News Stop-Killing-Games-Initiative würde Spiele laut Lobby-Verband teurer machen

PCGH-Redaktion

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Video Games Europe, ein Handelsverband, der Spieleentwickler und -verleger in der EU vertritt, führt an, dass die Stop-Killing-Games-Initiative Spiele unhaltbar verteuern würde.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Stop-Killing-Games-Initiative würde Spiele laut Lobby-Verband teurer machen

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Ich kann diese Abwehrhaltung der Spiele-Lobby nicht ganz nachvollziehen.
Kein Mensch erwartet, dass die Hersteller Server weiter betreiben oder anderweitig Geld nach dem EOL investieren.

Es wäre schon viel geholfen, wenn Spiele mit Onlinezwang, bei EOL einen Patch erhalten, der selbigen entfernt.
Zumindest Signle Player Spiele und Modi wären so weiterhin nutzbar.

Für Multiplayer wäre ein LAN Modus wünschenswert, der Erfordert auch keine Serverinfrastruktur.
Damit lässt sich mit virtuellen LANs auch über räumlich weit entfernte Orte spielen.

Die Idee für Online Multiplayer eine Aufgabe der vetraglichen Verantwortung nach EOL, seitens der Hersteller, finde ich super!
Das wäre doch eine Win-Win Situation.

Aktuell ist das Verhalten der Hersteller das Gegenteil, da werden von einer Lebhaften Community selbst Server aufgesetzt, um das Spiel mit ein paar Tricks am Leben zu erhalten und der Publisher erzwingt die Abschaltung.

Bei BF2 z.B. liefen die privaten alternativen Masterserver Jahrelang weiter, bis auf einmal EA mit einer Klage gedroht hat.

Als wenn jemand ernsthaft auf die Idee käme noch irgendwelche Ansprüche bei dem Hersteller geltend zu machen.
EA wollte bloß, dass die verbleibenden BF2 Spieler die neueren aber schlechteren BF Versionen investieren.
Man hätte auch dafür ein Lösung finden können, wenn der Wille dagewesen wäre.
 
Das sowas Extra Geld kostet ist logisch, das das "Videospiele unerschwinglich machen würden" ist allerdings Unsinn.

Man bräuchte Vorschläge die einen guten Kompromiß für beide Seiten darstellen.
Bei Single Player Spielen könnte man zb die Aufhebung des Online Zwangs rausprogrammieren.
Bei Server Games wirds schwieriger. Mein Vorschlag wäre eine Mindestzeit zb 5 Jahre.
Schön wäre Open Source (für Private Server), allerdings kann man Firmen nicht dazu zwingen, auch nicht per Gesetz. Man könnte allerdings gesetzliche Regelungen treffen die das fördern.
 
Das es bei reinen Multiplayertiteln Hürden gibt, war abzusehen. Es wäre ja ein Anfang, wenn Singleplayer Spiele bzw. die Singleplayer Inhalte weiterhin spielbar bleiben.
Das sollte meiner Meinung nach kein großes Problem darstellen und ist eine völlig legitime Forderung.
 
Für mich klingst einfach nur nach einem weiteren Vorwand um die Standardpreise anzuheben. Es ist glaub ich jeden klar, der sich nur ein wenig länger im Gamingbereich aufgehalten hat, dass Server nicht ewig laufen können und das Patches/Updates ebenfalls irgendwann nur noch ein Verlustgeschäft sind.
 
Schön wäre Open Source (für Private Server), allerdings kann man Firmen nicht dazu zwingen, auch nicht per Gesetz. Man könnte allerdings gesetzliche Regelungen treffen die das fördern.
Es braucht nicht mal Open Source. Sie müssen einfach das Spiel so programmieren, dass andere Server angesteuert werden können.
Community Server gibt es seit gefühlt 30 Jahren. Packt nen Downloader irgendwo auf die Webseite für die Serverinstanz und gut ist.
 
