News AM5-Mainboards: BIOS/UEFI-Probleme mit neuen AGESA-Versionen?

PCGH-Redaktion

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Jüngst veröffentlichte BIOS/UEFI-Updates mit neuen AGESA-Versionen für AM5-Mainboards von MSI und Asus können Berichten zufolge zu Problemen führen.



Was sagt die PCGH-X-Community zu AM5-Mainboards: BIOS/UEFI-Probleme mit neuen AGESA-Versionen?

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Ich als "Betreiber" eines MSI MPG X670E Carbon Wifi "unter" einem 9800X3D, sehe mich einmal mehr bestätigt, mich damals nicht vom "Hype-Train" blenden zu lassen, USB4 spielt bei mir immer noch keine (nicht mal eine akademische) Rolle, die "Freiheit" von all den Problemen mit den 800er Boards seit dieser Entscheidung aber schon...
 
Kann aktuell gar nicht so viel fressen, wie ich gerne kotzen möchte....

Habe mir vor 3 Wochen ein NEzT-Motherboard und eine 7800x3D CPU,
inkl. 32 GB Corsair geholt.

CPU installiert, gefolgt von blinkendem DRAM- und CPU-LED.

Dachte zunächst, die CPU wäre nicht ordentlich installiert,
also alles wieder raus, neu montiert.

Diesmal nur DRAM-LED, aber konstant...

Mehrere rieten mir zu einem neuen MB, gekauft, getan,
aber gleiches Problem...

Also ein 3. MB und diesmal auch RAM neu gekauft, weil der PC-Service
bei mir einen Fehler der CPU zu 99% ausgeschlossen hat.

Beim 3. Board startet der Rechner nun, aber

- nicht bei jedem ersten Boot, manchmal 2 - 3 mal das An-Aus Spielchen
- bei jedem Boot Durchlauf des Speichertests mit blinkendem DRAM-LED


Bis ich mich irgendwann mal in das Thema eingelesen habe.
Das Problem ist der MC der X3D Reihe, er weist generell Schwierigkeiten
mit den Chipsätzen im AM5 auf.
Verlängertes booten, Speicher-Inkompatibilitäten usw...
bei vielen Usern an der Tagesordnung.

Von Mainboard zu Mainboard-Hersteller unterschiedlich stark ausgeprägt,
aber generell ein Thema...

Deshalb gab es einige BIOS-Updates zur "Verbesserung" der Speicherkompatibilitäten,
aber einige BIOS-Versionen haben die Problematik sogar verschlimmert.

Fühle mich in die 90er zurückversetzt mit manuellem Interrupt....
 
Kann aktuell gar nicht so viel fressen, wie ich gerne kotzen möchte....

Habe mir vor 3 Wochen ein NEzT-Motherboard und eine 7800x3D CPU,
inkl. 32 GB Corsair geholt.

CPU installiert, gefolgt von blinkendem DRAM- und CPU-LED.

Dachte zunächst, die CPU wäre nicht ordentlich installiert,
also alles wieder raus, neu montiert.

Diesmal nur DRAM-LED, aber konstant...

Mehrere rieten mir zu einem neuen MB, gekauft, getan,
aber gleiches Problem...

Also ein 3. MB und diesmal auch RAM neu gekauft, weil der PC-Service
bei mir einen Fehler der CPU zu 99% ausgeschlossen hat.

Beim 3. Board startet der Rechner nun, aber

- nicht bei jedem ersten Boot, manchmal 2 - 3 mal das An-Aus Spielchen
- bei jedem Boot Durchlauf des Speichertests mit blinkendem DRAM-LED


Bis ich mich irgendwann mal in das Thema eingelesen habe.
Das Problem ist der MC der X3D Reihe, er weist generell Schwierigkeiten
mit den Chipsätzen im AM5 auf.
Verlängertes booten, Speicher-Inkompatibilitäten usw...
bei vielen Usern an der Tagesordnung.

Von Mainboard zu Mainboard-Hersteller unterschiedlich stark ausgeprägt,
aber generell ein Thema...

Deshalb gab es einige BIOS-Updates zur "Verbesserung" der Speicherkompatibilitäten,
aber einige BIOS-Versionen haben die Problematik sogar verschlimmert.

Fühle mich in die 90er zurückversetzt mit manuellem Interrupt....

