News Neue AM5-Mainboards: Asrock rüstet massiv auf für AMD Ryzen

Das mit dem RAM Training und dass man alte BIOS Settings nach einem Update nicht mehr laden kann, sind keine Eigenheiten von ASRock. Wenn kein RAM OC betrieben wird (Achtung, da gehört auch XMP/EXPO dazu), bootet der Rechner eh flott. Das sollte ja nun wirklich kein Thema sein, sich darüber aufzuregen und ASRock die Schuld dafür zu geben.
Wenn man einen aktuellen PC betreibt, sollte man sich auch ein wenig über die Technin schlau machen, bevor man einen Herstelller deswegen schlecht macht.
 
Also man merkt hier im Thread schon, dass das Thema BIOS/UEFI schon in der breiten Masse angekommen ist. Allerdings führt das auch dazu, dass so mancher dort besser keine Einstellungen tätigt.

Der Eine stellt die Sprache erst einmal auf Deutsch, wohl wissend, dass manche Dinge gar nicht übersetzungsfähig sind und mehr zu Missverständnissen führt als irgendeinen Nutzen hat. Die Krönung ist dann, sich beim Boardhersteller noch beschweren wegen der holprigen Übersetzung. BIOS-Sprache ist Englisch. Lernt Englisch oder lasst Leute dran, die es können.

Der Andere beschwert sich über die nach einem BIOS-Update zurückgesetzten Optionen. Das war schon immer so und ist sogar dringend geboten! Dazu passt dann auch, dass zuvor gespeicherte Profile nicht mehr verfügbar sind,

Und dann haben wir noch die PBO-Aktivierer, die sich nach dem Wegklicken sämtlicher Warnmeldungen noch über Instabilitäten und gegrillte CPUs beschweren.

Junge, junge. Setzt euch doch mal mit dem Thema auseinander...
 
Ob Taichi, Asus Hero oder MSI Godlike Boliden, waren nicht meine Favoriten. Asrock kannte ich von damals nur als Low oder Mittelklasse. Trotzdem konnte mich Asrock auch heute nicht überzeugen. Nicht wegen dem Preis, eher die Ausstattung ist für mich auch wichtig gewesen. Klar setze ich immer auf den besten Chipsatz wie in diesem Fall den X870E. Aber gut, mal sehen wie sich Asrock in Zukunft schlägt.
 
Ob Taichi, Asus Hero oder MSI Godlike Boliden, waren nicht meine Favoriten. Asrock kannte ich von damals nur als Low oder Mittelklasse. Trotzdem konnte mich Asrock auch heute nicht überzeugen. Nicht wegen dem Preis, eher die Ausstattung ist für mich auch wichtig gewesen. Klar setze ich immer auf den besten Chipsatz wie in diesem Fall den X870E. Aber gut, mal sehen wie sich Asrock in Zukunft schlägt.
Was bringen mir denn die neuen Asrock boards? Ich bekomme nicht ploetzlich viel mehr lanes oder >= PCIe 5.0 x4/x8/x16 Schnittstellen. Und wo bleibt bifurcation/quadfurcation, IPMI?
 
Puh, also ein deutschsprachiges BIOS ist ja nun wirklich auf einer Ebene mit den Tennissocken in den Sandalen am Strand von Mallorca.

Aber ich finde es ganz nützlich. So sehe ich oftmals, ob die Kunden im BIOS herumgefuscht haben. Erstmal umstellen von englisch auf deutsch. :ugly:
naja er hat zwar Recht und es ist mehr als nur traurig das (anscheind) sich in den letzten 30 Jahren nichts geändert hat. Einziger Trost ist aber das ich das Bios nur max. 1 mal im Jahr aufrufe wenn es nach x neuen Updates wieder heißt das die Ram Unterstützung besser wurde und das mal wieder gegentesten will.
 
Was bringen mir denn die neuen Asrock boards? Ich bekomme nicht ploetzlich viel mehr lanes oder >= PCIe 5.0 x4/x8/x16 Schnittstellen. Und wo bleibt bifurcation/quadfurcation, IPMI?
Aktuell gibt es soweit ich das gesehen hatte, kein AM5 Board was mindestens x16/x16 kann. Selbst die teuersten Boards können dies nicht. Bei Asrock sehe ich da auch keine Alternative. Seit SLI/Crossfire nicht mehr relevant wurden, scheint das keinen Hersteller mehr zu interessieren. Liebend gerne hätte ich ein AM5 Board was 2x volle x16 Slots hat. Damit wäre ich in der Lage 2x x16 Grafikkarten parallel zu betreiben ohne Leistungsverlust. Irgendwie schade...:-(
 