Scheiß Lobby, die Spiele werden doch ohnehin schon immer teurer und wir sind jetzt bei 90 Euro für physische Spiele angelangt. Nur gut, dass viele Händler teils weit unter dem verkaufen (evtl. da sie es für 90 nicht los werden). Aber mal sehen was passiert, wenn die ersten 90 Euro Spiele erscheinen, welche nicht im Konsolen-Bundle verkauft werden. Bei Mario Kart World wären Interessierte ja dumm, nicht das Bundle zu kaufen.

Die Entscheidung, selbst bei Single-Player-Spielen Serververbindungen als DRM zu nutzen (danke Valve / Steam!), liegt rein bei denen und damit wurden unsere Endkundenrechte stark eingeschränkt. Die Industrie hat sich zu Blutsaugern entwickelt, denen die Endkundenrechte nicht nur egal sind, sondern welche sie aktiv bekämpfen, um sich die höchstmöglichen Rechte selber zu sichern. Mir ist es darum scheiß egal, wie sie es umsetzen, dass wir Spiele, für welche wir immer mehr Geld ausgeben müssen, nach Abschalten der Server weiterhin spielen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
es wird also jetzt rumgeheult das etwas was die industrie gegen den willen der kunden eingeführt hat zu kosten führen kann weil sie einfach nur assozial sind? muss das die kunden interessieren? ich finde nein!
singleplayer games die eine internetverbindung brauchen zeigen es doch sehr deutlich. da könnte man sagen das sie sich extra kosten für nichts ans bein binden und sie finden es toll. insofern gilt das gesagt schlicht nicht. ist eine wirklich dumme ausrede und es ist auch eine beleidigung der kunden, schliesslich besagt es auch das die kunden komplett geistig behidert sind und nichts mehr merken.

singleplayer games können nicht das problem sein und beim multiplayer muss man ja wohl nur die möglichkeit haben einen server zu wählen. viele lieben dedicadet server, so wie ich auch, aber die industrie will sie verschwinden lassen. das ist doch am ende das problem, sie haben es selber geschaffen und weinen jetzt deswegen, das ist dermassen bescheurt das man sich sowas echt nicht ausdenken kann.
 
Die Argumentation des Lobbyverbands ist doch an den Haaren herbeigezogen. :slap:

Die Softwarehersteller haben lediglich keinen Bock drauf. Technisch ist das easy machbar. Man möchte halt Probleme haben, wo es keine Probleme gibt.
 
Der Verband hätte genauso gut mit Vorschlägen kommen können, so dass sich Gamer und Publisher in der Mitte treffen könnten.
Nein, die Kasperköpfe drohen lediglich mit steigenden Kosten.🤣
Die Gamingindustrie ist einfach nur geb*mst.
Scheiß auf die Käufer, hauptsache Umsätze und Gewinne passen!
 
Es geht dem "Lobbyverband" hier schlicht überhaupt nicht darum, ein beliebtes Spiel möglichst lange und zu möglichst geringen Kosten auch nach dem EOL weiterhin verfügbar zu erhalten, was wir Spieler uns natürlich wünschen und wofür sich Etliche unter Uns sicher auch den "Schuh anziehen" würden, den Support der für die Fortsetzung des Spielbetriebes nötigen Serverinfrastruktur zu übernehmen. Es geht hier AUSSCHLIEßLICH um Gewinnmaximierung auf Seiten der Industrie im WEttbewerbsumfeld der zunehmend auf Onlinevertrieb umschwenkenden Gamesbranche durch Absicherung des eigenen Geschäftsmodells (Direktvertrieb, über hegemonische DRM-Plattformen wie Steam usw.), UND dadurch eine vollständige und allumfassende KONTROLLE des Marktes.

Das "Freigeben" all dieser hegemonistischen Kontrollmechanismen selbst nach EOL an die Community zur künftigen "Selbstverwaltung", selbst unter Kostenneutralität für den einstigen BEtreiber/Produzent wäre ein viel zu großer Schatten, über den keiner springen möchte, Demenstsprechend ist der Lobbyverband halt komplett gegen dieses Ansinnen, und agiert hier eher noch vorauseilend abwiegelnd im Sinne von "Wehret den Anfängen..."
 
