News Schluss mit dem Roller-Chaos: Nächste Stadt setzt Parkzonen-Konzept um

Aber natürlich. Wie oft man in diversen Großstädten Probleme hat, überhaupt einen Parkplatz zu finden, zeigt das ja schon deutlich.
Das liegt aber nicht daran, dass im Verhältnis weniger Platz eingeräumt wird, sondern daran, dass Autos einfach absurd viel Platz verbrauchen.
Meiner Meinung nach gehören die alle verboten. Die Gesellschaft oder anders ausgedrückt die Zielgruppe dafür ist scheinbar nicht dazu in der Lage über ihren eigenen Horizont hinaus zu denken und Rücksicht zu nehmen auf andere. Also kann mir auch egal sein ob andere demnächst wieder zu Fuß laufen müssen!
Gut, das gleiche gilt aber für entsprechend große Teile der Benutzer jeglichen Individualverkehrsmittels.
 
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Am Ende sind es die Nutzenden und nicht die Roller welche nicht mitdenken. Ist bei PKWs das gleiche, da werden ohne Unrechtsbewusstsein Gehwege und Einfahrten zugeparkt.
 
Gut, das gleiche gilt aber für entsprechend große Teile der Benutzer jeglichen Individualverkehrsmittels.
Die Nutzer von E-Scootern bleiben in der Regel anonym, was eine konsequente Sanktionierung von Fehlverhalten erschwert. Im Gegensatz dazu sind Fahrzeuge mit Kennzeichen klar zuordenbar – der Halter kann bei Ordnungswidrigkeiten zur Rechenschaft gezogen werden. Das eröffnet erzieherische Möglichkeiten durch gezielte Bußgelder.


Der Anbieter hier vor Ort – Zeus – hatte nach dem Scheitern des Vorgängers vollmundig Besserung versprochen: Schnellere Bergung verwaister Fahrzeuge, mehr Rücksichtnahme durch gezielte Nutzerführung, etc. Was ist daraus geworden? Kaum etwas. Die Realität zeigt: Die Roller stehen noch immer kreuz und quer, blockieren Gehwege und verschandeln das Stadtbild.


In der App wird beim Beenden der Fahrt zwar ein Foto gefordert und der Standort erfasst, angeblich zur Kontrolle des Abstellorts. Doch entweder werden diese Daten gar nicht genutzt, oder man hat das System technisch nicht im Griff. Das Ergebnis ist gleich: Keine Verbesserung der Situation.


Also: Wenn weder Nutzer noch Anbieter Verantwortung übernehmen, gehört das gesamte Angebot verboten – oder die Betreiber müssen wie Fahrzeughalter haften. Das wäre nur konsequent.


Der häufig gehörte Einwand, dass es in anderen Bereichen des Verkehrs ebenfalls asoziales Verhalten gibt, ist kein Argument. Schlechte Beispiele rechtfertigen keine neuen. Wenn man Verantwortungslosigkeit in einem Bereich erkennt, sollte man sie nicht duplizieren, sondern verhindern.


Und ja – ich polarisiere bewusst. Nicht um zu provozieren, sondern um den Diskurs über Rücksichtnahme, Verantwortung und städtische Lebensqualität anzustoßen.
 
