Vielleicht hätte man in der Überschrift etwas klarer machen können, dass es hier um Hilfsstellungsangebote geht und nicht einfach nur die gefühlt dreiunddrölfzigste Meldung darüber, dass der Windows-10-Support endet und es gute Gründe zu wechseln gibt, diese Woche ist. Ich stehe ja hinter der Aussage, aber langsam kommt so ein Groundhog-Day-Gefühl auf.
Ich hoffe ja, dass SteamOS in naher Zukunft Windows 11 als bevorzugtes Betriebssystem bei Gamern ablösen wird.
Warum immer diese Fixierung auf SteamOS? Es ist eine speziell aufs Steamdeck zugeschnittene Distro. Und so dankbar ich Valve dafür bin, den Stein so ins Rollen gebracht zu haben, hat SteamOS auch, insbesondere für ein mobiles Gerät, Einschränkungen. Z.B. wird keine Full-Disk-Encryption unterstützt.
Vor allem in Bezug auf Sound. Das hat mich einige Nerven gekostet. Aber nun klappts mit Creative Soundblaster.
Ich lehne mich aufgrund meiner Erfahrungen mit Soundkartentreibern mal so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass das Problem hier vielleicht eher Creative war.
B) nicht mal wissen, dass es Abseits von Windows noch andere Betriebssysteme gibt
Deshalb muss man ja darauf hinweisen.
Und auch wenn diese Entwickler auf Shops etc. verweisen, ist zwar gut gemeint, aber hilfreich eher weniger, denn wozu Geld für Support ausgeben und ein Komplettrechner ist einfacher zu kaufen als einen Umstieg auf ein anderes Betriebssystem durchzuführen.
Das sind keine Shops, sondern freiwillige Hilfsangebote von interessierten Gruppierungen. Und wenn Geld eine Rolle spielt, ist einen komplett neuen Rechner zu kaufen auch alles andere als einfach. Gerade für ältere Menschen ist das eine super Möglichkeit, Geld zu sparen, etwas neues zu lernen und in Kontakt mit neuen Leuten zu kommen.
Der weitaus größte Teil an Windows Nutzern sind die Geschäftskunden. Und die werden mittelfristig auch auf Windows 11 wechseln. Spätestens dann, wenn turnusmäßig eh die Hardware erneuert wird. Linux spielt dort überhaupt keine Rolle und wird es wahrscheinlich auch nie spielen. Einfach, weil es dort eben nicht die große Alternative ist. Das fängt bei der Software an, die nicht für Linux verfügbar ist, weiter über die IT, welche mit der Administration von Linux überhaupt nicht vertraut ist, bis hin zu Schulungen des Personals, das bisher nur die Windows Welt kennt. Das kostet am Ende eine Riesensumme, die in keiner Relation steht.
Das böse Erwachen wird kommen, wenn die EU bei den Datenschutzrichtlinien endlich ernst macht und geschlossene Systeme aus Ländern, die diesen Regeln nicht folgen für die Verarbeitung von persönlichen Daten ausschließt. Wer schlau ist, fängt jetzt schon an, umzustellen.