Special Linux Mint 22.3: Beste Distribution für Windows-Umsteiger?

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Anwender, die mit dem Gedanken an einen Wechsel von Windows auf Linux spielen, sehen sich mit der Frage konfrontiert, welche Distribution sie für den Einstieg am besten wählen sollten. Linux Mint 22.3 ("Zena") möchte die Antwort sein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux Mint 22.3: Beste Distribution für Windows-Umsteiger?

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Mint ist super, habe es mit xfce Desktop auf meinem sehr alten zweit Pc installiert und es läuft prima.

Ein Kumpel möchte jetzt auch gerne Linux haben weil er mit seinem PC nicht auf Win11 Updaten kann. Er ist kein Zocker und sein PC läuft mit Win10 flüssig.

War mit dem Ventoy Stick da gewesen, aber Mint möchte auf seinem Gigabyte Board nicht booten. Auf meinem PC, auch auf der alten Kiste ging das problemlos.

Manjaro und Cachy waren auch auf dem Stick und die funktionierten Seltsamerweise bei ihm. Werde Mint sicher installiert bekommen, ist evtl eine Einstellung in seinem Gigabyte Bios. Aber kennt jemand dieses Problem?
 
Mint hatte ich nicht lange. Als ich es probiert habe gab es keine Wahl für den Plasmadesktop. K. A. ob sich das geändert hat. Mir gefiel der Mint Desktop jedenfalls nicht.

Dann hatte ich nach einem howto Plasma installiert und es lief nicht mehr gut :) worauf der das howto nicht aufmerksam gemacht hat, noch hat es davor gewarnt.

Fällt unter probieren und lernen. Da ich während ich Distributionen getestet habe immer Manjaro als Fallback hatte, bin ich am Ende bei CachyOS gelandet. Keine unterschiedlichen commandline Befehle sind ein Vorteil, wenn man mehrere Distributionen verwendet. Nicht, dass ich diese oft benötige, aber wenn, dann weiß ich sie, bzw. habe ich sie in einer txt-Datei.
 
@bit-change
Danke für den Kommentar, mir ist gerade eine Möglichkeit eingefallen. Er hat noch ein DVD Laufwerk, warum also nicht einfach die gute alte Linux-DVD brennen? In meinem alten Rechner befindet sich auch noch ein Brenner aus alten Zeiten, wird garantiert funktionieren. :-)
 
Stellt sich die Frage was man mit seiner ersten Distro erreichen will. Der Artikel suggeriert, dass es gut wäre, wenn alles erst mal funktioniert und halbwegs bekannt aussieht. Mag für viele wegen dem leichten Einstieg interessant sein.

Für mich ist eher eine möglichst steile Lernkurve das was ich zum Einstieg haben will. Wenns nicht knirscht lernt man nichts. Dafür sind dann andere Distros erste Wahl. Habe ich mit Zeit dafür bezahlt? Ja, definitiv und nicht zu knapp, auch an unerwarteten Stellen. Verstehe ich mittlerweile mehr, als wenn ich mit Mint losgelaufen wäre? Ja! Sogar viel, viel mehr. War die Zeit also vergeudet? Für mich nicht. Habe ja für die nächsten 30 Jahre was gelernt dabei.

Ist das schöne an Linux. Gibt die Distros, bei denen man wie bei einem Taxi nur auf der Beifahrertür einsteigen muss und andere die eher als Metallhaufen mit vier Reifen daherkommen und man noch ein Schweißgerät in die Hand gedrückt bekommt.
 
Stellt sich die Frage was man mit seiner ersten Distro erreichen will. Der Artikel suggeriert, dass es gut wäre, wenn alles erst mal funktioniert
Das stimmt natürlich. Ich wollte erreichen, mich halbwegs zurecht zu finden und nicht wie vor 1999 ca mir alles aneignen zu müssen. Es gibt Leute, die haben einfach keinen Spaß (mehr) an sowas.
Eine Maschine muss laufen. Wenn 90% funktioniert und man halbwegs zufrieden ist, erarbeitet man sich den Rest automatisch. Das machen Win-User genauso wie 'Mint-er'.
Nebenbei bin ich wegen dem hübschen Cinnamon bei Mint gelandet. Das neue 22.3 hab ich seit heute drauf und noch nicht wirklich erkundet, aber das Startmenü und die umfangreichen abrufbaren PC Informationen sind schonmal sehr cool 😊
 
Hatte Mint ein paar Wochen getestet bin dann aber auf kubuntu da mir KDE plasma einfach mehr zusagt. Ansonsten ist das ein super System auch für Anfänger. Im Anwendungsmanager ist eigentlich alles drin und das OS flutscht.
 
