News E-Scooter-Unfälle spürbar angestiegen: Sehr junge Menschen sind größtenteils betroffen

Und ich weiß nicht, wie oft ich mir das auch schon gedacht habe. Inzwischen betreiben wir sogar ne Dashcam im Auto, dass wir im Fall der Fälle nachweisen können, was eigentlich passiert ist. Ich meine, selbst wenn man auf dem E-Scooter steht und Vorfahrt hat, sollte man an Kreuzungen und insbesondere Ampeln trotzdem die Augen aufmachen und schauen, ob man von Autofahrern überhaupt gesehen wird. Denn völlig egal, wer zu Unrecht oder Recht fährt, wenn dich ein Auto mit ~30 km/h auf so einem Ding rammt, dann liegst du mit Pech im Krankenhaus (oder ohne Helm direkt im Grab). Muss doch nicht sein :ka:

Das ist das Problem, dass viele vergessen, was man in der Fahrschule lernt (zumindest die, die im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind): vorausschauendes Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme.

Vielleicht sind die Freunde und Helfer gerade alle in aufwendigen Fortbildungsmaßnahmen, damit sie so exotisches Wissen lernen wie: "wo darf man parken und wo nicht?", "wann behindert oder gefährdet ein Fahrzeug den fließenden Verkehr?" und "wofür ist eigentlich dieser Hebel links hinterm Lenkrad gedacht?"

Nein, glauben tue ich das auch nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und obwohl ich ungefähr jede zweite Minute einen StVZO-Verstoß auf Fürther Straßen sehe, mindestens einmal pro Arbeitsweg einen schweren, habe ich in über 10 Jahren hier nur eine einzige polizeiliche Kontrolle des Verkehrs erlebt. Auf funktionierendes Licht an Fahrrädern um 9:30 an einem sonnigen Sommertag. Für Verkehr hat bei der Polizei offensichtlich niemand Zeit. (Oder niemand Ahnung davon. Verstöße gegen die Verkehrsregeln durch die Polizei sehe ich geschätzt einmal pro Quartal.)

Das Problem ist, dass die Polizei oft ausgelastet und auch überlastet ist. Es fahlt an Kapazitäten und Personal. Na Hauptsache, sie haben hier bei uns in Hof ein neues Lager für Ausrüstung und Dienstkleidung für die Kollegen in Bayern hingestellt - daran fehlt es ja dann zumindest schon mal mal nicht...

Gibt es mittlerweile Scooter-Anbieter, die für Minderjährige zugängliche Zahlungswege akzeptieren?
Mein Stand war, dass die alle eine Kreditkarte oder ähnliches erfordern. Diese wiederum bekommt man selbst mit 14 nicht ohne weiteres und umgekehrt gibt es die Verkehrserziehung in der Schule, sodass eigentlich jeder ab 10-11 Jahren über das nötige Wissen verfügen sollte. Wenn z.B. Achtjährige ohne zu schauen mit einem Roller quer über Vorfahrtsstraßen schießen, dann ist das nur der letzte Fehler in einer längeren Kette von Dingen, die nicht hätten sein dürfen.



Es geht nicht um eine "Bedrohung" derjenigen, die nicht bereit sind, sich an Verkehrsregeln zu halten, sondern um den Schutz aller anderen vor diesen. Wenn jemand trotz fehlender Kontrollen genug Vergehen durch Rollerfahren ansammelt, um den Lappen abgeben zu müssen, dann verweigert er wohl allgemein die Einhaltung sämtlicher Verkehrsregeln und lässt auch von sich aus keine Vorsicht in Risikosituationen walten. So jemand hätte nie die Erlaubnis zum Führen von Fahrzeugen erhalten dürfen, mit denen er richtig Schaden anrichten kann. Also wird sie ihm zumindest nachträglich wieder entzogen.

In Anbetracht dessen, was man regelmäßig auf Straßen beobachten kann, wäre ich sogar dafür, zusätzlich eine verdeckte Überprüfung des jeweiligen Fahrlehrers und -prüfers durchzuführen, wenn der Führerschein in den letzten 5-10 Jahren gemacht wurde.

Das wäre ein zu großer personeller und finanzieller Aufwand. Solche "verdeckten Ermittlungen" sind außerdem nur strafrechtlich zulässig, nicht im Zivilrecht.

