werden UND in vielen Fällen auch noch extrem verbugt sind aber hauptsache man verlangt noch unverhältnismäßig viel Kohle dafür....usw
Mich würde nicht wundern wenn Bethesda für Starfield 2.0 zu viel Zeit in irgendwelchen CreationClub Unsinn investiert hat, denn das schien in jüngster Vergangenheit immer der Fokus zu sein. Kassieren anstatt Bugs zu beheben und das Spielerlebnis zu verbessern. Man muss sich einmal überlegen, dass vor nicht all zu langer Zeit erst ein Fan diese 60FPS Hürde aus Fallout rausgemoddet hat und ein riesen Unternehmen wie Bethesda kriegt sowas nicht hin oder lässt sich erst nicht einmal zu so etwas erniedrigen...
Starfield hätte sicher eine Redemptionark auf dem Niveau eines NMS, Cyberpunk oder Witcher 1-3 verdient aber dafür scheint es dem Unternehmen entweder an Talent oder an Interesse zu fehlen. Ich bin mir fast sicher, dass es an beidem liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Echte Planeten sind so groß, und jeder weiß die Hardware die es gibt reicht nicht aus um einen einzigen Planeten sinnvoll zu füllen und dann wirbt Todd Howard mit 1000.

Schon als ich den 1000-Planetenspruch das erste Mal hörte, war mir klar, dass es langweilig werden würde. Und dann gibt es auf jeden Planeten nur einen interessanten Landepunkt. (mehr oder weniger) es gibt keine Klimazonen, keine vereisten Pole, keine Magnetfelder um die Planeten. Dann haben sie auch noch den Begriff "Nasa" für ihr Spiel gebracht.

Was macht die Nasa im Weltraum: sie erforscht. Und was macht Starfield im Weltraum: Es ballert blöd herum und überall stehen Kisten herum mit Loot.

Soll ich jetzt denken, wenn ich tatsächlich auf den Mond fliegen würde oder sonst wohin, fände ich eine Kiste mit nutzlosen Zeug?

Todd sprach von Realismus - realistischer Leere - bekommen haben wir unrealistischen Unsinn. Da kann man sich echt fragen, wer mehr falsche Erwartungen geschürt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
An Starfield konnte ich nichts Positives finden. Ich habe es nie gespielt, nur anderen dabei zugesehen, aber bereits die Grafik wirkt wie von vorgestern, verlangt aber einen PC von morgen. Dazu kommen einige Spielmechaniken die eigentlich seit Jahrzehnten Standard sind, aber dort fehlen.
 
Kann nur zustimmen. Ich bin langsam Müde von Bethesdas Art andauernd Starfield in den Himmel zu loben UND dabei DAUERND die Spieler als Schuldige darzustellen. Es ist ehrlich gesagt einfach widerlich. Man könnte meinen, dass Todd diese Leute extra bezahlt damit sie seinen Fiebertraum an Passionproject namens Starfield weiter hypen. Man vergesse bitte nicht, dass Starfield 2.0 bald um die Ecke kommt und gaaaaanz bestimmt alles besser machen wird. Dies ist sicher der Grund warum sich regelmäßig irgend nen Bethesda Character auf SocialMedia oder sonstwo melden muss. Den (nicht vorhandenen) Hype aufrecht halten. Ja es werden sicher Probleme gelöst aber selbst eine 2.0 Version wird nicht die großen Knackpunkte ausbessern. Starfield ist objektiv KEIN gutes Spiel. Überall mangelt es an ordentlicher Tiefe und Ausgereiftheit der Systeme. Ein RPG bei dem man eigtl keine Wahl hat was Gesprächsoptionen angeht, ein RPG das sogar ignoriert welche Gesprächsoptionen man auswählt, ein RPG das Worldbuilding betreibt welches der Spieler aber nicht leben darf weil Immersion brauchen wir nicht. Eine Story die schlecht erzählt wird, Fraktionen die durchaus sehr interessant beschrieben werden aber bei der eigentlichen Umsetzung krachts an allen Stellen und man erkennt die Fraktionen nicht wieder. Keine wirklichen Konsequenzen die man im Spiel erleben darf durch die Dinge und Entscheidungen die man getroffen hat. Ein Basenbausystem welches nicht wirklich ins Spiel integriert ist und daher kein wirklichen Nutzen hat, wie bereits erwähnt Ladebildschirme andauernd weil ein Raumschiffsystem integriert wurde welches im Endeffekt auch kein wirklichen Nutzen im Spiel hat und man sich das hätte durchaus sparen können.

