News Schluss mit dem Roller-Chaos: Nächste Stadt setzt Parkzonen-Konzept um

PCGH_Jacky

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In Neuss werden jetzt feste E-Scooter-Parkzonen ausgewiesen und per Geofencing digital gesteuert. So soll das Wildparken auf Gehwegen verhindert, die Sicherheit erhöht und das Stadtbild wieder freigegeben werden.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Schluss mit dem Roller-Chaos: Nächste Stadt setzt Parkzonen-Konzept um

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Das finde ich gut. Dann stehe die Dinger wenigstens nicht mehr an den unmöglichsten Stellen rum.
Ich habe die schon paarmal vom Gehweg an die Seite geräumt.
Einmal hat einer sogar die Einfahrt blockiert.
 
Das Problem sind nicht die E-Scooter, sondern die Erziehung mit dem Umgang und Handhabung.
So sehr mich die Dinger genau aus den im Artikel genannten Gründen stören, finde ich doch, dass man nicht vergessen darf, dass es für die Dinger auch einfach oft keinen entsprechenden Stellplatz gibt. Gehwege sind oft einfach allgemein schon viel zu eng und der restliche Platz geht für stehende und fahrende Autos drauf. Einfach ein paar Autoparkplätze in festgelegte Scooterstellplätze umfunktionieren und das Problem ist gelöst.
 
Einfach ein paar Autoparkplätze in festgelegte Scooterstellplätze umfunktionieren und das Problem ist gelöst.
Die Stadtverwaltung hätte schon viel früher reagieren müssen und ausgewiesene Stellplätze bereitstellen. Trotzdem kam es in Städten vor, das ausgewiesene Stellplätze nicht beachtet wurden. Daher sehe ich das Problem in erster Linie in meinem ersten Post.;)
 
So sehr mich die Dinger genau aus den im Artikel genannten Gründen stören, finde ich doch, dass man nicht vergessen darf, dass es für die Dinger auch einfach oft keinen entsprechenden Stellplatz gibt. Gehwege sind oft einfach allgemein schon viel zu eng und der restliche Platz geht für stehende und fahrende Autos drauf. Einfach ein paar Autoparkplätze in festgelegte Scooterstellplätze umfunktionieren und das Problem ist gelöst.
Die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus sind das Problem.
Es wird nicht geahndet. "Nur mal eben kurz", "dieses eine Mal, ausnahmsweis", oder einfach nicht weiter, als bis zur Nasenspitze und an seine Mitmenschen gedacht.
Da wird dann im Kreisverkehr geparkt, weil da der Bäcker ist; oder bei der Post in zweiter Reihe und gegen Fahrtrichtung, weil die 30m zur nächsten Parklücke zu weit; in der Abzweigung zur Seitenstrasse quer über die Bordsteinerniedrigung und den ganzen Gehweg hingestellt, so dass der Hintern des Fahrzeug noch in die Hauptstrasse ragt und die Einsicht in die Seitenstrasse und Verkehrsschilder auf Null geht, beim Überqueren von Zebrastreifen Passanten angehupt und durch dichtes Auffahren zum schnelleren überqueren gedrängt usw. und das sind nur die Autos!
Fahren auf dem Gehweg (oft sogar, obwohl Radweg oder -Streifen vorhanden), ohne Licht, ohne Klingeln, mit unangemessener Geschwindigkeit sich an Passanten vorbeischlängeln, Abstellen an den ungünstigsten Stellen und im Weg - das sehe ich dann bei Zweirädern. Und hier am meisten bei den e-Scootern, wo einfach vergessen wird, dass diese auch noch motorisiert sind und ordentlich was wiegen!

Man kriegt ja auch keinen Strafzettel oder erhöhten Mietpreis bei Fehlverhalten oder Delikten.
Es wird nicht weitergereicht - Bagatellsache. Und selbst wenn, wären die Bussgelder peanuts und versuchen mehr Bürokratischen Aufwand, als wirklich eine Ermahnung.
Meist werden gar Entsorgungskosten oder Park-Bussgelder von den Scooter-Betreibern übernommen (haben mir Betreiber-hotlines am Telefon berichtet) und dann auf alle umgelegt - das verfehlt natürlich seinen Belehrungseffekt.

