News Mindfactory: Kartellamt genehmigt Übernahme durch Heise

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Nachdem das Medienhaus Heise die Übernahme des deutschen Hardwareversenders Mindfactory im Rahmen eines sogenannten Asset Deals angekündigt hatte, hat jetzt auch das Bundeskartellamt grünes Licht für die neue Heise Mindfactory GmbH gegeben.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Mindfactory: Kartellamt genehmigt Übernahme durch Heise

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Schön zu hören! Dann geht es da ja zum Glück weiter.
Ich hoffe mal das die Preissuche bei Geizhals weiterhin neutral bleibt.
Und nicht Mindfactory künstlich gepushed wird.
 
Moin Leute,

....die Zeit wird letztendlich zeigen ob es gut oder schlecht laufen wird, wir sind gespannt.

Wie sagte einst der ehemalige Trainer "Otto Rehagel" einmal ?

"Am Ende steht man dort wo man hingehört...." ;)
 
Die Verlockung ist reizvoll, sich in der für Deutschland wichtige Hardware-Suchmachiene, ein gewichtigeres Erscheinen zu erschwindeln. Ob sie Widerstehen können wird die Zeit zeigen. Es sollte nicht zu kompliziert sein Unregelmäßigkeiten aufzudecken.
 
Die Verlockung ist reizvoll, sich in der für Deutschland wichtige Hardware-Suchmachiene, ein gewichtigeres Erscheinen zu erschwindeln. Ob sie Widerstehen können wird die Zeit zeigen. Es sollte nicht zu kompliziert sein Unregelmäßigkeiten aufzudecken.
Mindfactory war fast immer einer der günstigsten und somit ganz oben in der Liste.
Ausserdem hat Mindfactory bei sehr gefragten Produkten quasi immer den günstigsten Mitbewerber in kurzer Zeit um ein paar Cent unterboten, wenn dieser ein sehr gutes Angebot veröffentlicht hat.

Was soll heise jetzt da zusätzlich machen? Leerstellen einbauen, damit die anderen weiter unten und nicht lesbar sind?

Cunhell
 
Die Verlockung ist reizvoll, sich in der für Deutschland wichtige Hardware-Suchmachiene, ein gewichtigeres Erscheinen zu erschwindeln. Ob sie Widerstehen können wird die Zeit zeigen. Es sollte nicht zu kompliziert sein Unregelmäßigkeiten aufzudecken.
Hi,

die meisten Feedbacks im Preisvergleich stammten bereits schon vorher größtenteils von Mindfactory.
 
Mindfactory war fast immer einer der günstigsten und somit ganz oben in der Liste.
Ausserdem hat Mindfactory bei sehr gefragten Produkten quasi immer den günstigsten Mitbewerber in kurzer Zeit um ein paar Cent unterboten, wenn dieser ein sehr gutes Angebot veröffentlicht hat.

Was soll heise jetzt da zusätzlich machen? Leerstellen einbauen, damit die anderen weiter unten und nicht lesbar sind?

Cunhell
Günstigere Konkurrenten unterdrücken oder schlicht die Preise anderer langsamer aktualisieren, damit Mindfactory oben ist OHNE der günstigste zu sein.
Denn wer kennt es nicht? Man sieht den Preis im Preisvergleich und auf der Seite ist es ein anderer.
Das kann man in beide Richtungen "zeitlich" manipulieren und so einen Vorteil schaffen.
Das kann Millionen im Jahr an Mehreinnahmen bedeuten.

Genau so arbeiten Tankstellen. Früher gab es Preisabsprachen, heute gibt es Vergleichsportale bei denen die Tankstellen sich zeitnah "absprechen" können ohne gegen Kartellregeln zu verstoßen.
 
Günstigere Konkurrenten unterdrücken oder schlicht die Preise anderer langsamer aktualisieren, damit Mindfactory oben ist OHNE der günstigste zu sein.
Denn wer kennt es nicht? Man sieht den Preis im Preisvergleich und auf der Seite ist es ein anderer.
Das kann man in beide Richtungen "zeitlich" manipulieren und so einen Vorteil schaffen.
Das kann Millionen im Jahr an Mehreinnahmen bedeuten.

Genau so arbeiten Tankstellen. Früher gab es Preisabsprachen, heute gibt es Vergleichsportale bei denen die Tankstellen sich zeitnah "absprechen" können ohne gegen Kartellregeln zu verstoßen.
Du meinst also, heise riskiert ihre Preisvergleichsplattform um Mindfactory zu pushen?
Sollte das nachgewiesen werden, dann ist ihre Plattform tot.
Und dort geht es nicht nur um Computerhardware sondern quer Beet.

Warum also sollten sie dieses lukrative Standbein riskieren?
Abgesehen davon hätten sie schon lange, genau wie Google es macht, bestimmte Anbieter bevorzugen können.
Wer mehr zahlt wird schneller aktualisiert. Auch das wäre sicher lukrativer als genau einen Laden mit ungewissen Umsatz zu bevorzugen.

Wenn man so denkt, dann kannst Du gleich alle Testseiten die irgendwo Werbung geschaltet oder direkte Links in den Tests zu ein paar ausgewählten Anbietern haben, ignorieren.
Bei genügend Seiten steht zwar brav, dass der Hersteller der Hardware keinen Einfluß ausgeübt hat, sehr viel seltener liest man ausdrücklich, dass für die Links zu den Händlern kein Geld gefloßen wäre.