Die Nutzer von E-Scootern bleiben in der Regel anonym, was eine konsequente Sanktionierung von Fehlverhalten erschwert. Im Gegensatz dazu sind Fahrzeuge mit Kennzeichen klar zuordenbar – der Halter kann bei Ordnungswidrigkeiten zur Rechenschaft gezogen werden. Das eröffnet erzieherische Möglichkeiten durch gezielte Bußgelder.
Ja, in der Theorie ist das alles schön und gut, in der Praxis ist der Unterschied allerdings vernachlässigbar, weil insgesamt lächerlich wenig kontrolliert wird. Weiterhin haben die Scooter ja Kennzeichen. Wenn die Betreiber sich nicht eigenständig kümmern können oder wollen, müssen eben Auflagen geschaffen werden und wenn ein Betreiber die nicht einhalten kann oder will, dann wird halt der entsprechende Betreiber belangt und Notfalls auch dichtgemacht.
Also: Wenn weder Nutzer noch Anbieter Verantwortung übernehmen, gehört das gesamte Angebot verboten – oder die Betreiber müssen wie Fahrzeughalter haften. Das wäre nur konsequent.
Ich fände sinnvoller, wenn im Fall, dass wirklich mal ein Bußgeld verhängt wird, der Nutzer haftet, aber am Ende ist es mir relativ egal, solange eine Motivation entsteht, die Missstände zu beheben.
Der häufig gehörte Einwand, dass es in anderen Bereichen des Verkehrs ebenfalls asoziales Verhalten gibt, ist kein Argument. Schlechte Beispiele rechtfertigen keine neuen. Wenn man Verantwortungslosigkeit in einem Bereich erkennt, sollte man sie nicht duplizieren, sondern verhindern.
Ich finde schon, dass das ein Argument ist. Einmal dafür, dass das Verkehrsmittel E-Scooter in dem Bezug nicht problematischer ist als andere und man deswegen, wenn man konsequent sein will, entweder alle oder kein Verkehrsmittel deswegen angehen muss und andererseits dafür, dass in allen Bereichen mal die Regeln ordentlich durchgesetzt werden sollten. Sonst blockieren wir einfach nur jegliche Einführung neuer Verkehrsmittel und ich denke, dass man da Chancen vertun würde.
 
Höchste Zeit, dass so was eingeführt wird. Aber warum zum Henker muss das jede Stadt einzeln regeln?

Wegen [CSU-Bundesverkehrsminister].
Sämtliche negative Erfahrungen, welche deutsche Kommunen machen, sowie sämtliche Versuche, diese zu lösen, waren bereits aus dem Ausland bekannt, bevor die bescheuerte Freigabe zur kommerziellen Nutzung öffentlicher Gehwege in beliebigem Umfange erteilt wurde.


Das Problem sind nicht die E-Scooter, sondern die Erziehung mit dem Umgang und Handhabung.

Das geht Hand in Hand. Verantwortungsvoller Umgang mit fremden Eigentum wird allgemein nicht praktiziert und zum Erfolgskonzept dieser Roller gehört, dass sie kein privates Eigentum der Nutzer sind. Nicht-Leih-Roller wirst du dagegen kaum jemals irgendwo im Weg rumstehen stehen.


So sehr mich die Dinger genau aus den im Artikel genannten Gründen stören, finde ich doch, dass man nicht vergessen darf, dass es für die Dinger auch einfach oft keinen entsprechenden Stellplatz gibt. Gehwege sind oft einfach allgemein schon viel zu eng und der restliche Platz geht für stehende und fahrende Autos drauf. Einfach ein paar Autoparkplätze in festgelegte Scooterstellplätze umfunktionieren und das Problem ist gelöst.

So viele Parkplätze existieren gar nicht, wie man exklusiv für Leihrollerunternehmen reservieren müsste, damit die Klientel die Teile nicht mehr in mitten in den Weg stellt. Hier in der Gegend gäbe es aufgrund schwankender Gehwegbreite genug Nischen für eine Fußgänger-kompatible Abstellung. 10 m bis dorthin sind definitiv allen Rollermietern zu weit. 5 m der Mehrheit. Ein Teil der Zeitgenossen kriegen es nicht einmal hin, ihr Gefährt 1 m von der Gehwegmitte bis an den Rand zu schieben.
 
So viele Parkplätze existieren gar nicht, wie man exklusiv für Leihrollerunternehmen reservieren müsste, damit die Klientel die Teile nicht mehr in mitten in den Weg stellt.
Die müssen, bzw. sollen ja nicht exklusiv sein. Meinetwegen auch kombinierte Rad-/Scooterplätze, auf denen auch private Scooter abgestellt werden können. Ich habe hier auch schon mal gesehen, dass das ein paar Leute, die es scheinbar gut gemeint haben, Radstellplätze so genutzt haben. Aber dann müsste es halt mehr davon geben und ja, man müsste "Anreize" schaffen, dass die Scooter dann auch da landen.
 