Wie erzieht man eine Gesellschaft zur Rücjsichtnahme nud Weitsicht, wenn nicht Geahndet wird und die Politik vormacht, dass Verstöße "Kavaliersdelikte" sind und nichts Konsequenzen hat?

Und wie bei allem: das Fehlverhalten einiger wird dann versucht mit allgemeinen Einschränkungen und Regeln am Gerät für alle versucht zu korrigieren.

Ich bin für höhere Bussgelder, einfachere elektronische Anzeigeverfahren und -Meldesysteme und Weiterreichung der Strafgelder an die Fahrzeuginhaber und Mieter.
Eine Handy-App, mit der man einfach Privatanzeigen und -Meldungen aufgeben kann, die dann bei der Stadtverwaltung mit wenig Aufwand bearbeitet werden können - das wäre was.
(Und da sind mir irgendwann auch die Aufschreie wegen "Denunziantentum" egal; irgendwann kann man dieses rücksichtslose Verhalten einfach nicht mehr tolerieren)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Dinger sind auch der größte Schmutz der Neuzeit. Wenn man mal in die Stadt fährt, kannst keinen Meter laufen, ohne dass die Teile kreuz und quer stehen oder gar gleich rot blinkend im Graben liegen.
Einfach ein paar Autoparkplätze in festgelegte Scooterstellplätze umfunktionieren und das Problem ist gelöst.
Braucht man noch nicht mal. Hier sind die Fahrradstellplätze wirklich nie auch nur im Ansatz ausgelastet, einfach die zu 1/4 oder 1/2 umfunktionieren und fertig.
 
Die Dinger sind auch der größte Schmutz der Neuzeit. Wenn man mal in die Stadt fährt, kannst keinen Meter laufen, ohne dass die Teile kreuz und quer stehen oder gar gleich rot blinkend im Graben liegen.
Ich lebe in einer recht großen Stadt und mir kam das noch nicht zu Gesicht. Ich habe das jedoch schon gesehen, dachte aber, dass das eben Kirschenpflückerei sei.

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Ich glaube dennoch, dass, wie oben bereits erwähnt, die Fahrer das Problem sind. Nicht die Teile. Genau wie bei Autos, Fahrrädern, Hunden und Kindern.
 
dass es für die Dinger auch einfach oft keinen entsprechenden Stellplatz gibt. Gehwege sind oft einfach allgemein schon viel zu eng
Wie viel Platz belegt so ein Ding, wenn der Lenker um 90° gedreht wäre?
1x0,2m?🤔


Bei diesem Verbotsfetisch hätte sich des Freifahrtbürgers liebstes Spielzeug auch nicht verbreitet.
Mit festen Abstellstationen wie bei Fahrrändern geht freilich ein großer Vorteil verloren aber anders funktioniert es offenbar ja nicht.
Die Dinger sind auch der größte Schmutz der Neuzeit.
So wie das Auto damals. :rollen:
Und doch funktioniert es heute einigermaßen.
 
Die Stadtverwaltung hätte schon viel früher reagieren müssen und ausgewiesene Stellplätze bereitstellen. Trotzdem kam es in Städten vor, das ausgewiesene Stellplätze nicht beachtet wurden. Daher sehe ich das Problem in erster Linie in meinem ersten Post.;)
Die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus sind das Problem.
Es wird nicht geahndet. "Nur mal eben kurz", "dieses eine Mal, ausnahmsweis", oder einfach nicht weiter, als bis zur Nasenspitze und an seine Mitmenschen gedacht.
Gut, es gibt halt immer rücksichtslose Menschen, deswegen gibt es ja Regeln. Aber es stimmt, dass viele Regeln einfach überhaupt nicht kontrolliert wurden. Letztlich wurde ich sogar von einem Polizeibus mit viel zu wenig Abstand auf dem Fahrrad überholt, da hat man dann auch keine weiteren Fragen mehr. Es müsste viel mehr kontrolliert werden und wenn sich das nicht rechnet, erhöht man halt die Bußgelder, bis es das wieder tut. Man muss das ja nicht offiziell deswegen machen. Dann überlegen sich die Mietbetreiber vielleicht auch irgendwann von ganz allein Geofencing einzusetzen.
Braucht man noch nicht mal. Hier sind die Fahrradstellplätze wirklich nie auch nur im Ansatz ausgelastet, einfach die zu 1/4 oder 1/2 umfunktionieren und fertig.
Kann man ja bei euch dann gerne so machen, hier sind sie eigentlich mehr als ausgelastet und obwohl ein Autoparkplatz so viel Platz braucht wie acht Fahrradparkplätze gibt es davon immer noch eine gute Größenordnung mehr.
Wie viel Platz belegt so ein Ding, wenn der Lenker um 90° gedreht wäre?
1x0,2m?🤔
Ein bisschen mehr ist es meiner Ansicht nach schon. Hier sind viele Wege aber so schon zu eng, da ist eigentlich egal, wie wenig breit man die abstellen könnte, wenn man denn wollte.
 