Cunhell
 
Du meinst also, heise riskiert ihre Preisvergleichsplattform um Mindfactory zu pushen?
Sollte das nachgewiesen werden, dann ist ihre Plattform tot.
Und dort geht es nicht nur um Computerhardware sondern quer Beet.

Warum also sollten sie dieses lukrative Standbein riskieren?
Abgesehen davon hätten sie schon lange, genau wie Google es macht, bestimmte Anbieter bevorzugen können.
Wer mehr zahlt wird schneller aktualisiert. Auch das wäre sicher lukrativer als genau einen Laden mit ungewissen Umsatz zu bevorzugen.

Wenn man so denkt, dann kannst Du gleich alle Testseiten die irgendwo Werbung geschaltet oder direkte Links in den Tests zu ein paar ausgewählten Anbietern haben, ignorieren.
Bei genügend Seiten steht zwar brav, dass der Hersteller der Hardware keinen Einfluß ausgeübt hat, sehr viel seltener liest man ausdrücklich, dass für die Links zu den Händlern kein Geld gefloßen wäre.

Cunhell
Sehe ich absolut genau so. Zumal sie sich dann doppelt in die Pfanne hauen. Einmal verliert die Seite mit dem Preisvergleich das Vertrauen und dann der Händler. Ich gehe davon aus das Heise da nicht in die Falle tappt. Sie werden die Häuser voneinander trennen, sodass es personell keine Überschneidungen gibt. Mindfactory wird erstmal so weiter betrieben und sicher ein paar Änderungen erfahren, wenn man sich das Geschäft genau angesehen hat. Der Rest sind Spekulationen und zum Teil Unterstellungen...
 
Ich bin seit Bestehen von Mindfactory Kunde und bisher immer zufrieden mit Service Level Gold. Das unheimliche ist das der Heise Verlag sich hier einmischt, dem ich garnicht vertraue. Überhaupt gar nicht.
 
Günstigere Konkurrenten unterdrücken oder schlicht die Preise anderer langsamer aktualisieren, damit Mindfactory oben ist OHNE der günstigste zu sein.
Denn wer kennt es nicht? Man sieht den Preis im Preisvergleich und auf der Seite ist es ein anderer.
Das kann man in beide Richtungen "zeitlich" manipulieren und so einen Vorteil schaffen.
Das kann Millionen im Jahr an Mehreinnahmen bedeuten.

Genau so arbeiten Tankstellen. Früher gab es Preisabsprachen, heute gibt es Vergleichsportale bei denen die Tankstellen sich zeitnah "absprechen" können ohne gegen Kartellregeln zu verstoßen.

Wohl kaum, da bei deren Portalen ja einerseits nicht nur Hardware im Preisvergleich steht und andererseits sie sich damit ins eigene Bein schießen würden.

Bin da jetzt rechtlich nicht so bewandert, aber wäre das in D/der EU nicht auch unlauterer Wettbewerb?

Ja, Tatsache. Copilot meint dazu:

F: Wäre es in D/der EU unlauterer Wettbewerb, z.B. auf Preisvergleichportalen eigene Firmen zu bevorzugen und diese dort höher zu positionieren?

A:
Ja, das kann durchaus als unlauterer Wettbewerb gewertet werden – sowohl nach deutschem Recht (UWG) als auch nach dem EU-Wettbewerbsrecht. Wenn ein Preisvergleichsportal eigene Produkte oder verbundene Unternehmen systematisch bevorzugt, ohne dies transparent zu machen, liegt eine Irreführung der Verbraucher und eine Benachteiligung der Konkurrenz vor.

⚖️ Rechtliche Grundlagen​

  • § 5 UWG (Irreführung durch Unterlassen): Wenn wesentliche Informationen – etwa die wirtschaftliche Verflechtung – nicht offengelegt werden, kann das als Irreführung gelten.
  • EU-Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken: Preisvergleichsportale müssen Ranking-Kriterien offenlegen, insbesondere wenn Zahlungen oder Eigeninteressen das Ranking beeinflussen.
  • Marktmissbrauch: Wenn ein Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung nutzt, um eigene Angebote zu bevorzugen, kann das als Missbrauch gewertet werden und zu Sanktionen führen.

📊 Beispielhafte Verstöße​

  • Eigene Produkte erscheinen systematisch ganz oben, obwohl sie objektiv nicht die besten sind.
  • Keine Kennzeichnung von bezahlten oder gesponserten Platzierungen.
  • Versteckte Algorithmen, die eigene Angebote bevorzugen, ohne dass Nutzer dies erkennen können.

🚨 Mögliche Konsequenzen​

  • Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände.
  • Bußgelder bis zu 4 % des Jahresumsatzes bei schweren Verstößen.
  • Schadensersatzansprüche von betroffenen Unternehmen oder Verbrauchern
Damit düfte also die Frage vom Tisch sein, was das rechtliche betrifft. Heise agiert ja schon seriös und rechtlich nicht fragwürdig. Ihre IT-Publikationen genießen ja auch einen hohen Stellenwert und einen seriösen Ruf. Den werden sie mit unlauteren Methoden wohl auch kaum aufs Spiel setzen wollen.
Ich bin seit Bestehen von Mindfactory Kunde und bisher immer zufrieden mit Service Level Gold. Das unheimliche ist das der Heise Verlag sich hier einmischt, dem ich garnicht vertraue. Überhaupt gar nicht.

Dann hast du wohl keine Ahnung, wer oder was Heise ist, sorry.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hätte mich gewundert wenn es Nicht durchgegangen wäre.

Ein Gschmäckle hat es so oder so.
 
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