Aktuell gibt es soweit ich das gesehen hatte, kein AM5 Board was mindestens x16/x16 kann. Selbst die teuersten Boards können dies nicht. Bei Asrock sehe ich da auch keine Alternative. Seit SLI/Crossfire nicht mehr relevant wurden, scheint das keinen Hersteller mehr zu interessieren. Liebend gerne hätte ich ein AM5 Board was 2x volle x16 Slots hat. Damit wäre ich in der Lage 2x x16 Grafikkarten parallel zu betreiben ohne Leistungsverlust. Irgendwie schade...:-(
Gehst du halt zu TR Pro wie ich :D
 
Der Eine stellt die Sprache erst einmal auf Deutsch, wohl wissend, dass manche Dinge gar nicht übersetzungsfähig sind und mehr zu Missverständnissen führt als irgendeinen Nutzen hat. Die Krönung ist dann, sich beim Boardhersteller noch beschweren wegen der holprigen Übersetzung. BIOS-Sprache ist Englisch. Lernt Englisch oder lasst Leute dran, die es können.
Wenn's Angeboten wird, dann sollte es auch vernünftig übersetzt sein. Ich finde schon, dass man sowas kritisieren darf und sollte. Wüsste nicht, warum eine schlechte (maschinelle) Übersetzung bei beispielsweise den schwachen RGB-Software von quasi jedem Hersteller kritisiert werden darf und beim BIOS nicht. Beides ist irgendwo notwendig, um die Hardware mit allen beworbenen Features verwenden zu können.

Und dann haben wir noch die PBO-Aktivierer, die sich nach dem Wegklicken sämtlicher Warnmeldungen noch über Instabilitäten und gegrillte CPUs beschweren.
Hatten wir die hier im Thread? Sehe ich jetzt nicht, aber vielleicht liegt das auch an der Ignoliste..
"Beschwert" wurde sich im Falle von Asrock ja völlig zurecht, wie du auch angemerkt hast. Nur weil du PBO anmachst, darf deine CPU nicht direkt über den Jordan gehen und das war ja bei Asrock teilweise der Fall.
Ansonsten können die Hersteller erstmal viel als Warnung bzw. in ihre AGB's schreiben, ob das auch wirklich rechtlich Bestand hat steht auf einem ganz anderen Blatt, Stichwort EXPO und XMP. Bis heute steht auf der AMD-Seite, dass EXPO über die Produktspezifikationen (also alles über 5600 bei den aktuellen CPU's) schon zum erlöschen jeglicher Produktgarantie führt.
Zumal die Hersteller ja sowieso nie irgendwas nachweisen können. Wäre das ein echtes Problem und solche RMA's irgendwie "unfair" gegenüber den Herstellern (so lese ich es jedenfalls aus deinen Beiträgen in diesem Thread), dann würden AMD und Intel nicht ihre eigene Tuning/OC-Software anbieten, deren Betrieb ja automatisch mit einem Verlust der Garantie einhergeht. Die CPU's haben eben genug Schutzmechanismen, sonst gebe es ja reihenweise tote CPU's.


Ich bin mit meinem X870e von Asrock sehr zufrieden, rein Hardwaretechnisch bietet Asrock auf AM5 so ziemlich das beste P/L-Verhältnis, besonders dann, wenn man die gute Laneaufteilung berücksichtigt. Andere gute P/L Produkte von etwa Gigabyte machen das deutlich schlechter. Softwareseitig finde ich das BIOS etwas sehr designlos und die RGB-Software könnte ungefähr 10x besser sein.
Neue Boards brauchte Asrock mMn nicht bei AM5, bis auf das Taichi für extra RAM-OC ist da auch nichts besonderes dabei. Ich hoffe die neuen Produkte haben wenigstens eine positive Auswirkung auf die Marktpreise, denn da ist immer noch Potential bei AM5.
 
Aktuell gibt es soweit ich das gesehen hatte, kein AM5 Board was mindestens x16/x16 kann. Selbst die teuersten Boards können dies nicht. Bei Asrock sehe ich da auch keine Alternative. Seit SLI/Crossfire nicht mehr relevant wurden, scheint das keinen Hersteller mehr zu interessieren. Liebend gerne hätte ich ein AM5 Board was 2x volle x16 Slots hat. Damit wäre ich in der Lage 2x x16 Grafikkarten parallel zu betreiben ohne Leistungsverlust.
Aber was hat das mit den Boards zu tun?
Die CPUs haben doch nur 28 bzw. 24 Lanes (weil der Chipsatz 4 braucht) und ASRock hat hier mit Abstand die beste Aufteilung dieser.
2x16 wären 32, dementsprechend ist das ein AMD und kein Boardproblem.

