News Windows 11: "Keine KI, keine Features, nur Korrekturen!"

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Ein ehemaliger Softwareentwickler von Microsoft, ist davon überzeugt, dass Windows 11 keine weiteren KI-Features sondern nur noch Korrekturen benötigt. Als Vorbild sollte demnach das Service Pack 2 für Windows XP dienen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11: "Keine KI, keine Features, nur Korrekturen!"

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Klingt zu schön um wahr zu sein, MS wird diesen Schritt natürlich nicht in Erwägung ziehen.
Warum? Für mich nicht nachvollziehbar, aber die wollen ja anscheinend dass ihr System nicht beliebter wird.
Anscheinend haben die eine Allergie dagegen.
Anders kann ich es mir nicht erklären, denn langfristig würde genau das mehr Umsatz und mehr Daten bedeuten.🤣
 
Ein ehemaliger Softwareentwickler von Microsoft, ist davon überzeugt, dass Windows 11 keine weiteren KI-Features sondern nur noch Korrekturen benötigt. Als Vorbild sollte demnach das Service Pack 2 für Windows XP dienen.
Da werden ihm die meisten von uns auch zustimmen.
Ja, es gibt roadmaps, so wie in jeder anderen Bude auch und jeder will ein Stück vom Kuchen. Vollkommen legitim. Ich baue doch aber kein Haus aus, dessen Fundament schon jetzt Auffälligkeiten aufweist. Erst sanieren, dann expandieren, sage ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja irgendwann wird auch MS verstehen das es nix bringt. Erst wenn ihr os ganz unten angekommen ist wird man sich mehr Mühe geben und dann kommt vielleicht ein Umdenken. Aber davor wird einfach weiter gemacht.
 
Hm also keine Probleme beim Gaming und Ki in Windows stört mich inwiefern beim zocken? 🤔

Als ich früher die Zeitschrift gekauft habe wurde bei pcgh noch wirklich alles in Bezug zu Gaming gesehen und betrachtet, schade das diese Zeiten inzwischen vorbei sind. ☹️
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, waren das noch Zeiten, als Windows einem noch nichts aufgezwungen hat! Bis Windows 7 war es noch zu ertragen, aber danach fing es wirklich an zu nerven! Ich möchte nicht zugemüllt werden. Ein schlankes und einfaches System, welches nur das Grundgerüst für alles andere darstellt, wünschen sich doch die meisten.
Alles an Beiwerk muss optional und nicht aufgezwungen sein!
 
Aktuell fühlt sich das Thema an, als wenn Microsoft mit Windows den "Intel-Moment" hat. Gefühlt nur ausruhen, am Markt bzw. der Community vorbei entwickeln und dann früher oder später total auf die Fresse fliegen. Tja und dann ist jahrelanger Vorsprung verloren gegangen an die Konkurrenz (Linux + etwas MacOS).
Ich sags euch. Wenn die Steam Machines erfolgreich sein sollten (wovon ich ausgehe) und SteamOS dann offiziell auch für PCs kommt, wird noch mehr gewechselt als ohnehin schon.
Dann hat Microsoft nur noch die Firmenkunden, welche mal nicht eben so einfach wechseln können, weil deren Uralt-Systeme Windows voraussetzen. Aber auch das lässt sich mit etwas Aufwand und evtl. EU-Vorgaben beschleunigen. Deutschland will ja schließlich weg von China und USA Abhängigkeit.
 
Warum? Für mich nicht nachvollziehbar, aber die wollen ja anscheinend dass ihr System nicht beliebter wird.
Es werden unterschiedliche Ziele auf Seiten der User und der Company verfolgt.
Fragen wir doch einfach die KI, was sie von der KI im Betriebssystem hält :D

Frage an ChatGPT: Welche Strategie verfolgt Microsoft mit ihrer KI Implementierung ins Betriebssystem, statt einer schlanken und skalierbaren Version ?

Antwort:
Microsoft verfolgt keine rein technische, sondern eine strategische Gesamt-Ausrichtung, die erklärt, warum sie ihre KI tief ins Betriebssystem integrieren – statt eine schlanke, entkoppelte oder vollständig optionale KI-Layer bereitzustellen. Die wichtigsten Punkte:


🧭

Durch die Integration von Copilot, Modell-APIs, Recall (pausiert), und KI-Automatisierung direkt ins OS entsteht ein strategischer Vendor-Lock-in:

  • Windows wird zur KI-Plattform – nicht nur ein Betriebssystem.
  • Entwickler sollen KI-Funktionen über Windows APIs nutzen statt über unabhängige Tools.
  • Nutzer bleiben im Microsoft-Ökosystem (Copilot, Azure, Microsoft Graph).
Kurz: Wer Windows nutzt, soll automatisch Microsofts KI nutzen.