Aber man kann gerne öfters Verkehrskontrollen und Blitzermarathons durchführen. Auch gerne Überwachungen von Verkehrsschwerpunkten, wie z.B. von dir beobachtete.

Ach deswegen überholen sie mich mit 80 auf der Autobahn, wo nur 60 erlaubt sind (hab ne Dashcam-Aufnahme davon :-D), jetzt wird mir einiges klar. War aber auch mehr eine rhetorische Frage, denn ich erlebe ja dasselbe, ob nun im Auto, oder auf dem Rad (seit ~2013 fahre ich regelmäßig auf Straßen). Wenn es dich tröstet: Oben, in Kassel, ist es auch nicht besser als hier.

Es ist die Polizei - sie halten sich oft nicht gerne an die StVo. Wer will sie auch anhalten? Die Polizei? :haha: Hier in Hof ist es übrigens auch nicht besser.

In Städten wie Berlin, ja - da gibts sogar Fahrradstreifen die kontrollieren, ob ein gepimptes E-Bike zu schnell ist oder ob ein Fahrradfahrer mit Handy am Steuer fährt usw. Klar, ist ja auch eine Vorzeigestadt.

Es reicht einmal mit etwas Alkohol auf dem Roller erwischt zu werden, um den Lappen für ein Auto sehr lang oder für immer zu verlieren. Denn die Strafen sind die Gleichen, für Auto- oder Rollerfahren mit den Promillegrenzen. Finde ich persönlich völlig absurd, da ich mit einem Auto 100x schneller Jemand Fremden totfahre.
Den Zusammenhang mit dem allgemeinen Verhalten im Straßenverkehr sehe ich nicht. Es ist nun mal ein rießen Unterschied, ob ich mit einem 2 Tonnen Fahzeug fahre oder nur mit so einem relativ kleinen Elektrospielzeug rum eier. Außerdem werden, wie schon geschrieben nur die Führerscheinbesitzer damit bestraft. Allen Anderen kann es völlig wurscht sein, denn Sie können sich auch weiterhin im Straßenverkehr wie Idioten aufführen. Heute mit 3 Promille mit dem Roller rum heizen und wenn man erwischt wird, einfach übermorgen ganz legal mit dem E-Bike oder wieder mit dem Roller rum fahren. Soweit mir bekannt, ist es möglich, außer es gibt irgendwann Gerichtsurteile wegen mehrfacher Auffälligkeiten, die mir Beides verbieten. Es wird ja auch Niemand der Angelschein weggenommen, nur weil man woanders seinem Müll hin schüttet und damit die Umwelt verschmutzt hat. Da hat man aber auch kein Bewusstsein für die Umwelt.

Das Problem an der Sache ist: wenn du mit 2,3 Promille mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter im Verkehr Schmu treibst und der Autofahrer deswegen nicht mehr rechtzeitig bremsen kann und dich schwer oder tödlich verletzt, trägt er eine Mitschuld, obwohl er für deine Dummheit nicht mal etwas kann.

Außerdem haben auch Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer im Verkehr nüchtern und aufmerksam zu sein, vorrausschauend zu fahren und sich an die StVo zu halten und nicht Fußgänger oder andere zu gefährden.

Also sind die Kontrollen und Strafen schon vollkommen richtig so.
 
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Mh, OK, dann wären über 50 km/h in der Tat zu viel.

Ja, klar. Aber das heißt ja nicht, dass jedes E-Bike über 25 km/h illegal fährt. Mir sind solche Spezialisten aber auch schon auf Rad- und Fußwegen begegnet, wo wirklich jedes elektrisch angetriebene Fahrzeug über 25 km/h illegal fährt, allerdings wirklich nur vereinzelt.

S-Pedelecs haben nicht nur ein Nutzungsverbot für Radwege innerorts, sondern auch eine Versicherungspflicht; müssen also so ein kleines "Moped"-Kennzeichen tragen. Mir ist ehrlich gesagt noch kein Fahrrad damit begegnet, aber E-Bikes bei Tempo 27-30 begegnen mir gelegentlich.

