News Nach gelöschten Sex-Spielen: Auch GTA, Duke Nukem und Co. im Visier?

Man kann sicherlich vieles hinterfragen, was einem so Online geboten wird, doch sollte man hier aber zwischen Moral und persönlicher Geschmackssache eine Trennlinie ziehen und nicht anderen die eigene kulturelle "Moral" schlimmstenfalls aufzwingen.

Hier hilft wohlmöglich das "ethische Prinzip des Nichtschadens" Also wenn niemand körperlichen oder seelischen (psychischen) Schaden erleidet, scheint es vertretbar. In diesem Fall wäre der erwachsene User vor dem PC derjenige, der sich den Fragen eines möglichen eintreffenden Schadens stellen müsste. Kinder und Jugendliche können solche Fragen, aufgrund möglicher fehlender kognitiver Reife, nicht immer beantworten. Daher gibt es ja den Jugendschutz, FSK usw., auch wenn die nicht immer perfekt funktionieren, schützen sie mehr, als dass sie Schaden anrichten.

Ich denke, dass eine Verfikation des Alters durch Steam und Co. ein gutes Mittel wäre wohlmöglich schadhafte Inhalte von Minderjährigen fern zu halten. Und dann ist es letztlich Geschmackssache, ob ich mir als Erwachsener Porno-Games reinziehe oder mit Duke Nukem einem Monster den Schädel spalte.

Bevor PayPal dann Steam, GOG & Co. den Hahn abdreht, sollten die Plattformen das vielleicht berücksichtigen...
 
1. Was hat das mit dem Thema dieses Threads zu tun?

2. Was meinst du mit „aufzwingen“? Wenn du in einem Mainstream-Spiel die Wahl hast, dir so einen Charakter zu erstellen, ihn aber genauso stereotyp männlich oder weiblich machen kannst, ist das nach deinem Verständnis „aufgezwungen“? Inwieweit hat es mit „aufzwingen“ zu tun, wenn du dir (alternative) Pronomen aussuchen kannst, aber nicht musst? „Aufzwingen“ impliziert eine Einschränkung der Freiheit – seit wann sind mehr Wahlmöglichkeiten (für andere) eine Einschränkung (für dich)?

3. Wie viele neue Spiele erscheinen jedes Jahr, und wie viele davon sind tatsächlich von diesem „Problem“ betroffen, dass man von „Aufzwingen“ sprechen kann? Konkrete Zahlen wären hier ganz hilfreich, um das mal ins Verhältnis zu setzen. Dann könnte man auch darüber nachdenken, was dich und andere davon abhält, einfach andere Spiele zu spielen, in denen man nicht damit konfrontiert wird und die diesbezüglich noch auf deine Zielgruppe zugeschnitten sind.

4. Wenn Spiele (ausschließlich) klassisch heteronormative Figuren und Rollenbilder darstellen, oder konservative/rechte Ideologie, ist das dann nicht genauso „aufgezwungen“, gerade für diejenigen, die sich nicht damit identifizieren? Oder ist das was VÖLLIG Anderes, weil du das ja als „Normalität“ empfindest? Und warum braucht es bei allem anderen, was nicht in die (von dir) gewohnten Muster passt (wie einen, Zitat, „Gay Charakter“), eine Rechtfertigung für dessen bloße Existenz in einem Spiel? Nicht mal nur eine Begründung, sondern eine Rechtfertigung (die im Unterschied zu Ersterer per Definition subjektiv ist)?
Aufzwingen meine ich das man das immer so extra präsentieren muss das es auch GAY und was weiß ich für Menschen gibt obwohl es gerade überhaupt nicht in das Spiel passt.
Als Beispiel mal nur ein Game und zwar KDC2. Achtung Spoiler : Am Ende ist Hans Carpon schwul und man hat die Wahl ihn im Spiel zu küssen :D . Sowas passt halt nicht ins Game vor allem weil es das Spiel auch noch in einer Zeit spielt wo sowas ein absolutes Tabu Thema war. Es fühlt sich so an als würde es einfach nur einer politischen Agenda zu Folge ins Spiel gemacht.
Es geht ja nicht darum es zu akzeptieren aber wenn ich ein Computerspiel Spiele muss man es mir doch nicht immer so vor die Nase reiben, ich habe halt gerne alte Rollenbilder und spiele gerne Spiele wo man direkt sieht was Mann oder Frau ist.
Was soll denn als nächstes kommen ?
Darf man demnächst seinen Hund oder Katze heiraten weil sich irgendeine Hanswurst in seiner Ehre verletzt fühlt ?
Kann man gerne machen aber dann versaut mir das Game nicht mit dem Schrott.
 
