Aufzwingen meine ich das man das immer so extra präsentieren muss das es auch GAY und was weiß ich für Menschen gibt obwohl es gerade überhaupt nicht in das Spiel passt.
Wer entscheidet denn, ob es „passt“? Für dich bist das du und niemand sonst. Für mich bin das ich und niemand sonst.

Und für die Schöpfer sind sie es und niemand sonst. Das nennt man „Kunstfreiheit“. Man sollte in so einem Fall vielleicht nicht wie Ubisoft großspurig mit Authentizität werben, andererseits ist es aber ebenso belustigend, wie Gamer™ bei Spielen, die seit jeher etliche Gesetze der Physik ignorieren oder Fabelwesen beinhalten, sich auf einmal um „Realismus“ scheren, sobald eine Figur die falsche Hautfarbe hat, ein Mann zu „gay“ wirkt oder eine Frau ihnen nicht genug nach Wi**svorlage aussieht (zumal manche von ihnen nicht den Eindruck erwecken, in den letzten 5 Jahren jemals eine echte Frau gesehen zu haben).
Als Beispiel mal nur ein Game und zwar KDC2. Achtung Spoiler : Am Ende ist Hans Carpon schwul und man hat die Wahl ihn im Spiel zu küssen

. Sowas passt halt nicht ins Game vor allem weil es das Spiel auch noch in einer Zeit spielt wo sowas ein absolutes Tabu Thema war. Es fühlt sich so an als würde es einfach nur einer politischen Agenda zu Folge ins Spiel gemacht.
Und genau das ist der Punkt, den ich mit der „Rechtfertigung“ angesprochen habe: Sobald irgendwas im Spiel auftaucht, was von der „Norm“ abweicht, wird sofort eine „politische Agenda“ unterstellt, die zum Spiel „passen“ müsse und ansonsten zu unterbleiben habe – und auch nur dann. Der nicht minder politische bzw. ideologische Charakter traditioneller, heteronormativer Rollenbilder und Figuren oder „konservativer“ Botschaften wird hingegen genauso geleugnet wie jener mancher Settings an sich: „Haltet gefälligst die Politik aus unseren
Kriegsspielen raus!“
Genauso wird bei allen Figuren, die keine heterosexuellen Cis-Personen sind, neben der „politischen Agenda“ auch immer sofort ein „pornografischer“ Inhalt reininterpretiert und unterstellt, man wolle hier „Kinder frühsexualisieren“ oder „aus Jungen Mädchen machen“. Ich sage es mal so: Wenn das mit dem „Nachahmereffekt“ so funktionierte, wie es LGBTQ+-Inhalten immer unterstellt wird, gäbe es in Anbetracht der Dominanz heterosexueller Darstellungen in Medien nur heterosexuelle Erwachsene. Dann wären die Sorgen der selbsternannten „Kinderschützer“ sogar noch weniger begründet als ohnehin schon.

Gerade wir mit unserer Erfahrung aus den „Killerspielen“ sollten das eigentlich besser wissen.
Es geht ja nicht darum es zu akzeptieren aber wenn ich ein Computerspiel Spiele muss man es mir doch nicht immer so vor die Nase reiben,
Super Mario reibt einem unentwegt das ebenso kitschige wie unzeitgemäße Stereotyp der ach so „weiblichen“ Jungfrau in Nöten unter die Nase, noch penetranter geht es gar nicht. Das Ganze wird noch unterfüttert mit Dialogen, denen man entnehmen kann, dass die Autoren/Übersetzer bei Nintendo Kinder für grenzdebil halten. Ich könnte den lieben langen Tag Social-Media-Postings und YouTube-Videos dazu machen. Oder ich könnte einfach nicht Super Mario spielen und mir eine andere Beschäftigung suchen. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Außerdem liefert Nintendo genug
gute Gründe, seine Produkte nicht zu kaufen und die Beratungsresistenz seiner Fans durch den Kakao zu ziehen, da suche ich mir doch nicht ausgerechnet den primitivsten von allen aus.
ich habe halt gerne alte Rollenbilder und spiele gerne Spiele wo man direkt sieht was Mann oder Frau ist.
Warum spielst du dann nicht einfach genau solche Spiele, statt über jedes einzelne Spiel zu jammern, bei dem du mal offenkundig nicht die Zielgruppe bist? Damit hättest du viel mehr Freude im Leben. Oder hälst du dich für so wichtig, dass du es schlichtweg nicht erträgst, wenn einmal andere dran sind?
Was soll denn als nächstes kommen ?
Darf man demnächst seinen Hund oder Katze heiraten weil sich irgendeine Hanswurst in seiner Ehre verletzt fühlt ?
Kann man gerne machen aber dann versaut mir das Game nicht mit dem Schrott.
Dann spiel ein anderes. Nichts ist verzichtbarer im Leben als das eine Game XY.
Um es mal auf das Hauptthema zurückzulenken, muss dich ja die Zensurwelle durch die Kreditkartenanbieter und die Project-2025-Leute mächtig freuen; denn unter den abertausenden Spielen, die bei Steam und Itch.io verschwunden sind, waren nicht nur pornografische Titel, sondern ebenso solche, die einfach nur LGBTQ+-Charaktere zeigten, ohne jede sexuelle Andeutung (was es ja nach dem Weltbild der Drahtzieher gar nicht gibt, siehe oben). Aber sei dir sicher: Es wird nicht dabei bleiben, und irgendwann wird es ein Spiel treffen, bei dem es DIR wehtut, und vielen anderen, die jetzt noch jubeln mögen.