Und das prüft dann wer? Alles schon probiert und gescheitert!

Also man kann sich tausend andere Konzepte überlegen und schriftlich niederlegen. Solange es praktisch nicht umgesetzt wird sind es Papiertiger.

Die Definition von Team lautet im übrigen nicht: "Toll Ein Anderer Macht's" :rollen:
 
Hatte gelesen das in Bremen Blinde und sehbehinderte E-Scouter fahren....
Hehe... vermutlich nich. xD
Also man kann sich tausend andere Konzepte überlegen und schriftlich niederlegen. Solange es praktisch nicht umgesetzt wird sind es Papiertiger.
Es wurde schon in diversen Städten praktisch umgesetzt und mit merklicher Verbesserung. Beispielsweise hat Mainz das Konzept der Verbotszonen. Da kann der Roller dann nich abgestellt werden. Muss nich geprüft werden, weil du den Roller in der App gar nicht dort abschalten kannst. Das heißt: Der Ticker für das Bezahlen läuft weiter, bis du ihn an einer Stelle abstellst, die außerhalb der Verbotszone liegt. Funktioniert tatsächlich recht gut. Ausnahme ist natürlich, wenn er an anderer Stelle abgestellt wird und man ihn dann in die Verbotszone schleppt. Aber das kommt dann doch eher selten vor.
 
Hehe... vermutlich nich. xD

Es wurde schon in diversen Städten praktisch umgesetzt und mit merklicher Verbesserung. Beispielsweise hat Mainz das Konzept der Verbotszonen. Da kann der Roller dann nich abgestellt werden. Muss nich geprüft werden, weil du den Roller in der App gar nicht dort abschalten kannst. Das heißt: Der Ticker für das Bezahlen läuft weiter, bis du ihn an einer Stelle abstellst, die außerhalb der Verbotszone liegt. Funktioniert tatsächlich recht gut. Ausnahme ist natürlich, wenn er an anderer Stelle abgestellt wird und man ihn dann in die Verbotszone schleppt. Aber das kommt dann doch eher selten vor.
Das wäre hier auch zu begrüßen. Aber ohne rigoroses entfernen solcher Betreiber wären solche Konzepte bis heute nicht endstanden
 
Hatte ein Wort überlesen.
Und ich hab mich auch verlesen und mich gerade gefragt, warum man mir mein geliebtes Rollercoaster (Tycoon) wegnehmen will.

Zum Thema:
Wenn sich die Leute auf den Rollern wenigstens an die Regeln auf der Straße halten würden, dann wäre die Sache halb so schlimm. Erst heute morgen hätte ich fast einen überfahren, kein Witz. War auf der Vorfahrtsstraße unterwegs und dort befand ich sich eine Verkehrsinsel, die auf eine andere Straße führt (geradeaus weiter beginnt eine Bus-Spur).

Von links kam ein Roller, fährt auf die Insel zu und ihr wisst, was jetzt kommt: Seelenlos wird über die Insel einfach auf die Straße eingebogen, auf der ich gerade mit einem fast zwei Tonnen schweren Audi fahre, blinke und gut 30 Sachen drauf habe – ohne (!) zu gucken, ob überhaupt ein Fahrzeug kommt. Wäre ich ne Sekunde schneller gewesen... nunja, meinem Auto wäre nicht viel passiert, aber Leute auf Rollern denken offenbar, dass sie unsterblich wären. Auf mein Hupen wurde gar nicht mehr reagiert, möglicherweise Lautsprecher in den Ohren (wozu auch auf Gefahren achten, wenn man eh unsterblich ist?). Was soll ich dazu noch sagen? :ka:
 
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