News Asus RTX 5090 BTF im Extremtest: Neuer Metallstecker trotzt 1.900 Watt ohne Hitzedrama

PCGH-Redaktion

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Die Asus RTX 5090 BTF 2.5 (eigentlich die "ASUS ROG Astral [LC] GeForce RTX 5090 OC") trotzt im Extremtest 1.900 Watt. Ein neuer Metallstecker ersetzt den hitzeanfälligen 12V-2×6 und bleibt dabei deutlich kühler.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Asus RTX 5090 BTF im Extremtest: Neuer Metallstecker trotzt 1.900 Watt ohne Hitzedrama

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Also wenn ich das richtig sehe und die Anzeigen nicht komplett nach dem Mond gehen, dann werden da nie 1.900 W über Asus' BTF-Stecker übertragen, sondern einmal 1.200 W im Einzeltest und dann noch einmal 1.000 W im Test mit rund 2.100 W unter Nutzung beider Anschlüsse und zwei Netzteilen – wobei der ganz normale 12V-2x6 in der gleichen Messung mit 1.100 W belastet wird. Was schön illustriert, dass die Bauweise des Steckers wohl kein unlösbares Problem ist und, wenn keine Qualitätsprobleme in der Fertigung vorliegen und das Kabel richtig gesteckt wird, auch angemessene Reserven bietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie landet der Strom im Mainboard? Per 12Pin, oder?
Das hab ich mir auch gedacht. Das Problem des heißen 12V HPWR ist ja hier nicht gelöst, es ist nur verschoben, mutmaßlich an eine Stelle hinter dem Board wo noch viel weniger Luftzirkulation sein dürfte wie an der Grafikkarte selbst. Sofern ASUS also auf der Rückseite des Boards nicht zwei 12VHPWR anbaut (und diese bitte auch balanced!) bringt all das hinsichtlich der Steckerproblematik doch erst mal rein gar nix.
 
Der 8auer hat ja schon gezeigt, dass der 12V HPWR auch bei 1400W nicht schmilzt, wenn er richtig angeschlossen ist. Das Problem ist also der mangelnde Kontakt bei einigen, wenigen Steckern und nicht die Fähigkeit des Steckers im allgemeinen.
 
Wenn das ein individueller Mangel bei einem Auto ist, wird das repariert und das wars. Erst wenn ganze Produktionschargen gehäuft betroffen sind, kommt es zu Rückrufen – und das, je nach Hersteller, auch nur wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sind und der Rückruf deswegen von staatlicher Seite angeordnet wird. Alles andere bleibt den Herstellern überlassen und die halten es zum Teil nicht einmal für nötig, auf Kulanzanfragen für Schäden zu antworten, die bei jedem dritten vergleichbaren Modell sichtbar werden.
 
Erst wenn ganze Produktionschargen gehäuft betroffen sind, kommt es zu Rückrufen – und das, je nach Hersteller, auch nur wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sind und der Rückruf deswegen von staatlicher Seite angeordnet wird.
Natürlich können Dinge auch einfach so auf die unterschiedlichste und auch gefährliche Weisen kaputtgehen. Auf einer Grafikkarte kann sich ja auch irgendwo ein Kurzschluss bilden. Wenn da ein Single-Rail-Netzteil mit 1 kW im Rechner werkelt, das erst bei über 90 A abschaltet, kann das auch ganz schön heikel werden. Aber wenn ein Fehler besteht, der nachweislich zu einem katastrophalen Versagen führen kann, sollte das hier wie da nicht einfach akzeptiert werden.

Mein Eindruck ist auf jeden Fall, dass es viel zu leicht ist, mit diesem Stecker ein Szenario herbeizuführen, das für einen selbst und auch andere lebensgefährlich ist. Entweder er ist zu hoch spezifiziert (an sich nicht, auch wenn die Reserven im Vergleich mit den PCIe-Steckern deutlich geringer sind), die Spezifikation ist unvollständig (ist spezifiziert, wie viel Strom über eine Ader darf?) oder die Kartenhersteller halten sich nicht an die Spezifikation. Im letzten Fall kann man dem Stecker tatsächlich keinen Vorwurf machen, auch wenn etwas mehr Reserven vielleicht trotzdem nicht die schlechteste Idee wäre.
Alles andere bleibt den Herstellern überlassen und die halten es zum Teil nicht einmal für nötig, auf Kulanzanfragen für Schäden zu antworten, die bei jedem dritten vergleichbaren Modell sichtbar werden.
Kommt halt drauf an, ob dadurch eine Gefahr entsteht. Wenn bei einer Grafikkartenreihe häufig einzelne Lüfter zu früh ausfallen würden, wäre das zwar auch sehr ärgerlich und umso mehr, wenn der Hersteller da keine Kulanz zeigt, aber davon kann einem nicht wirklich die Bude abfackeln.
 
Tja, der Markt für Grafikkarten ist halt zu klein, als das sich die Hersteller da auf einen Rückruf oder Änderung einlassen ;)
 
die Spezifikation ist unvollständig (ist spezifiziert, wie viel Strom über eine Ader darf?) oder die Kartenhersteller halten sich nicht an die Spezifikation
Ja, das ist definiert. knapp über 9 Ampere wenn ich mich richtig erinnere, also sagen wir rund 9A.
Es gibt aber nunmal keinerlei Balancing oder Kontrolle ob das eingehalten wird - genau deswegen schmoren die Stecker ja, nicht weil sie die 600W nicht könnten (oder noch mehr), sondern weil statt 6x9A bei 6 Leitungen völlig random auch mal 3x9A, 2x4A und 1x19A fließen können und letzteres kokelt dann.

