News Geforce: Jensen Huang erwartet 20 % Leistungszuwachs durch GAA

PCGH-Redaktion

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Nvidias CEO Jensen Huang erwartet den nächsten großen Leistungsschritt durch GAA und beziffert den Wert auf rund 20 Prozent.

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"erwartet den nächsten großen Leistungsschritt durch GAA und beziffert den Wert auf rund 20 Prozent"
Das soll ein GROSSER Schritt sein?

Gesagt, in Wirklichkeit hat er übrigens gesagt (Quelle Techspot):

Huang remarked that while a 20% performance boost from GAA isn't revolutionary, "we'll take what we can get."
 
Zuletzt bearbeitet:
"erwartet den nächsten großen Leistungsschritt durch GAA und beziffert den Wert auf rund 20 Prozent"
Das soll ein GROSSER Schritt sein?

Ich denke, er meint damit den Leistungssprung außerhalb des Gewöhnlichen. Das es sowieso einen Vorsprung geben wird, wenn man den nächsten Node und die nächste Architektur ansteuert dürfte ja klar sein.
 
ohne den Chip zu vergrößern??? die sind doch schon überall am Limit bei Größe und Stromverbrauch
Die sind nicht am Limit, das ist nur eine Marketing Aussage um die Preise hochzuhalten.
Es handelt sich um einen 5nm Prozess.
TSMC hat dem Prozess den Nvidia benutzt jedoch den Produktnamen 4N gegeben. Dieser Produktname ist kein Indikator für die Verwendung eines 4nm Prozesses.
Apples A20 Chip soll wohl zum ersten Mal einen 2-nm-Prozess von TSMC verwenden.
 
Die sind nicht am Limit, das ist nur eine Marketing Aussage um die Preise hochzuhalten.
Es handelt sich um einen 5nm Prozess.
TSMC hat dem Prozess den Nvidia benutzt jedoch den Produktnamen 4N gegeben. Dieser Produktname ist kein Indikator für die Verwendung eines 4nm Prozesses.
Apples A20 Chip soll wohl zum ersten Mal einen 2-nm-Prozess von TSMC verwenden.
Das ist aber sowieso auch alles nur Marketing-Geschwurbel, ob es jetzt N5 oder 4N oder 18A ist ;)
Mit den echten Gate-Längen haben diese Beizeichnungen schon lange nichts mehr zu tun.
tl;dr:

Man kann mit GAA vielleicht noch 500 MHz ... 1 GHz bei GPUs/CPUs mehr rausquetschen.

Das ist übrigens der erste nennenswerte Technologiesprung auf Transistorebene seit fast 14 Jahren. (Intel brachte FinFET mit Ivy Bridge.)
Bin gespannt wie diese Chips am Ende thermisch aussehen, die Verlustwärme lässt theoretisch erstmal nur schlechter abführen, da das Gate nicht nur elektrisch sondern auch thermisch isoliert.
 
tl;dr:

Man kann mit GAA vielleicht noch 500 MHz ... 1 GHz bei GPUs/CPUs mehr rausquetschen.

Das ist übrigens der erste nennenswerte Technologiesprung auf Transistorebene seit 10 Jahren. (Intel brachte FinFET mit Ivy Bridge.)

Sorry für alt-fühlen-lassen, aber Ivy Bridge ist mittlerweile 13 Jahre her. Vor 10 Jahren gab es schon 14-nm-Notebooks. ;-)

Das ist aber sowieso auch alles nur Marketing-Geschwurbel, ob es jetzt N5 oder 4N oder 18A ist ;)
Mit den echten Gate-Längen haben diese Beizeichnungen schon lange nichts mehr zu tun.

Die Gate-Länge ist hat schon seit Jahrzehnten keine Bedeutung mehr (weder für die Namen noch für die Leistung), aber zumindest bei Intel war bis zu Abschaffung von Maßangaben die Gate-Breite oder genauer gesagt die des darunter liegenden Kanals ein relevanter Orientierungspunkt: Offiziell als "kleinste zu fertigende Struktur" definiert, war der aktive Finnenbereich bei "22 nm", "14 nm" und "10 nm" rund 22 nm, 14 nm respektive 10 nm dick. Diese Angaben sowie ihre Fortschreibungen "7 nm" und "5 nm" aus der Gerüchteküche (es wurde nie offiziell ein Prozess so benannt) sollte man also nicht mit den ursprünglich von TSMC eingeführten und mittlerweile übernommenen, reinen Marketing-Bezeichnungen verwechseln, denn diese haben allgemein ein Offset und sie werden auch für Sub-Nodes verwendet. TSMC N7, TSMC N6 und Intel 7 wären nach alter ITRS-Nomenklatur 10 nm (respektive 10 nm+ und 2× 10 nm++, wenn man Intels Sub-Node-Markierungen aus der 14-nm-Ära hinzunimmt). TSMC N5, 4N, N4, Intel 4 und Intel 3 sind 7 nm (7/7/7+/7/7+). TSMC N3, Intel 20A und Intel 18A könnte man mit 5 nm, 5 nm und 5 nm+ assoziieren – da mittlerweile jeder Hersteller die Schrittgröße individuell variiert, werden solche Zuordnungen aber zunehmend unscharf. Wichtig bleibt es aber, reine Optimierungen (N7 => N6, N5 => N4) von neuen Prozessen (N6 => N5, N4 => N3) zu unterscheiden.
 
