News Kehrtwende bei TSMC: Nvidia drängt auf Entwicklung von Glassubstraten - Intel mit Vorsprung

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Angeblich hat die taiwanische Foundry TSMC auf Drängen von Nvidia die Entwicklung von Glassubstraten neu gestartet, nachdem sie zuvor eingestellt wurde. Intel dürfte auf diesem Gebiet derzeit führend sein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Kehrtwende bei TSMC: Nvidia drängt auf Entwicklung von Glassubstraten - Intel mit Vorsprung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Interessante technologische Darstellung, wo Intel einmal nicht die Arschkarte gezogen hat.

Mit den richtigen Impulsen könnte das was werden mit Intel als Foundrys für die Welt.

Zuerst müsste die Produktion ausgelagert werden, und müsste rein auf Gewinn getrimmt werden. Jeder Standort mit Verlust müsste massiv Personal abbauen, noch extremer als jetzt, neue Projekte müssten gestoppt werden, auch Magdeburg.

Einzige Priorität ist bessere Fertigung, besser als TSMC, egal zu welchem Preis. Und jeder der bei Intel fertigen lassen will, wird genommen, auch AMD, Nvidia, und Apple. Und wenn die Kapazitäten nicht mehr ausreichen, geht Auftragsfertigung vor eigene Produktion.
 
Aktuell sieht es eher so aus, dass bei Intel die letzte Schublade für immer zu gemacht wird. Zum Glück werden die Kartellämter in den USA niemals zustimmen, wenn Nvidia Intel kaufen will.

Der Börsenkurs von Intel ist im freien Fall. Aktienrückkäufe helfen da auch nicht, und Intel hat auch kein Geld dafür.

Solche News wie diese hier zeigen ab gut auf, dass Intel noch technologisch mithalten kann, wenn sie jetzt aggressiv umsteuern.
 
Aktuell sieht es eher so aus, dass bei Intel die letzte Schublade für immer zu gemacht wird. Zum Glück werden die Kartellämter in den USA niemals zustimmen, wenn Nvidia Intel kaufen will.
ja sag einmal...
können wir mal realistisch bleiben, das Unternehmen hat in den letzten 20 Jahren fast immer nur Gewinne erwirtschaftet, macht mit den Produkten selbst immer noch Milliardengewinne.
Was grad viel Geld frisst ist die (leider etwas späte) Investition in die Fertigung.
Ob das aufgeht werden wir in den nächsten 3 Jahren vielleicht sehen.
Der Börsenkurs von Intel ist im freien Fall.
Eigentlich ging die Aktie heute zwischenzeitlich um 8% nach oben, tiefer kann sie ja kaum noch fallen ;)
Aktienrückkäufe helfen da auch nicht, und Intel hat auch kein Geld dafür.
Ich wäre doch erstaunt wenn man von den Milliardengewinnen der letzten 25 Jahren kein Geld mehr übrig hat.
Solche News wie diese hier zeigen ab gut auf, dass Intel noch technologisch mithalten kann, wenn sie jetzt aggressiv umsteuern.
Man ist aktuell technologisch nicht mehr absoluter Spitzenreiter, außer vielleicht in gewissen Teilen des Packagings etc.
muss man aber auch nicht sein, sofernt man die Fabs mit Fremdfertigung halbwegs auslasten kann passt das, sodass die Forschungs- und Entwicklungsausgaben gedeckt sind. Auch GloFo macht gewinne und ist weit weg von der Spitze.
damit ist klar: kauft JETZT INTEL AKTIEN!
mal schauen, hab vor wenigen Tagen um 17€ knapp 1000 Aktien gekauft weil Spielgeld übrig war und auf der Bank verschimmelt es sowieso nur.
In der Erwartung an bessere Produkte habe ich das bei Nvidia 2014 und AMD 2016 schon so gemacht.
Bei Intel erwarte ich aber kurzfristig keinen Trend, ich sehe nur, dass es nicht viel tiefer gehen kann ;)
 
nun glas als substrat hat eine gewaltigen Nachteil es mag nicht leitend sein aber es ist spröde daher wird das sehr schwer das stabil als substart zu nutzen.
Wenn was anderes als träger infrage kommt wäre es Kristall (diamant) da stabiler und nicht spröde.
Das aber ist ne deftige Kostenfrage ich sehe keinen ersatz für das substrat in naher Zukunft, eher sollte man sich auf designs konzentrieren.
 
@Rollora:

Ja, sehr beeindruckende Kursentwicklung bei Intel:

Da wüsste ich für mich bessere Möglichkeiten Geld zu verbrennen. ^^

Und Globalfoundries sieht auch nicht toll aus:

Bei Intel und Globalfoundries natürlich auf 12 Monate umstellen bei den Diagrammen.

