News Windows 10: Der Support endet bald und es gibt gute Gründe zu Linux zu wechseln

PCGH-Redaktion

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Microsoft möchte, dass Nutzer von Windows 10 möglichst bald auf Windows 11 umsteigen. Ein Team aus Entwicklern schlägt hingegen vor, stattdessen auf Linux umzusteigen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 10: Der Support endet bald und es gibt gute Gründe zu Linux zu wechseln

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Mein Laptop mit einem i5 der siebten Generation ist seit einem Monat bereits auf Linux Mint. Das Gerät ist eher für den Notfall, wenn der große PC nicht läuft. Das war mein erstes Linux seit 15 Jahren und ich habe mich sofort mit Linux angefreundet, der Umstieg war kein Problem.

In drei Wochen habe ich Urlaub, dann werde ich meinen PC sichern und auch auf Linux umstellen. Sofern ich meine Games ans Laufen bekommen, heißt es bye bye Windows.
 
Ich hatte neulich meinen dritten Versuch mit Linux gestartet. Ubuntu und Fedora funktionierten nicht ordentlich.
Nun habe ich CachyOS samt Nvidia Unterstützung. Das funktioniert nun so weit ganz gut. Im Vergleich, aber nach wie vor VIEL zu frickelig. Vor allem in Bezug auf Sound. Das hat mich einige Nerven gekostet. Aber nun klappts mit Creative Soundblaster. Danke ChatGPT-Unterstützung.
Der Rest ist nur noch Gewöhnung. Ich habe KDE Plasma als Destop. Vielleicht gibt es einen der mir besser gefällt. Gern etwas mehr an Windows angelehnt. Ich bin aber echt begeistert, wie man mit Steam Proton Nicht-Linux-Spiele spielen kann und teils sogar mit besserer Performance. Faszinierend muss ich sagen.
 
Mal schauen ob Microsoft das echt durchzieht. Bisher läuft Win 11 bei den Marktanteilen ja eher wie Vista oder Win 8 (auch bei der Beliebtheit :fresse:).
 
Für Personen, wie als Beispiel hier im Forum, kann auf Linux wechseln eine Option sein. Aber was in dem Artikel nicht erwähnt wird, dass es sehr viele Leute gibt, die A) kein Interesse an Linux haben und B) nicht mal wissen, dass es Abseits von Windows noch andere Betriebssysteme gibt und C) zufrieden sind wenn sie es geschafft haben den PC einzuschalten und sich anzumelden. Vor allem die Generation Ü60 hat da so ihre Probleme damit. Und auch wenn diese Entwickler auf Shops etc. verweisen, ist zwar gut gemeint, aber hilfreich eher weniger, denn wozu Geld für Support ausgeben und ein Komplettrechner ist einfacher zu kaufen als einen Umstieg auf ein anderes Betriebssystem durchzuführen.

VG,
 
Dies könnte dann nach und nach auch "normale" PC-Nutzer zu einem Wechsel auf Valves spezielle Linux-Version bewegen.
Warum sollten "normale" PC Nutzer auf eine Linux Version wechseln, die ähnlich Nobara Linux rein auf Gaming ausgelegt ist ?

Nein, die werden entweder Windows 10 trotz eingestellten Support einfach weiter laufen lassen oder letztendlich, sofern möglich, doch auf Windows 11 upgraden. Dazu sind die Gamer auch nur eine winzig kleine Bubble unter den Windows Nutzern. Und wieviele von denen nutzen noch einen Ryzen 1 Generation bzw ein Intel Core i 7 Generation zum Gamen ? Vermutlich sehr sehr wenige der ohnehin schon kleinen Bubble.

Der weitaus größte Teil an Windows Nutzern sind die Geschäftskunden. Und die werden mittelfristig auch auf Windows 11 wechseln. Spätestens dann, wenn turnusmäßig eh die Hardware erneuert wird. Linux spielt dort überhaupt keine Rolle und wird es wahrscheinlich auch nie spielen. Einfach, weil es dort eben nicht die große Alternative ist. Das fängt bei der Software an, die nicht für Linux verfügbar ist, weiter über die IT, welche mit der Administration von Linux überhaupt nicht vertraut ist, bis hin zu Schulungen des Personals, das bisher nur die Windows Welt kennt. Das kostet am Ende eine Riesensumme, die in keiner Relation steht.
 
Und nochmal Öl ins Feuer! :devil:

"Laut der Statistikseite Canalys könnte das Ende von Windows 10 weltweit satte 240 Millionen PCs gewissermaßen zu Müll machen."

Das sind doch eher mehr! 240 Millionen kommt mir weltweit sehr wenig vor.
Es ist die Frage, welche Hardware in der Statistik ausgeklammert wurde. PCs/Notebooks, die weiterhin mit Win 10, oder noch älterem OS betrieben werden ? Oder die, die dann auf Linux umgestellt werden. Und dann gibt es noch die, die TPM 2.0 umgehen und Win 11 trotzdem installieren ?
Da eine Statistik zu erstellen, ist extrem schwierig!
Was wandert wirklich auf den Elektroschrott ?
 