Oh Mann das klingt nach einer Odyssey. Bin Gott Sei Dank bei meinem x670 geblieben und nie Probleme gehabt. 2 *32GB drauf und der 7950x3D verrichtet seinen Dienst. Gigabyte hat es hinbekommen das MB mit jedem Bios zu verbessern. Am Anfang hatte es auch seine Eigenarten.
 
Das Problem ist der MC der X3D Reihe, er weist generell Schwierigkeiten
mit den Chipsätzen im AM5 auf.
Verlängertes booten, Speicher-Inkompatibilitäten usw...
bei vielen Usern an der Tagesordnung.
Das wäre mir neu. Viele User nutzen aber auch einfach OC-Profile und testen diese nicht anständig auf Stabilität. Das kann logischerweise zu Problemen führen.
 
Oh Mann das klingt nach einer Odyssey. Bin Gott Sei Dank bei meinem x670 geblieben und nie Probleme gehabt. 2 *32GB drauf und der 7950x3D verrichtet seinen Dienst. Gigabyte hat es hinbekommen das MB mit jedem Bios zu verbessern. Am Anfang hatte es auch seine Eigenarten.


Glaub mir, das war so ärgerlich und kostenintensiv, dass ich kurz davor war meinen i5-10400
wieder aus der Rente zu holen...

Ich neige aktuell zu

"Never change a running system"

Werde keinen Rechnertausch mehr veranstalten bis zu dem Zeitpunkt
wenn Bioneuralgische Synapsenknoten in Petrischalen als "Recheneinheiten"
gezüchtet werden.

Kappe auf für die nächsten Jahre, wirklich...


Aber wieso "geblieben"?
Die X670 sind doch AM5 Boards?
 
Der Speichercontroller in X3D-Modellen weißt weder Veränderungen gegenüber den Normalfassungen auf, noch hat AMD in diesem Jahrtausend einen RAM-Controller vorgestellt, der direkten Bezug zum I/O-Hub hätte.
Das Ryzen-CPUs allgemein mehr Probleme mit hohen RAM-Taktraten und somit auch häufiger Stabilitätsprobleme mit üblichem OC-RAM haben stimmt dagegen und natürlich führt grenzwertige Stabilität bei Systemen neuer als DDR3 auch zu verlängerten Boot-Zeiten. Ersteres ist aber ebenfalls nicht X3D- und letzteres nicht einmal AMD-spezifisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaub mir, das war so ärgerlich und kostenintensiv, dass ich kurz davor war meinen i5-10400
wieder aus der Rente zu holen...

Ich neige aktuell zu

"Never change a running system"

Werde keinen Rechnertausch mehr veranstalten bis zu dem Zeitpunkt
wenn Bioneuralgische Synapsenknoten in Petrischalen als "Recheneinheiten"
gezüchtet werden.

Kappe auf für die nächsten Jahre, wirklich...


Aber wieso "geblieben"?
Die X670 sind doch AM5 Boards?
So, ich hatte überlegt auf ein X670E oder X870E Chipsatz umzusteigen, wegen der zusätzlichen Lanes und dem x16 PCIE5 Steckplatz. Aber ich warte nun auf den Zen6 und harre der Dinge aus. Müsste mein Gigabyte AX Gaming X670 ja vorher los werden und mehr als 100 € kann ich dafür eh nicht mehr nehmen.

Am Anfang hatte ich mit einigen Komponenten schon meine Schwierigkeiten RTX 3080/3090 liefen auf dem Gigabyte kaum, nur abstürze auf meinem AM4 System keine Probleme.

1) Aber die Bootzeiten am Anfang hat man beim AM5 von fast 3 Minuten Sekunden gesenkt.
Das Board macht das nur am Anfang wenn man neue einbaut oder CMOS löscht.

2) NEZT-Motherboard welche Marke? Welcher Ram und welches Board wurde den beim 2ten und 3ten mal gewählt?.
Welcher Chipsatz? 620, 650, 670(E) oder 850/ 870/ 870E ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da muss ich doch mal wieder auf die QVL der Mainboard Hersteller (auch bei NZXT gibt es die) verweisen. Das BIOS muss quasi den DIMM Hersteller und den genauen Modul-Typ kennen, dann gibt es keine Probleme.
Wenn es ein DIMM ist, was nicht in der QVL zu finden ist, kann man natürlich trotzdem Glück haben, aber dass es Probleme gibt, ist quasi vorprogrammiert.
 