Das Problem ist, dass die Polizei oft ausgelastet und auch überlastet ist. Es fahlt an Kapazitäten und Personal. Na Hauptsache, sie haben hier bei uns in Hof ein neues Lager für Ausrüstung und Dienstkleidung für die Kollegen in Bayern hingestellt - daran fehlt es ja dann zumindest schon mal mal nicht...

Auch wenn es Franken nicht wahrhaben wollen: Dave und ich sprechen naturgemäß über "Kollegen in Bayern". :-)
Aber auch bei denen hat selbst ein Streife-Beifahrer "nicht genug Zeit", um Verkehrsverstöße 100 cm links neben ihm zu beanstanden. Auch das Ordnungsamt kümmert sich beim ruhenden Verkehr nicht um die Verkehrssicherheit.

Das wäre ein zu großer personeller und finanzieller Aufwand. Solche "verdeckten Ermittlungen" sind außerdem nur strafrechtlich zulässig, nicht im Zivilrecht.

Aber man kann gerne öfters Verkehrskontrollen und Blitzermarathons durchführen. Auch gerne Überwachungen von Verkehrsschwerpunkten, wie z.B. von dir beobachtete.

Gefälschte Führerscheinprüfungen und nicht durchgeführte Fahrausbildungen dürften zumindest als "Betrug" unter das Strafrecht fallen, wenn es keine einschlägigeren Gesetze gibt. Aber ja, Prioritäten muss man natürlich setzen und z.B. Unfälle aufnehmen ist dringender.^^

Falls du mit "Verkehrsschwerpunkten" die Sache mit der Fahrradbeleuchtung meinst: Eher nicht. Das war an einer Stelle, an der es zwar einen Zugang zur U-Bahn, aber nicht einmal einen Radweg gibt. Selbst in der Fürther Fußgängerzone fahren mehr Fahrräder als am Ort dieser Kontrolle (und Roller sowieso).

Das Problem an der Sache ist: wenn du mit 2,3 Promille mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter im Verkehr Schmu treibst und der Autofahrer deswegen nicht mehr rechtzeitig bremsen kann und dich schwer oder tödlich verletzt, trägt er eine Mitschuld, obwohl er für deine Dummheit nicht mal etwas kann.

Außerdem haben auch Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer im Verkehr nüchtern und aufmerksam zu sein, vorrausschauend zu fahren und sich an die StVo zu halten und nicht Fußgänger oder andere zu gefährden.

Also sind die Kontrollen und Strafen schon vollkommen richtig so.

Wenn jemand mit 2,3 Promille noch der Meinung ist, 130 kg Systemgewicht bei Tempo 25 so sicher zu beherrschen, dass eine Gefährdung anderer ausgeschlossen ist, dann geht es nicht nur um Strafe. Da dient eine MPU ganz einfach dazu zu überprüfen, ob die Urteilsfähigkeit im Auto genauso inexistent ist.
 
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Also sind die Kontrollen und Strafen schon vollkommen richtig so.
Es geht mir auch nicht um Straffreiheit für rücksichtsloses Verhalten auf E-Bikes und Rollern, sondern um die Querbestrafung zu anderen Themenfeldern, die nur eine bestimmte Gruppe trifft und Andere überhaupt nicht. Wenn dann müssen Strafen alle Bevölkerungsschichten ähnlich hart treffen. Deshalb ist die Bestrafung mit Führerscheinentzug in meinen Augen völlig falsch. Auch verrückt, dass man in Deutschland noch mit 1,6 Promille mit dem E-Bike rum heizen kann, solange man nix kaputt macht und keine Schlangenlinien fährt. Aber mir dem E-Roller natürlich sofort Führerscheinentzug bei 0,5 Promille, der wie schon geschrieben Nichts mit dem Roller zu tun hat.
 
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Führerscheinentzug erfordert selbst im PKW 1,1 Promille, 0,5 ist die Grenze für Fahrverbote. Und wer sein Fahrverhalten nicht mehr unter Kontrolle hat, kann auch auf dem Fahrrad ab 0,3 Promille strafrechtlich belangt werden.
 