Ich nutze Mint seit der Abkündigung von Win 10 Updates und habe seitdem nie zurück geschaut. Mich hat von Anfang an beeindruckt, wie intuitiv alles ist und das Customizing an der Taskleiste ist sehr logisch.
Bisschen was musste ich frickeln und mir aneignen, aber dafür bin ich ja ein erfahrener User.
Und Troubleshooting ist heute durch KI einfacher geworden.
Ich vermisse gar nichts, kann alles machen, was ich unter Win 10 auch konnte und manchmal muss ich fast weinen, weil ich nicht glauben kann wie geil, einfach und resourcenschonend alles unter Linux Mint ist. 🥲
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr schön! Mit etwas Verzögerung werde ich dann auch mein Linux Mint XFCE upgraden. Für den Fall, dass anfänglich Upgrades holprig liefen. ;)

Probieren kann nicht schaden ^^
Wiederum kann ich nicht genau nachvollziehen was das mit dem Datenträger zu schaffen haben soll… aber es gibt schon kuriose Fälle xD
Ja, seltsamer Fehler, ist mir auch noch nicht untergekommen. Ich las mal von einem Fehler, dass Linux Mint von Ventoy aus sich nicht installieren ließ. Es "wollte" fälschlicherweise auf den Ventoy-Stick installieren und wählte nicht die Festplatte aus. Hatte jemand nicht hier mal so einen Fehler gepostet?
Mh, ob es bereits klappt, Linux Mint direkt als ISO auf 'nen Stick zu ziehen und nicht Ventoy verwenden? Drücke die Daumen jedenfalls! @Silvio64
 
Mint ist super, habe es mit xfce Desktop auf meinem sehr alten zweit Pc installiert und es läuft prima.

Ein Kumpel möchte jetzt auch gerne Linux haben weil er mit seinem PC nicht auf Win11 Updaten kann. Er ist kein Zocker und sein PC läuft mit Win10 flüssig.

War mit dem Ventoy Stick da gewesen, aber Mint möchte auf seinem Gigabyte Board nicht booten. Auf meinem PC, auch auf der alten Kiste ging das problemlos.

Manjaro und Cachy waren auch auf dem Stick und die funktionierten Seltsamerweise bei ihm. Werde Mint sicher installiert bekommen, ist evtl eine Einstellung in seinem Gigabyte Bios. Aber kennt jemand dieses Problem?
Wie schon erwähnt, würde ich auch davon ausgehen dass es Fastboot oder Secureboot ist. Kann auch nicht schaden im BIOS erstmal die "failsafe defaults" zu laden.

Wenn möglich, würde ich Secure Boot eigentlich an lassen. Mint kann das eigentlich Out of the Box im Gegensatz zu 90% aller Distributionen. Aber kann sein, dass er hier ein Problemchen hat :-D
 
Je nach verwendeter Hardware würde ich davon abraten... ich mag Mint, war auch meine erste Anlaufstelle als ich umgestiegen bin, allerdings könnte die verwendete Kernel Version ggf. zu Problemen führen. Als ich letztes Jahr meine 6900XT durch eine 9070XT ersetzt habe, gab es gerade mit 6.14 noch kleinere Probleme. Diese haben sich erst im Laufe des Jahres mit neuen Kernelversionen - diesbezüglich hab Ihr übrigens eine Falschinformation in einem Eurer letzten Videos zu Linux verbreitet: Der AMD Grafiktreiber ist nicht Mesa - das ist eine Bibliothek zur 3D-Beschleunigung die abgesehen von nVIDIA auch andere Hersteller betrifft - der eigentliche Treiber ist Teil des Kernels.

Man kann zwar neuere Kernels nachinstallieren, ich bezweifele aber, dass das etwas ist, über das sich die meisten Umsteiger informieren werden. Dort wird ein einwandfrei funktionierendes Betriebssystem out-of-the-box erwartet. Eine stabile Distro ist etwas feines für Leute, die ältere Hardware im Einsatz haben, oder die nicht regelmäßig aufrüsten - wenn die verwendete Hardware zum Kernel passt - oder vice versa - dann erhält man ein sehr gutes System. Für alle anderen ist eine rollende Distro mit aktuellem Kernel definitiv eine bessere Wahl.
 
Auf der Office Kiste / i3770k läuft das 21.x Mint einfach top.
Auf meinem System ist auch noch ein 21er drauf, boote aber seit einiger Zeit immer cachyOS.
Updaten werd ich aber auch und mir das ganze ansehen. Mint hat nen festen Platz auf meiner ssd auch wenns nicht oft benutzt wird.
 
Zurück