Die Dinger sind auch der größte Schmutz der Neuzeit. Wenn man mal in die Stadt fährt, kannst keinen Meter laufen, ohne dass die Teile kreuz und quer stehen oder gar gleich rot blinkend im Graben liegen.

Braucht man noch nicht mal. Hier sind die Fahrradstellplätze wirklich nie auch nur im Ansatz ausgelastet, einfach die zu 1/4 oder 1/2 umfunktionieren und fertig.
Ja schon. Aber der "Schmutz" ist ja nicht dem Gerät geschuldet, das an sich ganz brauchbar und pragmatisch ist, sondern dem Sozialverhalten der Nutzer. DAS ist der eigentliche Schmutz.

Dass die Scooter dann nervend überall im Weg rumstehen, dir in die Kniekehlen fahren oder selbstmörderisch und andere Gefährdend im Straßenverkehr rumgurgen, liegt ja am Anwender.

Auf Verkehrserziehung wird hier keinen Wert gelegt. Selbst bei Fahrrädern wird hier schon im Kindesalter mehr gemacht.
 
Die Dinger sind der der "Graus" schlechthin, was ich schon als Fußgänger an E-Scooter Slalom laufen dürfte

weil die abgestellt werden wo die Leute grad Lust zu haben ist nicht mehr schön hier in Berlin :-)

Da würde das Konzept bestimmt schon mal was bringen.
 
Witzig, woher PCGH immer wieder Artikel zusammenkratzt. Aber ich hab die Neuss Grevenbroicher Zeitung dieser Tage auch noich nicht gelesen - stapelt sich, ich hatte mit meinen PCs zu tun.

Gute Maßnahme. Ich bin Bayer und leb jetzt seit über drei Jahren in Neuss/NRW. Mir grausts oft, wie wenig sich die Leute hier - ich würd mal sagen, generell NRW, an irgendwelche Regeln halten. Verkehrsregeln generell, Parken, Tempolimits - was nicht brutal geahndet wird, interessiert keinen. Fahrradfahren auf der falschen Straßenseite - ganz normal. Rotlich - Bedeutung hier für Fußgänger und Radfharer meist unbekannt. Sperrmüll immer und überall irgendwo platzioeren ganz normal, egal ob morgen Termin ist oder ggf. in 5 Wochen. Schwarzarbeit im Handwerk vermute ich ebenfalls als die Regel. Ich hab den Eindruck, hier macht jeder was er will.
Und da ich viel mit dem Rad unterwegs bin, ärgern mich auch täglich die E-Scooter, die halt gerne auch mal auf dem Radweg quer stehen.
 
In Deutschland wird aber auch wirklich über jeden Scheiß gemeckert. Möchte gern wissen wie viele sich überhaupt darüber beschwert haben.
Ich zum Beispiel! Hier in Jülich gibt's ne FH und viele Studenten. Junge Menschen die noch nicht gelernt haben mit eigenem Zeug Verantwortungsbewusst umzugehen tun das seltenst mit dem Eigentum anderer.

Hier findet man Roller an vielen Stellen Unachtsam abgestellt und ohne Sinn und Verstand. Teilweise einfach weg gekickt. Sie behindern Gehwege für alte Leute und Kinderwagen und verschönern auch nicht das Stadtbild.

Meiner Meinung nach gehören die alle verboten. Die Gesellschaft oder anders ausgedrückt die Zielgruppe dafür ist scheinbar nicht dazu in der Lage über ihren eigenen Horizont hinaus zu denken und Rücksicht zu nehmen auf andere. Also kann mir auch egal sein ob andere demnächst wieder zu Fuß laufen müssen!

Räumt den scheiß weg den ihr benutzt oder lauft.

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