Das man bei DDR5-RAM beim erstmaligen Power-ON nach Zusammenbau, Modultausch , ggf. BIOS-Updates udgl. ein "Training" des Timings abzuwarten hat, ist aber schon bekannt? Ich selber bin da drüber gestolpert und hatte zunächst auch immer irgendwelche Kompatibilitäts- oder Einstellungsprobleme vermutet, als der neu zusammengestellte Rechner bzw nach dem RAM- oder Prozessorwechsel der Rechner ewig nicht bootete...Aber wenn das "Training" einmal durchgelaufen ist, booted die Fuhre auch wieder in üblichen Zeiträumen...Nur bei Änderungen an der Hardware KANN es manchmal etwas länger dauern, bis das "Bild kommt"...
 
"Billigboard" ASRock B850 Pro RS mit 9800X3D und RAM-OC (mein Dank an @Gurdi ) mit BIOS 3.50 (war vor 2 Wo. noch das aktuellste) Bis dato keinerlei Probleme.
Gruß T.
 
:wow:, mein Board ist oben im 💡Rampenlicht💡 und als 🚨Titelbild🚨. Ist ja mal was ganz feines von euch.:lol::daumen:
Von Problemen kann ich nicht berichten. Das Ding läuft seit dem Neubau tadellos. Die letzte Bios Version finde ich nur ungewöhnlich. MSI macht mit seinen AGESA-Versionen jedenfalls immer einen aktuellen Stand.
Wenn es Probleme gibt, dann liegen die oft an anderer Stelle, so wie es ja meistens der Fall ist.
 
Die QVL ist ein Anhaltspunkt und mit dem ersten/ nächsten BIOS/ UEFI Update wieder obsolet.
Ich nehme an, dass kein Hersteller die QVL Module mit jedem BIOS Update noch mal testet.
Es werden auch wenig bis gar keine neue Module in die QVL aufgenommen.

Mit meinem ASUS TUF GAMING B650M-PLUS und dem aktuellen BIOS 3602 vom 2025/11/27 mit "AGESA updated to ComboAM5 PI 1.2.7.0" started das System nach Power down nicht mehr - geht ins UEFI (Standardeinstellungen).
Hier kann man ein hintelegtes Profil anwenden oder die Änderungen manuell durchführen, speichern, Neustart, funktioniert. Auch ein Reboot mit den Einstellungen klappt.
Nach Strom weg - egal ob mit geänderten oder Standardeinstellungen geht es nur über die Neueinstellung der UEFI Werte.
 
"während der Hersteller AGESA 1.2.7.0 offenbar abseits dessen übersprungen hat und direkt von 1.2.03 auf 1.2.8.0 gegangen ist."

Gibt es für die Behauptung Quellen/Belege?
Mir ist kein 1.2.8.0 BIOS bekannt, auf das Asrock bislang "gegangen" wäre.
 
Grundsätzlich halte ich nicht viel davon jedes BIOS-Update mitzunehmen, solange die vorhandene Hardware innerhalb der Spezifikationen einwandfrei läuft und es darüber hinaus auch keine dringend zu patchenden Sicherheitsrisiken gibt. Zwar wurde zuletzt ein derartiger Fehler in AMD-CPUs gemeldet, scheinbar - zumindest geht es aus dem Artikel nicht hervor - behebt die angesprochene AGESA-Version diesen aber noch nicht, oder doch?
 
Omg, prima gestern abend habe ich mein B650-E-F Gaming auf BIOS 3602 mit Agesa 1.2.7.0 hochgezogen. Bisher fiel mir nichts auf, konnte den PC auch noch nicht ausreichend nutzen. Da dachte ich einmal, "Sch**** drauf, wird schon passen...", denn normalerweise warte ich mit bios updates einige Wochen.... :-( mal schauen.....
 