Und wer mehr möchte für den gibt es doch Threadripper. :ka:
Da hast du dann bis zu 144 Lanes und kannst Grafikkarten bis zum umfallen betreiben:

Man kann von einer Consumer Plattform sowas einfach nicht erwarten da es von 99% der Kunden nicht genutzt werden würde.
Dafür gibt es die entsprechenden Pro Plattformen und das war schon immer so.
Auch bei Intel ging / geht das nie in der Consumer Plattform, dafür gabs schon immer die HEDT Sockel, X58, X79, X99, X299 usw..
 
Korrekt! Aber die 9995WX Variante ist schlecht wenn du niedrige Latenzen haben willst.
Dann bist du bei der 9975WX Variante besser aufgestellt - wenn du auch mal ein Spiel anmachen willst.
Mehr CCDs = längere Wege = höhere Latenzen.

Beim 9975WX hast du halt weniger ccds und kuerzere wege
 
Jo, auch auf AM5 ist im Idle der I/O Die das "Problem", dort hängen ja die PCI-E Lanes und der RAM dran.
Und beides wird auf einer sTR5 Plattform nicht gering bestückt.^^

Aber wenn man sich so ein Ding hinstellt um damit Geld zu verdienen dann sollte das Ding so wenig wie möglich im Idle sein.
 
Jo, auch auf AM5 ist im Idle der I/O Die das "Problem", dort hängen ja die PCI-E Lanes und der RAM dran.
Und beides wird auf einer sTR5 Plattform nicht gering bestückt.^^

Aber wenn man sich so ein Ding hinstellt um damit Geld zu verdienen dann sollte das Ding so wenig wie möglich im Idle sein.
Dem stimm ich nicht zu. Wenn du abends ins bett gehst und das Ding anbleiben muss 24/7 dann hast du da schon ein Augenmerk drauf.
Die ist gar nicht mal so viel höher als bei Ryzen. Aber sobald man anfängt, auch die zusätzlichen Lanes auszunutzen, explodiert die Stromaufnahme.
Weisst du ab wann das los geht? Ab 44?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Tipp aus der Praxis. Niemand interessiert sich für den Stromverbrauch einer Workstation. Niemand.

Das Ding muss allenfalls noch erträglich leise sein, wenn sie im Einzelbüro oder Homeoffice steht. Ob das Ding nun mit 100 Watt im Idle unterwegs ist oder 200 Watt, geht in der Kostenrechnung komplett unter. Wenn die dafür 5% schneller rechnet und damit pro Projekt 3h eingespart werden kann bei einem Stundenlohn von 300 €, ist wichtiger.

Weisst du ab wann das los geht? Ab 44?

Bei meinem Streaming-PC springt das schon bei drei zusätzlichen Capture-Karten (jeweils 4 Lanes) hoch von ca. 50 auf ca. 85 Watt laut Hwinfo, was sich nur die CPU zusätzlich gönnt.

EDIT

Ich würde so Dinge auch gerne mal mehr von der PCGH oder so wünschen. Aber da sind derzeit Heißluftfritteusen und Poolroboter wichtiger: https://extreme.pcgameshardware.de/...emen-wollt-ihr-mehr-auf-pcgh-de-sehen.663729/
 
Zuletzt bearbeitet:
Das geht sicher noch höher. Nicht umsonst gibt AMD selbst für den kleinsten 12-Kerner TR so eine krasse TDP an. Das kommt alles nur dann zustande, wenn man das Ding auch wirklich ausnutzt. Und dann ballert dir selbst so ein Popel 12-Kerner plötzlich 280 Watt weg.
 
Ich glaube eher, die liefern neue Boards aus mit neuem BIOS um kaputte CPUs zu verhindern.
Der "Durchsatz" der Lagerware in dem Segment dürfte bei ca. einer Woche liegen. Bei den "gängigen SKUs" für um die 150 - 200€ sollte das ein recht normaler "Turnover" sein. Man hat dann so oder so binnen gut 2 Wochen den Restock mit einer aktuellen AGESA versehen. Dafür muss man nicht neue SKUs auf den Markt bringen. Die runden wie bereits schon angesprochen einfach die Produktpalette ab.
 
Mir ist eigentlich egal, von welcher Firma ein Board ist. Aber meiner Erfahrung nach ist das X870E Nova das beste Mainboard, welches ich bisher hatte. Ich hatte auch mal ein MSI X870E Carbon, das ich nach kurzer Zeit verkauft habe. Die Bootzeiten waren einfach grottenschlecht. Und beim Nova schätze ich auch, dass man zumindest vier M.2 Slots ohne Lane Sharing verwenden kann. Welches andere Board kann das? Und rund € 350.- sind bei weitem günstiger als bei vielen anderen X870E Boards.

 
Zurück