Das ist Unfug. Am Preis würde sich gar nichts ändern. Die Spieler wollen einfach ihre Games weiterspielen können, ggfs. offline und im Singleplayer. Das ist ein kleiner Patch, der einfach einen Netzwerkstub einbaut und gut ist's. Das kostet 100€ in der Umsetzung.
 
Axel Voss wird sich schon mit der Video Games Europe Lobby zusammen tun und Unterhalten damit man für euch (Publisher) nur das beste rausholen wird, niemand wird regeln bekommen die er (Publisher) nicht will.


Ein Gruß geht raus an die Urheberrechtsreform Artikel (13) 17 :kaffee:
 
Es sei zu teuer, Server endlos zu betreiben. Und es sei auch zu teuer, die Systeme auf Private Server umzustellen.

Darum geht es auch gar nicht. Siehe FAQ von der Ininitiative von Stop Killing Games:

Q: Fordern Sie, dass Unternehmen Spiele für immer unterstützen? Ist das nicht unrealistisch?

A: Nein, das fordern wir überhaupt nicht. Wir befürworten, dass Herausgeber den Support für ein Spiel beenden können, wann immer sie möchten. Was wir verlangen, ist, dass sie einen Plan für das 'Lebensende' des Spiels implementieren, um das Spiel so zu modifizieren oder zu patchen, dass es auf den Systemen der Kunden ohne weitere Unterstützung durch das Unternehmen funktionieren kann. Wir stimmen zu, dass es unrealistisch ist, von Unternehmen zu erwarten, dass sie Spiele auf unbestimmte Zeit unterstützen, und befürworten dies in keiner Weise. Darüber hinaus gibt es bereits reale Beispiele dafür, dass Herausgeber den Support für reine Online-Spiele auf verantwortungsvolle Weise beenden, wie zum Beispiel:

'Gran Turismo Sport' veröffentlicht von Sony
'Knockout City' veröffentlicht von Velan Studios
''Mega Man X DiVE' veröffentlicht von Capcom
'Scrolls / Caller's Bane' veröffentlicht von Mojang AB
'Duelyst' veröffentlicht von Bandai Namco Entertainment
etc.
 
Bei Single Player Spielen könnte man zb die Aufhebung des Online Zwangs rausprogrammieren.
Man könnte ihn auch gar nicht erst reinprogrammieren.
Schön wäre Open Source (für Private Server), allerdings kann man Firmen nicht dazu zwingen, auch nicht per Gesetz.
Solange die Server der Firmen laufen nicht, aber im Rahmen der weiteren Nutzbarkeit des gekauften Spiels könnte man vielleicht schon erzwingen, dass entweder die Server weiterlaufen, die Serversoftware als einfach nutzbares Paket angeboten wird oder eben der Sourcecode rausgerückt wird. So müsste keine Firma den Sourcecode rausrücken, es wäre aber vermutlich die günstigste Alternative.
 
Schön wäre Open Source (für Private Server), allerdings kann man Firmen nicht dazu zwingen, auch nicht per Gesetz. Man könnte allerdings gesetzliche Regelungen treffen die das fördern.
Fun-Fact: Natürlich könnten Gesetze Firmen dazu "zwingen" die notwendige Software oder Dokumentation zur Erstellung und Betrieb von solchen Servern bereit zu stellen.

Es steht dem Unternehmen dann frei in diesem Markt operieren zu wollen oder sich zurückzuziehen.

Wenn dies jedoch auf EU-Ebene kommt, wirds lustig, wie Entwickler/Publisher reagieren, wenn sie dann in der EU ihre Games nicht mehr verkaufen dürfen.
 
Können die ruhig versuchen, die Preise flächendeckend für ihre mit extra Monetarisierung vollgestopfte Schrottsoftware anzuheben. Der Markt wird irgendwann entsprechend antworten und das wissen die auch. Sonst hätten wir schon seit Jahren die 80€ Grenze für AAA Standardeditionen überschritten.
 
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