Aufzwingen meine ich das man das immer so extra präsentieren muss das es auch GAY und was weiß ich für Menschen gibt obwohl es gerade überhaupt nicht in das Spiel passt.
Das muss halt keiner und du musst die Spiele von Entwicklern, die das machen, auch nicht spielen.
Als Beispiel mal nur ein Game und zwar KDC2. Achtung Spoiler : Am Ende ist Hans Carpon schwul und man hat die Wahl ihn im Spiel zu küssen :D . Sowas passt halt nicht ins Game vor allem weil es das Spiel auch noch in einer Zeit spielt wo sowas ein absolutes Tabu Thema war.
Und du glaubst, dass das die Leute davon abgehalten hat, ihren Bedürfnissen nachzugehen? Das Thema bietet sich eigentlich gerade deswegen an.
Es fühlt sich so an als würde es einfach nur einer politischen Agenda zu Folge ins Spiel gemacht.
Vielleicht fühlt sich das aber auch nur so an, weil es auf allerhand Plattformen jede Menge Leute gibt, die nichts besseres zu tun haben, als jedem zu erzählen, dass alles in den Medien, was nicht cis-hetero ist, Teil irgendeiner Verschwörung ist.
Es geht ja nicht darum es zu akzeptieren aber wenn ich ein Computerspiel Spiele muss man es mir doch nicht immer so vor die Nase reiben, ich habe halt gerne alte Rollenbilder und spiele gerne Spiele wo man direkt sieht was Mann oder Frau ist.
Dann mach das halt.
 
Aufzwingen meine ich das man das immer so extra präsentieren muss das es auch GAY und was weiß ich für Menschen gibt obwohl es gerade überhaupt nicht in das Spiel passt.
Wer entscheidet denn, ob es „passt“? Für dich bist das du und niemand sonst. Für mich bin das ich und niemand sonst. :D Und für die Schöpfer sind sie es und niemand sonst. Das nennt man „Kunstfreiheit“. Man sollte in so einem Fall vielleicht nicht wie Ubisoft großspurig mit Authentizität werben, andererseits ist es aber ebenso belustigend, wie Gamer™ bei Spielen, die seit jeher etliche Gesetze der Physik ignorieren oder Fabelwesen beinhalten, sich auf einmal um „Realismus“ scheren, sobald eine Figur die falsche Hautfarbe hat, ein Mann zu „gay“ wirkt oder eine Frau ihnen nicht genug nach Wi**svorlage aussieht (zumal manche von ihnen nicht den Eindruck erwecken, in den letzten 5 Jahren jemals eine echte Frau gesehen zu haben).
Als Beispiel mal nur ein Game und zwar KDC2. Achtung Spoiler : Am Ende ist Hans Carpon schwul und man hat die Wahl ihn im Spiel zu küssen :D . Sowas passt halt nicht ins Game vor allem weil es das Spiel auch noch in einer Zeit spielt wo sowas ein absolutes Tabu Thema war. Es fühlt sich so an als würde es einfach nur einer politischen Agenda zu Folge ins Spiel gemacht.
Und genau das ist der Punkt, den ich mit der „Rechtfertigung“ angesprochen habe: Sobald irgendwas im Spiel auftaucht, was von der „Norm“ abweicht, wird sofort eine „politische Agenda“ unterstellt, die zum Spiel „passen“ müsse und ansonsten zu unterbleiben habe – und auch nur dann. Der nicht minder politische bzw. ideologische Charakter traditioneller, heteronormativer Rollenbilder und Figuren oder „konservativer“ Botschaften wird hingegen genauso geleugnet wie jener mancher Settings an sich: „Haltet gefälligst die Politik aus unseren Kriegsspielen raus!“