Ich als "Betreiber" eines MSI MPG X670E Carbon Wifi "unter" einem 9800X3D, sehe mich einmal mehr bestätigt, mich damals nicht vom "Hype-Train" blenden zu lassen, USB4 spielt bei mir immer noch keine (nicht mal eine akademische) Rolle, die "Freiheit" von all den Problemen mit den 800er Boards seit dieser Entscheidung aber schon...
Ach ja. Guck mal wieviele BIOS-Versionen ASUS für den X670E-Chipsatz so im Laufe der Zeit so rausgehauen hat. Das würden sie wohl nicht getan haben, wenn der so viel besser wäre. Erst mit Version 3222 kann ich sagen, daß mein PC wirklich anfing, rund zu laufen und nicht aller paar Wochen irgendwelche seltsamen und spontanen Boot-Überraschungen mit dem Speicher im EXPO-Modus abzuziehen. Sodaß ich erstmalig gegen Ende des ersten Quartals 2025 voll zufrieden mit dem System war.
Vor Version 1634 stiegt sogar regelmäßig der onboard Realtek-LAN-Controller aus, wenn der Speicher schneller als DDR5-4800 (ohne geladenem EXPO-Profil) lief. Das war ne verdammt lange Reise.
1764907846676.png

Omg, prima gestern abend habe ich mein B650-E-F Gaming auf BIOS 3602 mit Agesa 1.2.7.0 hochgezogen. Bisher fiel mir nichts auf, konnte den PC auch noch nicht ausreichend nutzen. Da dachte ich einmal, "Sch**** drauf, wird schon passen...", denn normalerweise warte ich mit bios updates einige Wochen.... :-( mal schauen.....
Lies mal die Note zu deinem BIOS-Update... wird bei deinem Board sicher die gleiche sein:
TUF GAMING X670E-PLUS BIOS 3602
Version 3602 17.44 MB 2025/12/03

1.AGESA updated to ComboAM5 PI 1.2.7.0.
2.Improves compatibility with various CPUs and devices.
Note: This BIOS version cannot be rolled back to previous versions.
Genau wegen sowas bin ich bisher auch bei Version 3222 geblieben. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab für ein Kumpel neulich ein B850 GAMING X WIFI6E und 7800x3d zusammen gebaut.
Speicher DDR 5 6000 cl30 Standard.
Sobald Expo geladen wird und ich Speicher manuell Einstelle funktioniert SMT nicht mehr und CPU zeigt nur 8 Kerne bei 8 Threads an. Obwohl im Bios SMT weiterhin auf Auto steht. Geht ja nur Disabled oder Auto.

Das ist ein dummer Bug, Bios is natürlich aktuell.
Jetzt dümpelt der 7800x3d mit 4800er Speicher rum das Leistung nicht so krass einbricht.

Ich hab bei Gigabyte angerufen, die meinten das sei Bug und es wird bald ein Update geben in Form vom Bios.
Wer daran glaubt ^^
 
Der Speichercontroller in X3D-Modellen weißt weder Veränderungen gegenüber den Normalfassungen auf, noch hat AMD in diesem Jahrtausend einen RAM-Controller vorgestellt, der direkten Bezug zum I/O-Hub hätte.
Das Ryzen-CPUs allgemein mehr Probleme mit hohen RAM-Taktraten und somit auch häufiger Stabilitätsprobleme mit üblichem OC-RAM haben stimmt dagegen und natürlich führt grenzwertige Stabilität bei Systemen neuer als DDR3 auch zu verlängerten Boot-Zeiten. Ersteres ist aber ebenfalls nicht X3D- und letzteres nicht einmal AMD-spezifisch.

Ach ja?

ASRock Japan scheint anderer Meinung, hier der Auszug aus dem FAQ zu den x3D/RAM Issues
(übersetzt aus dem japanischen Original):

1764940933439.png

1764940902163.png


Nur das ich keinen "alten" DDR5 nutze sondern mittlerweile sogar extra aktuell einmal Corsair Vengeance, Fury Beast und GSkill gekauft habe, immer mit nahezu dem gleichen Ergebnis.

P.S. Eventuell hast Du es überlesen, ich habe, wie Hunderte andere im Netz auch
(einfach mal x3d no Post, no Boot, DRAM LED, o.ä. eingeben) nicht das Problem von
"langen" Bootzeiten, sondern No Post, er bootet teilweise gar nicht.

Der Rechner startet, dann beginnt die Abfrage und bei der RAM Abfrage fängt das Blinken
der CPU und DRAM LED an und endet manchmal in einer 15 minütigen Schleife, bis ich den Rechner ausschalte.
 
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