News The Witcher 3: Wie herausgeschnittene Inhalte "etwas Gutes werden"

PCGH-Redaktion

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Ein Entwickler zeigt, wie gestrichene Inhalte aus The Witcher 3 letztlich zu einem ikonischen Moment führten - die "Dame des Sees" entstand aus einer verworfenen Nymphe samt Hintergrundgeschichte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu The Witcher 3: Wie herausgeschnittene Inhalte "etwas Gutes werden"

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Die Frage stellt sich gar nicht. Das ewige Nachbohren der Spieler wegen geschnittener und unfertiger Quests in Spielen ist überflüssig.

Als Designer wird man immer wieder vor der Frage stehen, ob sich eine Idee bis zum Ende entwickeln lässt und an diversen Stellen im Prozess gibt es Momente, in denen man dann eine andere Entscheidung trifft.

Das kann beim Skizzieren der Quest sein, bevor irgendwelche Assets da sind. Mitten drin in der Entwicklung oder auch ganz am Ende. An jeder Stelle kann man feststellen, dass ein Quest nicht gut für das Spiel ist oder den Entwicklungsprozess zu sehr hemmt.

Dass die Spieler sich hinterher aufführen, als hätte man ihnen etwas weggenommen, ist albern. Das ist wie wenn ein Kunst-Fan sich beim Maler beschwert, dass er ein bestimmtes Bild, über das er vielleicht mal nachgedacht hat, doch NICHT gemalt hat.

Es ist natürlich schade, wenn große Teile der Vision an Geld- oder Zeitmangel scheitern, aber dann ist das Ergebnis halt das, was es in der verfügbaren Zeit und mit dem verfügbaren Geld machbar war. Aus und Ende.
 
Ich finde es immer sehr spannend, Einblicke von Entwicklern zu erhalten, besonders wenn sie aus bestehenden Sachen etwas Neues und Besseres schaffen. Es ist eine großartige Möglichkeit, die investierte Arbeit weiter zu nutzen und zu verbessern.
Besonders in den ersten beiden Teilen der Serie wurde die slavische Mythologie so großartig umgesetzt, dass es eine wahre Freude ist, diese Welt zu erkunden. Das Studio hat hier wirklich großartige Arbeit geleistet, und es ist beeindruckend zu sehen, wie sie ihre Kreationen weiterentwickeln und verbessern.


Ich bin gespannt auf zukünftige Projekte und hoffe, dass wir weiterhin solche Einblicke und Innovationen erleben dürfen.
Wenn ich über die einzelnen Teile der Serie nachdenke, finde ich den ersten Teil am besten. Die Atmosphäre, die Story und die Charakterentwicklung sind einfach unvergesslich. Der zweite Teil hat ebenfalls viele Stärken und hat die Welt von Witcher weiter bereichert. Der dritte Teil ist ebenfalls großartig, aber wenn man den ersten Teil nicht damals zum Release gespielt hat, ist es schwer, die ursprüngliche Magie nachzuvollziehen.
 
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