Genauso wird bei allen Figuren, die keine heterosexuellen Cis-Personen sind, neben der „politischen Agenda“ auch immer sofort ein „pornografischer“ Inhalt reininterpretiert und unterstellt, man wolle hier „Kinder frühsexualisieren“ oder „aus Jungen Mädchen machen“. Ich sage es mal so: Wenn das mit dem „Nachahmereffekt“ so funktionierte, wie es LGBTQ+-Inhalten immer unterstellt wird, gäbe es in Anbetracht der Dominanz heterosexueller Darstellungen in Medien nur heterosexuelle Erwachsene. Dann wären die Sorgen der selbsternannten „Kinderschützer“ sogar noch weniger begründet als ohnehin schon. :schief: Gerade wir mit unserer Erfahrung aus den „Killerspielen“ sollten das eigentlich besser wissen.
Es geht ja nicht darum es zu akzeptieren aber wenn ich ein Computerspiel Spiele muss man es mir doch nicht immer so vor die Nase reiben,
Super Mario reibt einem unentwegt das ebenso kitschige wie unzeitgemäße Stereotyp der ach so „weiblichen“ Jungfrau in Nöten unter die Nase, noch penetranter geht es gar nicht. Das Ganze wird noch unterfüttert mit Dialogen, denen man entnehmen kann, dass die Autoren/Übersetzer bei Nintendo Kinder für grenzdebil halten. Ich könnte den lieben langen Tag Social-Media-Postings und YouTube-Videos dazu machen. Oder ich könnte einfach nicht Super Mario spielen und mir eine andere Beschäftigung suchen. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Außerdem liefert Nintendo genug gute Gründe, seine Produkte nicht zu kaufen und die Beratungsresistenz seiner Fans durch den Kakao zu ziehen, da suche ich mir doch nicht ausgerechnet den primitivsten von allen aus.
ich habe halt gerne alte Rollenbilder und spiele gerne Spiele wo man direkt sieht was Mann oder Frau ist.
Warum spielst du dann nicht einfach genau solche Spiele, statt über jedes einzelne Spiel zu jammern, bei dem du mal offenkundig nicht die Zielgruppe bist? Damit hättest du viel mehr Freude im Leben. Oder hälst du dich für so wichtig, dass du es schlichtweg nicht erträgst, wenn einmal andere dran sind?
Was soll denn als nächstes kommen ?
Darf man demnächst seinen Hund oder Katze heiraten weil sich irgendeine Hanswurst in seiner Ehre verletzt fühlt ?
Kann man gerne machen aber dann versaut mir das Game nicht mit dem Schrott.
Dann spiel ein anderes. Nichts ist verzichtbarer im Leben als das eine Game XY.

Um es mal auf das Hauptthema zurückzulenken, muss dich ja die Zensurwelle durch die Kreditkartenanbieter und die Project-2025-Leute mächtig freuen; denn unter den abertausenden Spielen, die bei Steam und Itch.io verschwunden sind, waren nicht nur pornografische Titel, sondern ebenso solche, die einfach nur LGBTQ+-Charaktere zeigten, ohne jede sexuelle Andeutung (was es ja nach dem Weltbild der Drahtzieher gar nicht gibt, siehe oben). Aber sei dir sicher: Es wird nicht dabei bleiben, und irgendwann wird es ein Spiel treffen, bei dem es DIR wehtut, und vielen anderen, die jetzt noch jubeln mögen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, so sieht die traurige Zukunft aus wenn man nur noch Digital zahlen kann und Bargeld komplett abgeschafft wird.

Der Staat, Banken und Kreditkartenunternehmen (können) entscheiden was man kaufen darf und was nicht.
Aber ist ja alles "Verschwörungstheorie" nicht wahr....

Wenn man vor 2 Jahren gesagt hätte das Kredikartenunternehmen entscheiden können was man bei Steam kaufen darf und was nicht, hätte man den auch als "Verschwörungstheoretiker" betitelt der doch bitte seinen "Alu-Hut" abnehmen sollte....
 
PayPal ist echt ein übler Verein. Die Gängeln auch viele Einzelhändler, die im Internet Sachen verkaufen wollen, wenn da ein Artikel dabei ist der PayPal nicht passt, zack kann man da nicht mehr per PayPal zahlen.
 
Und ich will da mehr Geld aufbauen um mir per PayPal was zu kaufen wenn die in Wahrheit zum Teil dran schuld sein sollen .
Mein bester Kumpel wollte ne richtige porno Story bzw porno spiel. Als da die spiele gelöscht werden sollen ,war keines zu finden gewesen. Dann waren das wohl alles Müll porno spiele mit so wenig Interaktion das man das nicht ernst nehmen kann. Dann gab es also nie ein richtiges porno spiele zum zocken .
Dann ist das zwar schmerzhaft aber verkraftbar .
Naja bei manchen spielen die so halbgar umgesetzt worden sind können ruhig ganz verschwinden .
Die Frage ist können auch spiele aus einer Webseite durch sowas erzwungen werden zu löschen ? Weil ist ja keine Plattform im dem Sinne oder muss man sich da auch Sorgen machen ?
Dann könnten so einige Webseiten aus dem Internet wohl ganz gelöscht oder dicht gemacht werden .
Dann ist das Internet bald so löchrig wie ein Schweizer Käse.
 
Wieso mischen sich da Kreditkartenanbieter und Zahlungsdienstleister jetzt überhaupt ein und versuchen da, Zensur zu schaffen?

Sind die Unternehmen in USA etwa auch republikanisch geführt?