⚙️

Microsoft arbeitet eng mit Hardware-Partnern zusammen, um KI-optimierte PCs zu etablieren:

  • NPU-basierte KI-Beschleuniger
  • Mindestanforderungen für „AI PCs“
  • Exklusive OS-Features nur auf neuer Hardware
🡒 Das schafft einen Anreiz, neue Windows-Geräte zu kaufen – ähnlich wie Apple mit seinen M-Chips.

Warum keine schlanke Version?
Weil eine abgespeckte, KI-freie Version weniger neue Hardwareverkäufe stimulieren würde.



💸

Microsoft verdient aktuell weniger am OS selbst, aber enorm an:

  • Azure AI
  • Microsoft 365 Copilot
  • Unternehmenszertifizierungen & Compliance
Eine tief integrierte KI steigert:

  • Nutzung von Microsoft-Konten
  • Telemetriedaten (legal begrenzt, aber wertvoll)
  • Copilot-Nutzung → Azure-Umsatz
  • Unternehmensbindung
Eine schlanke Version wäre finanziell uninteressant und würde Nutzer zurück in neutrale Ökosysteme erlauben.


🧩

Alle großen Plattformanbieter integrieren KI tief in ihre Systeme:

  • Apple: „Apple Intelligence“ im OS
  • Google: KI-Modelle im Android Kernel & Gemini überall
Microsoft möchte nicht als Einziger optional, modular oder „schlank“ auftreten.

OS-integrierte KI = Marktstandard → Microsoft zieht mit.



🔄

Eine optionale KI wäre:

  • schwer zu supporten
  • fragmentiert
  • weniger einheitlich
Microsoft bevorzugt:

  • Einheitliches Design
  • Standardisierte KI-Schnittstellen
  • Kontrollierte Updates
Dies reduziert Supportkosten und steigert Konsistenz.


⚠️ Und warum keine

Weil dies genau das ermöglichen würde, was Microsoft strategisch vermeiden möchte:

  • Nutzer könnten KI komplett abwählen.
  • Windows würde seine Differenzierung verlieren.
  • Konkurrenzprodukte (z. B. ChatGPT, lokaler AI-Stack) bekämen größere Relevanz.
  • Weniger Nutzung → weniger Daten → schlechtere Modelle → schlechtere Monetarisierung.
Eine „schlanke KI-Version“ wäre also gegen das Geschäftsmodell.


📌

Microsofts Strategie basiert auf:

✔ Plattform-Lock-in

✔ Hardwareverkauf / „AI PC“-Push

✔ Cloud-Monetarisierung mit Azure + M365 Copilot

✔ Konkurrenzdruck

✔ Kontrolle über die gesamte Nutzererfahrung

Eine modulare, schlanke oder vollständig optionale KI-Integration würde diesen strategischen Zielen widersprechen.
 
MS würde es wirklich nicht schaden, eine Kundenumfrage zu machen. Tun sie aber nicht, weil sie "so etwas" schon lange nicht mehr für nötig erachten. Sie sehen sich irgendwo da oben und die Kunden irgendwo da unten - also im Endeffekt den Fehler, den Intel auch machte.

So wird eben weiter munter im Endeffekt am Markt vorbei entwickelt (naja, nicht ganz: man nimmt ja den KI-Hype mit), pfeift aber sonst drauf, was der Kunde so möchte.

Den Aussagen von Dave Plummer stimme ich vollkommen zu, aber das entspricht eben nicht mehr dem MS, das es mal war.
 
Ich würde ein Windows 11 begrüßen in dem gar nichts an Apps vorinstalliert ist, nicht mal Paint oder Notepad. Das könnte dann 2-3GB groß sein und alles was benötigt wird kann aus dem Store geladen werden. Selbst Samsung, der ehemalige Bloadware-Champion hat das inzwischen begriffen und liefert nicht mal mehr Samsung Music oder den Samsung Video Player von Haus aus mit. MS muss das wohl erst noch lernen anstatt ihr OS immer weiter mit Müll aufzublähen.
 
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