Vielleicht hätte man in der Überschrift etwas klarer machen können, dass es hier um Hilfsstellungsangebote geht und nicht einfach nur die gefühlt dreiunddrölfzigste Meldung darüber, dass der Windows-10-Support endet und es gute Gründe zu wechseln gibt, diese Woche ist. Ich stehe ja hinter der Aussage, aber langsam kommt so ein Groundhog-Day-Gefühl auf.
Ich hoffe ja, dass SteamOS in naher Zukunft Windows 11 als bevorzugtes Betriebssystem bei Gamern ablösen wird.
Warum immer diese Fixierung auf SteamOS? Es ist eine speziell aufs Steamdeck zugeschnittene Distro. Und so dankbar ich Valve dafür bin, den Stein so ins Rollen gebracht zu haben, hat SteamOS auch, insbesondere für ein mobiles Gerät, Einschränkungen. Z.B. wird keine Full-Disk-Encryption unterstützt.
Vor allem in Bezug auf Sound. Das hat mich einige Nerven gekostet. Aber nun klappts mit Creative Soundblaster.
Ich lehne mich aufgrund meiner Erfahrungen mit Soundkartentreibern mal so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass das Problem hier vielleicht eher Creative war.
B) nicht mal wissen, dass es Abseits von Windows noch andere Betriebssysteme gibt
Deshalb muss man ja darauf hinweisen.
Und auch wenn diese Entwickler auf Shops etc. verweisen, ist zwar gut gemeint, aber hilfreich eher weniger, denn wozu Geld für Support ausgeben und ein Komplettrechner ist einfacher zu kaufen als einen Umstieg auf ein anderes Betriebssystem durchzuführen.
Das sind keine Shops, sondern freiwillige Hilfsangebote von interessierten Gruppierungen. Und wenn Geld eine Rolle spielt, ist einen komplett neuen Rechner zu kaufen auch alles andere als einfach. Gerade für ältere Menschen ist das eine super Möglichkeit, Geld zu sparen, etwas neues zu lernen und in Kontakt mit neuen Leuten zu kommen.
Der weitaus größte Teil an Windows Nutzern sind die Geschäftskunden. Und die werden mittelfristig auch auf Windows 11 wechseln. Spätestens dann, wenn turnusmäßig eh die Hardware erneuert wird. Linux spielt dort überhaupt keine Rolle und wird es wahrscheinlich auch nie spielen. Einfach, weil es dort eben nicht die große Alternative ist. Das fängt bei der Software an, die nicht für Linux verfügbar ist, weiter über die IT, welche mit der Administration von Linux überhaupt nicht vertraut ist, bis hin zu Schulungen des Personals, das bisher nur die Windows Welt kennt. Das kostet am Ende eine Riesensumme, die in keiner Relation steht.
Das böse Erwachen wird kommen, wenn die EU bei den Datenschutzrichtlinien endlich ernst macht und geschlossene Systeme aus Ländern, die diesen Regeln nicht folgen für die Verarbeitung von persönlichen Daten ausschließt. Wer schlau ist, fängt jetzt schon an, umzustellen.
 
Das "jetzt steig ich aber auf Linux um" ist doch meist nur ein Scheinargument.

Wie oft habe ich das in Foren & Diskussionen schon gehört und 1 Monat später meldet er sich plötzlich mit einem Windows 11 Problem wieder bzw hat dafür sogar seine Hardware aufgerüstet ;)

Gleich wie damals von XP auf Win7 und Win7 auf 10, es wird gejammert ohne Ende und dann steigens doch plötzlich alle um...
 
Ich bin immer zu faul zum wechseln. Hatte es für die Nachosterwoche geplant und dann nicht getan. Windows 11 kommt aber definitiv bei mir auf den Rechner. Für Linux hab ich einfach keine Nerven mich groß an was neues zu gewöhnen. Und solange mir Microsoft nicht wie Google bei Chrome blöd kommt, bleibe ich auch bei Windows.
 
SteamOS würde ich auch eine Chance geben...
Na bisher gab es nur mehrere Absichtserklärungen und eine SteamOS Version für andere Handheld-PCs.
Eine universell für Desktop PCs nutzbare SteamOS Version wird schon seit Jahren angekündigt, da ist aber weiterhin nichts davon zu finden. Kann man abwarten, aber vielleicht wartet man dann zu lange, also würde ich eher je nach Verwendungszweck auf eine gängige Linux Version wie Ubuntu oder Fedora wechseln, oder wenn's für's Gaming taugen soll auf Nobara Linux beispielsweise....
 
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Ich lehne mich aufgrund meiner Erfahrungen mit Soundkartentreibern mal so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass das Problem hier vielleicht eher Creative war.

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Das Problem liegt definitiv bei Creative, habe meine SB Karten schon vor Jahren wegen massiver Treiberprobleme rausgeschmissen.
 
Es wird schon wieder so ein großes Aufsehen daraus gemacht und dann läuft es wie immer. Die meisten User, die ihren Laptop oder PC für die Bestellungen Online, Administration, ein paar Spiele und ein bisl Videos gucken nutzen, werden Windows 10 völlig unbeeindruckt weiter nutzen. Nicht bis irgendein Support endet oder Linux gleichgezogen ist. Genau bis zu dem Zeitpunkt wo die Kiste die Hufe hochreißt. Dann gehen sie Online, bestellen den nächsten PC und nutzen das Ding wieder bis zum Ende. Vielleicht überlegt Jemand auch in der Phase ob Windows so cool ist, dann wird aber maximal Chrome OS oder MacOS ins Auge fallen. Das betrifft aber davon vielleicht 10%. Vielleicht gibt es dann noch welche, die von Freunden oder der Familie eine andere Empfehlung bekamen und auf den Tod des Gerätes warteten... aber auch hier wird es eher Chrome OS oder MacOS werden. Linux spielt in dieser Bubble einfach keine Rolle.
 
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