Nein, ich will hier jetzt keine Verschwörungshteorien ankurbeln. Ich hege da nur Vermutungen...

Jedenfalls sehe ich da eine berechtigte Rebellion aufkommen und einen Zulauf auf gewissen Torrentsites und dergleichen.
 
Sind die Unternehmen in USA etwa auch republikanisch geführt?

Nein, ich will hier jetzt keine Verschwörungshteorien ankurbeln. Ich hege da nur Vermutungen...
Für so weit hergeholt halte ich das nicht mal. Vielleicht nicht direkt unbedingt republikanisch geführt, aber als die (noch) konservative(re) Partei stehen die Republikaner schon deutlich mehr auf der Seite der Arbeitgeber als der der Arbeitnehmer und eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere. Die Politiker sorgen dafür, dass man ungehindert durch irgendwelche lästigen Vorschriften zum Arbeitnehmer-, Verbraucher-, Tier-, Umwelt- oder Klimaschutz seine Geschäfte machen kann und die Unternehmen helfen dafür dabei, die reaktionären Ideen der Politiker durchzusetzen. Man denke dabei an "Drill Baby Drill" und als wie moralisch flexibel sich die ganzen Techkonzerne nach der Wahl von Trump herausgestellt haben.
 
Hoffentlich hilft einer der neusten Presidential Order von unserem God Emperor:
Liest sich für mich nicht so. Kurz zusammengefasst:
Mimimi, die Kapitolsstürmer und ich wurden schlecht behandelt.
Banken haben sie auf Anweisung der Behörden überwacht und das soll aufhören.*

*Aber nur, wenn die Behörden oder der Director of the Office of Managment and Budget nichts dagegen haben.

Dieser Director ist im Moment ein konservativer Abtreibungsgegner und selbsternannter Christnationalist. Collective Shout und alle mitunterzeichnenden Organisationen der hier besprochenen Kampagne sind entweder konservativ, christlich, gegen Abtreibung oder eine Mischung davon. Ich wüsste nicht, warum die sich gegenseitig ans Bein pissen sollten. Außerdem geht es wohl um Banken und weiß ich nicht mal, ob Zahldienste wie Kreditkarten oder PayPal überhaupt als Banken gelten.
 
Liest sich für mich nicht so. Kurz zusammengefasst:
Mimimi, die Kapitolsstürmer und ich wurden schlecht behandelt.
Banken haben sie auf Anweisung der Behörden überwacht und das soll aufhören.*

*Aber nur, wenn die Behörden oder der Director of the Office of Managment and Budget nichts dagegen haben.

Dieser Director ist im Moment ein konservativer Abtreibungsgegner und selbsternannter Christnationalist. Collective Shout und alle mitunterzeichnenden Organisationen der hier besprochenen Kampagne sind entweder konservativ, christlich, gegen Abtreibung oder eine Mischung davon. Ich wüsste nicht, warum die sich gegenseitig ans Bein pissen sollten. Außerdem geht es wohl um Banken und weiß ich nicht mal, ob Zahldienste wie Kreditkarten oder PayPal überhaupt als Banken gelten.
Aus Sec. 3:
The term “politicized or unlawful debanking” refers to an act by a bank, savings association, credit union, or other financial services provider to directly or indirectly adversely restrict access to, or adversely modify the conditions of, accounts, loans, or other banking products or financial services of any customer or potential customer on the basis of the customer’s or potential customer’s political or religious beliefs, or on the basis of the customer’s or potential customer’s lawful business activities that the financial service provider disagrees with or disfavors for political reasons.
 
Für so weit hergeholt halte ich das nicht mal. Vielleicht nicht direkt unbedingt republikanisch geführt, aber als die (noch) konservative(re) Partei stehen die Republikaner schon deutlich mehr auf der Seite der Arbeitgeber als der der Arbeitnehmer und eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere. Die Politiker sorgen dafür, dass man ungehindert durch irgendwelche lästigen Vorschriften zum Arbeitnehmer-, Verbraucher-, Tier-, Umwelt- oder Klimaschutz seine Geschäfte machen kann und die Unternehmen helfen dafür dabei, die reaktionären Ideen der Politiker durchzusetzen. Man denke dabei an "Drill Baby Drill" und als wie moralisch flexibel sich die ganzen Techkonzerne nach der Wahl von Trump herausgestellt haben.

Das ist USA und der amerikanische Traum im 21. Jahrhundert: Trump biegt sich die Regeln einfach, wie er sie braucht und die, die ein Stück vom Kuchen wollen, kuschen halt.

Wer selbst denkt, ist ein Feind des Systems. Passt ja auch nicht ins republikanische System.
 
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