Hersteller die zwar das Problem nicht lösen können aber zumindest irgendwas versuchen kommen ja beispielsweise mit Einzeladermessungen (ASUS) oder demnächst Netzteilseitige OCP (Seasonic) um die Ecke, aber all das hilft eben am Ende nur sehr bedingt.

Wie "selten" (@The_Invisible84 ...) das ist sieht man nicht nur daran, dass wir jetzt das Thema über Jahre (!) in unzähligen dokumentierten Fällen haben (kein einziger Stromanschluss der gesamten PC-Geschichte hatte jemals auch nur annähernd solche Probleme) sondern auch dass das Grundproblem völlig random sehr häufig auftritt.
Beispiel: Romans letztes Video zum Shuntmod der 5090. Lange vor dem Mod einfach die Karte normal angeschlossen um die Baseline zu messen und schwupp: Litzengrenzwerte schon überschritten. In dem Falle hier zwar nicht gefährlich weit aber auch das scheint ja zufällig zu sein - alleine abstecken und wieder anstecken kann das schon stark verändern.

Kurz: Der Stecker ist in seiner aktuellen Form nach wie vor gefährlicher Murks. Nur will NV davon mit gewalt nicht abrücken weil man dann zugebgen müsste, dass es eben kein "Nutzerfehler" ist wenn ein Problem auf einmal zigtausende User haben das es vorher bei keinem Stecker je gab.
 
Der Fehler läge bereits bei der Konstruktion der Karte, die so viel Strom ziehen würde, würde ich meinen. Auch bereits jetzige Highend Grakas finde ich diesbezüglich kritisch ... Am besten sich als Besitzer:in solcher Karten noch über zu hohe Strompreise oder Gefahr von Dunkelflaute beklagen, während mensch selbst Verbräuche (mit) hochschraubt ... :ugly:
 
Das darf gar nicht sein.

Der Unterschied ist, dass so was normalerweise zurückgerufen und dann nachhaltig gelöst wird.
Unsinn, taucht auch dann in neuen Modellen wieder auf, nix Neues. Auch bei Lebensmitteln wo Metall/Glasstücke drinnen sind und das immer wieder vorkommt. Und das sind auch Fälle was wirklich gefährlich sind.

@Incredible Alk
Ja aber in wie viel Prozent/Promille zu den gesamt ausgelieferten Karten. Nvidia lieferte voriges Quartal 8Mio Karten aus, 1% wäre davon 80000. Wäre die Problemfallanzahl zu hoch hätte man da schon längst was getan. Man mag viel tricksen aber bei Geld hört sich der Spaß auf.
 
Ja aber in wie viel Prozent/Promille zu den gesamt ausgelieferten Karten.
Das Problem der unbalanced currents tritt gefühlt bei zweiten, dritten Einbau einer beliebigen Karte auf. Bei ALLEN.
Nur dass das problem so schlimm wird dass es katastrophal endet ist selten, denn dafür braucht es
1.) Ein Kartenmodell das 500+W verlangt
2.) Ein Lastszenario das diese Leistung über lange Zeiträume abverlangt
3.) Den Zufall eines unbalanced currents
4.) Einen besonders schweren Fall von 3.

Wäre die Problemfallanzahl zu hoch hätte man da schon längst was getan. Man mag viel tricksen aber bei Geld hört sich der Spaß auf.
Man hat versucht was zu tun (neuere versionen des HPWR-Steckers usw.) aber wie du richtig sagst: Bei Geld hört der Spaß auf: Denn das systematische Problem echt zu lösen (= Neuer Stecker + Rückruf der alten 4090/5090er Karten) wäre sehr teuer, sowohl in Dollars als auch in Reputation. Deswegen sitzt mans aus und schiebts im Zweifel auf den Nutzer - und wartet ab, bis Drittfirmen wie ASUS es mit nem eigenen proprietären Anschluss aus der Welt schaffen.
 
Ja, das ist definiert. knapp über 9 Ampere wenn ich mich richtig erinnere, also sagen wir rund 9A.
Gut, dann halten die Karten die Spezifikation nicht ein.
Hersteller die zwar das Problem nicht lösen können aber zumindest irgendwas versuchen kommen ja beispielsweise mit Einzeladermessungen (ASUS) oder demnächst Netzteilseitige OCP (Seasonic) um die Ecke, aber all das hilft eben am Ende nur sehr bedingt.
Ist vielleicht eine etwas naive Frage, aber könnte man die Ströme nicht auch messen und aktiv mit Transistoren balancieren? Ich habe nur meine Zweifel, dass das günstiger machbar ist, als einfach einen etwas massiveren Stecker zu verwenden.
Der Fehler läge bereits bei der Konstruktion der Karte, die so viel Strom ziehen würde, würde ich meinen.
Naja, man kann schon argumentieren, dass das merkwürdige Züge annimmt, aber ich finde schwer, da eine klare Grenze zu definieren und soo viel macht der Stromverbrauch eines PCs in einem Haushalt nun auch nicht aus.
 
Endlich nähern wir uns der 2.000 Watt Grenze. Ich hoffe sie wird bald durchbrochen für die maximale Leistung. Der Fortschritt ist nicht auf zu halten.
 
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