Es geht mir auch nicht um Straffreiheit für rücksichtsloses Verhalten auf E-Bikes und Rollern, sondern um die Querbestrafung zu anderen Themenfeldern, die nur eine bestimmte Gruppe trifft und Andere überhaupt nicht. Wenn dann müssen Strafen alle Bevölkerungsschichten ähnlich hart treffen. Deshalb ist die Bestrafung mit Führerscheinentzug in meinen Augen völlig falsch. Auch verrückt, dass man in Deutschland noch mit 1,6 Promille mit dem E-Bike rum heizen kann, solange man nix kaputt macht und keine Schlangenlinien fährt. Aber mir dem E-Roller natürlich sofort Führerscheinentzug bei 0,5 Promille, der wie schon geschrieben Nichts mit dem Roller zu tun hat.

Das stimmt so nicht. Wenn du auf dem E-Bike 1,6 Promille hast, wirst du genauso belangt.

Generell: was ist daran so schwer, nüchten zu fahren und sich an die StVo zu halten bzw. alkoholisiert sein Fahrzeug stehen zu lassen? So viel Vernunft sollte jeder haben und die Diskussion sollte überflüssig sein.

Wobei, was man so im täglich Verkehr für Idioten erlebt... Da müsste man sich fast für die Frage entschuldigen :wall:
Auch wenn es Franken nicht wahrhaben wollen: Dave und ich sprechen naturgemäß über "Kollegen in Bayern". :-)
Aber auch bei denen hat selbst ein Streife-Beifahrer "nicht genug Zeit", um Verkehrsverstöße 100 cm links neben ihm zu beanstanden. Auch das Ordnungsamt kümmert sich beim ruhenden Verkehr nicht um die Verkehrssicherheit.

Richtig. War übrigens auch in Heidelberg nicht anders.

Gefälschte Führerscheinprüfungen und nicht durchgeführte Fahrausbildungen dürften zumindest als "Betrug" unter das Strafrecht fallen, wenn es keine einschlägigeren Gesetze gibt. Aber ja, Prioritäten muss man natürlich setzen und z.B. Unfälle aufnehmen ist dringender.^^

Die schon - nur erwischt werden müssen die eben auch ^^

Falls du mit "Verkehrsschwerpunkten" die Sache mit der Fahrradbeleuchtung meinst: Eher nicht. Das war an einer Stelle, an der es zwar einen Zugang zur U-Bahn, aber nicht einmal einen Radweg gibt. Selbst in der Fürther Fußgängerzone fahren mehr Fahrräder als am Ort dieser Kontrolle (und Roller sowieso).

Ich meine mit "Verkehrsschwerpunkte" solche, die offiziell als solche bezeichnet werden und auch als "Unfallschwerpunkte" bezeichnet werden. Dort finde ich, dass man diese z.B. mehr überwachen könnte.

Wenn jemand mit 2,3 Promille noch der Meinung ist, 130 kg Systemgewicht bei Tempo 25 so sicher zu beherrschen, dass eine Gefährdung anderer ausgeschlossen ist, dank geht es nicht nur um Strafe. Da dient eine MPU ganz einfach dazu zu überprüfen, ob die Urteilsfähigkeit im Auto genauso inexistent ist.

Die ist da dann ohnehin als "Bonus" dabei - dürfte aber klar sein. Die MPU ist auch bei gewissen anderen Substanzen anhängig.
 
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Das stimmt so nicht. Wenn du auf dem E-Bike 1,6 Promille hast, wirst du genauso belangt.

Generell: was ist daran so schwer, nüchten zu fahren und sich an die StVo zu halten bzw. alkoholisiert sein Fahrzeug stehen zu lassen? So viel Vernunft sollte jeder haben und die Diskussion sollte überflüssig sein.

Wobei, was man so im täglich Verkehr für Idioten erlebt... Da müsste man sich fast für die Frage entschuldigen :wall:


Richtig. War übrigens auch in Heidelberg nicht anders.



Die schon - nur erwischt werden müssen die eben auch ^^



Ich meine mit "Verkehrsschwerpunkte" solche, die offiziell als solche bezeichnet werden und auch als "Unfallschwerpunkte" bezeichnet werden. Dort finde ich, dass man diese z.B. mehr überwachen könnte.