Und ich schrieb ja, Intel hat noch Chancen zu überleben, aber nicht mehr viel Zeit um gegen steuern zu können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich wäre doch erstaunt wenn man von den Milliardengewinnen der letzten 25 Jahren kein Geld mehr übrig hat.
Rücklagen werden vom Finanzamt bestraft... err.. besteuert, deshalb haben viele Konzerne keine.
Das wäre natürlich noch schöner für alle.
Nein Danke, NV hat schon zuviel Marktmacht.

Soweit ich woanders gelesen habe, sind die Glassubstrate frühestens 2030 spruchreif (also einsatzbereit für den Handel), das wird Intel zurzeit nicht viel helfen.
 
Zum Glassubstrat:
Intel konnte es sich bis jetzt leisten in verschiedenen Bereichen parallel zu entwickeln. Gerade was Prototypen und anderes angeht, sind eigene Produktionsanlagen nicht zu unterschätzen: Kleinserien und Prototypen kosten unverhältnismäßig viel(bzgl. Preis/Wafer), irgendjemand muss ja die Belichtungsmaschinen einstellen, die dann in der Zwischenzeit nichts anderes produzieren können. Das lässt sich TSMC sicher vergolden.
An AMD sieht man ja, dass der "alles auf eine Karte"-Ansatz nicht zwingend immer vorteilhaft ist, wenn man, egal ob selbstverschuldet oder nicht, am Markt vorbei entwickelt(Bulldozer). Da helfen nur gute Elektroingenieure, dass selbst ein mäßiges Produkt kein direkter Totalverlust wird. Eine zeitgleiche Kombination aus schlechten Produkten in mehreren Bereichen könnte da ganz schnell eng werden, wenn nicht zumindest ein Produkt das andere auffängt. Mit früheren Tests und mehr Prototypen sieht man gerade unerwartete Hardwarebugs deutlich früher.
Das dürfte auch der Hauptgrund sein, warum NVidia jahrelang so zurückhaltend war, eine komplette Plattform bereitzustellen. Erst mit den Miningprofiten und jetzt mit dem AI-Hype sprudelt das Geld, so dass man relativ gefahrlos so etwas wie "Grace" für "Hopper" auflegen kann, um alles aus einer Hand zu liefern.
Auch Apple wäre ohne die fantastischen Gewinnmargen des iPhone auch nicht von Intel weggegangen, nur auch dort weiß die Geschäftsleitung, dass ein "one-trick-pony" gerade im reinen Endkunden/Luxussegment irgendwann nicht mehr reicht und in die Sphären eines reinen Computerherstellers will man auch nicht mehr absteigen. Ohne iPhone kein iOS und keine Umsätze im Apple-Store. Dann noch Prozessoren zukaufen für das einzige andere Produkt? Lieber jetzt solange man noch flüssig ist umsatteln, um den Kunden eine Eigenentwicklung anbieten zu können, die man sich früher von der Entwicklung her nur schwer hätte leisten können.
Deshalb ist es schön zu sehen, dass NVidia jetzt die hohen Gewinne in die "eigene" Entwicklung bei Glassubstraten steckt und somit nach vielen Jahren in einen fertigungtechnischen Bereich. Die Experimente dort sind normalerweise traditionell den CPU-Herstellern(Intel, AMD, ARM, IBM, Apple) zuzurechnen und reine Chipdesigner profitieren lediglich vom allgemeinen Fortschritt.
Intel soll endlich wieder mal die Schublade aufmachen.
Erstmal müssen die herausfinden, wer den Schlüssel zuletzt hatte;).
Soweit ich woanders gelesen habe, sind die Glassubstrate frühestens 2030 spruchreif (also einsatzbereit für den Handel), das wird Intel zurzeit nicht viel helfen.
Patente kann man zumindest durch Lizenzvereinbarungen zu Geld machen, auch wenn man hinterher nur die Nummer 2 sein sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
nun glas als substrat hat eine gewaltigen Nachteil es mag nicht leitend sein aber es ist spröde daher wird das sehr schwer das stabil als substart zu nutzen.
Wenn was anderes als träger infrage kommt wäre es Kristall (diamant) da stabiler und nicht spröde.
Das aber ist ne deftige Kostenfrage ich sehe keinen ersatz für das substrat in naher Zukunft, eher sollte man sich auf designs konzentrieren.
Wie man bei der Glasfaser sieht...

Nun ich gehe mal davon aus das die da kein Stückchen Fensterscheibe verwenden werden!
 
Zurück