Ich könnte weiter und weiter machen aber ich denke man sollte verstehen, dass das alles objektiv schlechte Umsetzungen seitens Bethesda sind und das NICHTS mit den Erwartungen der Spieler zu tun hat. Oder darf man mittlerweile nicht mal mehr zusammenhängende Systeme, eine gute/gut erzählte Story und eine ECHTE manigfaltige Auswahl bei den Gesprächsoptionen erwarten? Das sind Dinge die ein Spiel objektiv gut machen. Andernfalls kann man sich auch alles davon sparen und daraus einen linearen Shooter machen, denn anders kann man Starfield sich wirklich nicht geben, denn sonst stößt man auf all diese Unzulänglichkeiten.


Und da haben wir es. Hater sind schuld. Nicht die Menschen die objetiv und sachlich das Spiel bewertet und es für nicht gut befunden haben. Es können ja nur Hater sein. Nein, die Fans / die Community / die Gamer sind nicht schuld. Ganz im Gegenteil, denn genau diese haben Bethesda so verdammt vieles durchgehen lassen. Und das möchte ich nochmals wiederholen, SO VERDAMMT VIELES. Wie @Jon_Irenicus bereits angerissen hat, sind die Fallout und TES Reihen unter Bethesda zunehmend "schlechter" geworden, was ich freundlich als zunehmend Mainstream bezeichne. Die Spielreihen haben von Release zu Release mehr und mehr an ihrerer RPG Identität verloren. Ich kann verstehen, dass das sicher eine Entscheidung auf finanzieller Basis war und der Erfolg der Spiele dieser Entscheidung Recht gibt aber wenn man mal in den Untiefen des Internet wühlt, trifft man immer wieder auf Fans der ersten Spiele die einem sachlich und objektiv erklären was alles von Titel zu Titel an RPG Elementen verloren gegangen ist und was sonst noch qualitativ nachgelassen hat. Dieser konstante qualitative Fall der Spiele wurde Bethesda verziehen, die ewigen ReReReleases wurden Bethesda verziehen, die ewigen Lügen Todds wurden Bethesda verziehen und sogar die Scams die Bethesda mit den Canvas(Polyester)Bags, dem (Billig)Rum in schlechter Plastikflasche und der schimmelbefallene Powerarmor Helm wurden ebenfalls verziehen. Was ich ehrlich gesagt alles nicht verstehe aber das zeigt wie EXTREM leidensfähig diese Community ist. Und dann kam das (mal wieder) in den Himmel gehypte Starfield. Todd war diesmal vorsichtiger und geschickter mit seinen Lügen. Einfach sämtliche Footage weglassen, dass die Schwächen des Games instant zeigen würde, unter anderem die Ladebildschirme. Aber ich wette, dass das Spiel trotz der Ladebildschirme gut angekommen wäre wenn der Rest gestimmt hätte. Die Community ist ja leidensfähig wie die Historie mit Bethesda beweist. Aber es kam anders. Es hat einfach überall nicht gepasst. Deshalb der extreme Aufschrei. Es hat endlich gereicht, dass den Leuten der Kragen geplatzt ist.

Um nochmal auf 2.0 zurückzukommen. Es gibt genug Säue da draußen die eine Ahnung haben weil sie es bereits testen durften aber sie stehen alle unter einem NDA. Das einzige was der ein oder andere von sich gegeben hat waren vorsichtige Hypes in Form von "das einige Probleme mit dem Spiel behoben werden aber das man keine Wunder erwarten soll". Für mich heißt dies, dass das Spiel sich verbessert aber die Grundprobleme weiterhin bleiben und mehr habe ich auch von einem 2.0 nicht erwartet. Das Spiel müsste von Grund auf verbessert werden um wirklich gut zu sein was aus meiner Sicht Jahre Entwicklung kosten dürfte und das wird Bethesda/MS sicherlich nicht in Erwägung ziehen. Schade Todd, dein Passionproject ist ein Reinfall geworden. Aber wie bereits oben im Text angerissen war dies auch irgendwo abzusehen; der konstante Qualitätsverfall der Spiele über die Jahre/Jahrzehnte welcher sicherlich durch Missmanagement aber auch durch den Abgang von diversen Teammembern Bethesdas einherkam.