Die ist da dann ohnehin als "Bonus" dabei - dürfte aber klar sein. Die MPU ist auch bei gewissen anderen Substanzen anhängig.
Das hat etwas mit der deutschen Kultur zu tun, da gehört Alkohol nun mal dazu --> ob man das gut findet oder nicht ist irrelevant...das dauert Generationen um das zu ändern.
Vor 40-50 Jahren gab es weit weniger Verkehr insgesamt. Da war es vollkommen normal, dass Hartmut sich nach dem Geburtstag von Wilfried mit 2,6 Promille eben NICHT ins Auto gesetzt hat, sondern mit dem Fahrrad nach Hause gefahren ist. Dafür gab es dann Lob und Anerkennung. Und wenn es Schlangenlinien gab, sogar noch ein paar Lacher von den Nachbarn.
Alleine durch die hohe Verkehrsdichte ist das aber heute ein ganz anderes Level an Gefährlichkeit, daher ist es gut wenn kontrolliert wird.

Bei uns in der Region werden ständig Fahrradfahrer kontrolliert, gefühlt sogar häufiger als Autos.
Die einzige Ausnahme ist an Himmelfahrt, da fahren die meisten mit dem Fahrrad zwischen den Dörfern hin und her, logischerweise mit 2-3 Promille....da kontrolliert die Polizei nicht, vermutlich weil sie einfach keinen Bock auf einen Volksaufstand haben.....so viel zu Kultur und Historie.;-)
 
aber E-Bikes bei Tempo 27-30 begegnen mir gelegentlich.
Ja ich fahre mit meinem E-Bike durchaus in der Ebene mal 40km/h. Und jetzt? Ist völlig legal da Muskelkraft. Da der Antrieb mich nur bis 25 km/h unterstützt.

Aber glaub mal was innerorts bei Tempo 30 los ist und ich diese auf dem Fahrrad einhalte. Tip: es sind keine Fußgänger oder Roller Fahrer die da Krawall machen.
Generell: was ist daran so schwer, nüchten zu fahren und sich an die StVo zu halten bzw. alkoholisiert sein Fahrzeug stehen zu lassen? So viel Vernunft sollte jeder haben und die Diskussion sollte überflüssig sein.
Leider ist dem nicht so.
 
Das hat etwas mit der deutschen Kultur zu tun, da gehört Alkohol nun mal dazu --> ob man das gut findet oder nicht ist irrelevant...das dauert Generationen um das zu ändern.
Vor 40-50 Jahren gab es weit weniger Verkehr insgesamt. Da war es vollkommen normal, dass Hartmut sich nach dem Geburtstag von Wilfried mit 2,6 Promille eben NICHT ins Auto gesetzt hat, sondern mit dem Fahrrad nach Hause gefahren ist. Dafür gab es dann Lob und Anerkennung. Und wenn es Schlangenlinien gab, sogar noch ein paar Lacher von den Nachbarn.
Alleine durch die hohe Verkehrsdichte ist das aber heute ein ganz anderes Level an Gefährlichkeit, daher ist es gut wenn kontrolliert wird.

Das hat nichts mit gut finden zu tun. Du sprichst es selbst an: das Verkehrsaufkommen ist heutzutage viel höher. Außerdem haben sich die Generationen geändert. Es sind heutzutage einfach nur viele Idioten (Fahrad, Scooter, Auto, Motorrad) und Poser (Auto, Motorrad) unterwegs, die sich und andere gefährden.

Das hat nichts mehr mit dem Hartmut und dem Wilfried von damals anno '84 zu tun und sind heutzutage Geschichten aus der Gruft.

Bei uns in der Region werden ständig Fahrradfahrer kontrolliert, gefühlt sogar häufiger als Autos.
Die einzige Ausnahme ist an Himmelfahrt, da fahren die meisten mit dem Fahrrad zwischen den Dörfern hin und her, logischerweise mit 2-3 Promille....da kontrolliert die Polizei nicht, vermutlich weil sie einfach keinen Bock auf einen Volksaufstand haben.....so viel zu Kultur und Historie.;-)

Da greift halt dann der typische Spruch "bis mal was passiert". Nein klar, wenn da kein Verkehrsaufkommen herrscht und das quasi ein besserer Waldweg ist, ist ja da auch keine große Gefahr.

Ist ja hier bei uns hinten raus im Frankenwald und im Fichtelgebirge auch so.
 