Sorry für alt-fühlen-lassen, aber Ivy Bridge ist mittlerweile 13 Jahre her. Vor 10 Jahren gab es schon 14-nm-Notebooks. ;-)

Ich hatte ursprünglich "fast 14 Jahre geschrieben", dann aber festgestellt, dass GAA schon länger im Einsatz ist. Samsung hat GAA schon seit 22 und TSMC hinkt hier noch hinterher. :ugly: Deshalb bin ich auf 10 Jahre runter.

Aber es ist trotzdem irgendwie traurig, dass "plusminus ein paar Jahre" Abweichung bei der Beschreibung der Fortschritte in der Halbleiterfertigung inzwischen kaum nennenswerte Unterschiede mehr hat. :(
 
Naja... Bei Samsungs SF3 von "im Einsatz" zu sprechen, ist schon irgendwas zwischen mutig, marketing und Mauschelei.^^
Es gibt da diesen Verweis auf einen Mining-Chip, der 2022 mal ausgeliefert sein soll, aber das war es meinem Wissen nach auch. Statt Großserienprodukten oder zumindest etwas leistungsfähigerem in SF3 kamen von Samsung in letzter Zeit eigentlich nur noch Versprechen, wie toll SF2 doch wird. Funfact: Intel hat Anfang 2022, also ein Jahr vor realer Verfügbarkeit von Meteor Lake, einen eigenen Mining-Chip in Intel 4 aufgelegt. Hat, zu Recht, niemanden interessiert und sollte ebensowenig als Startdatum für Intels 7-nm-ITRS-Generation gewertet werden, wie die Handvoll Cannon Lakes, die 2018 verteilt wurden, um den Aktionen "wir liefern 10 nm" zu erzählen.

(Außer natürlich, man will Intel vorrechnen, wie lahm sie sind. Dann ist das 2018er-Datum natürlich immer wieder gern gesehen. Mal gucken, ob Bartlett Lake zum siebten Geburtstag noch kommt und damit die 6,5 Jahre von Broadwell bis Rocket Lake topt. Schade, dass das enge MTL-Produktspektrum das noch engere von CNL umfasst, sonst hätte man Nova Lake stellenweise als "1st Intel full node in 7 years" feiern können. So ist es immerhin der zweite, bei Zählung inklusive 0 also "3N7Y".^^)
 
Der nächsten Sprung mit der 6090 schätze ich auf +40% bis 50% in der Rohleistung ein.
selbst wenn der technisch möglich wäre, wird NV mit Sicherheit nicht den gesamten Performance Gewinn in einer Generation an den Endkunden durchreichen. Höchstens wieder etwas in der Richtung von Kepler, wo der echte High-End chip erst mit der nächsten "Generation" kommt.
 
selbst wenn der technisch möglich wäre, wird NV mit Sicherheit nicht den gesamten Performance Gewinn in einer Generation an den Endkunden durchreichen. Höchstens wieder etwas in der Richtung von Kepler, wo der echte High-End chip erst mit der nächsten "Generation" kommt.

Wieviel Performance wir im Gaming abbekommen werden hängt ganz stark auch von der Konkurrenz ab.
Wird die wieder ,,schwach“ sein im Highend Bereich werden wir sicher einen kleineren Sprung sehen wie anders.
 
Dieser Herr erzählt schon lustige Märchen. Man hat es ja bei seinen Grafikkartenvergleichen gesehen. Ich persönlich glaube ihm kein Wort, aber das hat er ja auch nicht nötig.
Kapitalismus lebt davon, Kunden zu gewinnen, egal mit welchen Lügen.
Ehrlich gesagt fand ich die Karten lange Jahre richtig gut. Da hat P/L meistens gepasst. Aber was hier seit der letzten Generation abgezogen wird ist krank.
 
20% mehr Leistung = 50% mehr Preis
Abwarten. Derzeit kaufe ich gar nichts, weil entweder zu teuer, oder nicht verfügbar, oder beides
 
selbst wenn der technisch möglich wäre, wird NV mit Sicherheit nicht den gesamten Performance Gewinn in einer Generation an den Endkunden durchreichen. Höchstens wieder etwas in der Richtung von Kepler, wo der echte High-End chip erst mit der nächsten "Generation" kommt.
Das glaube ich auch. Aber selbst bei 25-30% Performance Plus wird das Gejammer wieder groß sein,
wenn die UVP bei 3500,- liegt.
 
*Traummodus*
50% schneller als 4090 aber "nur" 350 Watt.

ist leider wenig realistisch wenn die RTX 6090 2028 auf dem Markt kommen soll.
 
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