Ich habe meine rosarote Bethesdabrille endlich abgelegt und erwarte nichts mehr von dem Studio. Die jüngste Vergangenheit hat mir endgültig gezeigt wo die Reise hingeht. Dieser in-your-face CreationClub Unsinn den keiner wollte und das einzige was bei Fallout 4 wirklich gepatcht wird...gamebreaking Bugs die reingepatch wurden brauchen Ewigkeiten um wieder rausgepatcht zu werden. Creations die halbherzig dahergerotzt werden und nie sinnvoll gänzlich in das Spiel implementiert werden UND in vielen Fällen auch noch extrem verbugt sind aber hauptsache man verlangt noch unverhältnismäßig viel Kohle dafür....usw
Mich würde nicht wundern wenn Bethesda für Starfield 2.0 zu viel Zeit in irgendwelchen CreationClub Unsinn investiert hat, denn das schien in jüngster Vergangenheit immer der Fokus zu sein. Kassieren anstatt Bugs zu beheben und das Spielerlebnis zu verbessern. Man muss sich einmal überlegen, dass vor nicht all zu langer Zeit erst ein Fan diese 60FPS Hürde aus Fallout rausgemoddet hat und ein riesen Unternehmen wie Bethesda kriegt sowas nicht hin oder lässt sich erst nicht einmal zu so etwas erniedrigen...
Starfield hätte sicher eine Redemptionark auf dem Niveau eines NMS, Cyberpunk oder Witcher 1-3 verdient aber dafür scheint es dem Unternehmen entweder an Talent oder an Interesse zu fehlen. Ich bin mir fast sicher, dass es an beidem liegt.
Ich bin ehrllich, ich habe nicht die Zeit solche Romane zu lesen weshalb ich das ganze durch die Ki zusammenfassen lassen habe. Im Grunde bestätigst du mit dem Kommentar die Aussage des Artikels.

Ich habe das Spiel ca 70 Stunden gespielt. Und wie gesagt für sich genommen ist es nicht schlecht, es kommt schlicht nicht an die älteren Bethesda spiele ran.
 
Ich bin ehrllich, ich habe nicht die Zeit solche Romane zu lesen weshalb ich das ganze durch die Ki zusammenfassen lassen habe. Im Grunde bestätigst du mit dem Kommentar die Aussage des Artikels.
Wenn Anspruch = RPG in einem RPG Spiel erwarten, dann mag das wohl stimmen. Wenn Bethesda RPG auf die Box schreibt dann sollte das auch drinne sein. Das ist kein Anspruch. Das ist was man erwarten darf. Andernfalls wäre es false Advertisement und damit strafbar. Ich kaufe keine Küchenrolle und erwarte dabei Klopapier. Leider sind aber solche Definitionen dehnbar weswegen Bethesda nicht vor Gericht steht aber dafür die Community im Kreis kotzt.

BTW "nicht schlecht" heißt nicht gleichzeitig "gut". Mir sagt deine Aussage eher wie Mid das Game ist und damit vergessbar und nicht der Rede wert. Lohnt sich also nicht einmal darüber aufzuregen, wenn nicht die ganze Vorgeschichte daran haften würde. Wäre das Spiel also nicht von Bethesda released worden dann gäbe es in der Tat nicht diesen ganzen Aufschrei. Die Leute hätten es einfach abgehakt und auf ewig vergessen. Ist aber auch egal. Die Zahlen und die Community geben mir Recht und ich gebe ihnen Recht. Ganz egal wie häufig sich noch ein Bethesda-Vorzeige-Männchen bei irgendwelchen Interviews oder auf Social Media meldet.
 
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