Aufrecht sitzend, mit einer Trittzahl von schätzungsweise 30 pro Minute sowie einem Hüftballast von schätzungsweise 30 kg?
Ne liegend bei einem Fahradgewicht von knapp 45kg und einem Biomaschinengewicht von leider 90kg.
Die Zeiten wo ich auf einem Up 40+km/h getreten habe sind lange vorbei.

Aber darum geht es ja eigentlich nicht. Sondern darum, dass mit dem Rad auch ohne Unterstützung Geschwindigkeiten von 30+km/h von sportlichen Radfahren völlig legal gefahren werden.

Btw ich habe ein E-Moped welches auch ein Kennzeichen sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 45km/h erreicht. Das gehört eindeutig auf die Straße. Ein Fahrrad was bei 25km/h nicht mehr mit Motor unterstützt gehört grundsätzlich auf den Fahrradweg, wenn vorhanden, und nicht auf die Fahrbahn.
Soll man nun jeden Rennrad ein Versicherungskennzeichen verpassen?
Dürfen Velomobile mit denen auch Geschwindigkeiten, mit Muskelkraft, von über 61Km/h erreicht werden mit großem Nummernschild auf die BAB?
Ich denke nicht.

Wirklich wichtig wäre es viel mehr die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren.
Gerade im Verkeht scheint ja die Regel zu gelten, Regeln sind nur für andere. §1 StVO scheint kaum jemand im Hinterkopf zu heben.

Mir sind aber E-Radfahrer mit 25km/h lieber als ein weiteres Automobil, gerade innerorts.

Die Scooter sollen außerorts wie Mofas auf die Fahradwege, innerorts gehören diese auf die Straße. Wer das missachtet sollte auch sanktioniert werden. Aber da sind wir ersten bei den Kontrollen und zweitens bei §1.
 
In Empys Post sowie in meiner Antwort ging es nicht darum, ob man mit Muskelkraft schneller als 25 km/h fahren kann. Es ging um elektrisch angetrieben Fahrzeuge, die auf Rad- und Fußwegen schneller als 25 km/h fahren. Das ist mit aktiviertem Elektroantrieb schlichtweg in keiner Form legal, da S-Pedelecs nicht auf Rad- geschweige denn Fußwege dürfen und legale Pedelecs ihren Antrieb bei solchen Geschwindigkeiten abschalten.

Zumindest in meiner Umgebung sind dabei keine E-Mofas auf für sie nicht zugelassenen Wegen zu beobachten, sondern illegal modifizierte E-Bikes ohne Kennzeichen. Nicht umsonst habe ich den Bereich 27-30 km/h betont: Das ist genau die Steigerung gegenüber dem semi-legalen "25 km/h aufgerundet", die man erhält, wenn der Motor für 26-Zoll-Räder konfiguriert, aber mit 28 Zoll genutzt wird. Diese Zweiräder sind in Deutschland komplett illegal und dürften nirgendwo am öffentlichen Verkehr teilnehmen; müssten bei jeglicher Art von Kontrolle stillgelegt werden. Aber es finden eben keine Kontrollen statt. Folglich sind auch sämtliche Überlegungen zu "richtigen" Vorschriften müßig.
 
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Das Problem sind nicht diejenigen welche aufgrund der falschen Reifengröße 2 - 3 km/h schneller sind. Es sind diejenigen welche gute 50 km/h erreichen. Btw diejenigen welche nur geringfügig schneller sind können sich immer darauf berufen, dass sie das ja treten. Da müsste man also richtig die Geschwindigkeit messen. Was Du sicher nicht hast daher wo kommt die Erkenntnis mit den 27-30 km/h? Falsche Reifengröße im Controller fällt aber bei einer Kontrolle sehr schnell auf. So wie auch andere Manipulationen. Die im Kontroller angegebene Maximalgeschwindigkeit von 27-30 km/h wird den Schutzmann allerdings kaum skeptisch werden lassen.
Das so wie bei denjengen welche gleich richtig "tunen" was verbotenes mit allen Konsequenzen dahinter steht ist schon klar.
Btw es finden doch tatsächlich Kontrollen statt. Eine suche bei Youtube bietet da einiges. Auch für mich durchaus interessantes.
 
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